Ein Leben mit Drogen

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Dummheit Drogen Verzweiflung Missbrauch

Ich (m/35) bin nicht wirklich stolz auf mein Leben und sehe es mittlerweile eher als Missverständnis des Schicksals an.
Begonnen hat es in meiner Kindheit, als sich meine Eltern geschieden haben. Der neue Freund der Mutter vergriff sich sexuell an meiner Schwester […]
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Beichthaus.com Beichte #00032433 vom 20.12.2013 um 17:57:15 Uhr (10 Kommentare).

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Nächtlicher Passanten-Schreck

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Waghalsigkeit Dummheit Morallosigkeit Auto & Co.

Ich beichte, dass ich, wenn ich abends oder nachts Auto fahre, mit voller Absicht nach ahnungslosen Passanten Ausschau halte. Dann steuere ich mit der Karre direkt auf sie zu, um im letzten Moment dann umzuschwenken. Manchmal fahre ich auch ganz langsam an ihnen vorbei und starre sie ausdruckslos, böse oder entgeistert an. Hin und wieder verfolge ich sie auch. Das ist besonders dann amüsant, wenn ich eine Kopfbedeckung trage. Zur Weihnachtszeit gerne eine Weihnachtsmütze mit Blinklichtern, aber ich besitze auch eine Penismütze und einen solchen Haarreif, den ich ebenso freudig auf meinem Haupt trage. Gerne mache ich auch ganz laut Musik an und kurbele die Fenster runter, oder ich brülle die Passanten wie wahnsinnig in seltsamem Kauderwelsch an. Sehr toll ist das, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, da diese ganz begeistert mitmischen und der Effekt dann noch einmal verstärkt wird. Meine liebsten Opfer sind Jugendliche, vor mir sicher sind nur ältere Menschen, Behinderte, Radfahrer und Personen mit Hunden oder Kindern.


Ich bin mir bewusst, dass dieses Verhalten sehr kindisch und sinnlos ist und dass ich damit nicht dem Alter gerecht werde, das auf meinem Ausweis steht, aber ich finde es einfach zu amüsant, wenn die Leute wegspringen. Oder auch rumkreischen, mich fassungslos anstarren, mir mit der Faust drohen, mir nervös hinterherblicken, verwirrt oder entsetzt gucken oder mich sogar mit dem Handy verfolgen, weil sie glauben, sie könnten noch ein Foto von meinem Kennzeichen machen. Wobei ich auch schon Fälle hatte, bei denen mich die Opfer ausgelacht und mir gewunken haben. Diese sind mir immer besonders sympathisch. Häufig frage ich mich aber auch, ob diese Aktionen den Ärger, der mir blühen könnte, überhaupt wert sind.

Beichthaus.com Beichte #00032432 vom 20.12.2013 um 14:21:16 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Das Koma veränderte alles

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Hass Verrat Verzweiflung Zorn Familie Hellenthal-Rescheid

Ich beichte, dass ich meinen Vater abgrundtief hasse und verachte. Auch wenn man ja eigentlich sagt, dass man Vater und Mutter ehren soll, ist mir dies bei ihm nicht möglich. Vor knapp 21 Jahren war meine Welt noch in Ordnung. Meine Eltern lebten mit mir (damals elf) […]
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Beichthaus.com Beichte #00032424 vom 18.12.2013 um 22:33:13 Uhr in Hellenthal-Rescheid (13 Kommentare).

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Die Liebe meines Hundes

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Falschheit Engherzigkeit Tiere

