Ich habe zwei Traumfrauen verloren...

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Verzweiflung Begehrlichkeit Dummheit Partnerschaft

Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich mich das erste Mal verliebt. Sie war damals 13. Wir waren sehr verliebt. Einmal hatten wir ein bisschen geknutscht und ein bisschen Petting gemacht. Wir lagen dabei an einem wunderbaren Sommertag auf einer von Büschen umschlossenen Wiese außerhalb des Ortes und waren sehr glücklich. Auf dem Weg nach Hause hat uns dann eine Nachbarin von ihr gesehen und uns bei ihren Eltern verpfiffen. Sie war ja noch sehr jung. Sie hatte dann ein halbes Jahr Ausgehverbot. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und traute mich dann nicht mehr, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Sie dachte in dieser Zeit, dass ich von ihr nichts mehr wissen wollte, und hat den Kontakt zu mir daher auch nicht mehr gesucht. Woher ich das alles von ihr weiß? Ganz einfach. Wir hatten uns sechs Jahre später auf einer Party eines gemeinsamen Freundes wieder getroffen. Da haben wir uns dann ausgesprochen.

Als ihr damaliger Freund, und nicht nur der, zur späten Stunde ziemlich besoffen eingeschlafen war, haben wir uns in ein anderes Zimmer verzogen. Wir haben dann nochmal das alles nachgespielt, was ich oben schon beschrieben habe. Da ich jedoch damals beruflich in einer weit entfernten Stadt lebte und sie ihren Job auch nicht aufgeben wollte, haben wir uns danach nicht mehr gesehen. Immer wenn ich an sie denke, dann fange ich vor Sehnsucht an zu zittern und habe Tränen in den Augen. Jetzt auch wieder. Mit 17 bin ich dann während des Urlaubs in Italien drei Wochen mit einem Mädchen gegangen, die ich schon mit 13 kennengelernt hatte. Ich bin damals jahrelang mit meinen Eltern auf den gleichen Campingplatz gefahren. Sie sah aus wie eine Fee und ich hatten uns alle Wünsche erfüllt, die in unseren Möglichkeiten lagen. Meine Freunde und auch mein Vater saßen mal mit heruntergeklappten Kinnladen auf der Terrasse, als sie sich einmal abends mit ihrem Minikleid und schulterfreiem Top und ihren wunderschönen braunen Haaren bei mir auf den Schoß setzte und mir zur Begrüßung einen Kuss gab. Ein vergleichbar wunderbares Mädchen wie sie hatte ich in meinem ganzen Leben nur einmal mit dem oben beschrieben gefunden. Wir hatten in diesen drei Wochen den Himmel auf Erden. Sie war auch die Erste, mit der ich geschlafen habe. Nachts unter freiem Himmel am Strand und mit einem Sternenhimmel und Sternschnuppen, die aussahen, als wären sie von George Lukas extra für uns gemacht worden.

Als sie wieder nach Hause nach Schweden fahren musste, war ich anschließend drei Tage besoffen und war kurz davor mich vor lauter Liebeskummer im Meer zu ersäufen. Wir haben uns nie wieder getroffen. Als ich 30 Jahre alt war und es mit ca. 20 anderen Frauen versucht hatte, habe ich mir einen anderen Job gesucht, bei dem ich nicht mehr dauernd umziehen musste und damit auch leichter eine Familie gründen konnte. Mir war klar, dass ich nie die Frau bekommen würde, die ich mir erträumte. Dass ich mit den beiden oben wahrscheinlich auch meine Probleme bekommen hätte, wenn wir länger zusammengeblieben wären, ist mir natürlich auch klar. Auf jeden Fall habe ich dann mit 30 ein Mädchen kennengelernt, mit der ich es versuchen wollte. Ich musste und wollte Kompromisse eingehen. Nur dass die Kompromisse mit ihr mein Leben kaputtmachen würden, ahnte ich bei meiner Hochzeit noch nicht.

