Die biologische Uhr tickt!

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Verzweiflung Selbstsucht Falschheit Partnerschaft Schwangerschaft

Ich habe angefangen meine Beichte zu schreiben und nach 30 Minuten festgestellt, dass die Details eigentlich unwichtig sind, hier also die - emotionslose - Kurzfassung: Ich bin 28 und seit drei Jahren unglücklich verheiratet. Ich bin mir sicher, dass wir nicht für immer zusammenbleiben, möchte aber beichten, dass ich ihn nicht verlassen will, bevor wir ein Kind haben. Natürlich war es nie mein Traum, alleinerziehende Mutter zu sein, aber ich habe einfach angst, dass, wenn ich jetzt gehe, mir mein Kinderwunsch verwehrt bleibt oder erst sehr spät in Erfüllung geht. Wenn ich jetzt gehe, wer weiß, wie lange es dauert, bis ich wieder jemanden finde, den ich lieben kann und er mich. Bis man alles von Anfang an durchkaut und am Punkt zur Heirat und Kinder kriegen ankommt. Wenn ich überhaupt je wieder dieses Glück haben sollte. <br /> <br /> <br /> Deshalb bleibe ich bei meinem Mann, bis ich schwanger bin, und danach mal sehen, wie lange es geht. Mein Wunsch wäre natürlich, dass wir alles wieder hinkriegen, ich habe ihn ja mal über alles geliebt. Aber er verweigert eine Paartherapie oder sonstige Änderungen seinerseits in unserer Ehe und deshalb gehe ich davon aus, dass es über kurz oder lang in die Brüche geht, und beichte, dass ich trotzdem ein Kind von diesem Mann bekommen werde, ganz einfach weil meine biologische Uhr tickt. Wie gesagt ist das jetzt alles sehr emotionslos geschildert, es ist natürlich mit viel Herzschmerz und Tränen verbunden, aber die Details wären hier einfach zu viel.

Beichthaus.com Beichte #00035871 vom 06.06.2015 um 14:48:06 Uhr (28 Kommentare).

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Höschen-Geruch des Grauens

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Ekel Fetisch

Ich hatte einst einen Höschen-Tick. Jede Freundin oder Geliebte, deren Geruch und Geschmack ich mochte, bat ich, ein frisches Höschen zwei Stunden zu tragen, dabei möglichst erregt zu sein - dafür sorgte ich auch gerne durch Anfassen selbst - und es mir dann zum daran riechen und onanieren dazulassen. Ich schreibe aber nicht umsonst in der Vergangenheitsform. Denn meine letzte Affäre hatte etwas an sich, das ich so noch nie erlebt habe. Als ich, nachdem sie zwei Tage weg war - andere "funktionierten" so bis zu 4 Wochen - ihr Höschen aus dem Frischhaltebeutel holte, überkam mich der Gestank des Grauens. Sie selbst meinte, sie empfände ihren Geruch nach einiger Zeit als leicht unangenehm, aber das hatte ich vorher schon öfter gehört. <br /> <br /> <br /> Aber das? Ein Fischmarkt, über den ein Essigregen niederging und noch andere, kaum bis gar nicht definierbare Gerüche drangen in meine Nase ein und klopften auch sofort im Rachen an. Ich übergab mich explosionsartig über meine Hände, den Slip, meine Beine und in die heruntergelassene eigene Hose. Da ich im Grunde aber jemand mit derbem Humor bin, musste ich trotzdem so lachen, dass am Ende ein Nachbar der wohl die Würgegeräusche und das Lachen hörte, mich anschrieb, ob ich grade am Sterben wäre und Hilfe bräuchte. Naja, das Aufwischen war nicht das Angenehmste, aber ich habe es überlebt. Seitdem bleibe ich, was riechen und ablecken angeht, aber lieber beim lebenden Objekt.

Beichthaus.com Beichte #00035870 vom 06.06.2015 um 14:07:02 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Falsche Zeugenaussage

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Feigheit Lügen Verzweiflung

Ich habe letztes Jahr bei einer Zeugenaussage gelogen, um meinen Kumpel vor dem Knast zu schützen. Nicht falsch verstehen, ich wünsche ihn nicht weggesperrt, ich bereue nur meine Falschaussage. Er war immer wieder vom rechten Weg abgekommen und hatte häufig Stress mit dem Gesetz. Ich kenne ihn seit zehn Jahren, deshalb wollte ich auf unsere Freundschaft nicht verzichten und versuchte, ihn irgendwie zu bekehren. Ich versuchte oft an seine Vernunft zu appellieren und nervte ihn mit meinem Moralgequatsche. Er hat viele Talente, aber er macht nichts draus. Und er hat originelle Ideen - und trotzdem will er nur durch Stehlen und Verkaufen sein Geld verdienen. Ich fand es einfach nur schade, ließ ihn dann aber in Ruhe. Manche müssen wohl erst stolpern und hinfallen, um etwas daraus zu lernen. <br /> <br /> <br /> Als er erwischt wurde und es zur Anzeige kam, musste ich den ganzen Ablauf noch einmal erzählen. Ich war zwar dabei, aber ich schwöre bei Gott, ich war nicht eingeweiht. Ich gestehe, ich hatte irgendwie Angst vor ihm und wollte mir nicht ausmalen, was er angestellt hätte, wenn ich ehrlich berichtet hätte, dass er geklaut hat. Er hatte ja schon eine dicke Mappe, also hätte diese Verhandlung ihn definitiv in den Knast gebracht. Auch wenn er es vielleicht verdient hätte, war mir mein Leben wichtiger, also log ich Feigling und er wurde nur verwarnt. Ich hatte eigentlich große Dankbarkeit seinerseits erwartet, aber interessanterweise haben wir seitdem keinen Kontakt mehr. Er tut so, als ob er mich nicht kennen würde.

