Der Kontakt zu meinen Eltern

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Verzweiflung Engherzigkeit Ungerechtigkeit Familie

Ich habe letztes Jahr den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen. Ich habe allerdings noch eine Schwester, sie hat Kontakt zu ihnen und sagt mir immer, wenn etwas los ist. Sie respektiert meine Entscheidung voll und ganz. Nach einer beschissenen Kindheit ohne Liebe, vielem Ausnutzen, viel Ungerechtigkeit und unendlichen Schuldgefühlen, dass ich alles im Leben falsch mache - und um für mich Verantwortung zu übernehmen, damit es mir endlich besser geht - brach ich den Kontakt ab. Ewig habe ich um die Liebe meiner Eltern gekämpft, und letztes Jahr begriff ich, dass sie mich richtig krankmachten. Ich fragte sie, warum sie mich nicht lieben konnten, bis heute bekam ich keine Antwort. Nach wie vor finde ich es gut, dass ich es getan habe, und ich spüre noch immer ein Feuer aus Wut in meinem Bauch, wenn ich an sie denke. Und trotzdem mache ich mir Gedanken: Nun sind die Eltern alt, meine Mutter ist sehr krank und mein Vater hatte kürzlich einen Unfall, bei dem es fast um alles gegangen ist, doch er hatte Glück. Ich vermisse meine Eltern, aber ich will keinen Kontakt, weil ich weiß, dass sie mir und sich gegenseitig nicht gut tun. Es tut mir leid, dass ich diese Entscheidung getroffen habe und nicht besser damit umgehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034152 vom 21.10.2014 um 22:18:18 Uhr (6 Kommentare).

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Über dem Tempolimit

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Ungerechtigkeit Betrug Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich (w/20) wurde letztens angehalten, weil ich mit fast 120 Sachen durch eine 70er-Zone gebrettert bin. Als ich den Polizisten meinen Dienstausweis vom Gericht gezeigt habe und gemeint habe, dass wir doch so etwas wie Kollegen sind, haben sie mich ohne großes Tamtam weiterfahren lassen und mir noch einen schönen Tag gewünscht. Ich liebe mein Leben.

Beichthaus.com Beichte #00034136 vom 19.10.2014 um 14:49:00 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die fanatisch muslimische Familie meine Ex-Freundes

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Verzweiflung Hass Zorn Ungerechtigkeit Ex

Ich (w/25) hasse die Eltern meines Ex-Freundes. Sie sind fanatische Muslime und haben ihn einer kompletten Gehirnwäsche unterzogen - deshalb sind wir auch nicht mehr zusammen - sodass er nun davon überzeugt ist, dass die Beziehung zu mir eine Sünde war. Ich hasse […]
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Beichthaus.com Beichte #00034102 vom 13.10.2014 um 15:32:28 Uhr (19 Kommentare).

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Verschwundene Tageseinnahmen

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Diebstahl Ungerechtigkeit Feigheit Selbstsucht Arbeit

Nach dem Abi habe ich damals als Aushilfe in einem kleinen Kiosk in meinem Heimatdorf gearbeitet. Ich bekam zwar nicht viel Geld, dafür aber war die Arbeit locker, weil meistens nichts los und ich immer allein im Laden war. Nach knapp einem Jahr wurde mein Chef krank und musste operiert werden, weswegen er längere Zeit nicht arbeiten konnte. Er bat mich, mehr Schichten zu übernehmen und trotz meines Studiums willigte ich ein. Weil meine einzige Kollegin und ich aber nicht zu oft arbeiten konnten, dass alle Schichten abgedeckt waren, fragte mein Chef den Bruder meiner Kollegin, ob er auch mal einspringen könne. Der Bruder meiner Kollegin war ein in der ganzen Region bekannter Schläger und Nazi, der auch schon im Knast war. Da die Krankheit meines Chefs sehr plötzlich kam, wusste er nicht, wen er sonst fragen könnte, machte dem Typen aber immerhin die Auflage, sich bei der Arbeit zusammenzureißen. Dieser strengte sich auch wirklich an und machte keinen Stress. Zu dritt schmissen wir also irgendwie den Laden. Die Vorgehensweise mit den Tageseinnahmen war damals sehr altmodisch. Das Geld wurde abends in einen Umschlag gesteckt und im Laden an einer bestimmten Stelle versteckt. Am nächsten Tag nahm der Chef den Umschlag dann mit. Jetzt war der Chef aber krank und wohnte knapp 80 Kilometer entfernt. Er beauftragte mich, ihm das Geld immer montags vorbeizubringen. Die ganze Woche über stapelten sich also die Geldumschläge im Laden und ich brachte sie dann immer zum Chef, der mir bei der Gelegenheit jedes Mal noch mindestens drei Kisten mit bestellten Waren mitgab, die ich im Laden auspacken und auszeichnen sollte. So ging das sechs Wochen lang. Mein Chef vertraute mir.


