Frechheit siegt am Airport Düsseldorf (DUS)

25

anhören

Ignoranz Hochmut Falschheit Auto & Co. Düsseldorf

Oft muss ich Freunde in den Ferien vom Flughafen abholen. Meine Bemühungen am Flughafen Düsseldorf anzukommen, wenn der Flieger gelandet ist und die Freunde schon vor dem Flughafen stehen sind leider bis heute noch nicht besonders von Erfolg gekrönt. Ich bin leider mindestens eine Stunde vorher immer am Ankunftsterminal. Die Parkgebühren am Düsseldorfer Airport sind der Wahnsinn, das Parken allerdings auch. Deshalb bin ich auf eine List gekommen, ich stelle meinen Wagen ganz dreist direkt vor den Türen des Flughafens ab. Normalerweise bekommt man dort sofort ein extrem teures Knöllchen, aber ich öffne meine Motorhaube und ziehe den Stecker vom Anlasser, dann stelle ich einen handschriftlich erstellten Zettel mit der Aufschrift "defekt warte auf den Pannendienst" auf das Armaturenbrett, die Motorhaube lasse ich ein Stück auf. Gerade vor ein paar Tagen brachte ich zwei Freundinnen wieder zum Airport, stellte den Wagen dort ab und ging mit den beiden Mädels einen Kaffee trinken. Als ich zurückkehrte, war schon ein Knöllchenschreiber dabei allen Autos ein Ticket zu verpassen allen außer meinem, der sagte doch zu mir, "gut, dass Sie eine Nachricht ins Auto gelegt haben, es gibt doch tatsächlich Leute, die stellen ihr Auto hier vor das Gebäude und gehen Kaffee trinken. Die müssen alle rund 150 Euro bezahlen." Ich setzte mich in mein Auto und versuchte zu starten, so dass er sehen, konnte das mein Auto wirklich nicht anspringt. Ich tat dann so, als ob ich sehr erzürnt darüber wäre, dass die Leute einfach ihr Auto da abstellen würden, und sagte, "das ist doch wirklich eine Frechheit so dreist zu sein". Ich tat weiter so, als wenn ich auf den Pannendienst warten würde. Als sich der Mitarbeiter entfernt hatte, um die Autos aufzuschreiben, steckte ich schnell den Stecker wieder drauf, machte die Motorhaube zu und sah zu, dass ich weg kam. Im Wegfahren rief ich aus dem Auto winkend, es hätte sich nur ein Kabel gelockert und wünschte noch einen schönen Abend.

Beichthaus.com Beichte #00027944 vom 30.06.2010 um 13:48:19 Uhr in Düsseldorf (Flughafen) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Wollust siegt

19

Wollust Engherzigkeit Begehrlichkeit Partnerschaft Viersen

Ich (m/27) will beichten dass ich sexsüchtig bin und seit ich geschlechtsreif bin die Frauen nur immer als Sexobjekte gesehen habe. Habe noch nie echte Liebe empfunden und deshalb dauerte meine längste Beziehung gerade mal 3 Monate. Beendet habe ich meine Beziehungen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00027911 vom 18.06.2010 um 10:26:52 Uhr in Viersen (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Lena Meyer-Landrut Stalker

62

anhören

Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Liebe Medien Osterhofen-Gergweis

Ich (m/19) habe mir am 2. Februar dieses Jahres entgegen meines sonstigen Verhaltens das Anschauen einer gewissen Casting Show angetan. Überwiegend unbeeindruckt wollte ich nach 5 Auftritten den Fernseher ausmachen und einen Monat später nochmal schauen ob sich da irgendwas Talentiertes herauskristallisiert hat. Als ich mich aufgrund mangelnder anderer Freizeitgestaltungen dazu entschieden habe diese Sendung doch zu Ende zu schauen geschah mit dem letzten Auftritt gewissermaßen ein Wunder. Ein Mädchen von 18 Jahren mit eigenwilligen Tanzstil, mittelmäßigen Gesang, Akzentmixtur aus 10 verschiedenen Gebieten und einer angenehmen Stimme schaffte es mich auf allen Ebenen zu faszinieren, ganz entgegen der objektiven Wahrnehmung ihrer Leistung, sodass man gar nicht wollte dass sie irgendetwas von dem ändert, was für den objektiven Eindruck nicht perfekt war zumal es irgendwie maßgebend war für den Zauber den man empfunden hat.