Beichthaus.com Beichte #00035868 vom 06.06.2015 um 03:10:11 Uhr (10 Kommentare).

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Ich brauche meine Privatsphäre!

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Verzweiflung Manie Neurosen

Die Erziehungsmaßnahmen meiner Mama haben mich zu einem beziehungsunfähigen Menschen gemacht. Ich liebe sie über alles, aber in meinem ganzen Leben konnte ich bis zu meinem Auszug niemals meine Zimmertür abschließen und auch das Badezimmer, in dem die Wanne bzw. Dusche war, ließ sich nicht abschließen. Wenn ich fragte, hieß es immer, sie zahle ja die Miete, also sei das ihr Raum und den dürfte ich nicht abschließen. Versteht mich nicht falsch, ich hatte nichts zu verstecken, wollte aber einfach auch mal für mich allein sein. Ich konnte niemals wirklich Freunde, geschweige denn mal einen Freund mit nach Hause nehmen. Es wurde sowieso stets ungefragt reingeplatzt. Es hat sich so eingebürgert, dass ich einfach nie jemanden hatte. Heute bin ich so krass auf meine Privatsphäre und meinen privaten Raum aus, dass ich andere damit in den Wahnsinn treibe. Ich würde mich eher vom Dach stürzen, als in eine WG zu ziehen oder generell mit jemandem zusammen. Mein Reich gehört mir allein, und da bekommt niemand einen Schlüssel oder unbefugten oder gar unbeaufsichtigten Zutritt! Da das irgendwie schon kranke Züge annimmt, rate ich allen Eltern, ihren Kindern wenigstens zur Pubertät hin einen Schlüssel zu geben und einzusehen, dass auch Kinder und Jugendliche eine Privatsphäre haben - und auch ein gutes Recht darauf! Egal, wer die Miete zahlt, dieses Menschenrecht zählt mehr.

Beichthaus.com Beichte #00035867 vom 05.06.2015 um 21:56:50 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Stillen in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Vorurteile Dorfen

Ich (w/22) habe etwas Schlimmes getan. Ich habe einer stillenden Mutter meine Meinung gesagt. Zur Situation: Ich sitze mit meinem Freund (25) in einem Café und direkt hinter mir, für ihn gut einsehbar, saß eine junge Mutter, ca. 25 Jahre jung und hatte ihr Baby dabei. Ich saß vor einem Spiegel und konnte das ganze Café überschauen. Nach gut 20 Minuten fing das Kleine an zu brüllen, und die Mutter packte ihre Brust aus. Ich deutete meinem Freund an, sie nicht anzustarren. Erstens macht man das nicht und zweitens ist es das Normalste der Welt, ein Baby mit seiner Brust zu füttern. Doch diese Dame strapazierte meine Nerven ungemein, ihr Kind hatte wirklich Hunger, doch sie zog das Kleine andauernd von der Brust, damit ihr Nippel freilag und man sieht halt ab und an hin - mein Freund auch. Ich dachte mir, der Frau wird das auch schon wehtun, wenn so ein Baby dran saugt, aber nein, sie machte es nur, wenn mein Freund hinsah und Brüste sind für Männer wie Laserpointer für Katzen. Und er bemühte sich, nicht oft hinzusehen und entschuldigte sich bei mir. Und das war pure Absicht. Warum?<br /> <br /> <br /> Das Kind war noch zu klein für Zähne und konnte nie lange genug saugen damit es was "erwischt". Dann platzte mir meine Wutader und ich schrie sie an, was sie da mache. Sie sagte mit einem feisten Grinsen, dass sie ihr Kind stille und dass ich intolerant sei und sie diskriminiere. Ich beschimpfte sie daraufhin und ich sagte ihr meine Meinung ist Gesicht, dass sie absichtlich das Kind von ihrem Nippel wegzog, damit man hinschauen musste. Sie grinste noch extremer und sagte: "Ja und? Nicht mein Problem, du Schlampe, wenn dein Macker auf meine geilen Brüste glotzen muss, dieser Perversling." Der Cafébesitzer warf mich und meinen Freund dann raus, die arme stillende Mutter. Seit diesem Tag habe ich eine noch extremere Abneigung gegen stillende Mütter. Ich bitte um Absolution! Warum kann mir das nicht einfach egal sein, dass die ihr Kind füttert?

Beichthaus.com Beichte #00035866 vom 05.06.2015 um 17:55:49 Uhr in 84405 Dorfen (Rathausplatz) (39 Kommentare).

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