Beschwerdekönig

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Zorn Verrat Selbstsucht Shopping Restaurant

Ich beichte, dass ich die teilweise gegebene Anonymität im Internet nutze, um mich über Gott und die Welt zu beschweren. Persönlich würde ich mich nie trauen ein schlechtes Erlebnis beim Einkaufen dem Marktleiter vorzutragen oder jemanden vom Personal zur Rede zu stellen. Das auch, weil ich mein cholerisches Ich kenne und ich Angst vor dem Ausgang der Diskussion habe.

Zu meinen Opfern gehören bereits eine Fast-Food-Kette (von der Toilettenfrau angepöbelt, da ich ihr kein Geld gegeben habe), eine Supermarkt-Kette (hatte samstags um 17 Uhr bereits nur noch 1/4 der eigentlichen Frischware verfügbar und ein einziger teilweise funktionsfähiger Pfandautomat an einem riesigen Knotenpunkt in der Großstadt plus 15 Minuten Wartezeit), eine andere Fast-Food-Kette (Hälfte der Bestellung vergessen) und ein Schuhhändler (undichte Schuhe). Die Liste ließe sich noch viel weiter führen. Das Problem ist, dass ich eigentlich weiß, dass ich mit meinen Beschwerden recht habe, aber es nicht auf die Reihe bekomme, sie den Menschen ins Gesicht zu sagen. Ich bekomme es nicht einmal hin mir einfach mal keinen zu scheißen und solche Sachen gut sein zu lassen. Für die Unternehmen tut es mir nicht leid, die können höchstens noch positive Vorschläge aus meinen Beschwerden ziehen. Da ich auch nettes Personal immer hervorhebe, bin ich mir nicht bewusst, jemandem unnütz zu schaden, außer mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00034833 vom 11.01.2015 um 15:01:04 Uhr (5 Kommentare).

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Heizkosten sparen: Frieren für den Geiz

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Geiz

Ich spare in dramatischem Umfang Heizkosten ein. Seit mein Wohnhaus (10 Wohnungen) am Boden des Dachbodens isoliert wurde, musste ich im Winter schon mal viel weniger als vorher heizen. Aber das reichte mir nicht. Wenn es Herbst wird, schalte ich die Heizung gar nicht erst ein. Durch den langsamen Übergang zu immer kälteren Temperaturen gewöhne ich mich an diese und so machen mir im Winter selbst Temperaturen von 15 Grad in der Wohnung nichts mehr aus. Ich ziehe einfach abends nach der Arbeit immer einen bereitliegenden dicken Pullover an. Nun wird sich der Leser fragen, wie es denn mit Schimmelbildung aussieht. Gibt es nicht! Durch regelmäßiges Lüften und da ich nur eine Person bin, ist meine Luftfeuchtigkeit meist um die 50 Prozent, da bildet sich kein Schimmel, absolut im grünen Bereich. Dass man mindestens 18 Grad haben sollte, ist ein Märchen der Energieversorger. Fazit: unterm Strich kriege ich jedes Jahr 500-600 Euro an Heizkosten zurückgezahlt, das ist schon fast ein neuer PC oder ein Oberklasse-Handy. Ein paar Tage heize ich aber schon, damit mein Vermieter nicht zu misstrauisch wird. Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich allerdings gegenüber der Nachbarin und den Mietern unter mir, da ich ja von ihrer Wärme profitiere. Allerdings ist über mir nur der Dachboden, da schade ich niemandem. Ich bitte um wärmende Gnade.

Beichthaus.com Beichte #00034832 vom 11.01.2015 um 13:33:31 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Als Transsexuell geoutet

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Ignoranz Boshaftigkeit Verrat Familie

Ich (22) habe vor nicht allzu langer Zeit festgestellt, dass ich transsexuell bin. Nicht weiter schlimm, ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich bei dem Gedanken bin, mein Leben als Frau zu leben. Bisher habe ich mich davor gedrückt, nach dem Motto: "Och, so etwas ist so selten, dass ausgerechnet ich das habe, ist doch fast unmöglich." Ganz normale Reaktion eben. Dann hat mich ein emotionaler Güterzug überfahren und ich habe die Wahrheit doch erkannt. In der kurzen Zeit habe ich noch keine wirklichen Maßnahmen eingeleitet - ich bin im Moment erst einmal dabei, eine professionelle Anlaufstelle zu finden. Aber ich bereue es, meiner Mutter davon erzählt zu haben. Nein, es ist nicht so, wie alle denken: Sie hat mich nicht verstoßen und mich auch so akzeptiert, wie ich bin, da sie für solche Dinge sehr offen ist. Sie findet es wirklich nicht schlimm.


Vor ein paar Tagen habe ich sie auf der Arbeit besucht, da ich zufällig in der Nähe war. Ihre Kollegen kennen mich auf die eine oder andere Weise auch schon als den Sohn der Chefin. Bis meine herzensgute Frau Mutter mich mit voller Absicht in eine Situation manövriert hat, in der ich praktisch gezwungen war, mich vor versammelter Mannschaft zu outen. Ich dachte, ich würde vor Scham sterben. Irgendwie habe ich es dann geschafft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber nur indem ich mich so strunzdumm gestellt habe, dass es eigentlich offensichtlich war, dass ich etwas zu verbergen hatte. Ich denke aber mal nicht, dass jemand erraten hat, was genau ich auf dem Herzen hatte. Ich habe ihr später noch mal gesagt, dass die Aktion daneben war, aber sie hat das mehr oder weniger in den Wind geschossen und hat mir lieber vorgehalten, wie oft ich sie hängen lassen habe - also mit der Hausarbeit, als ich noch bei ihr wohnte - und dass ich nicht erwarten könnte, dass sie spontan alles richtig mache. Außerdem meinte sie, dass ich mich wohl doch noch schuldig fühle.


