Shopping-Marathon mit dem Hobbykoch

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Falschheit Engherzigkeit Lügen Internet

Ich (m/39) beichte, dass ich, wenn mir langweilig ist, gerne in Gruppen eines sozialen Netzwerkes gehe, bei denen es nur um Frauenthemen geht wie z.B. das Kochen. Dort poste ich dann echte Fotos von Gerichten - die aber meine Frau gekocht hat und schreibe noch dazu, dass ich auch gerne shoppen gehe und damit gerne meine Zeit verbringe. Wenn sie dann anbeißen, behaupte ich dazu noch, dass ich leider niemanden habe, den ich bekochen kann, oder der mit mir mal einen stundenlangen Shopping-Marathon macht. Da ich für einen Mann in meinem Alter wirklich nicht schlecht aussehe, bekomme ich dann immer reihenweise Angebote von gierigen Solo-Frauen. Dann bedanke ich mich immer höflich und lehne ab, da ich ja eine Frau habe. Ich bedauere allerdings, dass vielleicht auch Frauen dabei sind, die nicht nur einen zahlenden Depp suchen und die ich damit leider auch verarsche. Meine Frau findet das übrigens gar nicht witzig - meine Kumpels dafür umso mehr. Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00033931 vom 12.09.2014 um 17:50:32 Uhr (5 Kommentare).

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Geburtstagsparty ohne Gäste

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Lügen Falschheit Verzweiflung Last Night

Ich (w/20) wollte meinen Geburtstag vor Kurzem mit drei Freundinnen feiern, also im kleinen Kreis. Es sollte eine Pyjamaparty werden, mit Sekt, Muffins, DVDs, Übernachtung und gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen. Allerdings sagten sie mir der Reihe nach ab. Die Eine wollte ohnehin nicht übernachten, war für mich okay, da ich das bald genug erfuhr. Den anderen beiden kamen vergleichsweise unwichtige Dinge dazwischen. Nun ja. Da ich schon einmal eine Freundin hatte, die aus fadenscheinigen Gründen eine halbe Stunde vorher absagte, war ich schon sehr misstrauisch. Als ich dann erfuhr, dass zwei meiner Freundinnen nicht kommen würden und die eine nicht über Nacht blieb, hatte ich allerdings schon eingekauft. Sekt, Knabbereien, Schokolade und Frühstück waren besorgt. Ich hatte sogar extra Kakao besorgt, den ich selbst nie trinke. Ich esse auch keine Kohlehydrate, genau wie mein Freund, und hatte jetzt aber Popcorn, Chips und Frühstück in Form von Semmeln und Kornspitz zu Hause. Schlimmer als das ganze hinausgeworfene Geld, war aber, dass meine Freundinnen nicht zu meinem 20. Geburtstag kamen. Ich meine, 20 Jahre wird man auch nicht jedes Jahr und ich hatte mich ganz bewusst für eine kleine gemütliche Feier entschieden, weil meine vorigen Geburtstage riesige Partys mit 20 bis 30 Leuten waren.


Tja, diese 20 bis 30 Leute kenne ich natürlich auch heute noch, allerdings sind das so lose Freundschaften, mit denen man zwar mal was unternimmt, aber ich würde sie nie als beste Freunde bezeichnen. Das sind eher die Leute meines Freundes. Einige davon kann ich absolut nicht ausstehen und mir war es so unglaublich peinlich, dass niemand zu meinem Geburtstag kam, dass ich log und behauptete, ich hätte eine schöne Feier gehabt. Dieses Gefühl, sich auf einen gemütlichen Abend zu freuen, die selbst gemachten kohlehydratfreien Muffins standen auf dem Tisch, ich hatte mir Spiele ausgeborgt, weil ich selbst sehr wenig Geld für solche Sachen zur Verfügung habe, ich habe alles für ein tolles Frühstück besorgt, Knabberzeugs, einfach alles, und dann kommt niemand, das war ein so unglaublich demütigendes Gefühl. Ich möchte nicht, dass irgendjemand erfährt, dass mir das passiert ist. Nur mein Freund weiß es, weil er am selbigen Abend von der Arbeit nach Hause kam und mich heulend auf dem Balkon vorfand. Er wollte an dem Abend was mit Freunden unternehmen, um mir die Wohnung für die Feier zu überlassen. Gut, wie er eben ist, blieb er bei mir, wir tranken jeder ein Gläschen, futterten die Muffins und schauten Game of Thrones.


