Gelber Sprudel

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Boshaftigkeit Rache Ekel Kollegen Erzgebirge

Mein Arbeitskollege Thomas geht mir schon seit Jahren auf den Sack. Es gibt keinen einzigen Tag, an dem der nicht irgendwas tut, um mich zu dissen. Da die dumme Sau seit dem neuen Jahr meint, auf Diät sein zu müssen, hat er auch auf gelben Sprudel statt Cola umgestellt, da dieser angeblich so kalorienarm sei. Und da ich morgens der erste im Büro bin, mische ich immer ein bißchen Pippi frisch gezapft unter seinen Sprudel. Wenn ich die Gelegenheit habe und besonders gut in Form bin, dann nehme ich auch mal kleine Pröbchen aus öffentlichen Klos mit.

Hierfür habe ich mir schon ein kleines Döschen zugelegt. Neulich machte er in der Gemeinschaftsküche eine Pizza warm und die Putzdame stand mit ihrem Wagen vor der Türe. Als der Typ kurz rausging, schnappte ich die Klobürste vom Putzwagen und bestrich die Pizza in der Mikrowelle. Ich weiß zwar, dass die Geschichte mit den Kolibakterien trivial ist. Dennoch weiß ich mich nicht mehr weiters gegen diesen Typen zu wehren.

Beichthaus.com Beichte #00026109 vom 18.04.2009 um 22:29:24 Uhr in Erzgebirge (25 Kommentare).

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Meine geklaute Facharbeit

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Betrug Faulheit

Ich möchte beichten dass ich meine Facharbeit im Fach Französisch fast vollständig aus Wikipedia und anderen Internetseiten kopiert habe sowie aus verschiedenen Fachbüchern. Den Teil den ich ins französische übersetzen sollte habe ich mit einem Übersetzungsprogramm (welches ich allerdings nicht empfehlen kann) bewältigt. Es tut mir eigentlich gar nicht leid, denn mein Französischlehrer ist anscheinend so verpeilt, dass er bei der Korrektur anscheinend nicht mal das Thema meiner Facharbeit bei Wikipedia eingegeben hat... sonst wären ihm da sicher viele Parallelen aufgefallen. Fazit 12 Notenpunkte (erstaunlich wie viele Rechtschreibfehler bei Wikipedia zu finden sind. P.S.: Es ist echt schwierig ein halbwegs glaubhaftes Literaturverzeichnis zu erfinden.

Beichthaus.com Beichte #00026107 vom 18.04.2009 um 22:12:10 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Dilemma mit den Autos

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Vandalismus Feigheit Lübeck

Als ich noch verheiratet war, fuhr mein Ex-Mann einen Firmenwagen. Er war ein Mann, der von der Statur her eher klein war, deshalb wohl seine Liebe zu großen Autos. Ich selbst hatte ein knuddeliges kleines Cabrio, das wendig und einfach gut zu fahren war. Nun war es so, dass mein Ex-Mann seinen Wagen in der Garage so platziert hatte, dass ich mit meinem kaum raus kam. Ich hatte einfach keine Lust jetzt mit den Autos hin und her zu rangieren und habe dann kurzerhand seinen Wagen genommen. Ein, für mein Empfinden, riesigen Schlitten. Er saß im Wohnzimmer und schaute Fußball. Es ist ja so einfach den Schiedsrichter anzuschreien, wenn man vor der Mattscheibe sitzt. Er wusste also nichts davon, dass ich seinen Wagen mal kurz nahm. Das ersparte mir viele Anweisungen, wie ich das Ding zu fahren hatte, worauf ich achten müsste und auch die Peinlichkeit, dass er mir den Wagen garantiert aus der Garage fahren würde, nur so zur Sicherheit. Als ob wir Frauen kein Auto fahren könnten. Gut, also los. Rückwärtsgang rein und ab raus aus der Garage. Schade nur, dass wir kurz zuvor neuen Rasen angelegt haben und in der Garage noch die Schubkarre stand und auf dieser Schubkarre eine Harke mit extra spitzen Zinken (warum die extra spitz waren, weiß ich bis heute nicht).
Ok, ich habe mich zwar gefragt, warum denn die Harke so wackelt als ich raus fuhr, aber es hatte nicht gerumst oder sonstige beängstigende Geräusche gegeben, also weiterfahren. Wollen doch nur schnell ein paar Sachen einkaufen. Höchstens eine halbe Stunde. Das merkt der Herr Fußballexperte nicht mal.
Als ich vom Einkaufen aus dem Geschäft raus kam und die Beifahrerseite des Wagens von Weitem sah, betete ich, dass es einfach nur Dreck war, der sich da vom Kotflügel bis hin zum Kofferraum an diesem wirklich laaaangen Auto lang zog. Bei näherer Betrachtungsweise und nachdem ich mich durch Berührung versichert hatte, wusste ich, das war kein Dreck, das waren zwei dicke, fette, unglaublich tiefe Kratzer, die sich da längs schlängelten.
Jede Frau weiß um das Theater, das Mann dann veranstaltet. Klar ist es ärgerlich, aber es ist halt auch nicht mehr zu ändern.
Ich hatte da einfach keinen Bock drauf und habe den Wagen wortlos in die Garage gestellt. Zuhause hab ich erst einmal nichts gesagt. Am nächsten Morgen ist mein Ex dann losgefahren. Die übliche lange Strecke, Hamburg, Bremen und auch Hannover. Als er wieder kam, stellte er den Wagen vor die Garage kam rein und aß mit mir zu Abend. Kein Wort nichts. Ich wollte zum Sport und bat ihn, den Wagen doch bitte in die Garage zu fahren, damit ich raus könnte.