Ich (w) habe seit circa einem halben Jahr einen unfassbar süßen und lieben Hund. Er gehört zu den besten Dingen, die mir je passiert sind. Wir haben ihn zwar offiziell als "Familienhund" angeschafft, aber da es eh geplant ist, dass ich ihn bei meinem Auszug mitnehme, weiß eigentlich jeder, dass er in erster Linie mein Hund ist. Das wird vor allem dadurch bestätigt, dass ich mich die meiste Zeit um ihn kümmere. Nun ist es allerdings so, dass meine Schwester vor einer Woche aus Kanada zurückgekommen ist, wo sie ein Auslandsjahr gemacht hat. Ich liebe meine Schwester und habe mich schon unheimlich auf sie gefreut. Allerdings hatte ich auch Angst, dass sie irgendwann die neue Bezugsperson meines Hundes wird, da sie ja fortan sehr viel zu Hause sein würde. Und am Anfang wurde diese Angst nur geschürt. Er findet sie nämlich super. Das gönne ich ihr und ihm ja auch, aber, auch wenn es egoistisch ist, wollte ich seine "Mama" bleiben. Aber nun zur Beichte. Meine Schwester wollte alleine mit meinem Vater shoppen gehen und sie wollten den Hund mitnehmen. Aber schon bei dem Gedanken bekam ich die Krise, ich wollte nicht, dass mein Kleiner nicht da ist, wenn ich von der Schule nach Hause käme. Aber was wollte ich machen, ich fügte mich also und ging normal zur Schule. Auf dem Weg nach Hause traf ich dann meine Schwester, als sie gerade mit dem Kleinen Spazieren war. Natürlich begleitete ich sie dann ein Stück und an einer Wiese ließ sie ihn von der Leine und ich verabschiedete mich von ihr. Allerdings nicht von ihm, da ich wusste, wie er dann reagieren würde.


Normalerweise ist er nämlich nicht gerne von mir getrennt und würde dann hinter mir herlaufen. Deswegen habe ich dann versucht, mich unbemerkt davonzuschleichen, in der Hoffnung, dass er mir hinterherläuft. Und nach ein paar Metern tat er auch genau das, denn ich hörte meine Schwester seinen Namen rufen und sah, dass er auf der Suche nach mir war. Er wurde ganz aufgeregt, und als er mich sah, flitzte er sofort los und rannte zu mir. Ich habe mich gefreut wie ein Keks. Nicht nur darüber, dass er mich offenbar mehr mag als sie, sondern auch darüber, dass er auf ihr Rufen gar nicht reagierte. Ich brachte ihn dann zu ihr, wo sie ihn an die Leine nahm und als wir dann beide unserer Wege gingen, hörte ich ihn noch eine ganze Weile laut winseln und bellen. Ich möchte also beichten, dass ich von der Liebe meines Hundes abhängig bin, und dass ich meine Schwester nicht über sein Verhalten aufgeklärt habe. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich tierisch gefreut habe, die Bestätigung meines Hundes in dieser Form zu sehen. Ich weiß, das klingt echt armselig und vermutlich wird das auch niemand verstehen. Aber ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn er eine neue Bezugsperson entdecken würde.

Beichthaus.com Beichte #00032423 vom 19.12.2013 um 18:07:30 Uhr (7 Kommentare).

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Schleicher und Schläfer auf der Autobahn

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Maßlosigkeit Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich meinen Führerschein häufig unverschuldet aufs Spiel setze. Ich fahre sehr riskant, wenn nicht sogar extrem und ich bin noch nie schwerwiegend bestraft worden. Trotz meines Fahrstils nehme ich Punkte von meinen Kumpels auf meinen Namen auf. Ich mache das nicht aus Geldgier oder Vorteilen, sondern einfach nur, um ihnen einen Gefallen zu tun. Ich weiß, dass ich durch die recht häufigen Vergehen meinen Führerschein gefährde. Wenn man zum Beispiel kurz hintereinander auf der Autobahn mit vierzig Sachen zu viel erwischt wird, kann das einen Monat Fahrverbot bedeuten, aber irgendwie finde ich das noch sehr harmlos. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man dicht auffährt, oder jemanden bedrängt. Aber mit einem schönen Wagen bei freier Autobahn vierzig Sachen langsamer fahren, nur weil da eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist, finde ich doch fragwürdig. Außerdem möchte ich beichten, dass ich diese "Schleicher" und "Schläfer" auf den Autobahnen nicht verstehe. Ich kann einfach nicht mit 120 Sachen auf der linken Spur tuckern, dabei schlafe ich ja ein - im Gegensatz zu meinen Freunden werde ich halt nur nie erwischt! Ich bitte also um Absolution dafür, dass ich einen absolut illegalen Fahrstil aber auch unverschämtes Glück habe, und dies dafür nutze, meinen Freunden hin und wieder aus der Patsche zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00032417 vom 18.12.2013 um 23:46:11 Uhr (13 Kommentare).

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