An dieser Stelle habe ich sogar das erste mal in meinem Leben für einen Kandidaten einer Casting Show angerufen, weil mir ihre Präsenz entgegen sonstiger Menschen in den Medien so erfrischend war. Zu meiner Verwunderung kam diese Person aber wohl bei vielen Leuten gut an und sie faszinierte mich Woche für Woche mit ausgefallenen Titeln, ihrer typischen Performance und einer sehr interessanten Haltung und gewann letztendlich diese Casting Show, was zur endgültigen Mainstreamisierung dieser Person führte, was mich aber komischerweise nicht störte. Die Faszination an dieser Person nahm bei mir nie ab, sie nahm immer weiter zu, bis hin zu Sachen zu denen man sich nie in Stande gesehen hat. Man wollte mehr über diese Person herausfinden und hat dann eigenständig einige Accounts/Profile auf bekannten Webportalen gefunden, die aus Zeiten vor der Bekanntheit dieser Person stammten und einiges an musikalischer Vergangenheit, Bild und Videomaterial offenlegten. Der Hype um diese Person wurde währenddessen aber so groß, dass ein Großteil dieses Materials ganz von alleine in den Medien auftauchte und man eigentlich nur noch mitverfolgen musste was bei Twitter und Co stand.
Jetzt sind 4 Monate seit dem ersten Moment vergangen und diese Person hat entgegen der kritischen Meinungen den größten europäischen Musikwettbewerb gewonnen und ich muss sagen dass die letzten Monate die schönsten Monate meines Lebens waren, einen Menschen zu entdecken der einen auf vielen Ebenen einfach nur fasziniert, sei es die Ausstrahlung, dieses wunderschöne Gesicht voller Unbekümmertheit, welches frei von jeglichen Einschränkungen in der Lage ist Gefühle zu transportieren, während viele andere doch im Bezug auf Medien sehr verkrampft sind und es für die Kamera nur das typische Lächeln gibt. Die gelegentliche Symbiose zwischen Kitsch und tiefreflektierender Antworten in Interviews die mich immer herzhaft zum Aufkichern bringt. Oder einfach nur der künstlerische Aspekt, dass da jemand mit einer ihr selbst wohl unbewussten Interpretationsgabe ankommt, dass ihr Gesang und ihre Präsenz alleine Show genug sind um viele zu faszinieren.
Diese Person erlebt eine märchenhafte Geschichte seit dem Casting Show Auftritt und ich gönne es ihr vom Herzen.

Ich möchte somit beichten, dass ich, der sich einst als rational denkender Mensch bezeichnet hat, jetzt plötzlich an Magie glaube, wenn ich bedenke was ein Mensch mit mir machen kann. Des Weiteren tut es mir Leid dass ich meinen Durst nach ihr nicht stillen konnte, dass ich versucht habe anhand von Internetforschungen mehr über sie und ihre Zeit vor der Casting Show herauszufinden. Ein stalkermäßiges Verhalten zu dem ich mich eigentlich nie in Stande gesehen habe. Ich besitze wohl so jedes Videomaterial was im Fernsehen von ihr gezeigt wurde und was Pressefotos angeht wird mir sicher auch kaum etwas fehlen.

Beichthaus.com Beichte #00027871 vom 01.06.2010 um 13:24:47 Uhr in Osterhofen-Gergweis (62 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zeugnis gefälscht

36

anhören

Betrug Lügen Schamlosigkeit Arbeit Zürich

Zeugnis gefälscht
Ich (m/28) war als Teenager auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle (Kaufmann). Ich war jedoch ein äußerst fauler Schüler, weshalb meine Noten dementsprechend schlecht waren. Monatelang habe ich mich vergeblich um eine Lehrstelle bemüht. Also habe ich mein Zeugnis für die Lehrstellensuche aufgemotzt.

