Das wahre Gesicht meines Vaters

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Ekel Hass Zorn Falschheit Familie

Früher war ich (w) das totale Papakind. Ich war sein Liebling und ganzer Stolz, obwohl ich noch einen älteren Bruder habe. Irgendwann, in der Pubertät, hat sich alles geändert. Er hat sich verändert. Ich kann ihm nicht mehr richtig in die Augen schauen, ihn nicht mehr ernst nehmen, er ist für mich eine Witzfigur geworden. Beruflich läuft zwar alles top bei ihm, er bringt gutes Geld mit nach Hause. Aber wenn er am Abend und Wochenende zu Hause ist, ist es manchmal unerträglich für mich. Er säuft, er beleidigt mich und meine Mutter, er lässt sich gehen. Zudem hat er seinen Computer lächerlich gesichert, dafür, dass er sich als tollen Bürohecht sieht. Ich musste mal was ausdrucken, und da nur sein PC an einen Drucker angeschlossen ist, war ich an seinem. Dabei habe ich Sachen gesehen, die mich fast zum Kotzen gebracht hätten. Ich konnte wochenlang nicht mehr mit ihm sprechen, seine perversen Neigungen haben sich dermaßen in mein Gedächtnis gebrannt. Zudem ist ihm wohl nicht bewusst, dass man ihn in seinem Büro hört. Ich musste ihm öfters schon beim Telefonsex zuhören, als er dachte, es wäre niemand zu Hause oder ich würde schlafen. Er ekelt mich einfach nur noch an. Ich schäme mich dafür, denn er ist ja mein Vater, den ich jahrelang vergöttert habe. Sollte ich jemals herausfinden, dass er meine Mutter mit einer anderen betrogen hat, ist er endgültig für mich gestorben. Ich beichte, dass ich meinen Vater für ein Schwein halte, welches ich nicht mehr lieben kann.

Beichthaus.com Beichte #00032165 vom 03.11.2013 um 19:40:43 Uhr (16 Kommentare).

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Meine verheimlichte Schwangerschaft

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Feigheit Verzweiflung Studentenleben Schwangerschaft Saarbrücken-Ensheim

Ich beichte, dass ich 24 Jahre alt und verheiratet bin, mich aber nicht traue, meinen Eltern zu sagen, dass ich schwanger bin. Mein Mann und ich haben bereits einen 2-jährigen Sohn, dessen Geburt aufgrund der Tatsache, dass sein Vater und ich damals noch unverheiratet waren und wir beide noch studieren, ein kleines Familiendrama war - meine Eltern, besonders mein Vater, sind sehr karriereorientiert und konservativ. Jetzt bin ich schon wieder schwanger, allerdings geplant, und weiß nicht, wie ich das meinen Eltern sagen soll. Klar, mein Mann und ich sind erwachsen und dürfen unser Leben leben, wie wir wollen, aber meine Eltern unterstützen uns wirklich in vielerlei Hinsicht, was irgendwie auch ihre Einmischung in unser Leben wieder rechtfertigt. Ohne meine Eltern hätte ich es zum Beispiel nicht - oder nur mit Schwierigkeiten - geschafft, trotz Kind weiter zu studieren. Ich mache gerade meinen Bachelor und ich weiß genau, wie mein Vater auf die Schwangerschaftsnachricht reagieren wird. Er wird ausrasten und schimpfen, uns fragen, wie wir weiter studieren wollen, uns vorwerfen, dass wir keine finanzielle Sicherheit haben und dass alles wieder ein meiner Mutter hängen bleibt. Dabei hat meine Mutter uns ihre Hilfe immer von selbst angeboten und wir haben sie halt dankbar angenommen, weil es ohne sie schwieriger gewesen wäre.


Wir haben uns schon um alles Gedanken gemacht, finanziell werden wir auskommen, das mit dem Studium schaffen wir auch und wir kümmern uns dieses Mal selbst um die Betreuung des Babys, indem einer von uns vormittags und der andere nachmittags zur Uni geht. Ich habe Freundinnen, die das auch geschafft haben und ich denke, wenn man gewillt ist, dann ist es machbar. Ich weiß jedoch, dass mein Vater wieder alles pessimistisch sehen wird und uns die schlimmsten Szenarien prophezeien wird. Ich freue mich total über die Schwangerschaft und habe einfach keine Lust, mir von meinen Eltern alles versauen zu lassen. Ich habe keine Lust auf ihre negativen Reaktionen, deshalb schiebe ich es vor mir her, damit ich wenigstens noch ein bisschen meine Schwangerschaft genießen kann. Dabei ist mein Bauch schon deutlich dicker und meine Brüder haben ihn schon misstrauisch beäugt. Ich beichte, dass ich mit 24 noch so abhängig von meinen Eltern bin und es wohl auch bleiben werde, da ich ihre Hilfe gerne in Anspruch nehme und ihre Gesellschaft mag. Das ist echt erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00032148 vom 31.10.2013 um 16:03:32 Uhr in Saarbrücken-Ensheim (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Garten des Professors

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Dummheit Unreinlichkeit Ekel Hochmut Nachbarn Luebeck

Mein Bruder ist drei Jahre älter als ich. Als ich ungefähr vier Jahre alt war, beschuldigte mein Nachbar ihn dann, dass er in seinen Garten gekotet hätte. Ich dachte damals, dass er dies wirklich getan hätte und beschloss, meinem Nachbarn auch mein Geschenk zu überlassen. Im Winter darauf habe ich dann allerdings den Hund gesehen, der in den Garten des Nachbarn gekackt hat und mir wurde klar, dass mein Bruder dies nie getan hatte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich daran denke, wie ein kleines Kind in den Garten eines Professors scheißt.

