Bitte wenden!

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Boshaftigkeit Ignoranz Schamlosigkeit Auto & Co. Trier

Es ist schon ein paar Jahre her, da sind mein Kumpel und ich (m/23), mit unseren Autos in die selbe Richtung gefahren. Nun war es so, dass auf dem Bürgersteig rechts vom Fahrbahnrand eine Frau uns entgegenkam, zu ihrem Nachteil hat es am Tag zuvor kräftig geregnet, sodass sich eine gut und gerne zwanzig Meter lange und einen halben Meter breite Pfütze gebildet hatte. Es kam wie es kommen musste, ich sehe meinen Kumpel ruckartig nach rechts in die Pfütze "ausweichen" wodurch diese in einem hohen Bogen auf die Frau gegossen wurde, diese drehte sich um, um meinem Kumpel hinterher zu schimpfen. Zu Ihrem Nachteil fuhr ich dann allerdings auch nochmal durch die Pfütze und machte auch ihre bis dahin trockene, linke Seite nass. Es tut mir im Nachhinein wirklich Leid um die Frau, ihr Tag war mit Sicherheit gelaufen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029108 vom 01.07.2011 um 02:20:02 Uhr in Trier (20 Kommentare).

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Der braune Gelsattel

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Neugier Peinlichkeit Dummheit Auto & Co.

Ich wohne auf einem kleinen Dorf, wo es aber immerhin eine eigene Sparkasse gibt. Neulich musste ich dorthin um ein paar Bankgeschäfte zu erledigen. Als ich fertig war und wieder vor der Tür stand, fiel mir ein abgestelltes Fahrrad auf. An sich nichts besonderes, aber der Fahrradsattel sprang mir sofort ins Auge. Es war ein brauner Gel-Sattel. Irgendwie kam ich auf die Idee, ich müsste doch mal ausprobieren, wie sich solch ein Sattel anfühlt, denn ich kannte nur spitze, unbequeme Sattel von Mountainbikes, bei denen einem nach längerer Fahrt die Eier weh tun. Also ging ich zum Rad und sah, dass es nicht angeschlossen war. Ich nahm es und drehte erst mal ein paar Runden um das Gebäude. Der Sattel fühlte sich echt gut an und war richtig bequem. Nach ein paar Minuten also stellte ich das Fahrrad wieder zurück in den Ständer, als gerade eine ältere Frau aus der Sparkasse kam. Offenbar war sie die Eigentümerin, denn sie schaute mich ganz komisch an, was ich denn da an ihrem Rad zu suchen habe. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte und so sagte ich nur: "Einen schönen Sattel haben Sie da." Dann ging ich schnell weg. Man war das vielleicht peinlich.
Ich beichte, dass ich einfach fremdes Eigentum benutzt habe, um meine Neugier zu befriedigen. Es tut mir Leid, aber die Versuchung war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00029096 vom 28.06.2011 um 15:40:11 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von aqua_delta
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“35.000

“Beichte

Aktivist auf Hochtouren

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Falschheit Manie Ignoranz Auto & Co.

Ich (m/22) beichte hiermit, dass ich ein Umweltsünder bin und gleichzeitig Mitglied bei Greenpeace und bei den Grünen. Ich beschimpfe meine Mitmenschen häufig und gerne, wenn diese mit dem Auto zur Universität kommen. Dabei fahre ich selber des Öfteren abends, wenn die Straßen frei sind einfach so grundlos in der Gegend herum. Manchmal auch stundenlang und bis zu 100 Kilometer, einfach weil es mir Spaß macht. Ich liebe die Geschwindigkeit, das Autoradio und freie Autobahnen ohne Tempolimit. Ich achte dann immer akribisch darauf, dass ich nicht von meinen Freunden, oder meiner Freundin erwischt werde, weil sonst meine Glaubwürdigkeit dahin wäre. Deshalb schicke ich meine Freundin abends öfters mit ihren Freundinnen weg und drehe dann meine Runden. Zur Uni komme ich dann immer mit der U-Bahn, damit keiner was merkt. Meine Freundin wundert sich zwar immer, warum die Kilometeranzeige von unserem Auto wöchentlich um fast Tausend Kilometer steigt, aber bisher ist sie zum Glück nicht dahinter gekommen. Ich nehme mir eigentlich täglich vor, das Auto jetzt für immer stehen zu lassen, aber es ist leider wie es ist: Ich bin überzeugter Umweltaktivist und mein größtes Hobby ist Auto fahren bei 6.000 Touren und mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029056 vom 19.06.2011 um 17:14:43 Uhr (35 Kommentare).