Ich habe das Zeugnis kopiert und die wenigen guten Noten ausgeschnitten. Diese habe ich mit einem schwarzen Kugelschreiber geringfügig verändert. So, dass sie ein ganz klein wenig anders aussahen als die "richtigen" guten Noten. Die Fälschungen habe ich dann auf eine zweite Kopie meines Zeugnisses geklebt und auf der neuen Kopie konnte man diesen Schwindel nicht ausmachen. Kurz darauf habe ich eine Lehrstelle gefunden. Die Abschlussprüfung habe ich mit Bravour bestanden und ich bin mittlerweile ein erfolgreicher Mitarbeiter eines großen Konzerns.

Ich bereue nicht, es getan zu haben, denn dieser Betrug war für mich ein wichtiges Sprungbrett in mein Leben. Dennoch, ich schäme mich ein wenig dafür und denke ich oft daran. Dann frage ich mich, was ich heute wäre, wenn ich das nicht getan hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027798 vom 12.05.2010 um 15:38:34 Uhr in Zürich (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Schwere Depressionen

51

anhören

Verzweiflung Selbstverletzung Trägheit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich schwere Depressionen habe und mich eben aufgrund dieser ins Auto gesetzt habe, um mein Leben "frontal" zu beenden. Mein Leben war nie einfach; alles, was ich angepackt habe, hat sich als schwierig dargestellt. Ich war immer Außenseiterin, wurde gemobbt und es fiel mir immer leichter, Beziehungen zu Männern aufzubauen, als eine echte gute Freundin "zu halten". Meine Beziehungen liefen aufgrund meiner Krankheit sehr chaotisch ab, weil niemand damit umzugehen wusste, wie ich war/bin. Vielen meiner Beziehungen trauere ich trotzdem heute noch hinterher. Letztes Jahr im Dezember habe ich bereits einmal versucht, einen sogenannten "Hilfeschrei" an meine Umgebung zu senden und musste deshalb auch ins Krankenhaus. In Therapie war ich erst einmal ein halbes Jahr, weil ich nach einiger Zeit dachte, dass es mir doch viel besser ohne ginge und habe sie schließlich abgebrochen - heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Letzte Woche habe ich einen neuen Termin bei einem Psychotherapeuten ausgemacht, doch der ist bis Ende April ausgebucht, sodass ich weiterhin mein Leben an mir vorbeiziehen lassen muss.
Ich klammere mich an meinen jetzigen Freund, mit dem ich jeden Tag Streit habe - einfach aus dem Grund, dass ich sonst niemanden mehr habe und wirklich meine letzte Hoffnung in diese Beziehung stecke. Mein Leben spielt sich nur noch in meinem Zimmer vor dem Computer ab, weil mir die körperliche Kraft fehlt, meinen Zustand zu ändern. Seit Jahren merke ich, wie mir immer mehr die Lebensenergie entweicht, das ist auch der Grund, wieso ich arbeitslos bin und noch zu Hause lebe. Ich habe mehr als ein Jahr lang nach einer Lehrstelle gesucht, ohne Erfolg. Ich habe sogar ein gutes Fachabitur (trotz Lernschwäche) und Nachweise über mehrere Praktika, sowie einige Auszeichnungen. Doch niemand war an mir als Auszubildende interessiert. Ich habe nicht viel Selbstbewusstsein, doch ich weiß, dass ich diese eine Sache wirklich beherrsche und wollte deshalb meinen Berufswunsch danach ausrichten. Umso größer war der Frust über jede einzelne Absage. Diese erneuten Niederlagen haben mich so weit heruntergezogen, dass ich nun in dieser Situation feststecke. In die Psychiatrie möchte ich nicht, weil ich glaube, dass mich das noch weiter herunterziehen würde.

Trotz der ganzen Geschehnisse bin ich wieder aus dem Auto ausgestiegen und ich habe jetzt schon Angst vor dem nächsten Tag, weil ich erahne, dass dieser wieder ähnlich ablaufen wird. Ich wünschte, ich hätte mehr Menschen, die für mich da sind und mich mit raus nehmen. Aber ich schaffe es einfach nicht, eine echte Freundschaft aufzubauen. Es tat gut, das mal aufzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027641 vom 23.03.2010 um 01:43:27 Uhr (51 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge