Das Tattoo über meinem Herzen

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Feigheit Falschheit Partnerschaft

Ich (w/33) möchte beichten, dass ich meinem Mann ein Tattoo verheimliche und das schon seit vier Jahren. Ich habe es mir mit 24 Jahren stechen lassen. Es ist ein Schriftzug mit dem Namen eines Ex-Freundes. Zum Glück befindet es sich sehr gut versteckt an der Unterseite meiner linken Brust. Da meine Brüste auch nicht mehr so straff sind, wie vor zehn Jahren, sondern eher hängen, befindet sich das Tattoo in der Falte zwischen Brust und Bauch - also genau dort, wo sich Brust und Bauch berühren. Wenn ich aufrecht bin, hat man keine Chance es zu sehen und selbst im Liegen hat mein Mann es bisher noch nicht entdeckt. Er hat es halt zu Beginn nicht gesehen und da fragte ich mich, warum ich es ihm sagen sollte, habe es vor mir hergeschoben und so vergingen die Jahre. Ich habe auch keine Lust, Geld auszugeben, um es entfernen zu lassen, vor allem, weil man es ja eh nicht sieht. Deswegen, und weil ich mich auch ein bisschen vor seiner Reaktion fürchte, erzähle ich es meinem Mann nicht. Ich weiß, dass er Tattoos furchtbar findet und vor allem müsste ich ihm ja erklären, warum ich es so lange verheimlicht habe. Dennoch stelle ich mir manchmal vor, dass ich ums Leben komme und mein Mann dann an meiner Leiche dieses Tattoo entdeckt und sich fragt, wer denn der Mann ist, dessen Namen ich über meinem Herzen trage, und warum ich es ihm verheimlicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031403 vom 11.06.2013 um 12:07:58 Uhr (61 Kommentare).

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Hochwasser-Hilfe verboten

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Chef Arbeit

Hochwasser-Hilfe verboten
Ich (m/19) bin in einer Hilfsorganisation tätig, die derzeit beim Hochwasser im Einsatz ist. Als ich meinen Chef darauf ansprach und ihn bat, mich für den kommenden Einsatz freizustellen, hat er mich nur ausgelacht und sich über die Menschen lustig gemacht, die derzeit großes Leid ertragen. Er hat mir verboten in den Einsatz zu gehen und dies mit banalen Ausreden untermauert. Des Weiteren meinte er, dass in Deutschland sowieso niemand Leid und Not ertragen müsse und dass unser Einsatz eh überflüssig wäre. Ich war nach dem Gespräch so fertig, dass ich nicht mehr wusste, wo unten und oben ist.

Seit diesem Tag wünsche ich mir, da unser Laden selber an einem sehr großen Fluss in Baden-Württemberg liegt, dass der Laden beim nächsten Hochwasser platt gemacht wird, und wünsche ihm nur Schlimmes, auch wenn ich zum Helfen ausgebildet wurde. Aber auf andere Art bekomme ich meinen Frust nicht runter, ohne meinen Hass auf ihn zu schieben.

Beichthaus.com Beichte #00031401 vom 10.06.2013 um 23:30:08 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die verhängnisvolle Nacht

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Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

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Sie jammert ohne Grund

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Falschheit Ignoranz Selbstsucht Freunde Wiesenach

Meine beste Freundin, sie kommt aus einer etwas besser verdienenden Familie als ich, geht mir (w/19) gerade total auf den Keks. Sie muss für ihr Geld nicht arbeiten, ist kerngesund, groß, blond und hat gute Noten. Ich hingegen bin chronisch krank, bekomme von meinen Eltern nur das Nötigste bezahlt - was ich ihnen aber nicht übel nehme, weil ich sie liebe - und springe immer zwischen Lernen, Arbeiten und meiner Krankheit.
Immer, wenn sie jammert, wie anstrengend und scheiße ihr Leben doch sei, kann ich mir nur an den Kopf greifen. Wenn sie in der Patsche steckt, hat sie sich da immer selbst rein geritten. Während ich ständig Angst haben muss, dass sich meine Krankheit verschlimmert oder ich das Abitur deshalb nicht packe, heult sie mich zu, dass sie dieses Wochenende wegen einer Schulaufgabe, die sie ewig vor sich hergeschoben hat, nicht feiern gehen kann.

Ich habe oftmals keine Lust darauf, mir dieses Gelaber anzuhören, sodass ich manchmal das Handy ausschalte oder so tue, als sei ich gerade woanders zu Besuch, damit sie mich nicht anruft. Ich weiß, man sollte so mit seiner besten Freundin nicht umgehen, zumal sie ja auch ihre guten Seiten hat. Ich kann ihr nicht ins Gesicht sagen, wie dumm ich ihr Verhalten finde, weil ich sie als Freundin nicht verlieren möchte. Aber es regt mich trotzdem total auf.

Beichthaus.com Beichte #00031398 vom 09.06.2013 um 23:13:09 Uhr in 61225 Wiesenach (Hegenstraße) (19 Kommentare).

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Wenn der Koch nicht kochen kann

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Zorn Aggression Ignoranz Ernährung Partnerschaft

Mein Freund ist Koch, aber leider so ziemlich der Schlechteste, den ich kenne. Es gibt Tage, an denen er echt etwas richtig Leckeres kocht, aber die sind selten. Bis jetzt hat er auch nur in Imbissbuden gearbeitet und selbst dort hat er die Pommes versalzen und die Würste verbrennen lassen. Das Problem ist einfach, dass er überhaupt nicht kritikfähig ist und die Schuld meistens anderen zuschiebt. Wenn er mit jemandem gemeinsam gekocht hat, liegt der Fehler immer bei dem anderen. Wenn das Essen nicht schmeckt, dann hat der Gast eben einfach keine Ahnung von gutem Essen, und wenn etwas angebrannt ist, dann soll man es doch bitte selber besser machen. Ich habe so die Schnauze voll davon gefragt zu werden, wie es schmeckt und dann für meine Meinung angezickt zu werden. Deswegen versuche ich jetzt einfach so oft wie möglich außerhalb, oder bei Freunden zu essen. Und wenn ich doch mal seinen Fraß essen muss und er mich dann fragt, wie es schmeckt, ziehe ich ihm die blöde Pfanne über den Schädel!

Beichthaus.com Beichte #00031396 vom 09.06.2013 um 20:12:30 Uhr (16 Kommentare).

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