Möchtegern-Gangster aus dem Ausland

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Aggression Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich Ausländer abgrundtief hasse. Ich bin eigentlich ein sehr anständiger, gerechtigkeitsliebender und sozialer Mensch. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - hat sich in mir eine große Abscheu gegen fast alle Ausländer, die in Deutschland leben, verwurzelt. Ich habe nichts gegen diejenigen, die hier ehrlich arbeiten, ihr Geld selbst verdienen, Deutsch sprechen und sich integrieren. Nur leider tun das die Allerwenigsten. Ich könnte kotzen, wenn ich Frauen verhüllt herumlaufen und sich lautstark auf ihrer Muttersprache unterhalten sehe. Oder wenn ich am Ende des Monats auf dem Lohnbescheid sehe, wie viele Steuern mir abgezogen werden. Ich komme aus einer hart arbeitenden Familie. Meine Eltern haben ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet, um ihre Familie ohne Unterstützung des Staates ernähren zu können. Als mein Vater kurz vor der Rente arbeitsunfähig wurde und Frührente beantragen musste, wurde seine Rente gnadenlos um fast die Hälfte gekürzt! Er bekommt nun nur knapp über sechshundert Euro!


Und jeder Ausländer, der hier reinkommt und keinen Bock hat, zu arbeiten, wird wie der König von Deutschland behandelt und schön durchgefüttert?! Ich kann einfach nicht verstehen, wieso hier immer mehr Ausländer reingelassen werden, das Land ist doch schon voll! Und wer mit solchen Argumenten kommt, dass es sich doch um arme Flüchtlinge handele, denen man ein besseres Leben bieten solle, dem sage ich: Guckt euch bitte wenigstens mal eine Folge von Aktenzeichen XY an, da sieht man, dass ungefähr 95 Prozent der dort gezeigten Straftaten von Osteuropäern, Arabern und Co. verübt werden. Echt, wenn ich auf der Straße arabische oder muslimische Möchtegern-Gangster sehe, die Frauen mit ihren Blicken ausziehen und laut herumpöbeln, kriege ich im Inneren so dermaßen das Kotzen!

Beichthaus.com Beichte #00034651 vom 20.12.2014 um 10:48:00 Uhr (21 Kommentare).

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Das Mädchen mit Krebs

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Schule

Als ich in der vierten Klasse war, haben wir eine neue Mitschülerin bekommen. Diese hatte ganz offensichtlich eine Perücke, war etwas pummelig und hatte komische Sachen an. Das alleine hat dazu geführt, dass sie ein Außenseiter war. Einige Klassenkameraden und ich hatten nun monatelang nichts Besseres zu tun, als dieses arme Mädchen zu ärgern und zu mobben. Das Ganze gipfelte darin, dass wir mit ihrer Perücke fangen spielten und sie "Prinzessin Perückenschön" nannten. Immer, wenn ich heute in meine alte Gegend fahre, denke an dieses arme Kind. Inzwischen arbeite ich als Betreuer und war jahrelang Rettungssanitäter, daher weiß ich, dass das Mädchen wohl Krebs hatte. Das Ganze tut mir unendlich leid! Ich hoffe, es geht ihr heute gut.

Beichthaus.com Beichte #00034596 vom 14.12.2014 um 14:10:27 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Der Rosenkrieg meiner Eltern

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Familie

Als ich 12 Jahre alt war, ließen meine Eltern sich unter großem Tamtam scheiden. Mein Vater war meiner Mutter mehrmals fremdgegangen und machte auch keinen Hehl daraus, dass sein Grund dafür war, dass meine Mutter in der Ehe 30 Kilo zugelegt hatte. Der folgende Rosenkrieg […]
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Beichthaus.com Beichte #00034585 vom 12.12.2014 um 13:29:16 Uhr (18 Kommentare).

