Benutzte Binden im Hinterhof

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Ekel Schamlosigkeit Dummheit Peinlichkeit Urlaub

Ich (w/19) habe, als ich 13 war, meine benutzte Binde aus dem Fenster geschmissen. Wir waren im Urlaub und zu Besuch bei entfernten Bekannten. Als ich in ihrer Wohnung war, wollte ich meine Binde wechseln, fand aber keinen Mülleimer. Mein Vater rief mich raus, weil wir noch einen Termin hatten und ich fing an, nervös zu werden. Getraut, danach zu fragen, habe ich mich auch nicht. Daher habe ich aus der "Not" heraus meine Binde einfach aus dem Fenster geschmissen - auf den Hinterhof. Heute schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00033658 vom 26.07.2014 um 13:15:26 Uhr (10 Kommentare).

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Der letzte Wunsch meines Opas

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Hass Morallosigkeit Zorn Tod Familie

Ich beichte, dass ich gegen christliche Werte verstoße, da ich die eine Seite meiner Familie seit dem Tod meines Opas zutiefst verachte, weil sie noch nicht einmal Blumen ans Grab gestellt hat und sich auch in den letzten vier Jahren nie an der Pflege beteiligt hat. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033656 vom 25.07.2014 um 08:28:14 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Durch Inkompetenz zu Tode gepflegt

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Aggression Dummheit Zorn 50+ Arbeit Berlin

Ich muss heute mal etwas loswerden, sonst kommt mir die Galle hoch. Manche Menschen sind so striegeldumm, da krempeln sich mir die Zehennägel hoch. Da ich in einer Apotheke arbeite, habe ich auch immer wieder mit Altenheimen und - naja, ich nenne es mal so - deren Personal dort zu tun. Wo die werten Damen und Herren zusammengecastet werden, weiß ich nicht, aber ich tippe mal auf eine osteuropäische Sonderschule für gescheiterte Existenzen. Jedenfalls ist es so, dass, egal welche Institution gerade am Start ist, meines Erachtens in diesen Häusern das absolute Chaos herrscht. Da rufen dann die selbsternannten Pfleger an, um zu monieren, dass wir die gesamten Medikamente nicht ausgeliefert haben, oder dass dieses oder jenes noch fehlt. Da wir aber so schlau sind, und uns bei Empfang alles von diesen Analphabeten quittieren zu lassen, stellt sich immer recht schnell heraus: Von uns korrekt geliefert, vom Pflegepersonal treffsicher dem falschen Patienten zugeordnet und im besten Fall auch schon verabreicht. Sauber! Mit mehr als riesigen Etiketten und fettgedruckter Schrift können wir die Arzneimittel auch nicht mehr versehen. Heute war dann mal wieder so ein ganz persönliches Wochenhighlight von mir:


Die Pflegedienstleitung ruft an und heult mir erst einmal gefühlte zwanzig Minuten einen vor, dass der medizinische Dienst da war, und ein Prüfprotokoll für ein Inhalationsgerät fehlen würde. Ich guckte bei besagter Patientin in die Kartei. Jawohl. Geliefert: Anfang 2011. Nur zu Erinnerung wir haben jetzt 2014! Das heißt, das Inhalationsgerät, welches von der Heimbewohnerin täglich zwei Mal benutzt wird, wurde weder von dem unfähigen Pack gereinigt, geschweige denn mal ein Filter getauscht. Mmmmh Lecker! Die Dame am Telefon, die wohl nach dem Prinzip, wer hat die schlechtesten sozialen Kompetenzen, den Job der Pflegedienstleitung überantwortet bekam, rotzte mir dann noch die ganze Zeit ins Ohr, das wäre unsere Schuld und sie, als Heim, wären dafür ja gar nicht zuständig! Normalerweise bin ich geistigminderbemittelten sehr geduldig gegenüber, aber selbst nach dreimaligem Erklären meinerseits, dass wir das Gerät abholen, reinigen, überprüfen, mit Protokoll und allem wieder ins Heim bringen, hat die Alte mir immer noch die Ohren vollgenölt, dass sie dafür ja nicht zuständig wäre und ich sollte das mit ihrem Sohn klären. Auf die Frage, was er denn damit zu tun hat, ging sie gar nicht erst ein, sondern quakte immer weiter. Da bin ich dann auch schon etwas fuchsig geworden. Ich habe ihr gesagt, wenn sie erst draufkommt, dass ein Gerät auch mal gewartet werden muss, wenn die übergeordnete Behörde bei ihr klingelt und Terror macht, ist sie selber schuld und mehr als das, was ich ihr eben angeboten habe, könnten wir eben auch nicht tun. Auch auf mein Angebot, das Ganze sofort, jetzt und gleich zu erledigen, ging sie nicht ein und zeterte immer weiter.


