Studentischer Raubzug

48

anhören

Diebstahl Engherzigkeit Selbstsucht Morallosigkeit Studentenleben

Ich (m/24) beichte, dass ich im letzten Jahr zum Einbrecher geworden bin. Ich war immer ein "Musterschüler", habe brav mein Abitur gemacht und studiere inzwischen. Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol. Ich bin quasi der Saubermann der Familie. Im letzten Jahr habe ich aber zunehmend Geldprobleme bekommen. Ich bekomme kein BAföG, sondern nur 200 Euro von meinen Eltern im Monat (mehr können sie sich nicht leisten) und 100 Euro von meinen Großeltern. Dazu kommen 400 von meinem Nebenjob. Ich wohne in einer WG mit einem Kumpel, eine Kellerwohnung, aber hier im Landkreis ist alles sehr teuer, weil hier viele Unis und Hochschulen sind. So bezahle ich im Monat schon einmal fast 400 Euro für Miete, Strom, Internet und Telefon, Handy. Mir bleiben dann 300 Euro, wovon ich Essen und Trinken und sonstige Dinge bezahlen muss. Meine Freundin verbringt jedes Wochenende bei mir, an denen ich sie dann auch noch durchfüttern darf, weil sie als Schülerin ja auch kein Geld hat. Und wehe, ich spreche es mal an, dann ist sie sofort megasauer - ich kann ihr schließlich nicht abverlangen, noch arbeiten zu gehen und so weiter.


Ich habe im letzten Jahr fast jeden Monat 100-200 Euro Kreditkarten Schulden gemacht und habe wirklich auf so gut wie alle Annehmlichkeiten verzichtet. Habe mir weder Elektronik noch PC Spiele oder sonst etwas gegönnt. Ich stand dann also mit gut 2000 Euro Schulden da, ohne eine Idee, wie ich die jemals loswerden soll. Mein Studium geht noch über 1,5 Jahre und mehr Geld bekomme ich auch nicht zusammen. Mein Kreditrahmen von 3000 Euro war auch bald erreicht und die Zinsen haben angefangen, mich aufzufressen. Nicht wissend, wie es weitergehen soll, bin ich dann eines Abends mit einem Freund zur Tankstelle gelaufen. Wir liefen an einem Haus vorbei und er meinte, dass die Besitzer gerade im Urlaub wären, und dass es ja ganz schön fahrlässig wäre, die Rollläden oben zu lassen. Ich meinte, dass man doch eh nicht so einfach reinkommt, aber er war vom Gegenteil überzeugt. Die Wette galt also, rein aus Spaß versuchten wir in das Haus einzusteigen, ohne die Absicht, etwas zu stehlen. Es war verblüffend einfach, ein paar Tricks aus dem Internet und Schwups waren wir im Haus. So viel Angst hatte ich noch nie in meinem Leben, aber auch viel Adrenalin durchschoss meinen Körper, ich war wie in einem Rausch. Die Versuchung, sich zu bereichern, war jetzt einfach viel zu groß, wir haben alles eingepackt, was wir finden konnten. Kleine Elektroartikel, Schmuck und Bargeld. Alles in allem hatten wir eine gute Ausbeute mit einem Wert von etwa 8000 Euro, wobei der Schmuck am meisten brachte. Die einzelnen Schmuckstücke verkauften wir im Ausland bei verschiedenen Händlern. Spuren hatten wir wohl keine hinterlassen, wir wurden nie verdächtigt oder sonst etwas.


Meine Schulden waren weg und ich hatte noch gute 1000 Euro über. Ich hatte so lange Geld gespart, ich war so froh, endlich wieder flüssig zu sein und so hatte ich dann innerhalb einer Woche alles auf den Kopf gehauen. Im Spaß meinte ich zu meinem Kollegen, dass wir so etwas öfter tun sollten - er verstand es nicht als Spaß und machte innerhalb einiger Tage wieder ein Haus ausfindig, deren Besitzer im Urlaub waren. Gleiches Spiel wieder, dieses Mal allerdings nur eine Ausbeute von knapp 4000 Euro, was sich aber immer noch sehen lassen konnte. So ging es seitdem weiter. Im Monat gehen wir in der Regel zu einer Tour los, verteilt in ganz Deutschland, um keine Verbindungen zuzulassen. Meine Geldprobleme gehören der Vergangenheit an. Ich bin keineswegs stolz auf das, was ich tue, ich sehe aber einfach keinen anderen Ausweg. Ich lebe wirklich sparsam, die ständigen Miet- und Energiekostenerhöhungen hätten mich aber aufgefressen. Die einzige Alternative wäre gewesen, mein Studium abzubrechen und zu meinen Eltern zurückzuziehen, was mich meine Beziehung und meine Zukunft gekostet hätte. Es tut mir leid, für all die Opfer meiner Taten, die sicher eine Menge Ärger mit ihren Versicherungen haben. Ich hoffe, nach dem Studium werde ich nicht mehr zu solchen Mitteln greifen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033437 vom 11.06.2014 um 03:43:20 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit Charme zum Ziel

15

anhören

Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich teilweise ein absolut egoistischer Mensch bin. Ich (m) kann sehr charmant sein, wenn ich das möchte - und genau diesen Charme nutze ich manchmal schamlos aus, um andere Leute zu Dingen zu überreden, die sie eigentlich nicht tun möchten. Das beste Beispiel ist eine gute Freundin, die ich gerne mal zum Sex überrede, auch wenn sie ausdrücklich nicht will. Danach sind wir beide glücklich und befriedigt, was ich auch als Rechtfertigung für meine innere Moral nutze.

