Der Mann vor meiner Haustür

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Vorurteile Engherzigkeit Eitelkeit Hochmut

Ich (w/19) bin am Samstag von der Arbeit nach Hause gefahren. Ich stand also an der S-Bahn-Station und habe auf meine Bahn gewartet, mit an der Station stand eine kleine Gruppe junger Männer, die Bulgarisch sprachen. Sie stiegen in dieselbe Bahn wie ich und stiegen an derselben Haltestelle aus. Am Bahnhof bin ich dann noch in einen Bus eingestiegen und sie sind ebenfalls mitgefahren. Als ich dann an der Haltestelle in der Innenstadt ausgestiegen bin, sind die Männer auch raus. Von dort aus bin ich dann nach Hause gelaufen. Am Sonntag stand einer dieser Männer gegenüber meines Wohnhauses, ich ging zur Tür und schloss auf, als er zu mir gelaufen kam. "Kann ich mit dir reden?", fragte er. Ich habe ihn dann gefragt, was er wolle. Und er wieder: "Kann ich mit dir reden?", ich fragte dann etwas genervt, worüber er reden will. Er schien auch etwas genervt und meinte: "Du hübsch. Kann ich mit dir reden?" Ich bin einfach in die Tür rein und habe gesagt, dass ich kein Interesse habe. Er fragte, warum, und ich antwortete: "Einfach kein Interesse!", und habe die Tür vor seiner Nase zugemacht, ohne ihn noch was sagen zu lassen. Ich beichte, dass er keine Chance hatte, weil er Bulgare war und in gebrochenem Deutsch sprach. Ich würde mich nie mit so einem treffen.

Beichthaus.com Beichte #00034542 vom 08.12.2014 um 01:07:22 Uhr (21 Kommentare).

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Kundenservice bei Telekommunikationsanbietern

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Hass Zorn Telefon

Ich muss beichten, denn ich hasse die Verkäufer eines großen Telekommunikations-Anbieters mit rot-weißen Farben. Ich bin kein Freund von Konto-Einzugsermächtigungen, deswegen gehe ich meine Rechnungen monatlich im Geschäft bezahlen. Jedoch habe ich jetzt meinen Vertrag gekündigt, weil ich zu einem Discountanbieter gehe, der auf "-Talk" endet, weil hier monatlich kündbare Karten zum Aufladen erworben werden können. Ich möchte einfach keine Vertragsbindung mehr. Ich war also die letzten zwei Monate im Geschäft in der Innenstadt, um die Rechnung zu bezahlen. Kurz nachdem ich im Laden war, wurde die junge Aushilfe von einem schmierigen Kollegen abgelöst, der auf penetranteste Art versuchte, mir einen neuen Vertrag aufs Ohr zu drücken. Ich wollte wirklich nur die Rechnung bezahlen, jedoch wurde nicht aufgehört, mir die Vorteile von diesem Anbieter anzupreisen und die anderen Netze schlecht zu machen. Auch auf mein energisches "Nein!" wurde nur mit weiteren überteuerten Angeboten geworben. Die Verkäufer müssen wirklich denken, man ist der letzte Idiot und wüsste nicht, was die anderen Anbieter kosten.
Ich gestehe hier, dass ich die routinierte und schmierige Art des Verkäufers verabscheue und dies ein mehr als schlechter Kundenservice für mich ist. Ich bin froh, dass ich bald da raus bin.

