Das Glas im Supermarkt

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Dummheit Faulheit Peinlichkeit Arnsberg

Ich (w) musste am Wochenende einkaufen und war ziemlich in Eile, da ich meine Bahn kriegen musste. Ich konnte das Einkaufen aber auch nicht verschieben. Ich bin also durch den vollen Laden, bin mit meinem Einkaufswagen um die Ecke in einen Gang gedüst und hab mir quasi beim Laufen ein Glas Süßsauer aus der unteren Regalreihe gegriffen, als ein weiteres Glas dabei auf den Boden fiel und zerbrach. Der Inhalt ergoss sich auf den Boden und halb auf meinen Schuh. Das hat gerade noch gefehlt. Ich hatte überhaupt keine Zeit, jetzt irgendeinen Mitarbeiter zu suchen, und ihm Bescheid zu geben. Also habe ich, während ich durch den Laden bin, ein Taschentuch aus meiner Jacke gefummelt und mir beim Gehen damit den Schuh abgewischt. An der Kasse hatte ich allerdings doch ein schlechtes Gewissen, sodass ich beim Kassieren zu der Kassiererin sagte: "Ziehen sie mir das Glas zweimal ab, ich habe eins runtergeschmissen."
Ich beichte, dass ich niemandem Bescheid gegeben habe, und somit bestimmt schuld bin, dass jemand in die Pampe reingelaufen ist. Ich bitte aber um Absolution, da ich das kaputte Glas ja trotzdem bezahlt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031509 vom 25.06.2013 um 19:39:34 Uhr in 59755 Arnsberg (Burgstraße) (22 Kommentare).

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Das Noonan-Syndrom

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Verzweiflung Ignoranz Engherzigkeit Familie

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nicht, welche man kriegt. Und mein Bruder hat schon neun Monate vor seiner Geburt eine sehr schlechte Praline bekommen. Einen Gendefekt mit dem Namen Noonan-Syndrom, welcher wie das Downsyndrom unheilbar ist. Neben sehr vielen körperlichen Einschränkungen beinhaltet dieser Defekt auch eine reduzierte Intelligenz. So ähnlich, wie in dem Film Forrest Gump. Ich werde mir diesen Film niemals wieder anschauen, weil ein Happy End in der Realität fast nie möglich ist. Mein Bruder wurde, wie im Film, immer gemobbt. Ich weiß gar nicht mehr, wie häufig ich mich als jüngerer Bruder in unserer Schule geprügelt habe, um ihm beizustehen. Aber alle, bis auf unsere Familie, waren gegen ihn. Er war auf seine Art alleine und irgendwie seltsam. Aber wir wurden erwachsen und zogen von den Eltern weg. Und ab hier habe ich ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Nachdem unsere Eltern verstarben, hatten wir nur noch an Geburtstagen und Weihnachten Kontakt. Mehr nicht. Und nun ist er tot. Seine Ärzte haben mir nach seinem Tod den Gendefekt geschildert. Dieses Syndrom wurde als Defekt erst nach der Volljährigkeit meines Bruders entdeckt. Er hat seine Ärzte zum Stillschweigen verdonnert, sodass niemand etwas von seiner Krankheit wusste. Auch ich nicht. Er starb im Hinblick auf seine Krankheit scheinbar in einem hohen Alter. Kurz vorher hatten wir uns noch getroffen, weil es ein runder Geburtstag war. Er wirkte auf mich sehr lebensfroh, doch dann schlief er wenige Tage später einfach ein. Als Bruder, und einziger Verwandter, gehe ich nun alles durch, was in seiner Wohnung ist. Ich sehe sein Leben nach dem Auszug und bin mehr als traurig. Er hat sich komplett von der Familie abgeschottet. Wir hatten keinen Zutritt mehr. Aber sein Leben verlief nicht, wie in dem besagten Film.

