Muttis Drogen liegen im Kühlschrank

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Drogen Engherzigkeit Familie

Muttis Drogen liegen im Kühlschrank
Als ich noch klein war, hat meine Mutter harte Drogen im Küchenschrank gebunkert. Nicht in großem Maß und sie war auch kein Junkie. Aber die Tatsache, dass sie es getan hat und damit das wenn auch kleine Risiko eingegangen ist, dass ich es sehe, hat mein Bild von ihr vor ein paar Jahren grundlegend ins Negative verändert. Sie hat es mir lachend erzählt und ich habe erst auch gelacht, aber eher aus Schock.

Es war nicht das Einzige, was sie erziehungstechnisch und als Elternteil mehr als verbockt hat, aber das krasseste. Fehler macht jeder und Eltern sind da nicht immun, ich bin auch nicht gegen Kiffen oder so Zeug, doch das Bunkern von chemischer Drogenscheiße in der Nähe von Kindern ist einfach kein verzeihliches Vergehen mehr. Ich war jetzt seit vorletztem Weihnachten nicht auf Besuch und habe das bis auf weiteres auch nicht geplant. Ich habe aber trotzdem ein belastetes Gewissen, weil sie auch nicht mehr die Jüngste ist und man nie weiß, wie lange man eigentlich zusammen noch hat. So eine Riesenscheiße.

Beichthaus.com Beichte #00040153 vom 05.08.2017 um 12:50:12 Uhr (11 Kommentare).

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Ohne Toilettengang bin ich ungenießbar

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Peinlichkeit Verzweiflung Zwang Fetisch

Heute war ein schöner Tag. Ich hatte angenehmen Besuch, danach Zeit für mich, habe etwas Leckeres gekocht, alles sollte in Ordnung sein. Aber trotzdem ging es mir total schlecht - ich fühlte mich einsam und wertlos. Vielleicht liegt es an den Hormonen, dachte ich, und habe es dann irgendwann einfach hingenommen und gehofft, dass es von selbst besser wird. Dann fiel mir ein, dass ich heute Morgen verschlafen hatte, dadurch etwas unter Zeitdruck war und meinen "Kack"-Moment verpasst habe.

Zum Glück lief die Folge von Southpark mit Bono dem Riesenschiss im Fernsehen, sodass ich daran erinnert wurde, denn ich verspürte keinen Stuhldrang. Ich setzte mich dann insgesamt etwa 20 Minuten auf den Thron und konnte mich auch von übelriechendem Kack befreien. Zehn Minuten später ging es mir wieder richtig gut! Ich beichte, dass meine Verdauung dermaßen meine Stimmung beeinflusst, dass ich mich manchmal für psychisch krank halte, bis in den Gedärmen alles wieder seine Ordnung hat.

Beichthaus.com Beichte #00039682 vom 28.04.2017 um 21:34:47 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, meine Nachbarn waren Veganer!

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Boshaftigkeit Falschheit Rache Vandalismus Nachbarn

Hilfe, meine Nachbarn waren Veganer!
Vor einem Jahr sind in das benachbarte Einfamilienhaus neue Nachbarn eingezogen. Mein ehemaliger neuer Nachbar und seine Frau sind bekennende Veganer. Sie sind zusätzlich noch aktive Feministen und beide waren aktiv in antifaschistischen Gruppen. Wir haben zu Anfang noch versucht, uns normal anzufreunden. Niemand möchte ja Stress mit seinen Nachbarn. Allerdings hielt der Friede nicht lange. Ständig haben wir Moralpredigten bekommen, wenn wir gegrillt haben und der Rauch ein bisschen rüberzog. Tiermörder war das häufigste Schimpfwort. Dass alle Organismen, also auch Pflanzen, leben möchten hat sie nicht interessiert. Sie haben auch bemängelt, dass meine Partnerin und ich uns nicht aktiv im Kampf gegen das Patriarchat und generell gegen den Kampf gegen Nationalisten und alles, was ihnen nicht Links genug erschien, beteiligten. Deutschlandflaggen bei der WM waren für sie schon ein Riesenskandal.

Nach einer Abkühlphase und nicht lassenden Moralpredigten hatte ich die Schnauze voll. Jedes Mal, wenn sie ihr Weltbild zu verbreiten versuchten, habe ich nachts einen kleinen Teil ihres Vorgartens verwüstet. Einen Strauch oder Baum ausgerissen oder ein paar Blumen zerstört. Natürlich mit variablem Zeitabstand. So wurde ich nie erwischt. Vor allem weil natürlich immer irgendwelchen bösen Rechten für die Tat verantwortlich waren. Nach einem halben Jahr hatten sie dann genug und sind umgezogen und ich hatte wieder meine Ruhe. Durch einen an die alte Adresse versandten Brief hatte ich vor kurzen telefonischen Kontakt mit meinen alten Nachbarn. Da habe ich erfahren, dass er sich von seiner Frau getrennt hat. Sie hat ihn wohl mit einem Afrikaner betrogen, weil dieser sie wie eine richtige Frau behandele. Ich habe mir nicht anmerken lassen und Mitleid geheuchelt, aber insgeheim gönne ich ihm das. Wer so ein Weltbild hat, gehört von Realität verprügelt.