Ich war allerdings mehr und mehr genervt von den immer mehr werdenden Aufgaben und der Fahrerei zum Chef, für die ich weder Benzingeld, noch sonst irgendwas bekam und die Zeit auch nicht bezahlt wurde. Ich verdiente in dem Laden fünf Euro die Stunde, hatte aber alle Aufgaben vom Chef. Einmal, als ich wieder die Umschläge abholte, konnte ich nicht mehr widerstehen. Ich wollte mich selbst belohnen und steckte einen der Umschläge in meine Tasche, die anderen lieferte ich beim Chef ab. Der rief mich abends an und sagte, dass die Tageseinnahmen von Tag XY fehlen und ich doch mal nachgucken soll, ob die vielleicht noch im Versteck oder bei mir im Auto sind und ich sie übersehen habe. Ich dachte kurz darüber nach, einfach so zu tun, als hätte ich den Umschlag noch gefunden, sagte dann allerdings, dass er nicht auffindbar wäre. Ich dachte mir, dass es schließlich seine eigene Schuld war, so viel Geld im Laden liegen zu lassen und dachte, die Sache wäre damit erledigt. In der Woche darauf wurde der Bruder meiner Kollegin entlassen, weil mein Chef in ihm den Dieb sah. Es gab riesigen Ärger. Ich stellte mich unwissend und tat entsetzt. Das Geld musste jetzt abends immer zum Bankschließfach gebracht werden. Als mein Chef wenig später wieder gesund war, kündigte meine Kollegin, weil sie fand, dass ihrem Bruder unrecht getan wurde. Mein Chef sah ihre Kündigung allerdings als Schuldeingeständnis, hielt es auch für möglich, dass sie selbst das Geld genommen hatte, und zog bei Kunden über sie und ihren Bruder her und bezichtigte sie des Diebstahls. Auch ich verbreitete dieses Gerücht munter weiter, um von mir abzulenken. Für meine Kollegin tat es mir damals leid, für ihren Nazi-Bruder hatte ich allerdings kein Mitleid übrig. Heute schäme ich mich dafür, da er sich ja wirklich angestrengt hat, und sich nichts zuschulden kommen ließ. Mein Verhalten damals war einfach asozial in vielerlei Hinsicht. Mein Chef war mir gegenüber nicht eine Sekunde misstrauisch, er vertraute mir weiterhin. In dem Umschlag waren 70 Euro, der mieseste Umsatz des ganzen Monats. Ich hatte vorher nicht nachgeschaut. Ich habe also für 70 Euro dafür gesorgt, dass zwei Menschen ihren Job verloren haben und auch noch schlecht über sie geredet wurde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034101 vom 13.10.2014 um 14:58:50 Uhr (10 Kommentare).

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Chaos im Kindergarten

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Lügen Hass Ungerechtigkeit Arbeit Kindergarten

Ich (w/23) bin einfach nur noch frustriert und angefressen. Ich bin Erzieherin und arbeite als Gruppenleitung in einem christlichen Kindergarten. Die Chefin ist erzreligiös, ich hingegen bin so gläubig wie ein Stück Brot, aber ich wusste ja vorher, worauf ich mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034097 vom 12.10.2014 um 22:31:52 Uhr (18 Kommentare).

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