Als dann zwei Jahre später unsere Tochter auf die Welt kam und ich uns ein Haus gebaut hatte und ich mich an den Spruch bei der Trauung "...in guten und in schlechten Zeiten... und bis dass der Tod euch scheidet..." gebunden fühlte, war es um mich geschehen. Jetzt bin ich bald 52 Jahre alt und unsere Tochter ist ein tolles intelligentes Mädchen geworden und hat einen supertollen Job beim Staat als Beamtin gefunden. Sie ist mein ganzer Stolz. Für sie habe ich all die beschissenen Jahre meiner Ehe erduldet. Ich wollte, dass etwas aus ihr wird. Und aus ihr ist etwas geworden. Die Intelligenz hat sie von meiner Frau. Ich habe meine noch! Die Schönheit hat sie von meinen beiden Traummädchen von oben. Meine Frau hat keinen nachweisbaren Schulabschluss und keine Ausbildung. Einen Job hat sie auch nie so richtig ausgeübt. Nach zwanzig Jahren Ehe hat sie mir gestanden, dass sie eigentlich eher auf Frauen steht und mich in all den den Jahren immer wieder mit welchen betrogen hat. Und ich Arschloch habe ihr all die Jahre geglaubt, dass sie als junges Mädchen mal vergewaltigt wurde und daher nicht so viel Spaß am Sex und an meinen Zärtlichkeiten hat.

Dass ich Frauen glücklich machen kann, haben mir ihre Vorgängerinnen immer wieder bestätigt. An mir lag es also nicht! Und dass ich mit meinem Hochschulabschluss und als Vorgesetzter mit gutem Einkommen mit Menschen umgehen kann, rede ich mir auch nicht ein. Ich habe ihr ein schönes und sorgenfreies Leben in all den Jahren ermöglicht. Zum Dank hat sie mich betrogen und mir zwanzig Jahre meines Lebens gestohlen. Sie kann ja eigentlich nichts dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Und ich habe das ja auch alles zum Wohle meiner Tochter so gewollt. Wenn meine Tochter und mein alter Vater, um den ich mich kümmern muss, nicht wären, dann hätte ich wohl schon mit meinem Leben Schluss gemacht. Aber ich habe vielleicht noch ein paar Jahre vor mir. Und ich will meine Tochter und meine restliche Familie und meine Freunde durch meinen Tod nicht unglücklich machen. Vielleicht finde ich doch irgendwann mal den Absprung und eine Frau, die mich liebt. Viel Hoffnung habe ich bei meiner depressiven und pessimistischen Lebenseinstellung nicht.

Männer, und auch Frauen, schaut euch euren Partner genau an, bevor euch so eine Scheiße wie mir passiert. Und Gott hilft euch nicht, da es ihn für mich nicht gibt. Sonst würde er nicht so viel Not und Elend zulassen. Aber helfen kann mir sowieso keiner. Das Schicksal eines Einzelnen zählt nichts in dieser Welt. So, jetzt geht es mir ein bisschen besser.

Beichthaus.com Beichte #00021756 vom 19.05.2007 um 03:18:42 Uhr (20 Kommentare).

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Ich glaube, ich bin schwul geworden!

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Verzweiflung Fetisch

Ich (m/19) bin seit gut zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben eine Menge durchgemacht. Am Anfang unserer Beziehung wohnte ihr Ex noch bei ihr, das habe ich nie wirklich verkraftet und sie ausspioniert so gut und so oft ich konnte. Mittlerweile sind wir durch vieles verbunden, aber ich denke oft ans Fremdgehen und würde meine Chance auch wahrnehmen, wenn ich sie bekomme. Ich denke auch sehr oft ans Schluss machen da ich kaum noch Gefühle für sie hege. Sie hängt aber sehr an mir, zu sehr vielleicht. Deshalb kann ich sie nicht verlassen. Ausserdem glaube ich, bin ich schwul geworden, da ich eh keine Frauen mehr bekomme.

Beichthaus.com Beichte #00021685 vom 06.05.2007 um 20:20:20 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Klogang zum Wachwerden

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Drogen Boshaftigkeit Urlaub Niederlande

Ich hatte von meinem Schüleraustausch in den USA damals diese Ephedrin-Wachmacherpillen mitgebracht. Bei dem total verkifften Campingurlaub in Zandvoort konnte man die auch wirklich gut gebrauchen. Damit die befreundeten Superskunk-Leichen morgens in die Gänge kommen habe ich halt ein paar Hallo-Wach in die Runde geschmissen, und das hat auch super funktioniert. Allerdings hatte sich ein Schnorrer an unsere Vierergruppe gehängt, der schon beim Losfahren eigentlich gar keine Kohle dabei hatte und voll darauf spekulierte von allem ein Fünftel abzubekommen. Das nervte uns alle ziemlich. Als eben dieser zu mir ans Zelt kam und fragte ob ich noch welche von diesen tollen Pillen hätte - hab ich sofort geschaltet. Anstatt der Ephedrindinger hab ich ihm zwei fette Tabletten "EX-LAX" in die Hand gedrückt und hab gemeint Ex-lax sei so ähnlich wie Re-lax und so. Auf der Packung stand sowas wie: "Eine Tablette hilft gewaltig bei sanfter Verstopfung!" Meinen total bekifften Freunden hab ich das dann natürlich gesteckt und als das Opfer dann noch meinte "Boah, die machen ja echt wach..., ich glaub ich geh mal pissen!" war alles vorbei und wir auf Stunden ein kicherndes Lachflashbündel. Ein bisschen fies war das schon, aber er hatte es sich redlich verdient. Würde ich jederzeit wieder machen!

