Fahrerflucht?

11

anhören

Verzweiflung Feigheit Auto & Co. Unfall

Ich möchte hier endlich mein schlechtes Gewissen, das mich seit Jahren belastet, erleichtern. Und ich hoffe natürlich auch auf ein paar aufmunternde Worte, obwohl ich glaube, Fahrerflucht begangen zu haben. Vor vielen Jahren war ich mit drei "Freunden" nachts nach dem Feiern unterwegs. Ich hatte drei Stunden zuvor einen Likör getrunken und sollte meine Leute noch an einen anderen Ort fahren. Es hat geregnet, deshalb war ich mitten in der Stadt nur mit maximal 40 Sachen unterwegs. Auf der Straße war rechts und links ein Gehsteig, ich habe nur ganz kurz nach unten geschaut, und plötzlich war da mitten auf der Fahrbahn eine Gestalt! Es war wie in einem schlechten Horrorfilm. Ich hatte keine Chance. Er ist mir in die Windschutzscheibe geflogen. Völlig unter Schock bin ich ausgestiegen und wollte ihn ins Krankenhaus fahren. Er hat sich jedoch erst einmal nur ins Auto gesetzt, eine geraucht und dann gesagt, dass er das nicht wolle, er wollte auch keine Polizei. Nach einer halben Stunde beschloss einer meiner "Freunde" dann, ihn nach Hause zu bringen, weil die Polizei nicht gut wäre, da ich ja gesoffen hatte und so weiter. Dabei hatte er nur Angst. Denn er hätte es seiner Ehefrau nicht erklären können, wenn er bei der Polizei eine Aussage hätte machen müssen. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt übrigens nichts von einer Ehe! Jedenfalls hat er ihn dann nach Hause begleitet, da sie recht nah beieinander wohnen und für mich war damit alles geklärt - bis am nächsten Morgen in der Zeitung nach meinem Auto gesucht wurde. Seitdem lässt mich das Ganze nicht mehr los. Ich habe wohl einen Fehler gemacht, obwohl ich mich um ihn gekümmert habe, anständig fuhr und nüchtern war. Bis heute weiß ich nicht, was er nachts mitten auf der Straße zu suchen hatte, oder wie er dahin kam. Es tut mir leid, dass ich wohl falsch reagiert habe. Ich wusste es nicht besser. Entschuldigung!

Beichthaus.com Beichte #00033715 vom 05.08.2014 um 15:23:09 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Erbrochenes aus dem fünften Stock

11

anhören

Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Feigheit Nachbarn Berlin

Mir ist etwas passiert, was mir bisher noch nie passiert ist! Ich hatte einen Tag lang recht wenig gegessen und war mit leerem Magen einkaufen. Als ich vom Einkaufen zurück war, hatte ich keinen Hunger mehr, sondern Durst auf Bier. Beim Bier ist es aber nicht geblieben, sondern ich fing an, noch ein paar Schnäpse zu trinken. So weit, so gut. Alles hatte seine Normalität, ich wurde müde und bequem, sodass ich auch keine Lust mehr auf Essen hatte. Doch dann passierte es: Da ich Raucher bin, habe ich mir noch eine Letzte anzünden wollen, bevor ich mich friedlich schlafen lege - und es kam mir ein Schwall hoch, als hätte ich zehn Kilo gegessen. Ich konnte es nicht mehr bis zum Klo halten und fand den Balkon ganz praktisch. Wenige Schritte, supernah dachte ich mir, Fenster auf und lautstark raus damit. Es wollte auch irgendwie nicht mehr aufhören. Es war ja auch dunkel, ganz praktisch. Also weiter raus damit und noch schön die Stehpositionen verändert, mal weiter rechts, mal weiter links, Dünger für die Pflanzen dachte ich mir, was soll da schon passieren?