Natürlich fragten seine Freunde nach, wieso er dann abgesagt hatte, und er log für mich, dass er länger arbeiten musste. Das war auch nicht verwunderlich, da er manchmal bis ein oder zwei Uhr arbeiten musste. Ich log, als man mich fragte, wie die Party war, indem ich sagte, sie war schön und sehr gemütlich, um dann ein paar kleine, schon zuvor überlegte Details zu erzählen. Ich belog sogar meine Eltern, meine Freunde, meine Kollegen. Und ich hasse es, zu lügen, ich dachte, so kleine Lügen seien kein Problem. Aber wenn mein Freund, der ja weiß, dass ich alles andere als einen schönen Abend hatte, danebensitzt und ich von meiner tollen Party erzähle, dann zieht sich alles in mir zusammen. Vielleicht verstehen es einige nicht, aber ich leide unter dieser Lüge so sehr. Es tut mir so leid, aber ich habe Angst davor, zuzugeben, was für ein Loser ich doch bin. Einer, zu dem nicht einmal die Freunde Geburtstag feiern kommen. Und diese Lügen machen mich wahrscheinlich zu einem noch größeren Loser. Aber wenn ich nur dran denke, wie demütigend und enttäuschend mein 20. Geburtstag war, kommen mir die Tränen.

Beichthaus.com Beichte #00033915 vom 09.09.2014 um 18:54:39 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ersatz für fehlendes Klopapier

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Ekel Unreinlichkeit Rache Tönning

Meine Schwester hat gerade zum wiederholten Male, nachdem sie das Klopapier entleert hat, keine neue Rolle aufgehängt. Ich (w) beichte, dass ich nun ihr Lieblingsduschhandtuch als Ersatz benutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033878 vom 03.09.2014 um 20:49:02 Uhr in Tönning (7 Kommentare).

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Die Rache an meiner großen Liebe

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Boshaftigkeit Feigheit Selbstsucht Rache Ex

Meine Geschichte begann vor drei Jahren. Ich (m/26) war in den Endzügen meines Studiums, da traf ich auf einer WG-Party die Liebe meines Lebens, oder zumindest hielt ich sie dafür. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und häufig Dinge zusammen unternommen. Wir wurden im Prinzip beste Freunde. So ein Gefühl von Glück und Geborgenheit habe ich noch nie bei einem anderen Menschen empfunden. Allerdings war sie noch in einer Beziehung. Ihr damaliger Lover war glücklicherweise ein Arsch und diese Beziehung ging schnell in die Brüche. Ich war natürlich für sie da und habe sie getröstet. Als dann etwas Zeit verstrichen war, habe ich ihr meine Gefühle offenbart – und natürlich einen Korb bekommen. Mit der Aussage, dass sie für eine Beziehung gerade nicht bereit sei. Das war natürlich ein tiefer Schlag für mich und im Nachhinein betrachtet wäre es wohl für alle Beteiligten das Beste gewesen, hätte ich sie daraufhin in den Wind geschossen. Doch ich dachte, ich gebe der ganzen Sache noch eine Chance und wurde nicht enttäuscht.