Wir gingen raus und als ich dann zu meinem Auto ging, fragte ich ihn, ob er einen Unfall gehabt hätte. Er verneinte. Ich zeigte ihm die Kratzer und er rastete völlig aus. Es wäre doch zum Himmelschreien, da muss doch einer mit dem Schlüssel oder so entlang sein. Diese Vandalen. Er hat dann die Kratzer über die Firmenversicherung reparieren lassen und noch einige Tage über diese Rabauken und sonstigen schlechten Menschen gewettert. Aber ich war fein raus.
Einige Zeit später hatte er einen Zweitwagen für sich privat. Ein Liebhaber-Auto (nun ja, einen Liebhaber hätte ich auch gern gehabt, aber kein zweites Auto). Dieses Fahrzeug stand ständig im Weg herum. Man hat ja keine Garage für ewig viele Autos. Ich war einkaufen und hatte schon zwei, drei Flaschen Cola im Arm, als ich merkte, ich bekomme diese blöde Garagentür nicht richtig auf, weil das Auto da so blöd steht. Um die Garage herumzulaufen mit den ganzen Einkäufen war mir zu nervig, denn der Weg von der Garagentür ins Haus war der direkteste. Kurzerhand legte ich die Flaschen auf den Beifahrersitz und ging rein um den Schlüssel zu holen, damit ich das Auto kurz herausfahren konnte. Als ich wieder zurück kam, schwamm der Beifahrersitz weil eine Colaflasche leider nicht ganz dicht war. Na toll, dieses Gezeter und Gemecker - Nein, das wollte ich mir nicht anhören. Ich hatte drei Tage Zeit um das zu bereinigen. Also Fleckenmittel gekauft und probiert. Nichts half. Es waren immer noch Flecken in diesem grau-braunen Sitz zu sehen. Am zweiten Tag hab ich dann aus Verzweiflung den gesamten Sitz mit Cola eingerieben, habe es kurz einziehen lassen und bin dann mit Fleckenmittel hinterher. Das Ergebnis war einwandfrei. Der Sitz war zwar einen Touch dunkler als vorher aber nicht fleckig oder sonst was. Mein Ex hat nie was gemerkt und ich hatte meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00026099 vom 17.04.2009 um 10:50:26 Uhr in Lübeck (44 Kommentare).

