Stromausfall an Weihnachten

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Weihnachten Zaußwitz

Stromausfall an Weihnachten
Ich arbeite bei einem regionalen Energieversorger. Ein Kollege bat mich Heiligabend zu einem Haus, das zwei Dörfer weiter steht, zu fahren, das keinen Strom hat. Einfach, weil er gerade eine andere Störung bearbeitete und dort noch eine Weile brauchen würde. Da man einem Kollegen natürlich gerne mal aus der Patsche hilft, erklärte ich meiner Familie kurz, was Sache ist, und bin dann zu der Adresse gefahren. Ein alter Mann hat mich dann "begrüßt" und sich gleich mal beschwert, warum das so lange gedauert hat. Dabei war ich keine fünfzehn Minuten nach seinem Anruf bei ihm. Aber gut - der Mann hatte an seinem Verteiler herumgespielt und die Haussicherung abgeschossen. Auf meine Frage, ob er am Heiligen Abend nichts Besseres zu tun hat, als an seiner elektrischen Anlage herumzupfuschen hat er mich mit derbsten Schimpfworten bedacht. Ich meinte dann nur, dass es schon okay ist und dass ich nur eine neue Sicherung einsetzen muss, ehe ich wieder gehen könne. Seine Antwort war allerdings, dass ich ein dummes Arschloch bin und mich gar nicht erdreisten brauche, da er den Einsatz nicht zahlen würde. Also habe ich ihm höflich erklärt, dass ich in meiner Freizeit zu ihm gefahren bin, und ohnehin nichts aufgeschrieben hätte - während der Kollege sicherlich noch einige Stunden gebraucht hätte. Aber anstatt mir dann zu danken, dass ich diese Mühe auf mich genommen habe, fragte er mich, wie dumm man doch sein muss, um in seiner Freizeit eine Störung zu beheben. Und dann ist mir der Kragen geplatzt!

Ich hätte einfach eine neue Sicherung einbauen können, und hätte dann gehen können. Da seine Anlage und die Hauptleitung aber schon ziemlich ramponiert waren, habe ich nach Rücksprache mit der Leitstelle das Einsetzen der Sicherungen verweigert - mit der Berufung auf Gefahr im Verzug. Dann habe ich noch ein paar Fotos zur Dokumentation gemacht und weg war ich. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich einem verbitterten, alten Mann an Weihnachten ohne Strom zurückgelassen habe, weil sein Verhalten absolut unmöglich war. Und das bleibt auch so, bis ein Elektriker die Anlage überprüft und sein OK für die Konstruktion bei uns abgibt. Für die Einschaltung des Stroms werden also noch ein paar Tage vergehen. Aber andererseits kann ich mit der Schuld auch gut leben, denn sollte etwas mit der Anlage passieren, bin ich voll haftbar, da ich den Zustand der Elektrik ja begutachten konnte und dann auch geduldet hätte. Und damit gehört der Schwarze Peter jetzt der zuständigen Elektrofirma. Ich bitte dennoch um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032460 vom 25.12.2013 um 20:57:01 Uhr in 04758 Zaußwitz (Oschatzer Strasse) (23 Kommentare).

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Mein unsäglicher Lebenswandel

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Morallosigkeit Wollust Trunksucht Selbstsucht

Ich bin momentan auf Heimatbesuch in Deutschland - eigentlich studiere ich in den USA und spiele College Football. Ursprünglich mal in Division 1, was bedeutet, dass man jede Woche vor knapp 60.000 Leuten aufläuft und richtigen Medienrummel genießen kann. Und natürlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032458 vom 25.12.2013 um 06:24:53 Uhr (12 Kommentare).

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Die Domina im Chat

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Falschheit Fetisch Engherzigkeit Internet

Ich (m/27) habe mich aus Langeweile auf einem bekannten Zufalls-Chatportal herumgetrieben und habe mich dort auch mal als Frau ausgegeben. Ein 23 Jahre alter Engländer erzählte mir dann, dass er es mag, dominiert zu werden. Also habe ich kurzerhand die Domina gespielt […]
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Beichthaus.com Beichte #00032454 vom 24.12.2013 um 14:16:42 Uhr (5 Kommentare).

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Die Praktikantenstelle

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Hass Zorn Verzweiflung Arbeit Wutach

Die Praktikantenstelle
Ich (w/25) komme gerade von einem Bewerbungsgespräch zurück und habe jetzt beschlossen, mindestens einen Monat lang keine Bewerbungen mehr zu schreiben. Die Sache lief folgendermaßen ab: Ich habe vor einer Woche eine Bestätigung auf eine Bewerbung bekommen. Mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00032451 vom 23.12.2013 um 16:37:52 Uhr in Wutach (44 Kommentare).

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Das Geschenk für meinen Chef

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Rache Ekel Boshaftigkeit Weihnachten Chef

Ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag in meiner Firma. Mein Vorgesetzter tyrannisiert mich seit dem Tag, an dem ich angefangen habe. Er ist auch der Grund, warum ich gekündigt habe. Die Aufgaben, die ich erhalten habe, waren reine Schikane und völlig sinnlos. Ich durfte zum Beispiel - als im Sommer nichts zu tun war - alte Computer mit neuen Programmen versehen, anstatt meine Überstunden abzufeiern. Und es war ihm dabei ganz gleich, dass diese Computer nicht genutzt werden. Heute ist es recht ruhig in der Firma, ich glaube, ich bin der Einzige im gesamten Stockwerk - und ich hatte eine tolle Geschenkidee für meinen Chef. Ich nahm einen kleinen Karton und habe eine dicke Wurst hineingelegt. Dazu habe ich dann eine kleine Fahne gebastelt, die ich mit "Frohe Weihnachten, du Arsch" beschriftete und hineinsteckte. Zum Schluss wurde das Ganze mit Geschenkpapier verpackt und mit einem Schleifchen verziert. Das stinkende Geschenk steht jetzt in seinem Büro - in dem ich auch ein paar Unterlagen geschreddert und in den Regenschirmhalter gepullert habe. Im Nachhinein tut es mir schon leid, aber Rache muss sein.

Beichthaus.com Beichte #00032447 vom 23.12.2013 um 13:58:26 Uhr (14 Kommentare).

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