Von der Leiharbeit zur Festanstellung

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Rache Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m) bin Leiharbeiter für einen Automobilkonzern und wurde stets von meinem Supervisor für meine gute Arbeit gelobt. Man muss wissen, dass Leiharbeiter immer einen befristen Vertrag von ungefähr sechs Monaten erhalten und dieser dann nach Ablauf erneut verlängert wird. Nun sollte ich aufgrund meiner guten Arbeit eine Festanstellung erhalten, deswegen musste ich mich ins Assessment-Center begeben, um mich prüfen zu lassen. Hier sollte festgestellt werden, ob ich überhaupt in der Lage bin, diesen Job durchzuführen. Leider war der Prüfer der Meinung, dass ich nicht geeignet bin und aufgrund dieser Tatsache hege ich nun einen inneren Groll gegen diese Person. Hiermit möchte ich beichten, dass ich mich am letzten Arbeitstag rächen werde. Ich gedenke, einen Haufen Scheiße an seinem Arbeitsplatz zu hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00035816 vom 29.05.2015 um 12:36:40 Uhr (11 Kommentare).

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Undankbare Freunde

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Egestorf

Meine Freunde sind alle undankbare, geizige und unzuverlässige Egoisten. Es regt mich unglaublich auf, dass die meisten von ihnen sich nie für irgendetwas bedanken oder Eigeninitiative zeigen, selbst mal etwas für andere zu tun, als immer nur zu nehmen. Ein gutes Beispiel ist es, wenn ich bei mir zu Hause Partys mache oder einfach so zum Videospielen einlade. Meine Kumpels kommen immer zu spät und entschuldigen sich für selbiges tendenziell nur zu 10 Prozent. Mittlerweile scheint es für sie selbstverständlich zu sein, zu erwarten, dass Bier und Co. bei mir frei zur Verfügung stehen. Würde mich an sich nicht stören, wenn sie nicht selbst immer darauf beharren würden, dass man Alkohol und anderes mitbringen muss, wenn sie selbst mal etwas bei sich veranstalten. Diese Art des alles für selbstverständlich nehmen, zeigt sich besonders, wenn ich auf dem größten sozialen Netzwerk zu Treffen bei mir zu Hause einlade. Von den 10-15 Eingeladenen bedankt sich eigentlich nie jemand, was ich echt einfach dreist finde. Abgesehen von dem Zusage-Button habe ich gar keine Reputation erhalten.


An meinem letzten Geburtstag haben einige abgesagt, als der Grill schon an war, und ich extra das entsprechende Fleisch für eine der Personen eingekauft hatte. Das musste ich dann selbst essen, weil kein Anderer sein bescheuertes Bauchfleisch mochte. Den Typen hab ich dann selbstverständlich nicht mehr eingeladen. Ich verstehe wirklich nicht, wie man so ignorant sein kann. Ich will die negativen Verhaltensweisen nicht annektieren, aber wie kann man diesen Trotteln eine Lektion erteilen?! Meine Beichte sind meine Rachegedanken, die immer stärker werden.

Beichthaus.com Beichte #00035793 vom 26.05.2015 um 14:11:06 Uhr in Egestorf (21 Kommentare).

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“Beichte

Wiederholte Klausuren an der Uni

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Rache Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich (m/23) bin Student. Als Nebenjob helfe ich bei der Betreuung verschiedener Vorlesungen jüngerer Semester, korrigiere Übungsblätter und bin auch bei der Klausur am Semesterende währenddessen als Aufsicht und danach bei der Korrektur mit dabei. Letztes Semester gab es bei einer Klausur einen Multiple-Choice-Teil, bei dem es zwar Kästchen zum Ankreuzen auf dem Aufgabenblatt gab, die Studenten jedoch trotzdem die Lösungen handschriftlich auf dem Antwortbogen vermerken sollten, damit kein Zettelchaos entstehen könnte. Darauf wurde während der Klausur mehrmals deutlich hingewiesen, aber natürlich gab es beim Einsammeln am Ende wieder ein paar Kandidaten, die nur auf dem Aufgabenblatt Kreuzchen gesetzt hatten. Ich habe ihre Aufgabenblätter trotzdem in ihre Bögen reingelegt und mitgenommen und beides später zusammen getackert. Einer der Unaufmerksamen hielt mich jedoch noch fest und sagte sinngemäß: "Wenn das Blatt verloren geht, bist du dran." Ich fand das zwar unverschämt, habe zunächst mal nichts gesagt und mir nur seinen Namen auf dem Bogen gemerkt. Später bei der Korrektur der Klausur habe ich ihm jedoch extra weniger Punkte gegeben, sodass er durchfiel und die Klausur wiederholen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035782 vom 24.05.2015 um 16:07:52 Uhr (23 Kommentare).