Unsere Freundschaft wurde immer intensiver, bis dahin, dass wir uns küssten und miteinander schliefen. Als sie dann Stress mit ihrem Vermieter bekam, war es für mich selbstverständlich, dass sie bei mir wohnen könnte. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ihr auch häufig kleine Überraschungen bereitet, ihr Blumen geschenkt, großartig für sie gekocht, sie auf kleine Wochenendtrips eingeladen, etc. Auch mit ihrer Familie verstand ich mich sehr gut. Ich habe häufig Wochenenden bei ihren Eltern verbracht und bei Arbeiten am Haus geholfen. Zwischenzeitlich hatte sie zwar wieder eine eigene Wohnung, verbrachte allerdings die meiste Zeit bei mir. In meinen Augen waren wir in einer glücklichen Beziehung. Dann, Anfang vergangenen Jahres, wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert. Gleichzeitig wurde es sehr stressig in meinem Job und ich hatte nur noch wenig Zeit für meine Freundin, da ich häufig bei meiner Mutter war und selten vor den Abendstunden das Büro verließ. Und dann ging alles Schlag auf Schlag: Meine Mutter starb, ich verlor meinen Job und sie sagte mir, dass sie uns nicht als Paar sieht, sondern nur als sehr gute Freunde. Kurz darauf hatte sie einen neuen Typen am Start und ich musste zurück in mein Elternhaus ziehen, da ich die Wohnung in der Stadt nicht mehr halten konnte.

Für mich stand meine gesamte Welt in Scherben, ich hatte alles verloren - Familie, Freundin, Job und das Bitterste daran, meine beste Freundin. Ich war praktisch allein. In den ersten Monaten war ich nur ein Häufchen Elend, fast jeden Tag betrunken. Kontaktversuche ihrerseits habe ich komplett abgeblockt. Trotzdem habe ich irgendwann die Kurve gekriegt, sei es wegen meiner beiden Geschwister, dem Andenken an meine verstorbene Mutter oder sonst irgendwas, die Hauptsache ist, dass ich wieder angefangen habe zu leben. Ich habe wieder einen Job gefunden und ließ wieder Kontakt mit meiner Freundin zu. Diese war sehr glücklich, ihr Leben lief gut. Auch mit der neuen Beziehung war sie glücklich, was mir natürlich einen Stich versetzt hatte. Ihren neuen Freund wollte ich auch nie kennenlernen, da ich nichts als Hass für ihn empfand. Irgendwann erzählte sie mir dann, dass sie bald auf eine große Rundreise durch Südostasien gehen würden, genau die Reise, die ich mit ihr zusammen geplant hatte. Bis ins letzte Detail. Das hat mir einen heftigen Stich versetzt und irgendwie sind bei mir die Sicherungen durchgebrannt.
Ich gab ihr an allem die Schuld. Trotzdem habe ich noch den guten Kumpel geheuchelt und mich für sie "gefreut." Als sie wieder zurück waren, setzte ich alles daran, die Beziehung zu zerstören. Mit Erfolg - von Fotos und Schnüffeleien wusste ich, wie ihr Lover aussieht, wo er wohnt, wo er häufig hingeht. Irgendwann habe ich ihn dann "zufällig" in einer Bar getroffen und den freundlichen Fremden gespielt, der neu in der Stadt ist und mit Fremden einfach feiert.

Glücklicherweise wusste er nicht, wie ich aussehe. So konnte ich ihn recht leicht ordentlich abfüllen und dann den zweiten Teil meines Plans umsetzen: Eine Prostituierte als Treuetesterin auf ihn anzusetzen. Da er schon jenseits von Gut und Böse betrunken war, sprang er mehr oder weniger auf die aggressiven Annäherungsversuche der guten Frau an und ich konnte einige Schnappschüsse machen. Diese habe ich dann anonym an meine ehemalige Freundin geschickt, deren Leben momentan sonst auch nicht so rund läuft. Und mit der ganzen Aktion war ich sehr erfolgreich: Die Beziehung ging in die Brüche. Als sie dann weinend bei mir an der Tür stand, brachte ich es trotzdem nicht fertig, sie wie geplant einfach abzuweisen. Jetzt, wo ich den Schmerz in ihren Augen gesehen habe, fühle ich mich mit der ganzen Sache überhaupt nicht mehr gut. Ich bereue die Aktion zutiefst, Freunden tut man so etwas nicht an, egal was zuvor war. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, ich kann mich nur entschuldigen, aber den Mut, ihr alles zu beichten habe ich auch nicht. Es tut mir so unendlich Leid K! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033833 vom 27.08.2014 um 19:14:45 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Filme im realen Leben

