Stolperdraht auf dem Seitenweg

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Dummheit Waghalsigkeit Gesundheit Kinder

Ich habe, als ich ich ca. 15 Jahre alt war, mit ein paar Freunden nur aus Spaß einen Stolperdraht in einem kleinen Seitenweg bei mir in der Nähe gespannt. Wir warteten im Gebüsch auf ein Opfer, natürlich kam auch jemand. Die alte Frau hatte im Halbdunkel keine Chance, sie fiel der Nase lang auf die Fresse. Wir lachten alle hemmungslos und schrieen vor Belustigung, anschließend rannten wir weg. Naja, die Frau brach sich das Knie, schürfte sich die Hände auf und musste in Krankenhaus.

Beichthaus.com Beichte #00023119 vom 04.10.2007 um 22:38:08 Uhr (9 Kommentare).

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Das ist der wohl schlimmste Kollege der Welt!

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Hass Zorn Ekel

Ich hasse meinen Kollegen! Er hat mir nicht wirklich was getan, aber seine Art, sein Aussehen, sein Gestank, sein Auto! Alles regt mich tierisch auf! Erstens nervt mit diese Gesichtsfotze, die sich bei ihm mitten durch seine hässliche Visage zieht. Die ist noch nicht einmal getrimmt. Da sehen meine Haare am Arsch schöner aus. Und wenn ihm dann beim Rauchen die Tabakkrümel im Bart kleben, könnte ich ausrasten! Da sind wir auch schon beim Zweiten. Er raucht den billigsten crap, den es zu kaufen gibt und selbst das ist zu teuer und er raucht selbstgezüchtetes Kraut! Lieber schnüffel ich an Buttersäure, als mir diesen bestialischen Gestank weiterhin anzutun.

3. Sein ungepflegtes Äußeres ist so abstoßend, dass man ihn anbrechen möchte! Seine Haare sind ca. 2 cm lang, sehen aber aus wie eine 70er-Jahre-Afrokackmatte. Die nicht geschnittenen Kotzletten, die nur am Ohr wachsen und von dort aus auch da hinein und ins Face! Dann ist er über und über mit aufgeschürften Grindkratern im Gesicht bedeckt, die er permanent auch weiterhin aufkratzen muss! Und das bei allen Anlässen: beim arbeiten, BEIM ESSEN und so weiter. Dann noch diese meterlangen Freddy-Krüger-Gedächtnis-Fingernägel, die mit Dreck und Grindresten verseucht sind, widern mich an!
Und der Typ stinkt! In all den Jahren Berufsschule war er nicht einmal duschen!

Seine Artikulation bringt mich absolut zur Weißglut: Man fragt ihn etwas, wo man nur mit Ja und Nein antworten kann und er antwortet (nach 15 Sekunden Verarbeitungszeit) mit einem Satz der 2,5 Minuten dauert, 5 verständliche Wörter, geschätzte 15-20 nicht deutbare Äußerungen und hunderte von Ääähhhhs und Hhmmms beinhaltet! Zum Schluss noch sein verkommenes Auto: Übersät mit Dellen, Beulen, etc. und sich auf die Mistprinte sonstwas einbildet, obwohl er beim Schrotthändler mehr bekommt als bei ebay! Die Rostlöcher an der Tür knauple ich bei Einsteigen und während der Fahrt immer größer! Die Karre ist außerdem von Innen mit Tabak ausgelegt, sogar die Sitzbezüge sind damit konterminiert! Und er zieht damit regelmäßig auf der Autobahn in Baustellen irgendwelche Begrenzungsschilder weg, oder reißt es an einer Leitplanke entlang! Aber es ist ja Aquaplaning! Ist klar! I hate you! Ich möchte nur anmerken, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht!

Beichthaus.com Beichte #00022659 vom 14.09.2007 um 03:25:30 Uhr (5 Kommentare).

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Die Fliege in der Wunde

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Ekel Unreinlichkeit

Ich habe festgestellt das Stubenfliegen ganz scharf auf frische Wunden sind. Wenn ich eine neue Schürfwunde habe, was relativ häufig beim skaten vorkommt, kratze ich gewohnheitsmäßig den Schorf ab und freue mich wenn sich eine Fliege langsam über den Oberarm zum Ellenbogen bewegt und sich gierig auf die nässelne Wunde setzt und mit ihrem Rüssel die Brühe saugt. Meistens lassen sie sich dann auch nur schwer wieder vertreiben oder kehren zielsicher zurück. Den Gedanken, dass sie vorher das gleiche mit den Exkrementen von Nachbars Hund gemacht haben könnte, verdränge ich in diesem Moment völlig. Ihr müsst euch das Gefühl dabei wie eine Verschmelzung zwischen mir und diesem triebgesteuertem Insekt vorstellen. Ich kann förmlich die Befriedigung spüren, wenn sie die neue Nahrungsquelle erschließt. Da ich noch keine Nebenwirkungen, außer etwas verstärkte Eiterbildung und langsamere Heilung festgestellt habe, werde ich wohl damit weitermachen müssen. Das Gefühl ist einfach zu einzigartig.

Beichthaus.com Beichte #00022479 vom 14.08.2007 um 04:39:14 Uhr (10 Kommentare).