Beichthaus.com Beichte #00034461 vom 01.12.2014 um 11:28:07 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Klaps auf einen knackigen Po

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Last Night

Ich bin ein Mittzwanziger und hatte noch nie eine Freundin. Vor ein paar Tagen war ich am späten Abend in einer Stadt Deutschlands unterwegs. Ich bin mit dem Vorsatz aus dem Haus gegangen, eine knackige junge Frau am Po anzufassen, da ich dieses Verlangen schon oft in mir verspürte, wenn ich zum Beispiel mal irgendwo unterwegs war und eine Frau mit einer ansehnlichen Figur sah. Und an diesem Abend hatte ich es mir fest vorgenommen. Ich lief durch die Innenstadt und hielt Ausschau nach einer attraktiven Dame. Prompt sah ich eine und folgte ihr. Die Situation war einfach passend. Kein Passant befand sich in unmittelbarer Nähe. So kam ich rücklings an die Frau herangeschlichen und klapste ihr auf die Pobacke. Daraufhin drehte ich mich schnell um und lief um die Ecke, da das Ganze sich an einer Kreuzung abspielte. Sie rief mir mehr oder weniger Folgendes hinterher: "Hast du sie noch alle? F*ck dich!" Doch ich reagierte nicht darauf und verschwand einfach.


Etwas später sah ich eine weitere hübsche Dame die Straße entlang laufen. Ich lief ihr ein wenig hinterher, um die passende Situation abzuwarten. Dieses Mal, dachte ich mir, läufst du nicht weg, sondern bleibst einfach an der Stelle - weil Weglaufen mir feige vorkam. In einem passenden Moment klapste ich ihr auf die Pobacke, sie blieb stehen, erschrak ein wenig und wich auch ein paar Schritte zurück. Ich blieb dann auch stehen, sagte kleinlaut Entschuldigung und verhielt mich zurückhaltend. Von ihr bekam ich zu hören: "Entschuldigung! Das gehört sich aber gar nicht!" Danach begab ich mich nach Hause. Ich muss sagen, ich bin auf den Geschmack gekommen und möchte es noch weitere Male tun.

Beichthaus.com Beichte #00034432 vom 27.11.2014 um 15:18:26 Uhr (25 Kommentare).

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Kotangriff auf Rentnerhaus

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Nachbarn Regensburg

Ich (m/33) habe vor mittlerweile über 15 Jahren etwas ziemlich ekelhaftes gemacht. Im Sommer 99, ich hatte gerade mein Abi in der Tasche, war ich mit meinen Kumpels in der Innenstadt einen trinken, gegen vier Uhr traten wir dann zu Fuß stockbesoffen den Heimweg an. Wir (ich, meine zwei Nachbarn und ein Kumpel, der bei mir pennen wollte) waren schon fast zu Hause und redeten über einen alten Mann, der bei uns in der Siedlung wohnte und der uns allen zutiefst verhasst war. Wir nannten ihn immer den Nazi, nicht nur aufgrund einer schwer abstreitbaren optischen Ähnlichkeit mit dem Typen, der bei Schindlers Liste immer vom Balkon aus Leute erschießt, sondern auch, weil er wirklich ein Rassist war. Er pöbelte z.B. immer meinen dunkelhäutigen Kumpel an, der aus Nigeria stammte und adoptiert worden war, und lästerte immer über seine Eltern, so nach dem Motto, wie man den nur einen Negerjungen adoptieren könne. Er saß auch im Ortsvorstand einer kleineren rechten Partei. Dazu kam noch der ganze standardmäßige "böser, alter Mann"-Kram. Wenn mal ein Fußball über seine Hecke flog, er wohnte neben unserem Bolzplatz, behielt er ihn immer, er denunzierte Nachbarn wegen irgendwelchem Kleinmist und hetzte mir bei der Feier zu meinem 18. Geburtstag die Polizei auf den Hals, während alle anderen Nachbarn cool waren und einer sogar einen Kasten Bier spendiert hat. Er war wie Clint Eastwood in Gran Torino, bevor er sich wandelt.