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Dummheit Kinder

Seit zwei Jahren spiele ich (m/25) einmal die Woche den Babysitter für einen amerikanischen Freund, der hierher gezogen ist. Umsonst, versteht sich. Er hat zwei anständige Söhne im Alter von 9 und 8 Jahren. Da ich mit ihrem Vater gut befreundet bin, verstehe ich mich auch mit den Kindern bestens. Meistens spiele ich nur mit ihnen, da sie für Hausaufgaben oder Tests zu gescheite Burschen sind. Wir haben es meistens gechillt, ich langweile mich nicht. Nun aber geschah etwas, das mir jetzt noch die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und das einfach nur brüllend komisch ist. Ihr müsst wissen, dass ich ein riesiger Anime-Fan bin. Ich erinnere mich, wie ich kürzlich mit den Jungs spontan über meinen Lieblingsanime "Sword Art Online" gequatscht habe. Kurz gesagt geht es dort um ein virtuelles Spiel - etwa wie World of Warcraft, in dem man Monster töten muss. Dabei setzt sich der Spieler eine Art Helm auf, der sich an die sensorischen und motorischen Gehirnareale verbindet und wodurch man die Vorstellung hat, in einer Fantasiewelt zu sein. Im Verlauf der Geschichte können sich die Spieler nicht mehr ausloggen, weil der Spielhersteller und Antagonist der Serie den Log-out-Button entfernt hat. Zudem führt ein Tod in jener virtuellen Welt automatisch zum Tod in der realen Welt, da die Programmierung so umgestellt wurde, dass bei einem virtuellen Sterben gegen ein Monster das Gehirn tödliche Stromschläge erleidet.


Etwa so erzählte ich den Kindern von diesem Anime. Ich meinte auch zu ihnen, dass mich die Vorstellung, in einer virtuellen Welt zu sein, fasziniert. Wie es mir erscheint, waren die Jungs von dieser Fantasiegeschichte begeistert und befragten mich noch zu den Charakteren, Helden und Antihelden, Episoden und so weiter, wobei ich gerne ausführlich berichtete. Ich dachte mir nichts dabei. Als ich wieder zur Familie fuhr, nahm mich mein Kumpel beiseite und wollte mich sprechen. Er wollte wissen, ob ich seinen Kindern von so einer Art "Zukunftswelt" und einem "virtuellen Helm" erzählt habe, was ich bejahte. Danach brachte er mich ins Kinderzimmer und zeigte mir Kratzer, die der jüngere Knabe vom älteren Bruder eingesteckt hatte. Ich verstand nur Bahnhof. Der Vater klärte mich auf, indem er mir erzählte, wie die beiden vor ein paar Tagen in der Garage ihre Fahrradhelme geholt hätten und meine erzählte Geschichte nachspielen wollten. Dabei wäre der Ältere der Spieler und der Jüngere der Bösewicht gewesen. Um die vermeintlichen Stromschläge zu simulieren, begann der jüngere Bursche plötzlich auf dem vom Bruder aufgesetzten Helm rumzufausten. Danach hätten sich die beiden heftig zerstritten und dem Vater folglich alles erzählt. Als ich die Story gehört hatte, konnte ich nicht anders als den Lacher meines Lebens freizulassen. Der Vater gesellte sich schnell dazu, während die Kinder uns verdutzt anglotzten.


Nun ist alles wie vorher. Mir tut es leid, dass meine erzählte Geschichte einen Streit ausgelöst hat. Aber ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass zwei helle Köpfchen, die angeblich in der Schule die Klügsten sind, zu so einem unnötigen Tohuwabohu fähig gewesen wären. Hat das was mit der amerikanischen, ernstnehmenden Mentalität zu tun? Ich muss wohl aufpassen, was die beiden von mir in Zukunft hören. Wer weiß, was passieren könnte, wenn ich denen von Filmen wie "Fight Club" oder "Machete" erzähle.

Beichthaus.com Beichte #00033778 vom 18.08.2014 um 11:23:22 Uhr (10 Kommentare).

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