Beichthaus.com Beichte #00033431 vom 10.06.2014 um 12:07:23 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Strafe für den reichen Onkel

15

anhören

Morallosigkeit Selbstsucht Lügen Studentenleben Familie

Nachdem mich ein Bekannter dazu angeregt hat, möchte ich beichten. Mein Onkel, der viel Hoffnung in mich setzt, bläst mir wortwörtlich das Geld in den Arsch. Er hofft, dass ich irgendwann mal in sein kleines Unternehmen einsteige und es später weiterführe. Natürlich nutze ich das Ganze derzeit aus und ich will mein Studium auch auf das Maximum hinauszögern - die tausend Euro, die ich monatlich von ihm auf mein Konto bekomme, sind die paar Lügen nämlich wert. Das Geld bekomme ich nämlich für mein teures "Studentenleben" - 3 ZKB in Uni-Nähe, aus denen ich ohne sein Wissen eine WG gemacht habe, die ganzen teuren Bücher, die ich mir allerdings ausleihe und nicht kaufe, ein neues Auto und so weiter. Meine Beichte ist, dass ich mir mit dem gesparten Geld nach dem Studium selbst etwas aufbauen will und nebenbei das, von meinem Onkel über viele Jahre aufgebaute, eigentlich gut laufende Unternehmen nur als Sprungbrett und Einstiegshilfe nutzen will. Ich werde ihm damit zwar sprichwörtlich ein Messer in den Rücken rammen, aber so kann ich ihm endlich zeigen, wie sehr ich ihn hasse und verachte. Warum das so ist, würde hier den Rahmen sprengen - und eigentlich tut es mir auch leid, so zu denken, da er irgendwie auch zu bedauern ist. Auf der anderen Seite hat er es aber verdient, selbst so ausgebeutet und verarscht zu werden, wie er es schon so lange mit verzweifelten Menschen macht. Tut mir leid Mama, aber dein Bruder hat es verdient, so richtig eins ausgewischt zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00033429 vom 10.06.2014 um 05:23:33 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sauerei beim Oralverkehr

39

anhören

Lügen Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit Morallosigkeit

Ich habe letztens zugelassen, dass mein Mann mich oral verwöhnt, obwohl ich genau wusste, dass ich meine Tage hatte. Ich habe es nicht aus Boshaftigkeit getan, ich war in dem Moment einfach nur so erregt, dass ich es zugelassen habe. Hinterher, als das Licht wieder an war, war es eine ziemliche Sauerei und er war total sauer. Ich habe dann so getan, als hätte ich es nicht gewusst - aber seitdem haben wir keinen Sex mehr. Ich bereue meine Tat und wäre in seiner Situation bestimmt auch sehr sauer.

Beichthaus.com Beichte #00033425 vom 09.06.2014 um 19:02:42 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Manie, Sex und Alkohol

12

anhören

Fremdgehen Falschheit Morallosigkeit Manie

Ich habe mich nach längerem Kontakt mit einem alten Schulfreund getroffen, es funkte sofort wieder, wie sowieso schon in den Wochen des Telefonierens erwartet. Weil wir beide mittlerweile liiert waren, mussten wir uns in einer anderen Stadt treffen und landeten auch ziemlich schnell im Wald, wo wir uns stundenlang in allen Positionen im und auf dem Auto austobten. Wir tranken, obwohl er mit dem Auto dort war, Alkohol und waren ziemlich enthemmt. Er erzählte mir, wie frigide und langweilig seine Freundin ist, und wie sie ihn oft vor anderen demütigte - dass sie so herrisch war, spornte mich zu Höchstleistungen an. Als wir hinterher dann erschöpft und betrunken dalagen, hatten wir irgendwie das Bedürfnis uns mitzuteilen und er ließ mich seine Freundin anrufen. Ich erzählte ihr, wie gut ihr Freund es einem besorgen konnte, und verspottete sie. Sie glaubte mir erst nicht, doch später war sie natürlich sauer. Nach einer kurzen Liaison kehrten wir demütig zu unseren Partnern zurück. Ich nahm damals Antidepressiva und habe oft das Gefühl, das ich in einer Manie gefangen war. Niemals wäre ich heute oder jemals zuvor so enthemmt gewesen. Und im Nachhinein, mit ein wenig mehr Reife und ohne Psychopharmaka im Blut, tut es mir sehr leid!

Beichthaus.com Beichte #00033424 vom 09.06.2014 um 17:14:31 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000