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Der Fall Tugce

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Medien

Ich möchte beichten, dass mir das mediale Ausschlachten um den Fall Tugce vollkommen auf die Nerven geht. Ich möchte nicht als herzlos abgestempelt werden, aber dieses Tägliche: "Und das gibt es Neues im Fall Tugce" finde ich unerträglich, genauso wie das bloße Denken darüber, ihr ein Bundesverdienstkreuz zu geben. Für etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Es ist schön, dass sie es getan hat. Aber wenn man mal ehrlich ist, würde es niemanden jucken, wenn sie noch am Leben wäre - keine druckbare Story, kein Gedanke über ein Bundesverdienstkreuz. Ich finde es auch etwas seltsam, wie viele Menschen Anteil an einer Frau haben, die sie nie gekannt haben. Versteht mich nicht falsch, so etwas ist schon schön, aber ich glaube, einem großen Teil geht es bloß um Selbstdarstellung.


Ich kann mich nicht in die Familie hineinversetzen und möchte es auch nicht, aber ich habe auch schon Todesfälle in der Familie gehabt und glaube nicht, dass die "öffentliche Anteilnahme" oder eine kleine sinnentleerte Medaille ihnen auch nur im Geringsten so etwas wie Trost spendet. Ich glaube, ich würde eine gerechte Strafe für den Täter wollen und danach irgendwie versuchen, mit dem Schmerz umgehen zu können. Und bis dahin beichte ich, dass mir das Ausschlachten auf die Nerven geht und ich Schlagzeilen mit ihrem Namen oder Gesicht bewusst ignoriere. Lasst die Familie doch einfach in Ruhe trauern.

Beichthaus.com Beichte #00034580 vom 11.12.2014 um 19:13:04 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Moderner Feminismus

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Ignoranz Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass mir Hardcore-Feministinnen auf den Zeiger gehen. Ich habe eine eigentlich gute Freundin, die sich sehr gerne über Gender-Ungerechtigkeit und die Vorherrschaft der Männer aufregt. Ich stimme ihr in vielen Punkten zu, aber ich finde, generell wird mit diesem Kampffeminismus ziemlich übertrieben. Ich meine, wenn mir jemand auf der Straße hinterherpfeift, fühle ich mich nicht sexuell belästigt, sondern rein optisch geschmeichelt - natürlich situationsbedingt, aber ihr versteht mich schon. Natürlich weiß ich, dass unser heutiges System nicht von Lächeln und Warten kommt und dass wir Frauen uns auch darum kümmern sollten, dass das so bleibt. Letztens gab es jedoch ein Gespräch, bei dem ich ernsthaft an den modernen Feministinnen gezweifelt habe. Es fand mit besagter Freundin und einigen aus ihrem Freundeskreis statt und ging um unsere Zukunftsvorstellungen.


Tja - ich würde später gerne für meine Kinder zu Hause bleiben und mich um sie kümmern, wenn das mit dem Geld hinhaut. Karriere war mir noch nie so wichtig, ich kann mich sehr gut über etwas anderes als meinen Job definieren. Natürlich waren die Anwesenden "not amused." Ich wurde richtiggehend niedergemacht, dass ich eine Schande für die modernen Frauen sei und doch bitte wieder zurück ins 19. Jahrhundert gehen solle. Damit fand auch ein Bruch mit der Freundin statt, weil es auch in einer Freundschaft Grenzen gibt. Ich halte jedoch weiter an meinen Plänen fest. Ich finde, gerade heute gehört es auch zu unserem Erfolg, sich willentlich für die Mutterrolle zu entscheiden, wenn wir dies wünschen. Ich habe einige Befürchtungen, dass ich noch mein ganzes Leben solche Diskussionen führen muss, aber ich empfinde mich als selbstbestimmte, selbstbewusste Frau und werde mich auch von keiner "Feministin" abbringen lassen!

Beichthaus.com Beichte #00034557 vom 09.12.2014 um 19:26:55 Uhr (21 Kommentare).

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