Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Ex

Vorzeigefrau in einer schlechten Beziehung
Ich (w/22) war bis vor fast einem Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen - für fast vier Jahre. Er hat mich nicht wirklich gut behandelt, was ich mir aber bis kurz vor Ende der Beziehung nicht eingestehen wollte. Anfangs war er noch sehr liebevoll und charmant, aber irgendwann entwickelte sich die Beziehung in eine andere Richtung. Es waren immer eher kleine Dinge, aber alle zusammen haben dazu geführt, dass ich mich immer schlechter gefühlt habe und immer weniger Selbstvertrauen hatte. Um ein paar Beispiele zu nennen: Ich finde mich mit meinen gut 1,70 Metern und knapp 60 Kilo nicht mal annähernd zu dick. Er sagte mir jedoch bei fast jedem Treffen (am Anfang der Beziehung noch nicht, da lobte er mein Aussehen, es begann erst nach 1,5 Jahren), dass ich mehr Sport machen soll und verglich mich mit anderen Frauen.

Das Ironische dabei war, dass er sich im Verlauf der Beziehung immer mehr gehen ließ, von mir jedoch verlangte, dass ich top trainiert, geschminkt und gekleidet war, während er sich langsam ein Bäuchlein anfutterte und in der immer gleichen Jogginghose rumhing. Dies führte dazu, dass ich irgendwann kaum noch etwas aß, wenn er anwesend war, ich hatte schlicht keinen Appetit. Eine andere Sache war, dass wir uns für meinen Geschmack zu selten sahen (alle zwei Wochen, manchmal weniger), obwohl wir mit dem Zug nur eine Stunde auseinander wohnten. Wenn ich ihn darauf ansprach, wurde er sehr schnell wütend und beschuldigte mich, ihn zu kontrollieren. Allgemein wenn wir uns stritten drehte er es immer so, dass ich mich seinen Zielen in den Weg stellen und ihn nicht unterstützen würde. Auch nahm er meine Ansichten überhaupt nicht ernst und lachte bloß wenn ich meine Meinung zu irgendetwas, beispielsweise einer politischen Diskussion kundtat.

Schlussendlich weinte ich bei fast jedem Treffen, da er mich oft klein machte und belächelte. In meiner Naivität glaubte ich jedoch daran, dass es sich ändern würde und wir eine glückliche Zukunft ätten und sah nicht, dass er von mir alles forderte und selbst kaum etwas gab. Wenn er mich sehen wollte, stand ich auf Abruf bereit und begann Hobbys, die mich überhaupt nicht interessierten, nur um ihm zu gefallen. Seit ein paar Monaten habe ich nun einen neuen Freund und er ist der liebste Mensch, den ich kenne! Ich möchte nun beichten, dass ich Angst habe, dass sich die Beziehung irgendwann wie meine Letzte entwickelt und ich es nicht merke. Auch möchte ich beichten, dass ich mich schäme, wie ich mich habe behandeln lassen.

Beichthaus.com Beichte #00038521 vom 19.07.2016 um 12:19:48 Uhr (18 Kommentare).

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Wie das Internat mich zur Diebin machte

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Diebstahl Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.

Beichthaus.com Beichte #00038489 vom 11.07.2016 um 23:13:26 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gang Bang mit der Dorfmatratze

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich mit 15-18 Jahren voll krank drauf war. Ich wohnte in einem Dorf mit knapp 1.100 Einwohnern und war sozusagen die Dorfmatratze. Ich habe damals mit jedem Kerl in meinem Alter (und jedem, der 3-4 Jahre älter war) gepoppt. Das waren so einige. Ich weiß nicht, irgendwie fand ich es damals geil, die Schlampe zu sein, und hatte deshalb auch nur männliche Freunde, da die Mädchen des Dorfes mich nicht leiden konnten.

Das Krasseste, was mir passiert ist, war ein Gang Bang, den ich mit 16 Jahren und sechs Jungs im Jugendraum hatte. Wir saßen auf dem Sofa, haben was getrunken und geraucht und auf einmal stand einer auf, schloss die Tür ab und die Vorhänge zu. Dann kam er auf mich zu und sagte: "Komm Schlampe, blas mir einen!" Ich war zuerst perplex, habe es dann aber doch gemacht - und kurz danach lag ich auch schon auf dem Sofa und wurde von einem nach dem anderen genommen, teilweise auch gleichzeitig in verschiedenen Variationen. Das war echt heftig und ging bestimmt drei Stunden lang so. Heute schäme ich mich sehr dafür und bin auch weit weggezogen. Ich werde nie wieder zurückgehen, ich habe zu viel Angst davor, dass mich jemand erkennt.

Beichthaus.com Beichte #00038472 vom 07.07.2016 um 11:24:28 Uhr (28 Kommentare).

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Ich esse gerne Fleisch!

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Vorurteile Zorn Zwang Ernährung

Ich bin Karnist. Es ist mir völlig egal, dass für meinen Fleischkonsum Schweine, Kühe und Co sterben. Ich finde es auch völlig lächerlich, wenn mir ein Veganer vermitteln will, dass Haustiere nicht wichtiger sind als Nutztiere. Das finde ich manchmal schon beleidigend. Mein Schnitzel ist kein Teil meiner Familie! Veganer nerven mich extrem mit ihrer aufzwingenden Art und ihren Infos, die ich bereits wusste. Heutzutage muss man sich ja offenbar schämen, wenn man sich nicht rein pflanzlich ernährt.

Beichthaus.com Beichte #00038459 vom 05.07.2016 um 00:42:09 Uhr (44 Kommentare).

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Ich liebe Kinderserien

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Peinlichkeit Medien Wien

Ich (w/25) beichte, dass ich immer noch liebend gerne und regelmäßig Kinder-Animeserien wie Digimon, Pokemon, Detektiv Conan oder Ranma schaue und jedes einzelne Lied lauthals mitsingen kann. Ich weiß nicht genau warum, aber ich schäme mich, es irgendjemandem zu erzählen. Man könnte mich ja als kindisch bezeichnen, dabei finde ich die Serien super und könnte sie rauf- und runtergucken.

Beichthaus.com Beichte #00038456 vom 04.07.2016 um 15:41:28 Uhr in 1020 Wien (Gabor-Steiner-Weg) (39 Kommentare).

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