In den Fängen meiner Pflegeeltern

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich muss beichten, dass ich Leute wie meine Pflegeeltern hasse. Deren Lebensinhalt besteht bis heute nur aus ihrer Arbeit und der nicht unerheblichen vierstelligen Zahl, die sich am Ende des Monats auf ihrem Konto dazurechnet. Sie haben ein dickes Haus, einen riesigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032998 vom 05.04.2014 um 04:43:39 Uhr (13 Kommentare).

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Öl auf der Fahrbahn

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Betrug Waghalsigkeit Boshaftigkeit Auto & Co.

Beim 24-Stunden-Rennen auf einer langen deutschen Rennstrecke im Jahre 1992 habe ich einen großen Fehler begangen, der mich bis heute um den Schlaf bringt. Die Schlaflosigkeit wird immer schlimmer, je näher das 24-Stunden-Rennen jedes Jahr rückt. Damals war ich mit einigen Freunden zum Rennen gefahren. Wir schlugen unser Camp im Bereich Metzgesfeld auf. Für Unwissende: Hier bremsen die Autos von ungefähr 200 km/h auf 130 km/h runter und fahren eine Links-Links-Rechts-Kurven-Kombination. Ich, als eingefleischter BMW-Fan, war natürlich voll und ganz in der Erwartung, dass BMW alles in Grund und Boden fährt und gewinnt. Beim Start sah das auch noch ganz gut aus, dann aber kam die Nacht. Es wurde kalt, das Wetter schlug auf Nebel und Regen um, die allrad-getriebenen Autos wurden immer schneller. Meine geliebten Heckantrieb-BMWs versanken in der Tiefe der Ergebnisliste. Das konnte ich nicht ertragen. Dann kam mir diese verdammte Schnapsidee. Ich nahm kurzerhand eine Rolle Butterbrot-Tüten für Pausenbrote, füllte einzelne Tüten mit Speiseöl und knotete sie gespannt zu. Dann - jedes Mal, wenn so ein Allrad-Ingolstädter kam, schleuderte ich einen dieser Beutel über den Zaun auf die Rennstrecke. Auch er schleuderte - aber gut geölt in die Leitplanken.


Keine Sorge: Die Autos und deren Sicherheitseinrichtung sind so sicher, kein Fahrer hat Schaden erlitten. Sonst hätte ich das nie gemacht. Aufgrund dessen gab es - keine Ahnung wie viele - "Gelbe-Flaggen-Phasen". Während einer solchen hielt mein geliebter BMW-Werksfahrer (genannt Smoking Joe) direkt bei uns an der Unfallstelle an und schnorrte sich eine Zigarette. Was ihm vom Rennleiter eine Stop Go Zeitstrafe bescherte - er wurde zum Kaffee geboten. BMW gewann dann dennoch mit einem traumhaft schönen M3 vor einem weiteren BMW, Opel wurde ganz starker Dritter. Mein Gewissen plagt mich bis heute, weil ich derjenige bin, der Audi um den Sieg gebracht hat. Der bin, der den Streckenposten einen Arsch voll Arbeit beschert hat, meine Freunde um unser Speiseöl beraubt hat und Smoking Joe zu einem Kaffeekränzchen beim Rennleiter verholfen hat. Reumutig erbitte ich Ablass.

Beichthaus.com Beichte #00032987 vom 03.04.2014 um 13:27:58 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Schwarze Popel in der Nase

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Gammelin

Seit mehreren Wochen bemerke ich an mir eine seltsame Handlungssucht. Da ich in einem Metall verarbeitenden Betrieb arbeite, schluckt man dort doch sehr viel Staub und Schmutz. Beim Naseputzen fiel mir dann auf, dass meine Popel braun bis tiefschwarz sind. Eines Tages wurde ich (47) urplötzlich zum Kind und fing an, in der Nase zu bohren - bis dieser Dreckspopel zum Vorschein kam. Während ich diesen auf meiner Fingerspitze so betrachtete, überkam mich die Unart, genau diesen dunklen Popel einfach unter die Tischkante in unsere Küche zu schmieren. Meine Partnerin hat bis heute keine Ahnung, was sich da unter der Tischplatte befindet und sich dort die letzten Wochen angesammelt hat, während wir am Tisch sitzen und unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Nun habe ich die ganze Popelei nach schwarzen Popeln verfeinert. Allerdings läuft das langsam aus dem Ruder. Am Montag war ich einkaufen. An der Kasse hatte sich eine Schlange von drei oder vier Leuten gebildet, an die ich mich anstellte. Die Leute vor mir kehrten mir ja den Rücken zu, von daher konnte ich kurz in der Nase bohren. Und siehe da - ich angelte einen Tiefschwarzen. Da er die gleiche Farbe wie das Transportband der Kasse hatte, konnte ich ihn sehr elegant auf das Band schmieren, als ich meine Einkäufe auf das Band legte. Als ich den Laden verließ, dachte ich nur: "Verdammt, was hast du da gemacht?!"