Ja, was passiert ist, sah ich am nächsten Tag. Erstmal war mein Teppich auf dem Balkon voll und die Fenster verschmiert - und als ich raus sah, stockte mir der Atem, ich war vor Peinlichkeit so berührt, fast wollte ich schon Heulen. Fünf Stockwerke lang ging mein Erbrochenes von Balkonwand zu Balkonwand. Und ausgerechnet im zweiten Stockwerk gibt es ein Vogelhaus, und das war vollständig besabbert. Tja, dachte ich mir, bleibt zu hoffen, dass man bei sieben Stockwerken rätselt, wer es war. Wären nur nicht die Schleifspuren meines Erbrochenen zu sehen. An einem Samstag war dann an der Eingangstür ein Brief, darin hat sich Mieter XY für die Sauerei bedankt und wegen des Vogelhauses beschwert. Gut, ich hätte mich entschuldigt, wenn ich nicht mit meinem Bruder zusammenwohnen würde und dieser ausgerechnet dabei war. Damit war die Peinlichkeit besiegelt. Fein, dachte ich mir, vor meinem Bruder so einen Scheiß zugeben? Nie im Leben. Ich wollte also schweigen, aber mein Bruder hatte eine Idee, und weil da einiges anmaßend war, haben wir anonym eine Antwort geschrieben. Gestern aber dann das Ding, beide Briefe waren zerrissen und zerknittert in unserem Briefkasten, und Gott sei Dank habe ich das vorgefunden. Meinem Bruder habe ich nichts davon gesagt. Nun bin ich am Überlegen, ob ich doch das Vogelhaus ersetze. Aber hätten sie es nicht einfach abduschen können? War das zu viel? Als Mutter oder Vater hat man doch auch vollgeschissene Windeln gesehen, Sabber von den eigenen Kindern, etc. Es ist mir extrem unangenehm. Ich hasse dieses Schuldgefühl, es erdrückt mich richtig. Es kommt mir so vor, als hätte ich gemordet. Überall sieht man doch mal ab und an Erbrochenes. Ist doch so, oder? Kaum jemand macht Anstalten, aber dann ausgerechnet wegen eines Vogelhauses. Ich bin von mir selbst so enttäuscht, eigentlich zögere ich nicht, handle sofort und mache alles. Aber diesmal verstricke ich mich in Lügen und Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00033709 vom 05.08.2014 um 02:02:28 Uhr in 12555 Berlin (Müggelheimer Straße) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Beginnende Liebe per Fake-Profil

18

anhören

Engherzigkeit Lügen Falschheit Feigheit Internet

Ich (m/23) habe seit einiger Zeit ein Fake-Profil, damit ich einige Leute stalken kann, die mich nicht auf ihrer Freundesliste haben wollen. Ich habe dazu ein Foto von einem gut aussehenden Mann genommen und habe die Freundinnen meiner "Opfer" hinzugefügt. Irgendwann hatte ich über zwanzig gemeinsame Freunde mit meinen Zielen und habe dann Freundschaftsanfragen gestellt, es fällt ja dann gar nicht mehr so auf. Die ersten Anfragen waren eigentlich die Schwierigsten, aber mit dem gut aussehenden Bild ging es doch einfacher als ich gedacht hatte. Aber das nur zur Vorgeschichte, die eigentliche Beichte liegt darin, dass ich durch diese ganzen Fake-Kontakte vor Kurzem ein echt nettes Mädel kennengelernt habe. Ich hatte mir erst mit einer ihrer Freundinnen einen Spaß erlaubt und plötzlich hat sie mich angeschrieben. Erst haben wir uns gestritten, dass ich die Freundin in Ruhe lassen soll, doch es entwickelte sich ein immer besseres Verhältnis. Sie erzählte mir viele persönliche Dinge und ich hörte ihr zu und redete mit ihr. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich richtig mag. Später am Abend meinte sie dann, eine Freundin sagte, ich wäre ein Fake und fragte, ob das wahr wäre. Ich sollte ihr noch ein Foto von mir schicken. Eigentlich wollte ich es an dieser Stelle wirklich auflösen, aber ich fühlte mich so schlecht und wollte sie nicht verletzten, da ich sie echt lieb gewonnen hatte. Daher suchte ich lange Zeit nach einem Foto von einem Kerl, der meinem Profilbild ähnlich sieht. Es hat auch funktioniert.