Beichthaus.com Beichte #00038308 vom 29.05.2016 um 20:40:22 Uhr (38 Kommentare).

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Der stinkende Engel

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Ekel Unreinlichkeit Eitelkeit Ex

Ich möchte Folgendes beichten: Vor einiger Zeit hatte ich eine Freundin, die wirklich extrem gut aussah und bereits bei mehreren Miss-Wahlen teilgenommen und schon für bekannte Marken gemodelt hatte. Meine Beichte: Obwohl wir mehrere Monate ein Paar waren, ist es nie zum Sex gekommen. Das lag daran, dass sie im Intimbereich derart unangenehm gerochen hat, dass meine Erektion jedes Mal direkt dahin war. Auch konnte sie überhaupt nicht blasen und dadurch, dass ihre Zähne permanent sehr fest über mein Glied scheuerten, hatte ich mehr Schmerzen als Spaß. Ich hatte auch versucht, zuvor gemeinsam mit ihr zu duschen, aber dieser Geruch ließ sich einfach nicht vertreiben. So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt und leider war ich zu feige, offen mit ihr darüber zu sprechen. Vielleicht auch, weil der Anblick dieses engelsgleichen Wesens und dieser Gestank irgendwie in meinem Kopf nicht unter einen Hut zu bringen waren. Ich habe mich dann nach einiger Zeit von ihr getrennt.

Beichthaus.com Beichte #00037616 vom 16.02.2016 um 15:11:09 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Ein zehn Jahre alter Held

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Gewalt Rache Kinder Familie

Mein (m/34) Onkel war ein komischer Kauz. Mit 42 aus dem Kinderzimmer ausgezogen, bis Ende 40 nie eine Freundin gehabt, immer laut und oft boshaft gewesen, und dann plötzlich mit einer Frau von den Philippinen nach Hause gekommen und geprahlt: Das ist jetzt meine Frau. Ich war zehn, als ich mitbekommen habe, wie er seine Frau mehrfach ins Gesicht geschlagen hat. Ich hatte solches Mitleid. Ich mochte sie und habe dann versucht, ihr zu helfen, sie hat so geweint und ich habe auch ihre anderen Blutergüsse gesehen. In meiner kindlichen Blauäugigkeit dachte ich, den Retter in der Not spielen und meiner Tante helfen zu können und habe meinen Onkel nachts mit dem Stiel des Besens verkloppt.


Er hatte tatsächlich eine stark blutende Platzwunde am Kopf, doch letztlich hat er mich noch in derselben Nacht so dermaßen verdroschen, dass ich auch Blutergüsse hatte. Geholfen hat es also nicht viel und ich stand, verzweifelt, wie ich war, eines Tages, als beim Onkel bei uns war, ein Nickerchen gemacht hat und meine Eltern grad nicht im Raum waren, mit einem Kissen in der Hand vor ihm und wollte es auf sein Gesicht drücken - ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass man dann ersticken kann, und hatte das tatsächlich auch vor.


Ein paar Augenblicke später habe ich, richtig erschrocken von mir selbst, das Kissen zurückgesteckt und bin in mein Zimmer gegangen. Ich war monatelang sehr verstört, was meine Eltern gemerkt haben. Sie haben nach gefragt, warum das so ist und ich habe es auf einen Horrorfilm geschoben, den ich angeblich gesehen hatte, als ich mal alleine zu Hause war. Das Ganze ging nun einige Jahre so weiter, die beiden haben zwei Kinder bekommen, bis ein Herzanfall meinen Onkel aus dem Leben gerissen hat (starker Raucher, sehr dick, Bluthochdruck). Danach war ich tatsächlich erleichtert und für meine Tante und meinen Neffen und meine Nichte wurde das Leben dann endlich lebenswert, da er sie nie gut behandelt hat. Bis heute verfolgt mich das Bild mit dem Kissen in der Hand, der Umstand, für ein paar Augenblicke als Kind solche Mordgedanken gehabt zu haben. Außer mir selbst weiß übrigens niemand davon.

Beichthaus.com Beichte #00037463 vom 23.01.2016 um 23:30:21 Uhr (11 Kommentare).

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