Fipps ist gestorben

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Feigheit Engherzigkeit Tiere Lügen

Als ich ca.12 Jahre alt war, war ich bei einer Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie hatte ein Kaninchen, was sie sehr lieb hatte. Wir haben mit dem kleinen Fellknäuel gespielt und ich hatte es auf dem Arm. Ich war damals schon recht groß und als sie nicht im Zimmer war, ist mir das Tier vom Arm gehopst und hat den Sturz leider nicht überlebt. Muss wohl sehr unglücklich gefallen sein… tippe auf Genickbruch. Naja, weil wir ihr nicht den Geburtstag verderben wollten, haben wir Fipps (so der Name des Kleinen) wieder zurück in seinen Kasten gelegt und nichts gesagt.

Am nächsten Tag in der Schule war sie sehr traurig und ich habe ihr dann erzählt, dass ich auch mal ein Kaninchen hatte, was auch urplötzlich gestorben ist, das käme öfters vor. Ach ja Nicole, wenn du das hier lesen solltest; nichts für ungut.

Beichthaus.com Beichte #00020066 vom 02.01.2007 um 03:58:16 Uhr (1 Kommentare).

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Mein Tipp für Sex im Krankenhaus

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Begehrlichkeit Fetisch Schamlosigkeit Gesundheit

Wer schon einmal über längere Zeit im Krankenhaus liegen musste oder im Krankenhaus arbeitet, weiß, dass es sehr schwer ist, als Patient seine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Natürlich ist es auch nicht akzeptabel etwas anderes zu erwarten, selbst wenn man ein Einzelzimmer hat, kann ja jederzeit Personal hereinschneien und man möchte ja auch nicht in eindeutigen Stellungen gestört werden. Also, wie ich das Problem unbürokratisch gelöst habe, davon soll meine Beichte erzählen.

Ich lag nach Komplikationen bei einer Operation schon seit Monaten im Krankenhaus, in dieser Zeit durfte ich auch phasenweise über längere Zeit das Bett nicht verlassen. Die Angst ein Körperteil zu verlieren, die Schmerzen, der Klinikalltag, dies alles wirkte sich zunächst auf meine sexuellen Bedürfnisse sehr dämpfend aus. Meine Frau, mit der ich in dieser Zeit schon länger verheiratet war, brachte mich aber wieder auf andere Gedanken, indem sie mir einen erotischen Klassiker zum Lesen mitbrachte und mich auch sonst aufmunterte. In kurzen, ungestörten Momenten, schlüpften ihre Hände unter meine Bettdecke. Einmal kam dabei aber eine junge Schwester herein und meckerte uns gleich deswegen an. Da ich schon seit Monaten keinen guten Fick mehr hatte und durch gut gebaute Schwestern zusätzlich angeturnt wurde, musste etwas passieren. Meine Frau, auch geil und willig war bereit, aber was tun? Ich hatte eine Idee: In der Klinik gab es im obersten Stockwerk eine Cafeteria. Dazu gehörte auch eine Besuchertoilette.

Da dieses Cafe an den Wochenenden geschlossen hatte war unser Glücksfall: Wir fuhren im Fahrstuhl hoch, ich im Rollstuhl (Ich hatte einen Ring-Fixateur im und am Fuß und Schienbein festgeschraubt, der mir vom Fuß bis zum Endes des Schienbein reichte, Durchmesser, ca. 20 cm!) und konnte nicht laufen oder stehen auf dem betroffenen Bein. Kein Mensch weit und breit, WC im Vorraum der Cafeteria: nicht abgeschlossen, super! Ich hatte schon vorher festgestellt, dass die Toilette wenig benutzt wurde und immer sehr sauber war, also nichts wie rein! Nun wurde es schwierig: Es im Rollstuhl sitzend zu treiben kam nicht in Frage, das Ding war zu breit und irgendwo musste ich meinen Fuß hochlegen. Ich setzte mich auf den Klo-Deckel, meine Frau stellte den Rollstuhl an die geöffnete Klotür, damit ich den Fuß hochlegen konnte. Dann legten wir los. Meine Liebste setzte sich auf mich - Vorspiel brauchten wir nicht, wir waren schon auf Betriebstemperatur. Es war so geil!

Die Sonne strahlte heller und ich hatte das Gefühl einen Super-Stoff geraucht zu haben. Durch die großen - nicht Blickdicht gemachten Außenfenster, konnte ich den blauen Himmel und den startenden Rettungshubschrauber wahrnehmen, der dicht am Gebäude hoch zog. (Die haben uns gesehen, da bin ich mir sicher.) Nach langjähriger Beziehung, in der wir uns auch sexuell immer noch gut verstehen, kann ich sagen: Das war eine der besten unserer Aktionen. Sicher es gibt schönere Orte an denen man es machen kann, aber wir waren froh überhaupt einen Ort gefunden zu haben in diesem verdammten Krankenhaus. Wir erinnern uns jedenfalls gerne an diesen Fick zurück. Heutzutage würde ich vielleicht jemanden vom Personal fragen, ob man nicht einen ungestörten Ort im Krankenhaus wüsste, aber egal - ich würde es wieder so machen. Ich bin jedenfalls sicher, dass die Aktion meine damalige Heilung beschleunigt hat, ganz sicher!