Nun hatten wir an dem Abend alle komplett vollgetankt, wollten aber auch noch nicht ins Bett gehen. Aus der Kombination jugendliche Dummheit und Alkohol entstand dann die großartige Idee, ihm vor die Tür zu kacken. Wir haben ein paar Zeitungen aus umliegenden Briefkästen genommen und jeder hat dann einen Haufen auf ein Zeitungsblatt gesetzt. Eingerollt in die Zeitungen trugen wir dann die Kotwürste durch die Gegend, auf der Suche nach einem Ort, an dem wir sie am Besten anbringen könnten. Eine wanderte schließlich in den Briefkasten, eine durch die Hundeklappe in der Hintertür, eine wurde an der Scheibe seines Wintergartens verschmiert und eine wurde mit einem sauberen Wurf in ein offenes Fenster im zweiten Stock befördert. Im Nachhinein ist diese Tat natürlich sehr dämlich und einfach nur peinlich. Noch etwas mehr, als für die eigentliche Aktion, schäme ich mich für die Tatsache, dass ich heute noch darüber lachen muss, wie der Kerl am nächsten Tag bei uns sturmklingelte und meinem völlig perplexen Vater mit einer eingetüteten Kotwurst vor dem Gesicht rumfuchtelte und rumbrüllte, dass das bestimmt sein missratener Sohn und der Neger gewesen seien. Und ich muss zugeben, dass ich immer noch das örtliche Lokalblatt in einer Schublade habe, mit der Überschrift: "Kotangriff auf Rentnerhaus - politisch motiviert?"

Beichthaus.com Beichte #00034383 vom 22.11.2014 um 23:05:42 Uhr in 93051 Regensburg (Augsburger Straße) (8 Kommentare).

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“Beichte

Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer

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Vorurteile Hass Zorn Maßlosigkeit Shopping

Die Schweizer und die deutsche Mehrwertsteuer
In unserer Kleinstadt gibt es etwa 15 große Supermärkte, die nur überleben, weil die Schweizer, die hier einkaufen, in Deutschland die Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen. Gerade am Wochenende ist unsere Stadt nahe am Verkehrsinfarkt. Drei Zollstationen der Schweizer stauen bis in die Innenstadt zurück und etwa 80 Prozent der Schweizer fahren große Limousinen oder SUVs. In der Mittagspause gehen wir immer in die Innenstadt, um dort etwas zu essen und stehen dann dreißig Minuten an, weil die arroganten Schweizer an der Kasse es sich nicht nehmen lassen, ihre 40 Cent wegen einer Nagelschere zurückerstatten zu lassen - der Kassierer muss dann nämlich ein Formular ausfüllen. Einmal hat sich allen Ernstes eine Frau mit einem heulenden Baby im Einkaufswagen vorgedrängelt, denn es müsse schneller gehen, sonst könne sie ihr Baby nicht beruhigen. Vorne angekommen sucht sie ihre scheiß Papiere raus, was gut fünf Minuten gedauert hat und fing an zu schreien, als die freundliche Kassiererin mich und meine Freunde vorgebeten hat, als sie dran war.

Noch schlimmer sind diese schlecht erzogenen Drecksgören, die sich lautstark mit ihrem albernen Dialekt unterhalten. Meine Fahrstunden sind danach orientiert, wann wie viel Andrang aus der Schweiz zu erwarten ist, nicht nach dem Berufsverkehr. Normalerweise habe ich immer gedacht, dass ich nicht rassistisch bin, aber vor knapp einem Jahr platzte mir der Kragen, als eine jüngere Frau mir eine 5-Franken-Münze angeboten hat, damit ich ihr helfe, ihr Zeug ins Auto zu heben. Ich habe freundlich und aus Stolz abgelehnt, als sie dann allen Ernstes etwas wie faules deutsches Pack oder so etwas Ähnliches gesagt hat. Der ganze Parkplatz stand hinter mir und hat sie dumm angeguckt, aber ihr fiel nicht einmal auf, dass sie etwas falsch gemacht hatte. Seither hege ich einen Hass gegen diese rücksichtslose, egoistische und absolut freche Haltung. Manche benehmen sich, als wären sie die Gönner des armen Deutschlands. Es tut mir wirklich leid für die freundlichen Schweizer, aber das geht so nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034131 vom 18.10.2014 um 14:17:46 Uhr (30 Kommentare).

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