Verschwundene Feuerzeuge

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Diebstahl Rache Kollegen

Ich arbeite in einem mittelgroßen Betrieb und im Raucherraum liegen immer ein paar Feuerzeuge rum. Mir bereitet es unglaublich viel Freude, immer mal eins oder zwei einzustecken und auf der Fahrt nach Hause aus dem Autofenster zu werfen. Alle regen sich auf, dass laufend Feuerzeuge verschwinden - ich auch. Es macht mir Spaß und ist seit je her schöner als der Feierabend, von diesen verf*ckten Wichsern alles wegzuwerfen, was ich finde. Danke, dass ich einen so großartigen Betrieb habe, und wenn ich dafür in der Hölle schmore, es ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00021468 vom 11.04.2007 um 01:30:06 Uhr (1 Kommentare).

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Die Trottelabteilung nebenan

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Boshaftigkeit Dummheit Gewalt

Ich arbeite in einer Bank. Direkt neben unserem Büro ist ein Desk, bei dem es nur so wimmelt von unfähigen Trotteln. Die meisten sind irgendwelche Frauen, welche nicht mal ihren PC ohne fremde Hilfe ankriegen. Unsere Abteilung teilt mit der Trottelabteilung den einzigen Farbdrucker im Stock. Jeden Morgen, wenn ich an den Drucker gehe, liegen ca. 50 Seiten von der Trottelabteilung auf dem Drucker, welche einfach ausgedruckt und dann liegengelassen wurden. Dann kommt es öfters vor, dass irgendein Vollidiot einfach 100 Seiten auf einmal drucken lässt, und zwar beidseitig. Man steht also da und will eine kleine Scheißseite kopieren, aber nein, man muss warten, weil irgendein Tagedieb mal kräftig am Drucken ist und nachher alles liegen lässt. Nicht mit mir!

Seit vergangenem Mittwoch mache ich Folgendes: Von nun an werfe ich einfach immer alles (Verträge, Kontoauszüge, etc) weg, was beim Drucker liegt und nicht von mir ist. Wegwerfen bedeutet in unserer Bank: Ab in den Reißwolf. Wenn ein großer Auftrag am Drucken ist, ziehe ich einfach den Stecker raus und verschwinde. Oder ich ziehe einfach eine Papierschublade auf und verursache so einen Papierstau. Ihr solltet mal sehen, wie die Frauen dann wie aufgescheuchte Hühner vor dem Drucker herumrennen und alle möglichen Knöpfe drucken. Langsam lässt das Druckaufkommen schon ein bisschen nach, sie denken sich wahrscheinlich: "Ach nee, den Drucker nehmen wir nicht mehr. Dann machen wir es lieber schwarz-weiß am anderen Drucker." Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für eine Gaudi das ist, wenn man die Idioten mit Ihren hilflosen Gesichtern sieht.

Beichthaus.com Beichte #00021465 vom 10.04.2007 um 22:45:13 Uhr (2 Kommentare).

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Den Verlust bewältigen

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Drogen Trunksucht Fremdgehen Verzweiflung Liebe

Ich bin jetzt 18 Jahre alt und war immer locker mit meiner Sexualität. Ich hab nichts gegen One-Night-Stands und in Beziehungen wird mir nach drei Monaten langweilig.Ich habe 3/4 meiner Freunde betrogen. Meine einzige große Liebe habe ich vor drei Jahren bei einem Rollerunfall verloren. Danach war ich ein halbes Jahr depressiv. Ihn konnte bis jetzt niemand ersetzten. Ich kiffe gelegentlich und trinke auch gerne über den Durst. Aber hey Frauen und Männer können echt nur befreundet sein.

Beichthaus.com Beichte #00021464 vom 10.04.2007 um 22:13:19 Uhr (3 Kommentare).