Ehrlich, dann habe ich die Geduld verloren. Und zwar so richtig. Ich habe ihr geraten, sie solle sich das Scheiß Inhaliergerät dahin schieben, wo nie die Sonne scheint und habe aufgelegt. Ich möchte also beichten, dass ich einer unfähigen, rotzdoofen Tussi gegenüber die Beherrschung verloren habe - das ist nicht schön und sollte nicht sein. Zu meiner Verteidigung muss ich auch noch sagen, dass ich mich, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, ins Auto geschwungen habe, das Gerät auf der entsprechenden Station abgeholt und zur Überprüfung bei der Kollegin abgegeben habe. Morgen ist es wieder im überholten Zustand bei der Patientin. Aber ehrlich, ich bin bestürzt über so viel geballte Inkompetenz. Da werden Menschen alt, kommen in Pflegeheime und werden dann von unfähigen Menschen zu Tode "gepflegt." Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Qualität der deutschen Altenpflegeheime ist sogar noch sehr viel schlechter, als in den Medien immer dargestellt. Freut euch schon mal drauf, da kommen wir alle noch hin!

Beichthaus.com Beichte #00033655 vom 25.07.2014 um 00:34:26 Uhr in 10115 Berlin (Ritterstraße) (14 Kommentare).

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Spannen per Drohne

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Aggression Zorn Verschwendung Morallosigkeit

Spannen per Drohne
Meine Frau (31) und ich (34) haben uns vor ein paar Jahren ein schönes Haus mit großem Garten im Grünen zugelegt. Besonders wichtig war uns, dass die Terrasse nicht von den Nachbargrundstücken einsehbar ist, weil meine Frau sich im Sommer auch gerne mal nackt in die Sonne legt. Vor ein paar Wochen erzählte sie mir dann abends, als ich von der Arbeit kam, dass eine kleine Drohne verdächtig lang über unseren Garten gekreist wäre, als sie wieder in der Sonne lag, und dass sie Angst hätte, gefilmt worden zu sein. Ich fand das eher lustig und habe sofort vermutet, dass das wohl einer der Nachbarjungs war. Hätte ich in diesem Alter solche technischen Möglichkeiten gehabt, hätte ich wohl ähnlich gehandelt.

Das Ganze wiederholte sich allerdings noch ein paar Mal. Sie erzählte mir, dass sie probiert hätte, herauszufinden, wo die Drohne gelandet sei, aber diese flog über ein kleines Waldstück in eine Wohnsiedlung in der Hunderte Leute leben. Den "Täter" ausfindig zu machen, sei also fast unmöglich. Am folgendem Wochenende saßen wir wieder im Garten allerdings angezogen. Ich war gerade im Haus, um mir ein Bier zu holen, als meine Frau plötzlich anfing zu schreien. Ich rannte raus und sah die Drohne nun zum ersten Mal selbst. Das war kein kleines Spielzeug, sondern ein professionelles und sehr großes Gerät - und dieses schwebte nur wenige Meter über unseren Köpfen. Noch während meine geschlossene Bierflasche wie in Zeitlupe in Richtung Drohne flog, bereute ich meinen Reflex. Ich traf allerdings perfekt und ich denke, das Fluggerät war schon kaputt, bevor es auf meinen Terrassenfließen zerschellte. Ich habe mich mal im Internet schlaugemacht: Eine Drohne dieser Art kostet neu fast 3.000 Euro und die befestigte Kamera noch mal 500 Euro. Ich beichte also, dass ich irgendjemanden in meiner Nachbarschaft einen immensen finanziellen Schaden verursacht und ihm wohl sein größtes Hobby genommen habe. Auch wenn derjenige wohl ein kleiner Spanner ist, tut es mir leid. Und falls er oder sie sich entschuldigt, händige ich auch den Drohnenschrott und die Kamera aus.

Beichthaus.com Beichte #00033653 vom 24.07.2014 um 20:54:31 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Abiturienten duschen nicht

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schamlosigkeit

Ich (m/18) habe jetzt Abitur geschrieben, und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Aber ich musste seit Januar für die Abiprüfungen lernen, schließlich kann man schon in der zwölften Klasse den Stoff aus der elften Klasse nicht mehr, weil es häufig total verschiedene Themengebiete in einem Unterrichtsfach sind. Ohne das tägliche Lernen hätte ich mein Abitur nicht geschafft. Mir graut es daher schon vor dem Studium. Aber zur eigentlichen Beichte: Ich hatte von Februar bis Juni kein bisschen Zeit zu duschen, morgens habe ich keine Lust, eher aufzustehen und abends denke ich mir, das machst du morgen früh. Meistens habe ich aber bis mitten in der Nacht gelernt. Viele Leute brauchen ja nur so 5-10 Minuten zum Duschen, aber ich brauche bestimmt eine halbe Stunde. Ich habe es auch deshalb einfach nicht geschafft, eine kleine Dusche in meinen Tagesablauf unterzubringen. Und aus meinem sozialem Umfeld hat es auch keiner gemerkt - selbst wenn ich geschwitzt habe, habe ich nie gestunken. Ich habe mich auch nie unrein gefühlt. Ab Oktober ziehe ich mit Freunden in eine WG zum Studieren. Damit mein nicht vorhandenes und auch nicht benötigtes duschen dann nicht so auffällt, habe ich jetzt angefangen, jeden Samstag zu Duschen. Es ist nicht so, dass ich Duschen hasse, aber ich finde, ich brauche es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00033652 vom 24.07.2014 um 20:48:52 Uhr (30 Kommentare).

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