Asoziale Bedürftige im Tierpark

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Ekel Engherzigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit

Asoziale Bedürftige im Tierpark
Ich (w) arbeite seit gut einem Jahr neben dem Studium im Tierpark, um neben dem bisschen BAföG auch noch etwas für den Führerschein und Ähnliches sparen zu können. Nun gab es vor ein paar Wochen eine Aktion von der Stadt, bei der Tierpark-Gutscheine an bedürftige Bürger verteilt wurden. Man konnte sich mit den Gutscheinen an den Essbuden im Zoo also verschiedene Mahlzeiten, Getränke und Süßigkeiten aussuchen. Der sonst relativ teure Eintritt war ebenfalls für lau. Und nun zu meiner Beichte: Aus der Sicht eines Angestellten war diese an sich gut gemeinte Aktion eine absolute Katastrophe!

Eigentlich hätte ich es super gefunden, dass Bedürftige solch einen Tag im Tierpark mit all den großen und kleinen Dingen und Verpflegung unternehmen dürfen - wären die Leute denn wirklich bedürftig gewesen. Ich habe absolut keine Ahnung, nach welchem System diese Leute ausgewählt worden sind, denn es tummelten sich zahlreiche von ihnen dort in den schicken N*ke-Kleidern, in noch wesentlich teureren Markenklamotten, mit den neuesten Smartphones und den dicksten Kinderwagen mit Komplettausstattung. Am Ende ist es natürlich deren Sache, was genau sie von Sozialhilfe oder Ähnlichem kaufen, klar. Aber jemand, der ein Telefon vom Apfel haben kann, der braucht sich nicht auf Kosten der Stadt im Tierpark durchfuttern! Als bedürftig definiere ich Familien, die sich nicht mal ausreichend Nahrung, normales Spielzeug, Schulmaterial und so einfache Sachen leisten können. Diese typischen "Assi"-Klischees waren aber noch lange nicht das größte Übel an diesem Tag. Viel mehr bestürzte mich allgemein auch die Respektlosigkeit der Leute, von denen gut 80 Prozent nicht aus Deutschland kamen.

Ich verstehe ja, dass gerade für die Menschen, die noch nicht lange im Land leben und natürlich Hilfe benötigen, vieles hier komplett anders ist. Alle Angestellten haben sich deswegen Mühe gegeben, die Bestellungen notfalls auf Englisch aufzunehmen oder sich einfach zeigen zu lassen, was gewünscht war. Man kann und darf eben nicht erwarten, dass jeder sofort perfekt Deutsch spricht. Einfaches Mitdenken und Manieren gehören für mich aber bei jedem Menschen zum Pflichtprogramm. Allerdings sah es um alle Essbuden aus, als wäre der Blitz eingeschlagen. Müll überall, nur nicht in den Mülleimern. Diese sind sogar mit einer selbsterklärenden Darstellung versehen, auf der ein Strichmännchen den Abfall in den Eimer wirft, nicht daneben. Haben die Leute nicht hinbekommen.

Auch die Tabletts, auf denen das Essen rausgegeben wurde, standen überall, aber nicht auf dem Tablettwagen. Ich wundere mich noch jetzt, wie wir die alle zur Spülmaschine geschafft haben. Später mussten wir dann die Mülltüten austauschen, weil die Abfalleimer sich durch doppelt so viele Gäste wie normal dann doch noch füllten. Es war so viel Essen darin, das einfach entsorgt wurde! Manches wurde halb gegessen und dann einfach auf den Tischen stehen gelassen. Ich bin jetzt noch wütend, dass man in purer Gier alle Gutscheine einlösen muss und am Ende die Hälfte der Lebensmittel stumpf entsorgt. Im Normalbetrieb, wenn nur die regulär zahlenden Gäste anwesend sind, passiert das so gut wie nie. Zwar ist jedem bekannt, dass auch in Deutschland schon mal Sozialbetrug vorkommt, aber ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen so auf ihr Umfeld scheißen, weil sie gerade etwas umsonst abgrasen können. Der Kunde ist eigentlich König, aber dieses Verhalten hat mich richtig angewidert.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil bestimmt unter den mehr oder weniger Bedürftigen auch Familien dabei waren, die sich sehr über den Ausflug gefreut haben, egal ob Sozialhilfeempfänger oder Kriegsflüchtlinge. Für den ganzen Rest kann ich einfach nur tiefe Verachtung aufbringen. Wer sich so verhält, hat auch den Tag im Tierpark nicht verdient, geschweige denn sonstige Unterstützung. Wenn schon so ein regulär echt teurer Ausflug nicht gewürdigt wird, dann frage ich mich gezwungenermaßen, ob das eklige Verhalten außerhalb des Tierparks genauso weitergeführt wird.

Beichthaus.com Beichte #00038583 vom 03.08.2016 um 23:24:30 Uhr (34 Kommentare).