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Ich bin zu hässlich f

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Verzweiflung Eitelkeit Manie

Ich möchte beichten, dass ich sogar wenn ich alleine zu Hause bin, mit Kapuze über dem Kopf herumlaufe. Ich wohne allein, bin weiblich und Mitte 20. Ich finde mich abgrundtief hässlich. Ich habe gerade die Kapuze auf, weil die Gefahr zu groß ist, dass ich meine Hässlichkeit nicht ertragen kann, wenn ich am Spiegel vorbeilaufe. Ich würde mir am Liebsten das ganze Gesicht zerkratzen, weil ich nicht verstehe, warum man mich mit dieser ekelhaften Visage gestraft hat. Mein ganzes Denken kreist nur um mein hässliches Gesicht, in das andere Menschen den ganzen Tag hineinblicken müssen. Sie tun mir alle leid. Es ist kaum auszuhalten, wenn mich Leute anschauen. Klar weiß ich, dass das Aussehen nicht so wichtig ist und mir das Aussehen anderer auch ziemlich egal. Aber ich kann mich an meinem Charakter, der sonst eigentlich recht vernünftig ist, nicht erfreuen, wenn ich mich im Spiegel sehe und nur noch heulen will. Ich will das einfach nicht sein!! Ich benötige morgens mehr als drei Stunden, bevor ich das Haus verlasse, um nicht so auszusehen. Natürlich ist das sinnlos, weil ich nun einmal so aussehe. Oft kann ich das Haus jedoch nicht verlassen und habe nur noch den Wunsch rauszukommen. Ich will doch raus, aber es fesselt mich hier an den Boden. Ich bin so gefesselt, dass ich mir nicht mal Hilfe holen kann.

Ich mache nicht mal die Rollläden hoch, weil ich im Licht so hässlich bin. Ich mache nicht mal hier Licht. Das einzige Licht ist der PC. Ich schäme mich am Allermeisten vor mir selbst. Ich weiß nicht, ich glaube, so wichtig ist es gar nicht, was die anderen über mich sagen. Also mir. Ich selbst finde mich nur am Allerhässlichsten. Und nur wenn ich mich ok finde, können mich andere ok finden. Anders geht es nicht. Manchmal brauche ich auch acht Stunden, um rauszukommen. Manchmal gehe ich auch erst nachts raus. Und manchmal gar nicht. Ich ersticke. Niemand aus meinem Alltag ahnt ansatzweise, was mit mir los ist. Wer das hier liest, denkt sich wohl: "Naja, Internet-Spinner gibt es immer." Aber ihr wisst vielleicht gar nicht, wie vielen Leuten es so geht, denen man es nur einfach nicht ansieht.

Ich werde niemals einen Job haben und ich habe auch fast alle meine Freunde verloren. Ich konnte ihnen den wahren Grund nie sagen, weil ich mich zu sehr dafür schäme und weil es für andere albern wirkt, es keiner ernst nehmen würde. Aber diese alberne Sache hat mich dazu gezwungen, Menschen, die ich liebe, in die Wüste zu schicken bzw. schicken muss. Es zwingt mich ja dazu. Es tut weh, alles zu verlieren. Und alles nur, weil man das Gefühl hat, so lächerlich auszusehen. Warum konnte ich nicht einfach ein ganz normales Gesicht kriegen? Ich falle in der Öffentlichkeit nicht besonders aus und niemand würde mir ansehen, welche Hölle ich durchmache. Vielleicht denken sie es wäre irgendeine Studentin. Jung, dynamisch, blablabla. Aber ich bin ein Haufen Scheiße. Elendiges Nichts. Aus mir wird einfach niemals etwas werden. Niemals. Für alle, die bis hierher gelesen haben: Wenn euch irgendjemand seltsam vorkommt, dann könnte auch etwas ganz anderes dahinter stecken. Man kann nie wissen. Ich glaube, meine Mitmenschen denken einfach ich bin faul und gleichgültig. Dabei bin ich ein hilfloses, total zerbrechliches Etwas, das das Gefühl hat, keine Berechtigung für seine Existenz auf dieser Welt zu haben. Ich bin es einfach nicht wert zu leben, weil ich so aussehe.

