Väter haben es besser als Mütter!

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Partnerschaft Kinder

Ich (w/33) hatte nie einen Kinderwunsch. Aus gutem Grund, denn ich selbst hatte eine echt miese Kindheit und war sehr unglücklich als Kind, ich möchte diese Zeit eigentlich nicht noch einmal (mit)erleben. Weiterhin brauche ich viel Zeit für mich selbst, bin viel mit Literatur und ehrenamtlicher Tierschutzarbeit und meinen eigenen Tieren beschäftigt. Diese wahnsinnige Verantwortung für ein Kind, 25 Jahre lang, ist mir zu viel. Nach der Arbeit noch einmal zwei Stunden mit dem Kind rumsitzen und Hausaufgaben machen? Nie wieder ausschlafen, immer dieses Gebrülle und schlaflose Nächte? Dieses egozentrische und undankbare Agieren von Kindern? Nein, danke!


Und dann die Männer - das ist das Schlimmste! Die Männer, die ja so gerne Vater werden möchten und genau wissen, dass es die Alte ist, die sich neun Monate plagen muss. Und gleich nach der Geburt geht es weiter! Ein Mann steht doch nicht auf, wenn das Baby weint. Männer nehmen die Babys doch nur so lange sie friedlich sind, sobald es laut wird, heißt es: "Oh, er weint, nimm du ihn schnell." Zumal man als Frau auch noch die Figur geopfert hat. Und sich auch das womöglich noch vom eigenen Mann anhören darf, weil der Herr ja gerne wieder Sex hätte, nur leider geht das ja nicht, weil die Frau ja so unattraktiv ist, nach dem Kind. Alle Beispiele habe ich zig Mal im Bekanntenkreis erlebt. Die Damen sehen aus wie Bier und Spucke, haben seit 1,5 Jahren nicht mehr als vier Stunden am Stück geschlafen. Die dazugehörigen Männer schlafen aus, gehen zum Sport, treffen sich mit Freunden. Das Kind fahren sie vielleicht mal am Wochenende im Wagen aus.


Aber Kinder haben wollen, wahrscheinlich wollen sie nur ein Kind zeugen können und sich potent fühlen, was es aber heißt, ständig für ein kleines Kind da zu sein, das wollen sie gar nicht wissen. Und dann vom Sinn des Lebens labern. Mein Schatz ist genauso. Nach endlosen Diskussionen und Erklärungen hatte er immer noch nicht eingesehen, was auf einen zukommt, was man aufgibt, und dass ich keine Kinder möchte. Ich habe ihm sogar die Option offen gelassen, sich zu trennen, damit ich ihm bloß nicht sein Lebensglück zerstöre. Nein, er möchte mit mir Kinder. Kinder an sich finde ich ja gar nicht so verkehrt, ich möchte nur einfach keine Verantwortung dafür übernehmen. Darum habe ich mit ihm - auch schriftlich - vereinbart, dass er sich um das Kind kümmern und auch in Elternzeit gehen wird. Die neun Monate Schwangerschaft waren ganz erträglich, obwohl, er hat mir kaum etwas abgenommen, noch mich massiert, noch mit Öl eingerieben. Aber vorher tausend Mal angekündigt, dass er das auf jeden Fall macht.


Nach der Geburt habe ich ihm das Kind quasi übergeben - was mir erstaunlicherweise schwergefallen ist, das waren bestimmt die Hormone, doch ich wollte mir treu bleiben und ihm beweisen, was wir Monate zuvor besprochen hatten - und tue jetzt wirklich keinen Handschlag. Ich mache höchstens mal die Flasche. Er ist total überfordert und ich genieße es und schaffe es, mindestens ein Mal am Tag zu sagen: "Was habe ich dir gesagt?" Jetzt hat er es verstanden, doch ich bin raus aus der Nummer. Meine alte Figur habe ich, dank der vielen Zeit für Sport und für gesundes Kochen, bereits wieder und auch sonst schränke ich mich nicht ein. Ich kümmere mich um meine Tiere und Freizeit und meine Freunde. Mütter, habt doch einfach mal Arsch in der Hose und tretet euren faulen Männer in die Selbigen. Ihr glaubt gar nicht, wie angenehm Kinder sind, wenn man den "Männerpart" genießen kann. Ich beichte hiermit, eine Mutter zu sein, die sich kaum und selbstgewählt um ihr Kind kümmert. Aber das geht ja natürlich gar nicht, ihr Spießer!

Beichthaus.com Beichte #00037393 vom 13.01.2016 um 16:49:54 Uhr (80 Kommentare).