Meine Frau und meine Kinder, welche niemals ihren Onkel bzw. Schwager kennengelernt haben, haben sich Sorgen um mich gemacht. Ich war einfach nur noch traurig nach der Erkenntnis, dass ich noch mehr für meinen Bruder hätte machen sollen. Warum hat er nur geschwiegen? Das Einzige, das mich nun tröstet, ist der Umstand, dass er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss. Ich schäme mich wirklich dafür, dass ich zu Lebzeiten nicht mehr für meinen Bruder gemacht habe, obwohl ich ihn doch geliebt habe. Pralinen sind nicht immer gut.

Beichthaus.com Beichte #00031505 vom 25.06.2013 um 09:20:16 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse Vordrängler

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Hass Zorn Aggression Engherzigkeit Schule Regensburg

Ich (w) gehe noch zur Schule. Bei uns am Pausenverkauf läuft es folgendermaßen: Wer nicht vordrängelt, kriegt nichts. Allerdings finde ich Vordrängeln unglaublich ignorant gegenüber Leuten, die sich tatsächlich die Mühe geben, sich anzustellen. Deshalb lasse […]
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Beichthaus.com Beichte #00031502 vom 24.06.2013 um 22:20:29 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (17 Kommentare).

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Für die Familie

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Engherzigkeit Ehebruch Morallosigkeit Falschheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich neben meiner Ehe mit einem verheirateten Mann eine anderthalb Jahre andauernde Liebesbeziehung gepflegt habe. Er war nicht irgendein Mann in meinem Leben, sondern jemand, den ich zutiefst geliebt habe. Auch für ihn war ich die Traumfrau. Ja, er war der Mann meiner Träume, und Träume gehen nun mal selten in Erfüllung. Jetzt mussten wir getrennte Wege gehen, da wir unsere Familien, wegen der Kinder, wir haben beide eine Tochter, nicht verlassen können. Mir tut diese Trennung wahnsinnig weh. Hätte er seine Frau, die er nicht mehr liebt, verlassen, wäre ich vielleicht auch gegangen. Leider konnte er das nicht. Ich wünsche, dass er seine Entscheidung noch richtig bereuen wird. Hiermit beichte ich nun, was für ein herzloser Mensch ich bin, und dass ich meinen Ehepartner so brutal hintergangen habe. Nicht nur körperlich, sondern emotional. Es tut mir so leid. Trotzdem ist er der Mensch, zu dem ich stehe, und für den ich alles in der Ehe tue, sodass es ihm, unserer Tochter und mir gut geht. Lieber Gott, verzeih mir.

Beichthaus.com Beichte #00031500 vom 24.06.2013 um 19:06:04 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Im Spinnennetz gefangen

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Boshaftigkeit Neugier Ekel Engherzigkeit Tiere

Hiermit beichte ich (m/23), dass meine Kollegin (w/20) und ich zu viel Langeweile im Büro haben und uns daher gelegentlich mit gemeinen Tätigkeiten beschäftigen müssen. Ein Beispiel gefällig? Letztens hatten wir wieder einen langen Nachmittag. Da wir eine Weile nicht geputzt hatten und in einer Ecke sich eine dicke, fette Spinne eingenistet hatte, kamen wir auf die wunderbare Idee: Schon den ganzen Tag hatte uns ein fieser, nerviger Brummer das Leben schwer gemacht. Kurzum begab ich mich, angefeuert von meiner Kollegin, auf Fliegenjagd, nur mit einem zusammengerollten Katalog bewaffnet. Nach langem hin und her hatte ich das Biest heldenhaft erledigt. Zu seinem Pech war es noch nicht tot, also warfen wir das Ungetüm in das Spinnennetz. Innerhalb von Sekunden stürzte sich die Spinne auf den Brummer, der verzweifelt zappelte. Gebannt verfolgten wir dann, wie die Spinne ihn weiter und weiter mit ihrem Netz einwickelte und dann Stück für Stück aussaugte. Klar haben wir die Fliege in einen qualvollen Tod gerissen, aber die Spinne bekam wenigstens Mittagessen und wir konnten uns ein interessantes Naturschauspiel angucken und eine halbe Stunde Zeit totschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00031499 vom 24.06.2013 um 14:58:38 Uhr (15 Kommentare).

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