Beichthaus.com Beichte #00020044 vom 01.01.2007 um 03:07:05 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Gayboy, 25, sucht

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit

Ich (34/schwul) bin in meiner vorletzten Beziehung von meinem damaligen Freund seit Beginn der Beziehung über einen Zeitraum von fast 2,5 Jahren mit der gleichen Person betrogen worden (d. h. kein vereinzeltes Fremdgehen sondern eine komplette Affäre von Anfang an und dieser Typ kannte mich auch noch und wusste, dass wir zusammen sind). Als ich das herausfand, war es mir ein leichtes Spiel, dessen Handynummer herauszubekommen und fachmännisch Aufkleber am PC anzufertigen "Wortlaut in etwa: Gayboy 25, mache alles mit. Ruf mich an..." und diese flächendeckend auf einem Großteil der Autobahn-WCs des hiesigen Bundeslandes anzubringen (man kommt ja viel rum, wenn man im Außendienst arbeitet). Tut mir immer noch eigentlich herzlich wenig leid und ich muss immer noch grinsen, wenn ich daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00019988 vom 30.12.2006 um 00:19:05 Uhr (1 Kommentare).

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In der Drachenhöhle

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Arbeit Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich Spaß an meinem Beruf habe; ich bin Zugchef im Nah- und Fernverkehr. Habe stets ein eingeschworenes Team von ZugbegleiterInnen um mich herum und geniesse es, in die schreckgeweiteten Augen von ertappten Reisenden ohne gültigen Fahrausweis zu sehen. Letzte Woche hatte ich eine junge Zugbegleiterin an meiner Seite, die gerade erst die Ausbildung hinter sich hatte. Wir waren auf der Strecke von Fra****** nach Ham**** unterwegs. Nach der Abfahrt in F. wurde wieder Vollkontrolle durchgeführt; alle neuzugestiegenen Reisenden wurden überprüft. Unter diesen befand sich - in einem Großraumwagenabteil - auch eine ungeheuer dicke, alte Schachtel, die mit ihrem fetten Hintern glatt zwei Sitzplätze beanspruchte.
Als die Kollegin und ich sie kontrollierten meckerte sie herum, dass es hier im Wagen ja unerträglich heiss wäre, für Sauna hätte sie nicht gezahlt und wir sollten das schleunigst regeln! Ich versprach ihr das sofort in Angriff zu nehmen und drehte das Thermostat im Schaltschrank von 24°C auf 23°C;
nach dem nächsten Halt in Wies***** kamen wir beide wieder durch den Großraumwagen. Schon von weitem keifte uns die alte Vettel entgegen, dass sie um erträgliches Klima gebeten hätte und nicht um Kühlschranktemperatur; ich stellte den Regler also wieder auf 24°C und war richtig gespannt, was dem Drachen beim nächsten Mal einallen würde. Nachdem wir Kob**** verlassen hatten marschierten wir wieder durch den intern bereits "Drachenhöhle" genannten Wagen und... tatsächlich: sie sah sich bereits wieder beifallsheischend um. Dieser Zug mache ja entsetzliche Geräusche, ein ständiges Knarren und Ächzen und Schaukeln... was das denn sei, wollte sie wissen. Als ich ihr dann möglichst laut antwortete dass das immer so sei, bevor ein Zug entgleist nahm ich mit erhobenem Kopf den Beifall der anderen Fahrgäste entgegen. Bis Kö**, als sie ausstieg, schwieg die Dicke eisern. Ich bereue es nicht!

Beichthaus.com Beichte #00019877 vom 26.12.2006 um 21:38:57 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zollfund

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Ungerechtigkeit Zorn

Ich möchte mich eher bei der nächst höheren Instanz(wer immer das auch sein mag) entschuldigen statt beichten, daß wir Menschen so blind/dumm sind. Mein aktuellstes Beispiel ist der in den Medien erwähnte größte Zollfund gefälschter Markenartikel in Deutschland aller Zeiten - Marktwert waren geschätzte 380.000.000 Euro. 2 Stunden später lief ein Spendenmarathon auf gleichem Sender, welcher Stolze 5 Mio Euro; sammelte um neue Sachen für Bedürftige zu erwerben, während zeitgleich die Vernichtung der beschlagnahmten Ware geschätzte 2 Wochen dauert und mehrer zehntausend Euro verschlingt. Markenrecht hin oder her - wem hier nicht daß Herz blutet der tut mir Leid - Ich bin sicher die Vorstandschefs der betroffenen Firmen hätten nichts dagegen, wenn sich in Entwicklunsländern bedürftige Menschen mit gefälschten Markenklamotten über die Runde retten, statt Sie zu vernichten. Zumal das wahrscheinlich auch noch billiger für den deutschen Steuerzahler gewesen wäre.
Vielleicht hilft ja Weihnachten, dass wir ein wenig mehr links und rechts unseres Weges sehen.
Frohes Fest Allen

Beichthaus.com Beichte #00019846 vom 26.12.2006 um 02:15:55 Uhr (4 Kommentare).

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