Beichthaus.com Beichte #00032147 vom 31.10.2013 um 21:56:10 Uhr in 23566 Luebeck (Arnimstrasse) (5 Kommentare).

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Stalker oder Schutzengel?

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Verzweiflung Lügen Ex Marktoffingen

Ich war bis vor einem Jahr mit meinem Ex zusammen, der Künstler werden wollte. Da er aber nicht an sich geglaubt hat, hat er lieber Biologie studiert, obwohl ihn das nicht glücklich macht. Auf jeden Fall hat er dann Schluss gemacht, und mit mir bis heute nicht wirklich alles geklärt. Ich bin also immer noch nicht über ihn hinweg. Seit Schluss ist, schaue ich mir täglich sein Profil bei einem bekannten Netzwerk an und versuche, ihn wöchentlich auch mal anzuschreiben. Ich schaue mir oft auch die Seite seines Bruders an, und google den Namen meines Ex. Letztens habe ich genau das wieder gemacht und entdeckt, dass er eines seiner Bilder zum Verkauf anbietet. Er hat keine Preisangabe dazugeschrieben, und da es eines meiner Lieblingsbilder war, habe ich ihm die erste Preisanfrage zu dem Bild geschickt. Natürlich anonym und mit der Bemerkung, dass es mir nahezu egal wäre, wie viel er dafür verlangt. Warum ich das mache? Ich will ihn so weit unterstützen, dass er seinen Traum nicht aufgibt. Er wird zwar nie erfahren, dass ich das war - aber zu wissen, dass ich ihn damit wohl glücklich gemacht habe, gibt mir ein gutes Gefühl. Auch wenn mich das zum Stalker macht - was im Übrigen auch der Grund ist, warum ich hier beichte - werde ich weiterhin versuchen, ihm als anonymer Schutzengel zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00032120 vom 26.10.2013 um 11:39:03 Uhr in Marktoffingen (15 Kommentare).

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Mein Bruder, der Katzenmörder

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Feigheit Gewalt Zorn Hass Tiere

Ich möchte beichten, dass ich meinem Bruder einfach nicht verzeihen kann. Wir waren immer vier Kinder - meine ältere Schwester und ich, haben unsere jüngeren Brüder quasi großgezogen, da meine Mutter viel unterwegs war. Wir machten alles für sie, und der aller Jüngste war immer unser Liebling, da wir eine extrem enge Bindung zu ihm entwickelten. Natürlich wurden wir irgendwann erwachsen und jeder ging seiner Wege. Meine Schwester besaß zwei Katzen, um die ich sie immer beneidete. Ich bin ein riesiger Katzen-Fan und bot meiner Schwester oft an, dass ich die Miezen nehmen würde, da mein werter Schwager sie nicht ausstehen konnte. Er war der festen Überzeugung, dass er die Tiere "aufgedrückt" bekam - aber meine Schwester wollte sie dennoch nicht abgeben. Bis sie dann Familienzuwachs bekam, deshalb umziehen musste und die Tiere nicht mitnehmen durfte. Plötzlich sollte ich die Katzen also doch bekommen - nur hatte ich mittlerweile selbst drei und konnte es mir dadurch auch finanziell nicht mehr leisten. Ich ärgerte mich sehr, dass ich so lange geredet hatte und sie erst angeboten bekam, als ich mich damit abgefunden hatte und andere Möglichkeiten nutzte. Da mein jüngster Bruder auch einen guten Draht zu den Miezen hatte, bot er an, sie zu sich zu nehmen. Und keiner in der Familie weiß, was ihn dazu brachte, ihnen das anzutun.


Da ich häufig mit meiner Mutter telefoniere - die den Kleinsten immer verhätschelte und ihn mittlerweile wieder bei sich wohnen lässt (mit fast dreißig) - erfuhr ich irgendwann, dass das Ordnungsamt die Wohnung meines Bruders aufgebrochen hat. Sie haben die beiden Katzen als halb angefressene Kadaver von dort entfernt. Offenbar hatten sich Nachbarn über den Gestank beschwert, weshalb die ganze Sache dann aufflog. Er kam irgendwann wohl einfach nicht mehr nach Hause und hat die beiden Katzendamen sich selbst überlassen. Mich packt immer noch die Wut, wenn ich darüber nachdenke, wie sie gelitten haben müssen, ehe der Tod sie erlöste! Eine der Katzen war besonders süß - sie stand immer an der Tür und wartete auf meinen Bruder, der zwischenzeitlich sogar bei meiner Schwester wohnte. Und ich bekomme das Bild der wartenden Katze nicht aus dem Kopf. Ob sie das bis zuletzt noch tat? Oder hat sie irgendwann eingesehen, dass er nicht mehr kommen wird? Laut dem Ordnungsamt waren die Teppiche und die Möbel ebenfalls angefressen. Es tut mir unheimlich leid um die beiden Katzen, dass sie solche Qualen erleiden mussten. Ich habe, während ich dies schreibe, auch schon wieder Tränen in den Augen. Seit diesem Vorfall hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinem Bruder, aber ich habe ihm ausrichten lassen, dass ich ihm eine reinhauen werde, sobald ich ihn sehe! Das bringt die Katzen natürlich nicht zurück - und vielleicht sind einige auch der Meinung, dass ich übertreibe, aber seitdem kann ich meinem Bruder nicht mehr als Verachtung entgegenbringen! Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?! Muss ich ihm sogar verzeihen? Ich bitte um Absolution dafür, dass ich mit einem Menschen gebrochen habe, der mir einmal so nahe stand.

Beichthaus.com Beichte #00032099 vom 23.10.2013 um 14:38:53 Uhr (32 Kommentare).

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