Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

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Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

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Ich soll meinen eigenen Ersatz einstellen!

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Boshaftigkeit Falschheit Rache Arbeit

Ich (m/20) arbeite im Kundenservice eines größeren Internetunternehmens. Ich bin Assistent des Managements - ein mieser, langweiliger und unterbezahlter Job, aber als Student findet man in meiner Stadt leider sehr wenige Nebenjobs. Als Assi kriege ich unter anderem die Bewerbungsmails von Interessenten, die ich eigenmächtig auch bearbeiten darf. Seit einiger Zeit kriege ich E-Mails, in denen sich Leute auf meinen Posten bewerben. Ein Blick auf das Stellenangebot bestätigte mir meinen Verdacht - mein Posten steht wieder zu Ausschreibung aus. Schön, dass noch niemand mich diesbezüglich angesprochen hat, um mögliche Probleme aus dem Weg zu räumen oder gemeinsam eine Lösung zu finden. Eigentlich mache ich einen ziemlich guten Job und bin sehr zuverlässig - aber da war ja was mit der Chefin. Vielleicht hätte ich nach ihrer dritten Einladung zum Kaffee endlich Ja sagen sollen. Nun, seit drei Wochen lehne ich jedes Bewerbungsanschreiben mit der legitimen Begründung ab, dass die Stelle nicht vakant ist.

Wenn die dumme Kuh nicht auf den Gedanken kommt, dass ich für das Bewerbungswesen verantwortlich bin (neben Archiv, Personalanfragen, Terminplanung, Telefon, Briefverkehr, Kaffee kochen, Mittagessen bestellen und weiterem Zeug), dann kann ich nichts dafür. Ich freue mich tierisch, denn ich habe ab nächstem Monat schon eine Neuanstellung bei einem Eventmanager als Assistent, dessen Chef ich persönlich kenne und mit dem ich bestens klarkomme. Nun steht morgen ein Gespräch mit meiner Chefin zwecks einer Verlängerung meines Arbeitsverhältnisses an, bei dem ich ihren Wunsch, noch ein weiteres Jahr unter diesem ignoranten Miststück zu arbeiten, leider ablehnen muss.

Beichthaus.com Beichte #00024409 vom 01.08.2008 um 13:45:48 Uhr (13 Kommentare).

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“Folge

Mein Hass auf Neo-Hippies

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Hass Hochmut Vorurteile Studentenleben

Ich muss beichten, dass ich all diese Neo-Hippies hasse, die an den Unis Dutzende Semester lang irgendeinen Psycho- oder Sozialscheiß studieren, nur um danach Taxi zu fahren oder im Aldi zu kassieren. Ich mein diese weltfremden Pfeifen, die in der Regel mit 20 Abi […]
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Beichthaus.com Beichte #00024406 vom 01.08.2008 um 13:04:21 Uhr (33 Kommentare).

Gebeichtet von Isa12theo11
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Ich habe meine Traumfrau verloren

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Verzweiflung

Mir geht eine Frau nicht aus dem Kopf. Ich habe sie mit 19 Jahren, als ich zur Kur war, getroffen. Sie war 21 Jahre alt und wir haben uns zwei Wochen lang bestens unterhalten. Mehr war nicht, obwohl ich den Anschein hatte, dass es zu mehr hätte kommen können. Wir haben uns über alles gut unterhalten, so gut hatte und habe ich mich noch nie wieder mit jemanden unterhalten können. Nun ist das Ganze schon 21 Jahre her, ich bin verheiratet und habe ein Kind, trotzdem vergeht nicht eine Woche, an der ich mich nicht an diese Frau zurückerinnere. Besonders wenn Musik, die zu der Zeit aktuell war, zu hören ist. Zugern würde ich sie einmal wiedersehen, nur weiß ich leider nicht, wo ich sie finden könnte, obwohl ich nun auch in derselben Stadt wohne, sehe ich keine Möglichkeit, wie es klappen könnte. Nun muss ich wohl mein Leben mit den Bildern von damals auskommen.

Beichthaus.com Beichte #00024405 vom 01.08.2008 um 13:03:50 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Masturbation im Zugabteil

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Masturbation Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

Vor etwa 15 Jahren war ich privat viel mit der Bahn zwischen Osnabrück und Hessisch Oldendorf unterwegs, da musste ich immer so lange über die Dörfer fahren und im Zug war nie etwas los. Da ich dann auf einer dieser langen einsamen Fahrten auch schon mal geil wurde, habe ich mir öfters im leeren Großraumabteil der Regionalbahn so richtig schön einen gekeult, meist bei der Stelle, an welcher die Bahn so richtig schön langsam an einem Bahnübergang an wartenden Autos und Fahrradfahrern vorbei fuhr, sodass mich alle sehen konnten. Ich habe mich meist auf die Polstersitze ergossen.

Beichthaus.com Beichte #00024399 vom 01.08.2008 um 11:52:49 Uhr (19 Kommentare).

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