Die Unterhaltungen wurden seitdem immer vertrauter. Irgendwann sagte sie mir dann, dass ich ihr sehr wichtig bin und sie mich nicht mehr verlieren möchte. In dem Moment wusste ich, dass ich es beenden muss, um sie nicht zu sehr zu verletzten, denn auch wenn ich sie menschlich sehr mag: Mehr als eine Online-Bekanntschaft kann es nie werden. Ich habe dann lange überlegt, wie ich es tun soll, und habe mir dann den Mut gefasst und ihr einfach die Wahrheit geschrieben. Ich habe mich mehrmals bei ihr entschuldigt und ihr gesagt, dass der Rest, den ich über sie und ihre Probleme geschrieben habe, wirklich ernst gemeint war. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass ich in einer Zwickmühle war, da ich sie nicht verletzten wollte, aber ihr auch nicht die Wahrheit sagen konnte. Ich habe dann noch ein bisschen mit ihr geschrieben, habe ihr meinen echten Vornamen genannt und ein echtes Bild von mir geschickt. Sie ist jetzt ins Bett gegangen, möchte darüber schlafen und sich morgen noch einmal bei mir melden. Ich weiß noch nicht, wie sie morgen reagieren wird, aber ich hoffe, dass sie mir vielleicht noch eine Chance gibt. Ich möchte beichten, dass ich die Gefühle eines wirklich netten Menschen verletzt - oder es zumindest in Kauf genommen habe. Ich habe das Vertrauen ausgenutzt und habe einen Menschen von Anfang an belogen, nur weil ich zu feige war, die Wahrheit zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00033633 vom 21.07.2014 um 21:55:09 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Frau ist eine Prostituierte

54

Engherzigkeit Ekel Feigheit Prostitution Partnerschaft Frellstedt

Meine Frau ist eine Prostituierte
Ich (m/26) bin seit drei Jahren mit meiner Frau (24) verheiratet. Ich habe sie damals auf einer Messe kennengelernt, wo sie als Hostess gearbeitet hat. Zwischen uns hat es auf Anhieb geknistert. Wir haben uns auch sexuell sehr gut verstanden. Bereits damals hat sie […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033616 vom 17.07.2014 um 10:35:52 Uhr in Frellstedt (54 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Freunde finden

17

anhören

Feigheit Misstrauen Verzweiflung Großhabersdorf

Ich (w/19) beichte, dass ich es nicht raffe, normale Freundschaften aufzubauen. Seit Kurzem wohne ich mit meinem Freund in der Stadt, und während er dort schon Freunde hat, verbringe ich meinen Feierabend mit meiner Gitarre auf der Couch. Meine Einsamkeit geht so weit, dass ich mich wieder geritzt habe und immer mehr an mir selbst zweifle. Ich bin zwar nicht unbedingt dick, aber schlank ist auch was anderes, und trotzdem habe ich mehr oder weniger zu essen aufgehört. Mein Freund kriegt das nicht mit, weil er immer abends arbeitet, sodass wir uns eigentlich ziemlich wenig sehen. Ich bin so fixiert aufs Freunde finden und mache mein Aussehen verantwortlich dafür, dass ich ziemlich schwierig Anschluss finde.

Dabei ist mein Problem nur, dass ich schüchtern bin und angst habe, aufdringlich zu wirken. Und ich bin unglaublich leicht zu verunsichern, eine seiner Freundinnen hat zu mir in angeheitertem Zustand gesagt, ich solle meinem Freund doch die Zigaretten gönnen - ich mag es nicht, wenn er raucht, das stinkt so und er macht es auch nur, um vor seinen Freunden cool dazustehen - und das hat mich so verunsichert, dass ich den ganzen nächsten Tag nicht wusste, was ich mit ihr reden soll. Dabei mag ich sie eigentlich ganz gerne und durch dieses Schweigen denkt sie jetzt wahrscheinlich, ich sei sofort beleidigt. Dabei war ich durch einen Satz, über den sie vermutlich nicht mal nachgedacht hat, so verunsichert. Wieso bin ich bloß so komisch? Ich beichte, dass ich zu blöd bin, um Anschluss zu finden und daran fast verzweifele.

Beichthaus.com Beichte #00033613 vom 16.07.2014 um 22:15:42 Uhr in Großhabersdorf (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000