Mein Verrat an der Firma

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Betrug Verrat Habgier Rache Arbeit

Ich bin im Baunebengewerbe tätig, genauer gesagt in der Angebotslegung. Das heißt, ich verkaufe selbst nichts, sondern erstelle Angebote für die Kunden meines Chefs. Von Anfang an war ausgemacht, dass ich eine zusätzliche Provision erhalten soll, für den Fall, dass ich selbst Aufträge an Land ziehe, wie zum Beispiel durch Verwandtschaft, Bekanntschaft, Freunde oder Nachbarn. Das Versprechen hat aber leider nur zwei Baustellen lang gehalten. Ich habe natürlich sehr viele Umstände, wenn einer von meinen Leuten ein Haus baut und mich um Unterstützung bittet. Angefangen von stundenlangem Telefonieren oder E-Mail schreiben bis hin zu Fahrten auf die Baustelle, was größtenteils in meiner Freizeit geschieht. Klar mache ich das auch irgendwo gerne, um zu helfen, aber letztendlich mache ich dadurch auch finanziellen Verlust, wenn mir dieser Aufwand nicht bezahlt wird. Gegen Ende des letzten Jahres habe ich mir die Zeit genommen und alles zusammengerechnet, was ich so an Zusatzleistungen für das Unternehmen erbracht hatte. Bei acht Baustellen waren das insgesamt etwa 50.000 Euro mehr Umsatz für die Firma und knapp 250 Stunden an Extra-Arbeit, davon gut die Hälfte in meiner Freizeit. Hier wurde ich mal zum Mittagessen eingeladen, dort gab es mal einen Zwanziger auf die Hand. Insgesamt ergab das eine lächerliche Summe von knapp 250 bis 300 Euro, und das steht natürlich in keiner Relation zum Aufwand.

Meine Beichte: Seit diesem Jahr gibt es "zufälligerweise" für meine Bekannten oder Verwandten keine guten Angebote mehr seitens meiner Firma, sondern nur etwas überhöhte Offerte, die ich dadurch argumentiere, dass wir heuer so eine starke Auftragslage haben und nicht günstig anbieten müssen. Gratis dazu gibt es noch einen Tipp, dass Konkurrenzfirma A oder Mitbewerber B dieselbe Leistung günstiger anbieten kann als wir. Selbstredend ist, dass ich diese Firmen selbst kontaktiere und das Geschäft eine Vermittlung wird, dementsprechend bekomme ich dafür auch eine Provision. Von Januar bis April des Jahres habe ich mir dadurch etwa 2000 Euro dazu verdient. Meine Leute stört es nicht, die sind sogar noch froh, wenn ich ihnen helfen konnte, Geld zu sparen. Mich stört es auch nicht, denn 90 Prozent meiner Arbeit und 100 Prozent meiner Verantwortung fallen dadurch weg. Und meinen Chef hat es nicht zu stören, denn es kann ihm egal sein, was ich in meiner Freizeit mache. Irgendwo habe ich natürlich ein schlechtes Gewissen, weil ich ja lieber für, als gegen meinen Chef arbeiten möchte. Aber nachdem ich dort auch nur wie ein kleiner Arbeitnehmer bezahlt werde und Zusatzleistungen nicht honoriert werden, muss ich eben auch sehen, was für mich übrig bleibt. Die zweite Beichte ist, dass ich diese Provisionen der anderen Firmen natürlich nicht dem Finanzamt melde, somit auch aktiv Steuern hinterziehe. Wenn auch nur im geringen Maße.

Beichthaus.com Beichte #00031135 vom 06.05.2013 um 00:10:29 Uhr (14 Kommentare).