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Versteckter Rassismus bei der Parkplatzsuche

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Vorurteile Ungerechtigkeit Auto & Co. Studentenleben Erlangen

Gestern Morgen bin ich im leicht verkaterten Zustand mit meinem Auto in meine Studienstadt gefahren, um eine Veranstaltung zu besuchen. Da um den Campus herum immer recht wenige Parkplätze zur Verfügung sind, bin ich einige Zeit umhergefahren, bis ich eine freie Lücke gefunden hatte. Ich wollte gerade den Motor abstellen, als ein klappriger Golf neben mir hielt und die Fahrerin ihr Fenster runter ließ. Sie war Afroamerikanerin und erklärte mir durch das geöffnete Fenster, dass ich ihr den Parkplatz weggenommen hätte und dass sie extra gewendet hat, um hier parken zu können, was ich doch hätte sehen müssen. In der Tat war sie mir mit ihrem Wendemanöver aufgefallen, da sie das aber in einer Hofeinfahrt tat, hatte ich sie für eine Anwohnerin gehalten und im Zustand meiner geistigen Umnachtung nicht weiter wahrgenommen. Von der Rechtslage her war die Situation eindeutig, sie hatte weder Blinkzeichen gegeben, noch sonst wie ihren Anspruch auf die Parklücke deutlich gemacht. Auf meine Frage hin, was ich ihrer Vorstellung nach jetzt tun solle, hat sie kackfrech gemeint ich solle woanders parken.


Ich bin normalerweise echt kein Mensch, der klein beigibt, sondern jemand der auch mal den Mund aufmacht und sagt, wo das Problem liegt und seine Ziele durchsetzt. Nur in diesem Moment habe ich aufgrund ihrer Hautfarbe gekuscht und dann den mir eigentlich rechtmäßig zustehenden Parkplatz wieder freigegeben. Allerdings hat mich dieser Zwischenfall so zum Nachdenken gebracht, dass ich gestern gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. War es eventuell rassistisch, ihr den Parkplatz zu überlassen? Hätte ich sie einfach ignorieren sollen? Was wäre passiert, wenn ich einfach ausgestiegen und zur Uni gegangen wäre? Hätte ich bei einem Menschen mit anderer Hautfarbe anders gehandelt? Letztlich habe ich dann direkt vor der Uni einen Parkplatz bekommen, allerdings ist meine Veranstaltung dann entfallen.

Beichthaus.com Beichte #00035772 vom 22.05.2015 um 10:28:45 Uhr in 91054 Erlangen (Hindenburgstraße) (16 Kommentare).

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Der Rocker im kleinen Dorf

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Missbrauch Vorurteile Ungerechtigkeit

Der Rocker im kleinen Dorf
Ich bin ein böser und krimineller Mensch, oder auch nicht. Kurz zu mir: Ich habe einen BMI von 40 - 180 Zentimeter bei 130 Kilo. Nein, ich bin nicht fett, ich betreibe seit 20 Jahren Kraftsport und bin der endomorphe Körpertyp. Ich habe einen Vollbart, zwei Hochschulabschlüsse, bin ein sehr freundlicher und umgänglicher Mensch, kleide mich meist leger und habe mich noch nie in meinem Leben geprügelt oder sonst irgendwelche schweren Konflikte mit anderen Menschen gehabt. Das Problem ist, ich wohne seit ungefähr sechs Jahren in meinem eigenen Haus in einem Dorf mit knapp 1.000 Einwohnern und die Menschen denken, ich gehöre den Hells Angels oder Bandidos an und sei extrem gefährlich.

Das ist lächerlich und einfach nur Schwachsinn. Man bekommt kaum echten sozialen Kontakt und die Leute sind freundlich aber ängstlich. Ich habe lange versucht, die Leute im Dorf aufzuklären, aber es war sinnlos, ich war immer der Bad Guy, der nur nett tut. Aber es hat auch Vorteile: Mein Sohn und meine Tochter sind in der Schule niemals angemacht worden, meine Frau und ich kommen beim Friseur, Arzt, Dorfsupermarkt, Autowerkstatt, und so weiter immer sofort dran, meine Nachbarn pflegen meine Hecke und schieben Schnee vor meinem Haus. Mein Geständnis? Ich nutze das Bad Guy-Image inzwischen bewusst um Vorteile zu haben. Selbst Schuld, ich wollte nett sein.

Beichthaus.com Beichte #00035770 vom 22.05.2015 um 07:54:34 Uhr (13 Kommentare).

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