Am Tag darauf war ich in unserer örtlichen Bäckerei. Die Verkäuferin fragte mich freundlich, was ich denn möchte. Ich wählte ein leckeres Roggenmischbrot aus und bat darum, die junge Frau möge mir das Brot bitte schneiden, da ich keine Brotschneidemaschine besitze. Selbstverständlich kam die Bäckereiverkäuferin meinem Wunsch nach, trat ein paar Schritte neben die Ladentheke zur Schneidemaschine und legte das Brot unters Messer. Just in diesem Moment überkam mich das Nasebohren. Und tatsächlich: Im linken Nasenloch hat sich wieder ein Popel festgesetzt, den ich aber schnell angelte. So - nun stand ich da, hatte den Bömmes auf dem linken Zeigefinger und die Schneidemaschine hörte in diesem Moment auf, zu schneiden. Panik überkam mich, wohin mit dem braunen Knubbel? Ich stand ja an der Ladentheke. Aber diese Ladentheke hat eine Glasscheibe. Als senkrechter Schutz ist an dieser Glasscheibe eine alufarbene Blechverkleidung angeschraubt. In dem Moment, als sich die Verkäuferin zu mir rumdrehte, um mit dem geschnittenen Brot zu mir zu kommen, schmierte ich den Popel halt an die besagte Blechverkleidung. Die Verkäuferin hat es - Gott sei Dank - nicht gemerkt. Ich hingegen wurde knallrot, bedankte mich artig bei dem Mädel, bezahlte das Brot, nahm es an mich und verließ den Laden. Draußen vor der Bäckerei kam mir mein Chef entgegen, wir redeten ein paar Worte belangloses Zeug miteinander. Dann ging er ins Geschäft.


Am nächsten Tag kam mein Chef zu mir und meinte nebenbei: "In die Bäckerei gehe ich nie wieder kaufen. Man freut sich auf ein leckeres Puddingteilchen und irgendein Schwein schmiert da dort tatsächlich seine Popel an die Theke!" Verstohlen habe ich geantwortet, dass der Laden aber doch einen sauberen und gepflegten Eindruck macht. Mein Chef schüttelte ob dieser Aussage nur mit dem Kopf. Er werde im ganzen Dorf verbreiten, was da in der Bäckerei Unglaubliches abgeht. Und ich habe die Schuld an diesem Fiasko. Was passiert, wenn die Bäckerei geschlossen wird? Da arbeiten so viele Leute, die dann wegen mir ihren Job verlieren. Und dann hat die Gemeindekasse auch weniger Einnahmen durch die Gewerbesteuer - und die ist eh nicht die reichste. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00032940 vom 28.03.2014 um 10:17:09 Uhr in Gammelin (11 Kommentare).

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Natursekt-Spiele

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Ekel Fetisch Unreinlichkeit Bückeburg

Natursekt-Spiele
Ich möchte beichten, dass ich einmal eine sehr seltsame und eklige Phase hatte. Es bereitete mir (m/28) zunehmend Erregung, mit meinem Urin zu spielen. Dies fing damit an, dass ich eines Tages in sexuell erregtem Zustand bewusst meine Unterhose nass machte. Der besondere […]
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Beichthaus.com Beichte #00032936 vom 27.03.2014 um 16:31:53 Uhr in Bückeburg (15 Kommentare).

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Der hässliche Onkel

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Engherzigkeit Familie Kinder

Als ich (w) noch ein kleines Mädchen war, waren wir bei Verwandten zu Besuch. Meine Oma und mein Onkel waren auch anwesend. Mein Onkel hatte als Kind eine Gehirnhautentzündung, die nicht rechtzeitig behandelt werden konnte, weshalb er ein bisschen wirr ist. Zudem sieht er ein wenig komisch aus und zwischen meinem Vater und ihm sind keinerlei Ähnlichkeiten zu erkennen. Aber kommen wir wieder zurück zur Geschichte, denn mein Onkel erzählte mir damals, dass er der Bruder meines Vaters sei. Ich habe ihm das allerdings nicht geglaubt und nach mehreren Versuchen, mir das einzutrichtern, fragte er mich, wieso ich das nicht glauben würde. Woraufhin ich ihm sagte, dass er zu hässlich sei, als dass das stimmen könnte. Ich schäme mich noch heute dafür und kann es einfach nicht vergessen. Meine anderen Verwandten sprachen dann natürlich mit mir und erklärten mir, dass er eine Krankheit hatte und für seine Art nichts kann. Ich bitte um Absolution, da ich einen Menschen, den ich eigentlich sehr lieb habe, so verletzt habe. Es war wirklich nicht so gemeint!

Beichthaus.com Beichte #00032869 vom 14.03.2014 um 21:15:40 Uhr (5 Kommentare).

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