Bierzelt mit Aussicht

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Last Night Ziltendorf

Vor etwa 5 Jahren nach einer Nacht voller Whisky, Zigarren, Bier und Poker kamen zwei meiner Kumpels und ich auf die Idee, noch im Dorf, in dem wir uns befanden, umher zu ziehen. Es muss so 5 Uhr früh gewesen sein, als wir zum örtlichen Sportplatz kamen. Dort war ein Festzelt mit Tischen und Bänken aufgebaut, alle noch mit Kerzen und irgendwelchem Grünzeugs geschmückt. Wir kamen auf die Idee diese Bierzeltgarnitur auf das nah gelegene Vereinshausdach zu schleppen und dort fein säuberlich aufzubauen. Das Ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert und war recht anstrengend, da auch einige schwere Biertische dabei waren. Doch waren wir sehr zufrieden mit dem Resultat! Immerhin standen die Tische und Bänke samt Deko genauso schön angeordnet und liebevoll verziert da wie zuvor. Nur jetzt mit einer tollen Aussicht. Leider war die Müdigkeit größer als die Neugier. So hörten wir nur durch Dorfgeschwätz von diesem mysteriösen Vorfall.

Beichthaus.com Beichte #00029059 vom 19.06.2011 um 21:27:22 Uhr in Ziltendorf (11 Kommentare).

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DDR gegen Holland

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Hass Zwietracht Familie Peitz

Ich hasse meinen Schwiegervater. Nein besser gesagt: er hasst mich. Ich wohne seit über zehn Jahren mit meinen Schwiegereltern, meiner Frau und zwei lieben Kindern in einem Haus mit zwei Wohnungen und mit einem recht üppigen Grundstück. So kann es sein, dass ich meinen Schwiegereltern manchmal Wochen aus dem Weg gehen kann. Anfangs war die Atmosphäre noch recht angenehm, aber nach einiger Zeit merkte ich, dass mein Schwiegervater sich immer öfter an mir ärgerte. Er ist aus der alten DDR-Schule und ich als Niederländer passe schlichtweg nicht in sein Weltbild. Alles was ich tat, war in seinen Augen unpassend. Leider kann meine Frau keine Position beziehen und kommt nicht weiter mit dem Ratschlag, ihm einfach aus dem Weg zu gehen. Ich habe sie sehr lieb, aber es ist für unsere Ehe eine große Belastung.


Meine Schwiegermutter redet ab und zu mal auf ihn ein, aber kommt einfach nicht so richtig klar damit. Solange er seine Pfeile auf mich richten kann, sind alle anderen aus der Schusslinie heraus. Aber wie soll ich dies ruhig ertragen wenn er mich regelmäßig piesackt und verleumdet. Er hat es sogar geschafft seinen anderen Enkelkindern den Kontakt zu mir zu untersagen. Er beleidigt mich auch vor meinen Kindern. Rasenmähen auf dem gemeinsamen Innenhof ist für mich zum Beispiel verboten, mein Tochter dagegen kann 5 Euro bekommen, wenn sie es tut. Ich schweige oft, tue als ob er Luft ist und gehe immer schweigend an ihm vorbei. Einmal alle sechs Monate lasse ich aber die Sau raus und bin zehn Minuten richtig laut. Kommunistenschleimer war das letzte Wort, was ich zu ihm gesagt habe. Ich weiß, dass ihn das sehr verletzt. Und nein, es tut mir nicht Leid.


Ich habe mich also vor 12 Monaten entschieden, keine Familienfeier mehr mitzumachen, um ihm und allen, die ihm gerne zuhören und damit eine Plattform geben aus dem Weg zu gehen. Schwiegervater wenn du dies liest, du tust mir einfach nur Leid. Ich hoffe, dass ich nicht so verbittert alt werde wie du. Du kannst mir jeden Tag die Hand für Frieden reichen, aber ich tue es nicht mehr. Weil ich aus Erfahrung weiß, dass es sinnlos ist. Demnächst wirst du 80. Ich wünsche dir ein feinen Geburtstag und viele Jahre bei guter Gesundheit. Ich wollte dich nicht hassen, aber ich kann nicht mehr anders.