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Zwei knackige Ärsche in der Hand

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Fetisch Begehrlichkeit Schamlosigkeit Missbrauch Gewalt

Es ist jetzt knapp ein Jahr her. Ich war auf einem Bushido-Konzert in München. Weil mir diese Art von Musik gefällt, sollte das Ganze auch ein gelungener Abend werden. Ein nettes Konzert und anschließend die Münchener Nachtszene abchecken. Das Konzert war bereits am Laufen. Bushido stand mit etlichen anderen Sonnenbrillenbrüdern auf der Bühne und rappte seine besten Parts. Im Publikum fand man Jugendliche im Altersbereich zwischen 16 und 21 und natürlich auch meine Wenigkeit. Dabei waren auch richtig süße, geile Mädels. (Wer eine Ahnung davon hat, wie sich "Bushido-Hörerinnen" kleiden, weiß, dass das ein richtig heißer Anblick war). Auf jedenfall stand ich eben irgendwo in der Menge und hebte meine Hände auf und ab zu dem Beat. Vor mir stand eine Gruppe etwas jüngerer Mädchen. Alle sehr ansehbar und schön. Ich schätze, sie waren 15 oder 16. Und wie ihr alle wisst, steht man bei so einem Konzert eben dicht aneinander gereiht und weiß eigentlich nie, wer hinter einem steht oder neben einem. Ich stehe also hinter diesen Mädchen und denke mir das, was sich wohl jeder Mann in solch einer Situation denkt: "Die merken nicht, wenn ich ihre Ärsche berühre und meinen Penis daran reibe, um mich aufzugeilen." Also presse ich mich und meinen Körper (und somit auch mein Genital) an den Körper eines der Mädchen.

Mit meinen freien Händen fasse ich an die Ärsche von zwei weiteren Mädchen, die vor mir stehen. Es mag pervers klingen. Aber für wenige Sekunden war mir Bushido und seine Rapmusik egal. Mir war egal, ob mir Leute dabei zusahen oder die Mädchen es merkten. Ich fühlte mich einfach wie der King, mit zwei knackigen Ärschen in der Hand und meinem Schwanz an einem saftigen Mädchenpo. Und ja, ich hatte eine riesige Latte. Aber der Spaß sollte schnell zu Ende sein. Meine perversen Absichten wurden den Mädchen ziemlich schnell bewusst und sie drehten sich alle fast gleichzeitig zu mir, um mich von ihren jungen, schönen Körpern wegzudrücken. Was dann geschah, bereitet mir heute noch Sorgen. Irgendwie bekam ich im selben Moment mit, wie zwei der Mädels vor mir einige Jungs die vor ihnen standen auf mich aufmerksam machten (höchstwahrscheinlich die Freunde der Mädels). Und kurz darauf ging das Massaker los. Ich bekam dermaßen harte Schläge ins Gesicht, dass ich gar nicht mehr wusste, was geschah. Ich weiß nur noch, dass ich am Boden lag und ich spürte Schläge von allen Seiten bis die Security den Streit endlich schlichtete. Ein doppelter Unterkieferbruch, ein blaues Auge, etliche Prellungen an Rücken und Rippen, Schurfwunden über den ganzen Körper verteilt, eine leichte Gehirnerschütterung und ein 6-tägiger Krankenhausaufenthalt waren das Ergebnis meiner perversen Gedankenorgie während des Bushido-Konzerts in München.

Ich bin froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Und ich bin auch froh, dass meine Verletzungen so schnell verheilt sind. Wenn ich heute an die Worte des Arztes zurückdenke, der mich damals behandelt hat, dann wird mir klar, dass ich wohl einen Glücksengel hatte, der mich an dem Abend beschützt hat. Einem (damals) 49-jährigen Mann, traut man nicht zu, sich so schnell zu regenerieren. Heute hat sich noch nichts an meiner Einstellung geändert. Ich leben meine pädophile Ader immernoch mit Genuss und Spaß in Jugenddiscos und auf dem jährlichen Kirmes aus.

Beichthaus.com Beichte #00022154 vom 27.06.2007 um 05:45:47 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die nervigste Kundin der Welt

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Dummheit Zorn Auto & Co.

Mein Vater hat eine Autowerkstatt. Vor ein paar Tagen musste ich eine ältere Kundin mit ihrem Wagen nach Hause bringen und dann mit ihrem Auto wieder zurück. Auf der gesamten Hinfahrt ging sie mir völlig auf die Nerven und kommentierte einfach alles, so z. B. "dort müssen sie Vorfahrt beachten." Sie scheint wohl nicht daran gedacht zu haben, dass ich sowieso besser Auto fahren kann als sie, weil ich keinen Unfall gebaut habe, sondern ihr Auto repariert werden muss.

Naja, nach einer Horrorfahrt endlich angekommen. Kaum ein Dankeswort ihrerseits, sie nahm einfach ihre Sachen und ging Richtung Haus. Ich fahre los, bis zur 150 Meter entfernten Ampel. Nach einer längeren Standzeit wegen rot hörte ich auf einmal verzweifelte Schreie. Nach ein paar Sekunden erblickte ich die besagte Kundin auf dem Boden neben mir liegen. Auflösung der Geschichte: Sie kam die gesamten 150 Meter hinter mir hergerannt, weil ich ihren Haustürschlüssel am Schlüssel fürs Auto befestigt hatte und sie vergessen hatte, mir dies zu sagen. Sie stolperte die letzten fünf Meter. Tja, Pech gehabt. Ihr aufgeschürftes Knie und das entstellte Gesicht tun mir überhaupt nicht leid. Ich wusste, dass es Gerechtigkeit gibt auf dieser Welt.

Beichthaus.com Beichte #00022025 vom 13.06.2007 um 19:05:23 Uhr (1 Kommentare).

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