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Auf Männerfang im Chat

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Diebstahl Lügen Ex Dating Internet

Ich (m/37) möchte heute beichten, dass ich meiner Ex einen für sich sehr wichtigen Account im bekannten lila Chat gestohlen habe und sie daraufhin ausgeflippt ist. Aber was heißt da Ex? Lasst mich erklären: Madame hat mich vor 11 Monaten, im Februar 2015, in diesem Chat angeschrieben. Obwohl ich sie zu Beginn eher, sagen wir, schlicht fand, wurde das Schreiben bald recht intensiv, da Madame angab, sich, wie ich, für BDSM zu interessieren. Laut ihrer Aussage war sie damals frisch getrennt und ihr Noch-Mann aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Nachdem Madame aber mehrere Treffen bei ihr mit sehr fadenscheinigen Begründungen ablehnte bzw. teils absagt hat, als ich schon zum hiesigen Bahnhof unterwegs war, gestand sie mir, dass ihr Mann noch in der Wohnung lebt, ein Gewalttäter sei und sie Angst habe und unter seiner Kontrolle stünde. Kurz darauf hat er sich auch auf dem damals verwendeten Account gemeldet. Ich schlug ihr daraufhin vor, einen neuen Account unter einem Namen, den ich aussuchte, anzulegen, und diesen ausschließlich für Kontakt mit mir zu verwenden.

Gesagt getan, Madame legte einen Account an. Den sie wie gesagt nur für mich verwenden wollte. Eines Tages gab sie mir ihr Passwort, weil ein Kerl ihr übel auf den Senkel ging, damit ich ihn auf ihre Blacklist setzen konnte. Ich tat das und wollte dann in ihrem Postkasten nachsehen, was der denn so geschrieben habe. Als ich den Postkasten öffnete und nach ihm suchte, traf es mich wie eine Faust in den Magen. Nackte Kerle ohne Ende. Naja, dachte ich, das kann in Chats ungefragt passieren, doch ich klickte dann auch auf ihren Postausgang. Und da kickte es mich richtig. Bilder von ihr an ebendiese Kerle, nackt, in allen Posen, mit Fingern und anderen Gegenständen in ihrem Schmuckkästchen.

Sofort rief ich sie an und konfrontierte sie. Sie fing an zu weinen und meinte, keiner der Typen bedeute ihr was, nur ich, ich solle doch nachsehen, was da stünde. Und tatsächlich, da gab es zwar jede Menge Sexchats aber keine netten, liebevollen, wie zwischen uns. Sie meinte, nach 13 Jahren Ehehölle wäre die Aufmerksamkeit der Kerle und das Wissen, dass sie für andere noch ansehnlich sei, alles, worum es ihr gegangen wäre und gelobte Besserung. Sie meinte auch, ich könne gerne in Zukunft nachsehen. Lange passierte nichts mehr, und irgendwann ließ ich es sein. Madame hat mich, muss man dazu sagen, in der Zeit 19 Mal auf sie warten lassen und ich fuhr zwei Mal zu ihr, um sie abzuholen, wobei es einmal zum Sex kam, mitgekommen ist sie aber trotzdem nicht. Ich sah bei beiden Treffen nichts als Liebe in ihren Augen und jedes Mal sagte sie mir, mich zu sehen sei das Höchste für sie gewesen. Ich vermute inzwischen aber, dass sie das bei Weitem nicht nur zu mir gesagt hat.

Ein Teil meines Freundeskreises lachte, ein Teil wandte sich deswegen sogar von mir, einige wenige sagten, ich solle durchhalten. Sich komplett zu lösen sei schwer, stehe ihr bei, dann schafft ihr das. Dies, die Hoffnung auf eine Ende der Einsamkeit und ihre Liebesschwüre hielten mich bei der Stange. Trotzdem merkte ich oft, dass sie was verschweigt und teils auch lügt. Denn sie ist nicht gut darin und verheddert sich schnell in Widersprüche, kann es aber trotz vieler Überführungen nicht lassen. Ja, ich war so dumm, ihr Chance um Chance zu geben, weil ich verliebt war und sie extrem begehrt habe. Das eine Mal Sex mit ihr war unglaublich intensiv und schön. Aber sogar an Freunde von mir machte sie sich, zwar vorsichtig, ran. Doch einem, zu dem ich derzeit kaum Kontakt habe, erzählte sie sogar, es sei aus mit uns. Der arme Kerl steckt selber in einer Krise, die sie noch verschlimmert hat. Zum Glück fragte er irgendwann doch noch nach. Und ich Idiot glaubte weiter an sie. Es sei ein Missverständnis gewesen und er habe ihr zuerst gesagt, er sei leicht verliebt, was er sogar bestätigt hat, also dachte ich, okay.

Doch letzten Sonntag hatte sie den Bogen überspannt. Es gab kurz vorher wieder einen Kontakt in ihrem Postfach, vom Inhalt her zwar grenzwertig, aber tolerierbar. Es ging nur allgemein um Vorlieben beim Sex, ohne konkreter zu werden. Sonntag wollte sie dann auch ein letztes Mal zu mir kommen. Als ich sie auf einmal nicht mehr erreichte, schaute ich, ob sie online war, und fand die Nachricht "Wo bist du? Ich warte hier, verdammt!" von ebendiesem Kerl. Sie hatte also zwei Kerle gleichzeitig auflaufen lassen. Ich sagte ihr, dass es das war. Und seitdem lasse ich sie auch abfahren. Doch stellte ich den Account aus Neugier so um, dass ich nicht nur ihr Postfach, sondern alle Gespräche der Vergangenheit nachlesen konnte. Aus allen Wolken fallen? Ich weiß jetzt, was das bedeutet. Denn Madame hatte nicht weniger als 151 Kontakte, die sexuellen Inhaltes waren, um die 20, die ernsthafterer Natur waren und davon abgesehen noch einmal mindestens 10, mit denen sie über Beziehung und neues Leben bei ihnen sprach, wie bei mir.