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Rache an meinem Vergewaltiger

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Rache Ekel Gesundheit

Rache an meinem Vergewaltiger
Ich bin Arzthelferin in einer kleineren Stadt. Vor zwei Jahren wurde ich vergewaltigt und der Typ kam straflos davon, weil zwei seiner Kumpels ihm ein Alibi gaben.
Nun kam das Schwein letzte Woche mit Hämorrhoiden zum Arzt, bei dem ich arbeite. Er bemerkte mich nicht, aber ich ihn. In solchen Fällen bekommen die Patienten eine Darmspülung und danach macht der Arzt eine Proktoskopie. Ich also schnell mit einer befreundeten Kollegin abgesprochen, die das ganze Drama nach der Vergewaltigung miterlebt hatte, und wir beschlossen, uns an dem Arsch zu rächen. Sie führte die Darmspülung durch, danach sollen sich die Patienten hinsetzen, einhalten bis sie nicht mehr können und auf Klo gehen. Ich hab natürlich die Klos abgesperrt. Nun saß dieses elende Schwein also mit zusammengekniffenem Arsch, meine Kollegin machte sich vom Acker, ich betrachtete die Szene durch das Schlüsselloch eines Behandlungszimmers. Nach ein paar Minuten stand er eilig auf und ging zu den abgesperrten WCs. Er lief dann zum leeren Schwesternschalter, rief "Schwester! Die Toiletten sind zu!", nur um sich nach weiteren 30 Sekunden die Hände vor den Arsch zu halten. Schließlich rannte er raus, schiss sich auf dem Parkplatz richtig übel ein und fing an zu heulen. Ich sollte erwähnen, dass die Praxis an der Hauptstraße liegt und ihn eine Menge Leute sahen. Keine Ahnung wie er dann heimkam, aber die nächsten Wochen war er Stadtgespräch.
Dem Arzt haben wir nur gesagt, der Patient sei plötzlich weggelaufen. Es tut mir Leid, das Vertrauen eines Patienten missbraucht zu haben, aber dieser Arsch hatte es verdient, so gedemütigt zu werden! Diese Aktion hat mir fast genausoviel gebracht wie die Therapie!

Beichthaus.com Beichte #00026093 vom 16.04.2009 um 12:20:42 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von ixolite
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Die Entstehung meiner Familie

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Fremdgehen Falschheit Island

Vor zehn Jahren habe ich, damals noch zarte 17, mit einer Klassenkameradin und Freundin im Vollrausch geschlafen. Am nächsten Tag konnte ich mich noch an alles erinnern, sie sich aber nicht. Ich sagte ihr, dass nichts zwischen uns passiert sei. Warum ich nicht die Wahrheit gesagt habe, weiß ich selber nicht. Jedenfalls kam sie nicht lange danach (ungefähr ein Monat) zu mir und sagte, dass sie schwanger sei. Nachdem wir nicht verhütet hatten, war ich mir schon sicher, dass es von mir ist, aber ich sagte immer noch nichts. Als wir miteinander schliefen hatte sie und ihr Freund gerade eine Auszeit, eine Woche danach waren sie wieder zusammen, und wegen der Schwangerschaft verließ er sie. Ich sagte, ich würde bei ihr bleiben, selbst wenn das nicht mein Kind ist, und ich würde das Kind so behandeln, als wäre es meines, allerdings will ich auch ein eigenes, ich möchte meine Gene verbreiten. Ihr Vorschlag war, dass wir einen Vaterschaftstest machen, ob wir in dieser einen Nacht nicht doch miteinander schliefen, und wenn es nicht meines ist, dann könnten wir ja noch eines machen - jetzt, wo schon eines am Weg sei, könne ein Zweites auch nicht schaden. Nun, ich akzeptierte, und als das Kind zur Welt kam, war ziemlich schnell klar, dass es meines ist. Nun denkt sie, ich hätte diese Nacht auch nicht mitbekommen, und nur gesagt, das nichts war, um sie zu beruhigen, und sie hat mir das verziehen. Sie weiß bis heute nicht, dass ich das sehr wohl wusste. Naja, wir sind ausgezogen, in ein anderes Land, und leben seither zusammen. Wir lieben einander, und ich liebe unsere Tochter genauso, wie meine Freundin sie liebt. Wir sind eine glückliche, wenn auch recht arme Familie, aber es wurmt mich immer noch, dass alles auf einer Lüge basiert.

Beichthaus.com Beichte #00026063 vom 11.04.2009 um 10:38:52 Uhr in Island (Reykjavik) (11 Kommentare).

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