Der Satteldieb

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Diebstahl Schleswig

Als ich letzte Woche mit dem Zug nach der Arbeit heimgefahren bin, musste ich feststellen, dass irgendein Arsch am Bahnhof von meinem Fahrrad den Sattel mitsamt Stange geklaut hatte. Kurzerhand habe ich mich meinerseits beim Nachbarrad drei Meter nebenan bedient, bin gemütlich zum Einkaufen gefahren und dann nach Hause. Nach dem Einräumen der Einkäufe hat mich aber doch noch das schlechte Gewissen gepackt, sodass ich schnell zum nächsten Baumarkt gefahren bin, mir einen neuen entsprechenden Sattel gekauft habe und den ursprünglich von mir entwendeten wieder seinem Eigentümer eingesetzt habe. Ich hoffe nur, er war noch nicht da und hat genauso über mich geflucht wie ich über den unbekannten Assi, der mich zuerst beklaut hatte.

Beichthaus.com Beichte #00023873 vom 19.05.2008 um 09:56:19 Uhr in Schleswig (8 Kommentare).

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Der Kater meiner Freundin ist ein Biest!

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Zorn Hass Mord Tiere

Ich wollte früher den Kater meiner Freundin töten. Ich hatte irgendwie einen riesigen Hass auf dieses Biest! Ich habe nur gewartet, bis er auf dem Bett meiner Freundin lag und habe dann die Bettdecke über ihn gestülpt und fest zugedrückt. Irgendwann habe ich losgelassen - und er hat sich nicht bewegt. Später haben alle diesen Kater gesucht und ich habe meine Klappe gehalten. Dann aber irgendwann ist er wieder durch die Wohnung gelaufen. Es tut mir leid, ich liebe Tiere doch eigentlich so.

Beichthaus.com Beichte #00023870 vom 19.05.2008 um 08:23:45 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Vollhonks in der Bahn

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Zorn Hass Dummheit Bahn & Co.

Ich (m/27) fahre regelmäßig S-Bahn und Regional-Zug. Beim Einsteigen in eine Bahn sehe ich regelmäßig, dass die vor mir wartenden Gäste nicht sehr geduldig sind. Diese ungeduldigen Personen quetschen sich also öfters an den Türrahmen vorbei, in den Zug hinein und stören dann dort das schnelle Aussteigen. Ich kann jedes Mal nur den Kopf schütteln, über diese absolute Dummheit. Würden diese Vollhonks auch nur 15-30 Sekunden länger vor der Türe warten, dann würden sie nun nicht zwei Minuten im Eingangsbereich warten, weil sich nichts mehr bewegt und folglich wären alle schneller am Ziel. Nun ist es aber so, dass auch ich immer wieder mal aus dem Zug aussteigen muss und zugleich sehr viele vor der Türe stehen. In der Vergangenheit ist es dabei auch schon Mal passiert, dass solche Honks an mir vorbei wollten. Nun - ich habe just in diesem Moment oft den Schwung der Masse ausgenutzt, meinen Ellbogen leicht ausgefahren und bin voll in die Person reingelaufen, die gerade einsteigen wollte. Mit der Menschenmasse bin ich dann anschließend weitergelaufen. Zwar habe ich wiederholt böse Wörter hinter mir gehört, aber die verursachten blauen Flecken und Schmerzen bei den Honks haben mich noch Minuten später fett grinsen lassen. Sorry an alle, die ich bisher erwischt habe!

Beichthaus.com Beichte #00023845 vom 18.05.2008 um 23:29:27 Uhr (15 Kommentare).

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Die Bewerbung meines Vaters

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Hass Zorn Rache

Ich bin engagierte Gymnasiastin in der Oberstufe und habe so viele Bewerbungen für wirklich wichtige Sachen und vor allem an größere Unternehmen geschrieben, dass ich von mir behaupten kann, das zu können. Mein arbeitsloser Vater kann das nicht, weshalb er heute zu mir gerannt kam und wollte, dass ich seine Bewerbung korrigiere. Es war die schlechteste Bewerbung, die ich je gesehen habe - die Rechtschreibfehler waren noch nicht einmal das Schlimmste. Ich beichte hiermit, dass ich nichts korrigiert und ihn das Werk so abschicken lassen habe, weil ich ihn hasse - die Momente meines Lebens, in denen er da war, waren und sind die Hölle, und er hätte mir ohnehin nicht zugehört, wenn ich den Mist korrigiert hätte, weil er von sich denkt, alles besser zu können. Weil er mich eben schon wieder wie Dreck behandelt hat, fühle ich mich sogar richtig gut dabei, obwohl ich weiß, dass das eigentlich böse war und ich das sonst niemals tun würde.

Beichthaus.com Beichte #00023841 vom 18.05.2008 um 22:17:07 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Beinahe ertrunken

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Manie Kinder

Ich (m) glaube, herausgefunden zu haben, warum ich im Kopf etwas anders bin als andere. Als kleineres Kind bin ich zwei Mal ertrunken. Einmal weiß ich es nur aus der Erzählung meiner damals anwesenden Verwandten und einmal habe ich es bewusst erlebt und kann mich bis heute daran erinnern. Ich sage euch, es war damals für mich einfach ein super Gefühl, hinüberzugehen. Und dabei bin ich auf keinen Fall vorsätzlich ins tiefe Wasser gegangen, sondern von einer Sandbank gerutscht. Die Wiederbelebung kam noch rechtzeitig. Nun ja, ich bedaure es nicht. Jetzt bin ich 40, nahezu ein Superhirn, erfolgreich und glücklich verheiratet.

Beichthaus.com Beichte #00023837 vom 18.05.2008 um 21:26:02 Uhr (26 Kommentare).

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