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Der penetrante Fischgeruch meiner Freundin

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Ekel Partnerschaft Gesundheit

Der penetrante Fischgeruch meiner Freundin
Meine Freundin (w/26) hat am Wochenende mit mir Schluss gemacht. Warum? Kurz gesagt, weil ich (m/31) sie nicht lecken wollte. Unsere Beziehung ist ziemlich frisch, wir haben uns erst vor knapp drei Monaten kennengelernt. Sie sieht toll aus, ist intelligent und eine Granate im Bett. Da sie aber von Anfang an etwas fischig roch, habe ich es nie gewagt, ihr die Muschi zu lecken. Bislang konnte ich mich dem elegant entziehen. Doch nach und nach wurden ihre Andeutungen immer klarer. So wurde mein Kopf immer wieder nach unten gedrückt. Sie braucht nur die Jeans zu öffnen und schon steigt eine Wolke auf. Es ist unmöglich, dass sie das nicht selber mitbekommen hat. Am vergangenen Wochenende hatten wir eine gute Zeit miteinander, bis wir wieder im Bett landeten. Sie stellte mich mit ernster Miene vor die Wahl, entweder ich lecke sie endlich oder sie suche sich einen anderen Typen, der das drauf hätte. Ich entgegnete ihr dann, dass ich sie gern lecke werde, wenn sie untenrum nicht mehr so nach vergammeltem Fisch stinken würde. Darauf schmiss sie mich aus ihrer Wohnung, seither ist Funkstille. Ich bereue, dass ich ihr das nicht schonender und vor allem früher gesagt habe. Sie ist eine tolle Frau, aber meine Gesundheit steht für mich an erster Stelle.

Beichthaus.com Beichte #00038578 vom 02.08.2016 um 21:24:33 Uhr (48 Kommentare).

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Ich werde meine Freundin anpinkeln

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Zwang Ekel Schamlosigkeit

Ich werde meine Freundin anpinkeln
Ich (m/21) beichte, dass ich unter der Dusche pinkele. Das findet wahrscheinlich niemand schlimm, da es wohl jeder schon einmal gemacht hat. Doch bei mir ist es so, dass ich einfach nicht mehr anders kann: Sobald die ersten Wasserstrahlen aus einer Brause meinen Rücken berühren, lasse ich automatisch laufen. Deshalb kann ich es auch in öffentlichen Duschen oder beim gemeinsamen Duschen mit meiner Freundin nur mit sehr viel Mühe zurückhalten. Ich beichte also, dass ich meine Freundin wohl irgendwann unfreiwillig anpinkeln werde.

Beichthaus.com Beichte #00038574 vom 01.08.2016 um 07:39:00 Uhr (18 Kommentare).

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Ih, du hast eine Mundglatze!

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Ekel Hass Vorurteile

Kennt ihr das, wenn eine Frau lächelt und man manchmal dabei mehr Zahnfleisch als Zähne sieht? Ich beichte, dass ich Frauen mit dieser Mundglatze aufs Heftigste abstoßend finde. Letztens im Club habe ich mit einer sehr aufregenden Dame getanzt, aber als sie mir ihre […]
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Beichthaus.com Beichte #00038563 vom 28.07.2016 um 14:39:52 Uhr (20 Kommentare).

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Sparen mit BAföG

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Geiz Ekel Unreinlichkeit Studentenleben

Ich (Studentin/21) beichte, dass ich extrem geizig bin und damit meine Gesundheit aufs Spiel setze. Ich habe durch Berechnungen festgestellt, dass das günstigste, sättigende Lebensmittel Reis ist (10 Kilo für fünf Euro im Asiashop) und ernähre mich seither nur noch von Reis. Ich koche sogar am Montag immer für die ganze Woche vor, um Strom zu sparen. So gebe ich im Monat nur fünf Euro für Essen aus. Ansonsten ergreife ich jede Gelegenheit, um gratis an Essen zu kommen, wie beispielsweise Müllcontainer von Supermärkten oder Essen bei Freunden. Ich lebe von BAföG und habe mir durch meine sparsame Lebensweise schon ein nettes dreistelliges Sümmchen erspart.

Meine Lebenshaltungskosten sind auch extrem niedrig, weil ich nur einmal die Woche dusche und Haare wasche, mich nicht schminke und keine Körperpflege-Produkte verwende, mir weder Zähne putze noch Hände wasche, eine Menstruationstasse verwende und nicht verhüte. Ich benutze kein Toilettenpapier und betätige die Klospülung nur einmal täglich. Meine Kleidung wasche ich so gut wie gar nicht mehr und wenn, dann nur an den Stinkestellen. Ich habe weder einen eigenen Computer noch ein Handy oder Telefon. Monatlich gebe ich also nur Geld für Miete, Strom und fünf Euro Reisgeld aus.

Beichthaus.com Beichte #00038539 vom 22.07.2016 um 18:30:43 Uhr (76 Kommentare).

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