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Chili-Schnitzel

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Peinlichkeit Ekel Restaurant Auto & Co. Autobahn AWallau

Chili-Schnitzel
An einem Freitagabend traf ich (m/30) mich mit Freunden in einem Lokal in Wiesbaden, gemütlich etwas Essen und später etwas Trinken gehen. Es gab ein sehr leckeres Chili-Schnitzel, dazu 2 alkoholfreie Weizen, da ich ja noch fahren musste. Danach gesellten sich noch ein paar weitere alkoholfreie Biere dazu. Als ich zu später Stunde nach Hause fahren wollte, merkte ich schon, dass etwas in meinem Magen gärt. Aber nochmal alleine in ein Lokal und etwas bestellen? Wie bescheuert sieht das denn aus? Nein, sind ja nur 20 Minuten bis daheim, klappt schon irgendwie. Also losgefahren auf die Autobahn. Nach wenigen Minuten wurde es immer schlimmer, ging sogar bis zu Magenkrämpfen. Um das noch im Griff zu haben drückte ich das linke Bein gegen die Fußstütze neben der Kupplung. Die Fast-Schiss-Anfälle kamen und gingen im 2-Minuten Takt. Plötzlich lugte es schon etwas hervor und ich bin raus auf den Standstreifen gefahren. Warnblinkanlage an und mich strategisch in die Gegend rechtes Vorderrad gehockt, so dass es wenigstens irgendwie nach Reifenwechseln aussieht. Einige goldene Götter entfleuchten mit viel Druck. Zum Glück hatte ich Taschentücher im Auto. Problematisch war noch die Boxershorts hochzuziehen, das geht nicht in der Hocke.

Ich habe aus Eitelkeit nicht alleine in einem Lokal zu sitzen auf die Autobahn geschissen. Diese Geschichte werde ich mir aufheben und sie an meinem Sterbebett, wenn jeder erwartet ich würde etwas Bedeutungsvolles über mein Leben oder meine Familie sagen, zum Besten geben. Bis dahin konnte ich immerhin hier mein Gewissen erleichtern, Danke.

Beichthaus.com Beichte #00029037 vom 15.06.2011 um 08:31:49 Uhr in Autobahn A66 Wallau (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Leasing Auto

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Ignoranz Auto & Co.

Ich habe vor einigen Wochen mein Leasing-Auto abgegeben. Der Gutachter kam eine gute halbe Stunde zu spät, was mich schon fürchterlich aufregte - in meinem Job würde man so etwas nicht dulden. Er ging dann um mein Auto rum, fand eine Delle, die man nur mit irgendeiner seltsamen UV-Lampe sehen konnte und einen wirklich minimalen Kratzer an einer Felge, dessen Reparatur aber angeblich 40 Euro kosten würde. Als wir hinten am Auto angekommen waren, sagte er "Ja, das wäre es ja dann" - und in genau diesem Augenblick fiel mein Blick auf einen unfassbar großen Kratzer auf meinem Auto. Der Lack war wirklich so ab, dass man statt der schwarzen Autofarbe nur silber sah - und das knappe fünf Zentimeter lang. Den konnte man eigentlich echt nicht übersehen. So, wie ich auf den Kratzer stierte, musste ich mich alle drei Sekunden erinnern, woanders hinzugucken, damit der Gutachter es nicht noch finden würde. Tat er dann aber auch nicht mehr. Pech gehabt. Das war die Quittung für die Unpünktlichkeit - eigentlich bin ich ein ehrlicher Mensch und hätte den Kratzer auch zu Protokoll gegeben.

Beichthaus.com Beichte #00029033 vom 12.06.2011 um 16:43:23 Uhr (9 Kommentare).

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