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Meine selbstzerstörerischen Phasen

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Selbstverletzung Ungerechtigkeit Verzweiflung Partnerschaft Switzerland

Ich möchte Beichten, dass ich mich seit mehr als zwölf Jahren selber verletze. Nicht nur mit Messern auf der Haut. Nein, ich lasse es auch meinen Freund spüren. Wir wohnen sehr weit auseinander, also können wir uns nicht oft sehen. Wir planen unsere Treffen deshalb immer gut, so dass wir möglichst viel Zeit für uns haben. Aber wenn ich dann wieder einmal in so eine selbstzerstörerische Phase komme, dann sage ich unsere Treffen unmittelbar vor dem Abreisen ab. Weil ich mich bestrafen muss und die Strafe ist, ihn nicht sehen zu dürfen. Wir sehen uns, wenn es hoch kommt, vielleicht nur ein Mal im Monat. Und das gibt dann natürlich Streit, wenn ich wieder einmal der Meinung bin, mich selber bestrafen zu müssen. Ich bin schon lange in Therapie und versuche dem Teufelskreis endlich zu entkommen. Ich beichte, dass ich meinem Freund gezielt wehtue, nur um mich so zu bestrafen. Er ist ein so wahnsinnig guter und lieber Mensch. Bitte verzeih mir!

Beichthaus.com Beichte #00031125 vom 04.05.2013 um 05:28:41 Uhr in Switzerland (Amden) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Natursekt Vergangenheit

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Fetisch Manie Vandalismus Intim Großwenkheim

Ich bin total verrückt nach Natursekt. Dazu drei Beichten:
1. Ich war 14 und hab mir mit einer Freundin und einem Freund Mutproben für den jeweils anderen ausgedacht. Für uns 2 Mädels war es eher etwas Harmloses, aber ihm sagten wir, er muss seine Kappe abnehmen […]
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Beichthaus.com Beichte #00031121 vom 02.05.2013 um 22:55:15 Uhr in Großwenkheim (33 Kommentare).

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Die Frau an der Ampel

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Peinlichkeit Hochmut Ungerechtigkeit

Die Frau an der Ampel
Einmal stand ich an einer Ampel, neben mir eine Frau. Als ich gesehen habe, dass kein Auto kommt, bin ich bei Rot über die Straße gelaufen. Die Frau, die zu dem Zeitpunkt noch an derselben Stelle stand, fragte mich, ob die Ampel schon grün sei, woraufhin ich, weil ich es für eine Zurechtweisung hielt, schnippisch fragte, ob sie sich für meine Mutter halte. Als sie mich dann darüber aufklärte, dass sie blind ist, ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Ich bin zu ihr zurückgelaufen, habe mich tausendmal entschuldigt und gesagt, dass ich das überhaupt nicht bemerkt hätte und das die Ampel noch rot sei.
Ich bin bis heute peinlich berührt, wenn ich an diese Geschichte denke, obwohl ich es wirklich einfach nicht bemerkt hatte, und habe mir seitdem vorgenommen, mehr auf mein Umfeld zu achten und nicht mit so viel Hochmut auf meine Mitmenschen zu reagieren.

Beichthaus.com Beichte #00031116 vom 01.05.2013 um 20:28:34 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Meine Livechat Sucht

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Sucht Verschwendung Masturbation Internet

Seit längerer Zeit habe ich schon ein schlechtes Gewissen und möchte es nun auf diesem Wege etwas erleichtern. Ich habe über einen Zeitraum von etwa fünf oder auch sechs Jahren knapp 10.000 Euro für Livecam-Chats ausgegeben. Das sind diese Seiten auf den man sich sogenannte "Coins" kauft und dafür dann mit einem Cam-Girl in einen Livechat geht. Die Girls ziehen sich dann auch aus oder man führt versaute Chats. Außerdem kann man sich selber auch per Kamera zeigen, und das Girl schaut einem dann beim Wichsen zu. Nach diesem Hobby war ich regelrecht süchtig. So kam dann auch die hohe Summe zustande. Ich habe nach jedem Chat immer ein schlechtes Gewissen gehabt und mich echt mies gefühlt, trotzdem kam ich nicht davon los und nach ein paar Tagen war ich wieder im Chat und das Ganze ging von vorne los.

Das Geld, das ich dort verbraten habe, hätte ich auch viel besser verwenden können. Jetzt habe ich deswegen sogar ungefähr 2500 Euro Schulden. Jetzt habe ich mir jedoch vorgenommen, es nie wieder zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00031115 vom 01.05.2013 um 18:44:58 Uhr (16 Kommentare).

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