Jedenfalls habe ich gestern Abend die Mailadresse und das Passwort dieses Accounts geändert. Und mal getestet, ja, Madame hatte dasselbe Passwort auch im anderen Account, aber ich habe mir das Lesen erspart und diesen Account nicht weiter angerührt, er geht mich nichts an. Aber den für mich gemachten Account habe ich gekapert und zur Löschung angemeldet. Sie verlangte mehrmals massiv die Herausgabe der Login-Daten und drohte, sich an die Admins zu wenden, aber ich lachte nur. Dort interessiert so etwas keinen, wenn es nicht um eine schwere Straftat geht. Fake-Accounts und Accounthandel kommen dort täglich hundertfach vor. Aber ich gestehe ihr nicht das Recht zu, mit dem für mich gemachten Account buchstäblich hunderte arme Kerle zu verarschen, nur weil in ihrem Kopf offenbar irgendwas nicht stimmt. Ich habe den Account auch inhaltlich geleert und nur reingeschrieben, dass dieser Account deaktiviert wird und schreiben zwecklos sei. Ich will ihr trotz allem nicht schaden, aber sie lernt daraus wenigstens, dass nicht alles straflos geht und ihr fehlen jetzt einige Kontakte.

Was ich hier beichten will? Dass ich ein gutmütiger Trottel bin, der sich mal wieder hat verarschen lassen und jedes Mal stirbt innerlich ein Stück mehr von mir ab. Eines weiß ich, in diesem Chat trifft man nur kaputte Menschen, wenn auch manche Kontakte von dort bis heute auf positive Weise bestehen. Aber auf mehr werde ich mich nach dieser Nummer, die mich fast ein Jahr meines Lebens gekostet hat.

Beichthaus.com Beichte #00037389 vom 13.01.2016 um 02:13:52 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Liebe Frauen, ihr könnt mich mal!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Hass Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich (m/21) studiere eigentlich ein gutes Fach. Man sieht halbwegs gut aus, ist gepflegt, kleidet sich ordentlich, weiß was man will, hat ein paar tolle Hobbys und gibt gar keine so schlechte Partie ab. Vom Charakter freundlich, hilfsbereit, zuvorkommend, einfühlsam […]
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Beichthaus.com Beichte #00037386 vom 12.01.2016 um 18:04:18 Uhr (73 Kommentare).

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Falschparker auf dem Eltern-Kind-Parkplatz

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Boshaftigkeit

Inspiriert von einer Beichte, muss ich gestehen, dass ich meine eigene Art gefunden habe, um mit rücksichtslosen Autofahrern umzugehen, die meinen, Familienparkplätze seien sinnlos und deswegen ihre Dreckskarre dort parken. Und zwar gibt es bei uns im Ort auch Eltern-Kind-Parkplätze am Supermarkt. Diese sind oft stark frequentiert. Immer, wenn so ein alter Sack oder eine eingebildete Trulla ohne Kind mir diesen vor der Nase wegschnappt, gehe ich meinen Kindern eine Butterbrezel beim Supermarktbäcker kaufen. Die Brezel bekommen meine Kinder und die Butter schmiere ich auf das Fenster des rücksichtslosen Arschlochs. Einkaufen mit mehreren Kindern ist auch ohne Wanderung über den Parkplatz stressig genug! Ich beichte übrigens, weil das Fettgeschmiere bestimmt nicht mehr sonderlich leicht runtergeht beichten tu ich weil das fettgeschmiere bestimmt nicht leicht wieder runtergeht.

Beichthaus.com Beichte #00037362 vom 08.01.2016 um 21:31:43 Uhr (31 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Langhaar-Schneider für Untenrum

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Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit WG

Mit Beginn des Studiums wurde es Zeit, daheim auszuziehen und mit einem damiligen Kommilitonen eine WG aufzumachen. In dieser Zeit wurden natürlich auch der sexuelle Horizont erweitert und so festigte sich der Gedanke, die Frisur untenrum mal etwas aufzupeppen. Dabei fiel mir der Langhaarschneider meines Mitbewohners in die Hände, mit dem er seinen Bart regelmäßig in Form bringt. Mit diesem guten Stück habe ich das eine oder andere Mal mein Schamhaar gestutzt. Jedes Mal, wenn ich ihn nun mit seinem Bart sehe, muss ich daran denken, wo der Langhaarschneider sonst noch war.

Beichthaus.com Beichte #00037359 vom 07.01.2016 um 22:19:59 Uhr (7 Kommentare).

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