Ich fühle mich seitdem wie ein richtiger Vollidiot, dass ich das nicht habe kommen sehen. Da gehe ich zu ihr und vertraue ihr so etwas an - und es dauert gerade einmal wenige Wochen, bis sie mir damit in den Rücken fällt. Man sollte eigentlich meinen, dass sie mir etwas Freiraum lässt und sich nach mir richtet, in welchem Tempo ich das angehe ... aber man kann mich natürlich auch mit dem Gesicht voraus in die Scheiße schubsen und beobachten, ob ich wieder rauskomme. Ich wüsste wirklich gerne, was sie da geritten hat. Ich habe keine Ahnung, wie ich meiner Mutter jetzt gegenübertreten soll. Ich hätte mich ihr gegenüber wohl gar nicht erst outen dürfen. Aber es ist doch einfach nur traurig, dass ich meiner eigenen Mutter bei solchen Sachen nicht vertrauen kann?! Sie tut einfach immer total verständnisvoll, nur um dann doch ihren eigenen Kopf durchzusetzen und am Ziel vorbeizuschießen. Und dann wundert sie sich noch, dass wir uns nicht so gut verstehen. Ich bereue es inzwischen wirklich, mich meiner eigenen Mutter gegenüber geoutet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034831 vom 11.01.2015 um 00:45:53 Uhr (9 Kommentare).

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Prügel unterm Maibaum

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Trunksucht Aggression Gewalt Lügen Sankt Augustin

Letztes Jahr im Mai kam es nach dem traditionellen Maibaumstellen zu einer Auseinandersetzung. Meine Freunde und ich (m/18) waren alle sehr alkoholisiert und trafen auf eine Anhäufung von Gleichaltrigen, mit denen wir uns zunächst sehr gut verstanden. Nach einiger Zeit sah ich im Augenwinkel wie einer meiner Freunde und einer der "Fremden" begannen, sich gegenseitig herumzuschubsen und zu beleidigen. Ich bin gewöhnlich ein äußerst pazifistischer und sozialer Mensch, doch an diesem Abend ist es mit mir durchgebrannt. Ich schnappte mir den Strolch und riet ihm, einfach zu gehen, da das ganze Geschehen sonst ungemütlich werden würde. Er jedoch fing an, mich zu beleidigen. Ich provozierte ihn immer weiter, da ich nie damit gerechnet hätte, dass er so agieren würde. Ich hatte mich jedoch geirrt. Er besaß wirklich die Dreistigkeit, auszuholen und mir eine zu verpassen.


Ich dachte, ich sehe nicht richtig und versuchte, ihm schwungvoll ins Gesicht zu treten, was aufgrund meines drastisch erhöhten Alkoholpegels jedoch nicht funktionierte. Daraufhin holte ich aus und schlug ihm dermaßen ins Gesicht, dass er sofort zu Boden fiel. Sein Gesicht war voller Blut und er hatte zwei Zähne verloren. Daraufhin sind meine Freunde und ich abgezogen. Nach einigen Wochen bekam ich Post von der Polizei und wurde vorgeladen. Da ich recht wortgewandt bin, gelang es mir mit Leichtigkeit, die Polizisten davon zu überzeugen, dass ich das Opfer war. Folglich blieben die knapp 2.000 Euro für einen neuen Satz Zähne an ihm hängen. Noch heute bin ich tierisch stolz auf diese Tat und hoffe, dass dieser minderbemittelte Spast etwas aus seinem Fehler gelernt hat, und nie wieder die Dreistigkeit besitzt, jemand körperlich verletzen zu wollen. Ich würde mich ja bei ihm entschuldigen, aber das hat er sich wirklich nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00034825 vom 10.01.2015 um 20:15:22 Uhr in 53757 Sankt Augustin (10 Kommentare).

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Wichsen bei geöffnetem Fenster

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Peinlichkeit Masturbation Nachbarn

Wichsen bei geöffnetem Fenster
Ich (m/23) war eines Abends mal wieder sehr geil und wedelte mir einen von der Palme, wobei ich leider sehr laut stöhnte. Als ich gerade am Höhepunkt angekommen war, klingelte plötzlich mein Telefon. Verwundert ging ich, immer noch nackt, ans Telefon, da ich eigentlich keine Anrufe erwartete. Mein Nachbar war am Apparat und meinte ganz leise, dass ich doch bitte die Vorhänge an meinem Fenster schließen sollte, da seine kleine Tochter ihn gerade gefragt habe, was ich da mache. Ich beichte also, dass mein Nachbar mich beim Wichsen erwischt hat. Jetzt lächelt er mich immer an, wenn wir uns sehen.

Beichthaus.com Beichte #00034823 vom 10.01.2015 um 16:16:17 Uhr (14 Kommentare).

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