Beichthaus.com Beichte #00029006 vom 05.06.2011 um 18:13:12 Uhr in 03185 Peitz (20 Kommentare).

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Beschissener Kretaurlaub

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Ekel Faulheit Dummheit Vandalismus Urlaub Griechenland

Es ereignete sich vor ein paar Jahren, als ich mit ein paar Freunden im Saufurlaub in Griechenland war. Die Vorfreude war groß auf All-inklusive und der Tagesinhalt bestand darin, möglichst viel zu saufen, zu essen und die Familien am Pool mit Arschbomben zu verärgern. Schon beim Einchecken ging uns das Hotelpersonal auf den Sack. Aber da wir auf dem kompletten Hinflug richtig schön einen gehoben haben, war uns das natürlich egal. Wir dachten uns nur: ab aufs Zimmer, auf Toilette gehen, Badehose an und ab in den Pool. Und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste von uns betrunkenen Halbstarken las das Schild das kein Toilettenpapier in die Schüssel gehört und probierte es gleich mal mit der ganzen Rolle aus. Haufen drauf, Wasser marsch und schon hatten wir unseren ersten Goldfisch im Becken. Da der Rest auch noch den unsäglichen Druck auf dem Enddarm verspürte, setzten wir natürlich auch noch eine Bombe ins Becken. Was ein Anblick und Geruch. Aber das war uns egal. Badehose an und ab an den Pool. Als wir abends zurück ins Zimmer kamen, um uns für das Nachtleben fit zu machen, war der Beuler immer noch verstopft und wir füllten ihn zur absoluten Vollkommenheit noch mit Urin, der im Hotelpool keinen Platz mehr gefunden hatte. Ab zur Party, pinkeln gegangen, schlafen gegangen. Am nächsten morgen wurden wir dann von vor Ekel fluchenden und sich weigernden Putzfrauen geweckt. Was nun? Die Schüssel war gefüllt bis zum Rand (inklusive Füllung) und es stank. Für das kleine Geschäft konnte man ja wenigstens noch in den Pool hüpfen oder die Dusche oder das Waschbecken benutzen. Aber irgendwann musste doch auch mal was anderes weg. Zum Glück hatten wir unser Zimmer direkt neben der Rezeption und die öffentliche Hoteltoilette war auch dort, so dass wir auch noch einen Ort zum kacken hatten und somit ganz zufrieden waren. Das ging dann 3 Tage gut. Es stank immer heftiger im Zimmer und inzwischen auch an der Rezeption.