Ich will euch nur sagen, dass ihr vielleicht manchmal jemandem Unrecht tut, der ganz fremdartig wirkt, weil er einen Haufen Scheiße durchlebt und einfach nur nicht anders kann, als komisch zu wirken. Ich möchte mich für alles bei allen entschuldigen. Ich beneide euch um eure "Probleme", die ihr habt, und würde sofort mit euch tauschen. Ich hasse mich und ich komme hier allein einfach nicht mehr raus. Aber niemand auf der ganzen Welt weiß es. NIEMAND. Und es steht nun zum ersten Mal irgendwo auf einer Internetseite. Ich zittere am ganzen Körper, weil ich noch nie darüber "gesprochen" habe. Mich würde es nicht wundern, wenn ich eines Tages einfach umfalle, weil es mich von innen aufgefressen hat.

Beichthaus.com Beichte #00021463 vom 10.04.2007 um 20:49:36 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Allein unter Proleten

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Vorurteile Zorn Schule Gesellschaft

Ich (m) habe das Gefühl als einziger Mensch, wenn es um Schule geht, in einem Jungle voller Gorillas zu leben. Alles Säufer, Kiffer und Raucher denen ihre Zukunft am A*sch vorbei geht, manche wollen schon eine Ausbildung machen, aber nur eine sehr 'kleine' und vergessen wie schlecht es um Deutschland im Moment steht. Ich unterscheide mich völlig von anderen Jugendlichen, ich habe mir fest vorgenommen niemals zu rauchen, zu saufen oder Drogen zu nehmen, und dies fällt mir auch überhaupt nicht schwer, denn als 15-jähriger verspüre ich, trotz allem nicht den Drang, irgendetwas davon auszuprobieren. Mich macht das Ganze so wütend, diese Halbaffen jeden Tag zu sehen, dass ich mir vorgenommen habe etwas im Leben zu erreichen, ich will nicht, dass es irgendeiner von diesen Spinnern jemals besser hat als ich, daher möchte ich Betriebswirtschaftslehre studieren und später mal als Unternehmer viel Geld verdienen. Allein wenn ich schon sehe, was in dieser Welt alles schief läuft, hungernde Menschen, Kriege, Rassismus, Menschen die unschuldig verurteilt werden, Menschen die schuldig nicht verurteilt werden, ein gewaltiges Umweltproblem, das alles macht mich wütend, unglaublich wütend. Ich will etwas daran ändern und ich verstehe nicht, wieso das Vielen egal ist. In meiner Schulklasse bin ich selbstverständlich mit meinem umdenken ein Außenseiter. Gut mit den Vollproleten aus meiner Klasse muss ich auch nicht befreundet sein, ich habe ja genug Freunde, doch manche von denen entwickeln sich auch langsam zu den größten Primaten. Es gibt eigentlich nahezu keinen Menschen der meine Gedankenzüge versteht und nachvollziehen kann, aber na gut damit kann ich leben, dennoch leide ich jeden Tag, wenn ich immer wieder neue Geschichten im Fernsehen und sonst wo höre, über Kriminelle, Terroristen und Misspolitik. Am Schlimmsten sind eh Diejenigen, die für irgendwelche eingebildeten 'Götter' und höheren Mächte Menschenleben auslöschen, das kann doch nicht sein, dass Menschen so unglaublich dumm sind und an so etwas glauben. Ich wollte dies, wegen dieser inneren Qualen, die ich tagtäglich erleiden muss nur einmal niederschreiben, dass sollte dieses Leiden etwas mindern.

Beichthaus.com Beichte #00021440 vom 09.04.2007 um 10:22:31 Uhr (12 Kommentare).

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