Das Unglück meiner Freundin

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Unfall Tod

Vor nunmehr neun Jahren (mit 16) habe ich in einer Tanzschule mit Tanzunterricht angefangen — ich habe knapp zwei Jahre lang getanzt. Mit meiner letzten Partnerin habe ich eine Beziehung begonnen, die allerdings nur acht Wochen ging, denn am Abend vor unserem Abschlussball ist sie mit ihrer gesamten Familie tödlich verunglückt. Die Polizei war bei mir und hat mich abgeholt, um sie in Pathologie unseres städtischen Krankenhauses zu identifizieren. Ich habe meinen Eltern damals nur gesagt, dass wir uns gestritten haben und es vorbei ist. Niemand hat etwas gemerkt, nur meine damalige Kunstlehrerin, denn ich habe angefangen, den Tod in meinen Bildern zu thematisieren. Heute studiere ich Design und bin immer noch nicht darüber hinweg. Der Tod ist immer noch Hauptbestandteil meiner Bilder. Ich will schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00015199 vom 05.08.2006 um 20:55:01 Uhr (2 Kommentare).

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Ersatz für die Maschine

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Falschheit Lügen Schamlosigkeit

Mit 15 wurde ich an der Leiste operiert. Danach erzählte ich unserem Nachbarsjungen, der 2 Jahre jünger war, dass er mir einen bla*en müsste, was sonst nur eine Maschine im Krankenhaus tun könnte. Er machte es bis zum Schluss und es machte ihm auch noch Spass. Ich tat es bei ihm auch. Ich hoffe, dass er es verkraftet.

Beichthaus.com Beichte #00015025 vom 04.08.2006 um 18:29:15 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, ich bin ein Versager...

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Verzweiflung Engherzigkeit Boshaftigkeit Vorurteile

Ich bin ein totaler Versager und wohne mit meinen 45 Jahren noch bei meiner Mutti. Den ganzen Tag tue ich nichts anderes als zocken, wichsen und aufs Klo gehen. Ich bewerbe mich zwar ab und zu, aber niemand will eine alte, ungelernte Kraft bei sich einstellen. Selbst für Regale einräumen oder Büroräume säubern wäre ich, laut Aussage der Zuständigen, nicht gut genug. Dazu sei gesagt, dass ich lange Zeit immer mal wieder in Kliniken einen langen Aufenthalt hatte und ich so es einfach nicht geschafft habe, mir eine Ausbildung zu suchen. Sobald die Arbeitgeber erfahren haben, dass ich öfter mal im Krankenhaus gewesen bin, sortierte man mich an Ort und Stelle aus. So friste ich in meinem kleinem Kellerraum ein einsames Dasein. Mit Frauen läuft es genau so mies. Sobald sie erfahren wie ich lebe, kommen das typische höhnische Lachen und der Abgang. Die Einzige, die zu mir hält, ist meine Mutter. Erst vor Kurzem habe ich wieder eine Dame kennengelernt, mit der ich mich auch wunderbar verstehe und meine Beichte ist, dass ich sie bezüglich meiner Wohnsituation angelogen habe. Sie denkt, dass das Haus mir gehört und ich meine Mutter wegen Krankheit aufgenommen habe, damit sie nicht ins Pflegeheim muss. Es tut mir leid sie anzulügen, aber ich will einfach nicht immer fallen gelassen werden.

Beichthaus.com Beichte #00014337 vom 31.07.2006 um 08:19:11 Uhr (11 Kommentare).

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Lärmbelästigung nach der Nachtschicht

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Vandalismus Maßlosigkeit Zorn

Ich (m/23) arbeite in einem Krankenhaus, dort arbeite ich derzeit in der Nachtschicht. Obwohl ich meinen Job mag, bin ich immer froh, wenn ich nicht nachts arbeiten muss, da es anstrengend ist und sich der Rhythmus auf den Kopf stellt. Als ich heute Morgen nach Hause kam, schlief ich problemlos ein. Nach drei Stunden, etwa gegen 9:00 Uhr, fingen zwei Idioten an, den Rasen, der sich direkt unter meinem Fenster befand, zu mähen. Nachdem ich durch die Lautstärke nicht mehr schlafen konnte, stand ich entnervt auf und schrieb in meiner Aggression einen Zettel, in dem ich mich über die frühe Uhrzeit und die Lärmbelästigung durch die Hausmeister und ihren Rasenmähern beschwerte. Ich bezeichnete die beiden als ''Spacken'' und ''Idioten'', anschließend fügte ich noch hinzu, dass der Rasen so oder so scheiße aussehen würde und es daher sinnlos wäre, ihn zu mähen. Danach klebte ich den Zettel an die Eingangstür und ging zurück in meine Wohnung.

Einige Stunden später ging ich kurz in den Supermarkt und als ich zurückkam, war mein Zettel verschwunden. Vor Wut schäumend nahm ich einen schwarzen Edding und schrieb an die Wand des Treppenhauses: ''An das dumme Schwein, was meinen Zettel abgerissen hat: Einen Zettel kannst du wegwerfen, aber was ist mit der Wand?'', zusätzlich beleidigte ich die Person als ein gebleichtes Rektum. Mittlerweile weiß ich gar nicht, was in mich gefahren ist, normalerweise bin ich nämlich ein sehr ausgeglichener Mensch. Diese Aktion war hochgradig asozial, ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00012731 vom 26.07.2006 um 06:19:54 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Bin ich ein Nazi?

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Aggression Hass Gewalt Zorn

Mir stinkt es so langsam! Seit gut einem Jahr bin ich nicht mehr in der rechten Szene vertreten, weil ich eingesehen habe, dass es falsch ist. Und selbst heute noch werde ich von Ausländern als "Scheiß Nazi" bezeichnet. Was soll ich denn noch alles machen?! Ich verstehe […]
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Beichthaus.com Beichte #00012613 vom 25.07.2006 um 11:43:33 Uhr (14 Kommentare).

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