Da die Hotelleitung natürlich der Meinung war, uns einen auswischen zu wollen oder wollte, dass wir unsere Schüssel selber wieder frei machen, haben die ihre öffentliche Toilette einfach abgeschlossen. Aber nicht mit uns pfiffigen Kerlen. Einer meiner Freunde dachte sich das der kleine ungenutzte und nicht angeschlossene Kühlschrank ein guter Ersatz wäre und hat diesen dann kurzerhand zu seiner Toilette umfunktioniert. Es wurde auch ein ungebetener Gast im Pool gesichtet. jedoch ließ sich nie aufklären, ob es von einem von uns kam. Von mir jedenfalls nicht. Ich dachte mir, dass wenn wir abends doch eh in irgendeinen Club gehen, kann ich auch da gehen. Also fertig gemacht, losgezogen und erstmal den magischen Ort aufgesucht. Blick auf die Toilette und mir war sofort klar, dass das fast die Ausmaße unserer Zimmertoilette hatte. Total dreckig und stinkend. Im dicken Kopf habe ich mir dann natürlich gedacht "das geht besser!" und habe mich, anstatt im Flug auf die Schüssel zu zielen mit dem Rücken an die Tür gedrückt und meinen prächtigen Haufen direkt hinter die Lokustür gesetzt. WOW! Danach abgeputzt und das Papier, da es in Griechenland ja nicht in die Schüssel darf, dekorativ an die Wand geklebt. Sorry Klofrau! Am nächsten Tag haben wir uns mal einen All-you-can-Eat beim Chinamann gegönnt. Beim Betreten unseres Zimmers wurde uns von dem Geruch so schlecht, dass wir das komplette Chinaprogramm rückwärts ins Waschbecken gesetzt haben. Dann wieder Badehose an und ab an Pool und abends wieder das gleiche Programm wie vorher. Inzwischen waren wir die Attraktion des Hotels, da jeder der das Hotel verlassen wollte an unserem Balkon und an unserer Zimmertür vorbei musste. Da die hohe Zimmertemperatur (circa 32°C) unseren Mix aus Scheiße, Pisse und Kotze inzwischen so gut hergerichtet hat, haben wir nur noch draußen am Pool gepennt. Wir wurden nicht nur von den Putzfrauen, sondern auch der Hotelchefin und den anderen Gästen angepflaumt. Während wir am nächsten Tag am Pool lagen haben uns die Putzfrauen dann unsere ganze Freude genommen und unser Badezimmer gereinigt, inklusive Abmahnung von der Geschäftsführung. Da wir noch ein paar Tage hatten und aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums eh zu nichts mehr in der Lage waren, verliefen die ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nachdem taten mir die Putzen des Hotels und der Club schon sehr Leid. Auch die armen Touristen, die nach uns in das Zimmer gekommen sind, da der Kühlschrank immer noch gefüllt war. Aber wir haben auch jetzt, sechs Jahre nach dem Urlaub noch unseren Spaß damit und fragen uns, ob die Kühlschrankfüllung immer noch da ist.

Beichthaus.com Beichte #00028958 vom 22.05.2011 um 01:03:10 Uhr in Griechenland (Malia, Kreta) (67 Kommentare).

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Der Fischsauger

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Dummheit Mord Tiere Erlangen

Ich habe letztens bei der Grundreinigung des Aquariums aus Versehen einen meiner kleinen Fische eingesaugt als ich den verschütteten Kies am Boden aufsaugen wollte. Er ist wohl aus dem Eimer gesprungen, wo ich natürlich nicht mit gerechnet habe. Als ich saugte war es aber schon zu spät, da mir erst im Nachhinein der Gedanke kam: Das war doch jetzt nicht wirklich ein Fisch, oder?! Leider konnte ich nichts mehr für den armen Kerl tun. Mir tut es schrecklich Leid das ich im Eifer des Staubsaugens nicht besser aufgepasst habe. Ruhe in Frieden kleiner Fisch, das hab ich nicht gewollt.

Beichthaus.com Beichte #00028843 vom 18.04.2011 um 11:46:13 Uhr in Erlangen (19 Kommentare).

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Die Freundin meines Bruders

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Hass Familie Hamburg

Mein Bruder hatte vor Jahren eine wahre Dummbratze als Freundin. Anfangs war sie noch ganz nett, dann hat sich ihr wahrer manipulativer widerlicher Charakter gezeigt. Da Liebe bekanntlich blind macht, hat mein Bruder davon nicht allzu viel mit bekommen. Besagte Dummbratze hat so einige gemeine Dinge über meine Mutter gesagt, die nicht stimmten. An einem Wochenende hat sie bei meinem Bruder übernachtet und ihre Schuhe standen unten. Mir kamen plötzlich abartige Rachegelüste. Mir fiel etwas wirklich dämliches ein: ich hob ihren Schuh auf, holte meinen Gulliver heraus und pinkelte ein bisschen in ihren Schuh hinein. Was das letztendlich bringen sollte, frage ich mich heute noch. In diesem Moment war ich aber super zufrieden und wieder glücklich mit der Welt. Glücklicherweise hat sich Miss Pissschuh von meinem Bruder getrennt. Ich bezweifle aber stark, dass es an ihrem urinverseuchten Schuh lag. Im Stillen hoffe ich es so.

Beichthaus.com Beichte #00028779 vom 30.03.2011 um 19:30:21 Uhr in Hamburg (19 Kommentare).

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