Beichthaus.com Beichte #00021596 vom 03.05.2007 um 23:31:50 Uhr in Niederlande (Zandvoort) (4 Kommentare).

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Verjagt nicht Superman!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin ein gelernter Chemielabor-Techniker, ausgebildet wurde ich in der österreichischen Bundesheer und hatte einen hervorragenden Chef, der mir mein unternehmerisches Denken beigebracht hat. Es ist schon lange her, dass ich von dem Staat Österreich systematisch durch den Heeresreform gekündigt wurde. Aber Monate bevor Ich gekündigt wurde, hat mein Chef heimlich vor meine Kolleginnen um mich bei den Vorständen gekämpft. Genau weiß ich nicht warum. Aber ein Teil meiner Kolleginnen wollten mich nicht mehr ins Team haben, weil Ich immer zu spät komme und viel zu oft Pausen mache, Sie wissen nur nicht. dass Ich fast jeden Tag um das gleiche Zeit von der Arbeit weggehe, wie mein Chef. Ich war nicht so der jemand, pünktlich um die Uhrzeit kommt und weggeht, wann es mir vorgeschrieben wurde. Ich bin einfach geblieben, bis meine Aufgaben für den Tag erledigt sind und das sind erheblich mehr, als von meine andere Kolleginnen zusammen... Und dafür habe ich nicht mal Extras verlangt.

Nach meiner Kündigung wurde Ich jahrelang Arbeitslos, weil Ich Angst vor Versagen habe, Angst dass Firmen mich abweisen. Hin und wieder ging ich bei Vorstellungsgespräche mit positiven "Energien", aber immer wieder wenn sie mich abwiesen, musste Ich meine Mut, Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit immer auf das Neue, aufbauen. Nun habe Ich mich vor paar Monaten in der IT-Branche selbstständig gemacht und eine Firma gegründet und genieße jeden Cent, den ich verdiene und freue mich riesigst, wenn ich neue Aufträge bekomme. Ich verdiene zwar noch nicht so viel wie bevor ich gekündigt wurde, aber ich fühle mich damit bestätigt, wenn meine Kunden gute Feedbacks geben. Ich möchte auch an die Human-Resource Managern appellieren, dass Sie nicht so viel von einem Kandidaten verlangen sollten, seien Sie einfach froh, wenn ein Superman vor Ihnen steht. Ansonsten laufen Sie in Gefahr einen Möchtegern Nichtskönner, der vorgibt ein Superman zu sein, in Ihrer Firma einzustellen und wirkliche Superman zu verjagen. Überlegen Sie also was Sie wirklich brauchen bevor Sie eine Stellungsbeschreibung schreiben. Grüße, Mark

Beichthaus.com Beichte #00021581 vom 01.05.2007 um 20:32:36 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Lügen bei der Bundeswehr

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Lügen Falschheit Trägheit Zivi & Bund

Da ich keinen Bock auf den Stress bei der Bundeswehr habe, nahm ich die Möglichkeit wahr, einen Verweigerungsantrag zu stellen. Vorgestern kam Post, in der mir das Bundesamt für Zivildienst mitteilte, dass meine Ausführungen zu ungenau sind. In meinem überarbeitetem Schreiben lüge ich denen das Blaue vom Himmel runter. Ich sage bspw., dass ich Computerspiele, in denen auf Menschen geschossen wird, zutiefst verachte. In Wirklichkeit ist das einzige Spiel, was ich zurzeit auf meinem Rechner installiert habe, Soldier of Fortune 2, das wohl brutalste Spiel überhaupt. Dann erzähle ich denen noch etwas von den Zehn Geboten und wie sehr streng christlich und pazifistisch ich doch bin. Selbst schuld, auf die ehrliche Tour hat ja nicht gezogen. Ich will hoffen, dass ich damit durchkomme, eine chillige Zivistelle bekomme, wo mir ausreichend Zeit bleibt, um sinnlose und gewaltverherrlichende Computerspiele zocken zu können.

Beichthaus.com Beichte #00021502 vom 25.04.2007 um 03:00:57 Uhr (6 Kommentare).

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