Gefangen im Elternhaus

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Betrug Zwang Lügen

Ich komme aus einem strengen und konservativen Elternhaus und darf dementsprechend abends nie spontan raus. Meistens muss ich (w/21) um 21 Uhr, maximal 22 Uhr zu Hause sein und musste auch leider meinen Beruf aufgeben, weil meine Schichten teilweise bis 23 Uhr und länger gingen. Da meine Eltern zurzeit für einen längeren Zeitraum im Urlaub sind, haben sie meinen vier Jahre jüngeren Bruder beauftragt, auf mich "aufzupassen." Ein Beispiel: Der Kilometerstand meines Autos soll jeden Tag notiert werden, damit meine Eltern nach ihrer Rückkehr die täglich zurückgelegten Kilometer berechnen können. Sogar eine Handynotiz soll mein Bruder erstellen, in denen er auf die Minute genau notieren muss, wann ich aus dem Haus gehe und wieder zurückkomme. Ich möchte beichten, dass ich ihm eine dreistellige Summe als zusätzliches Taschengeld gegeben habe, damit er schweigt und ich diese einmalige Freiheit genießen kann. Ich besitze als Einzige in der Familie die deutsche Staatsbürgerschaft und sehe es nicht ein, dass ich nicht so leben darf wie alle anderen. Und obwohl ich nichts Verbotenes mache, habe ich ein schlechtes Gewissen meinen Eltern gegenüber, hoffe aber, dass alles gut läuft. Ich bitte um Absolution und Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00033871 vom 02.09.2014 um 21:04:21 Uhr (27 Kommentare).

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Eine Entscheidung für die Freiheit

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Morallosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Schwangerschaft Bautzen

Ich (w/18) habe in den Augen einiger Menschen etwas Schreckliches getan. Ich bin eigentlich total durchschnittlich, gehe zur Schule, habe einen Freund und so weiter. Aber nun zu meiner Beichte: Vor zwei Jahren wurde ich plötzlich schwanger. Ich habe mir ewig eingeredet, dass es nicht sein kann, weil ich doch die Pille nehme und als ich dann zur Frauenärztin ging, die mir gratulierte und fröhlich verkündete, dass ich ein Kind in mir trage, ist meine kleine heile Welt auseinandergebrochen. Mein Freund war damals nicht viel älter als ich und wir entschieden uns für eine Abtreibung. Diese Zeit war wirklich sehr schwer für mich. Ich wusste, ich würde das mit Kind niemals schaffen. Ich wollte meinem Freund auch kein Kind aufs Auge drücken und das Verhältnis zu meinen Eltern war auch nicht gerade super. Und trotz all dieser Gründe fiel es mir unendlich schwer, das Ganze durchzuziehen. Ich hatte danach furchtbare Tage und habe es unendlich bereut! Ich weiß, dass es ein Fehler ist, so etwas zu tun. Doch wenn ich jetzt zurückdenke, bin ich froh darüber, es tatsächlich gemacht zu haben. Ich will meine Jugend genießen können und unabhängig sein - einen guten Abschluss machen, irgendwann ausziehen und, wenn der richtige Zeitpunkt kommt, Mama werden. Ihr könnt jetzt denken, was ihr wollt, aber ich weiß tief in mir drin, dass es die richtige Entscheidung war.

Beichthaus.com Beichte #00033869 vom 02.09.2014 um 12:49:43 Uhr in Bautzen (34 Kommentare).

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“Beichte

Liquide Zukunft im Essen

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Neugier Ernährung Chorin

Es fing alles damit an, dass mein Freund und ich auf der Geburtstagsparty einer gemeinsamen Freundin mit allen zu viel tranken und dann irgendjemand das Thema "Etwas andere Zutaten beim Kochen benutzen" auf den Tisch brachte. Wir haben uns alle köstlich amüsiert. Am nächsten Tag habe ich meinen Freund noch einmal darauf angesprochen, dass ich das doch gerne mal versuchen würde. Als ich ihm versicherte, dass er seine "liquide Zukunft" selbst nicht essen muss und ich ihn nicht dazu zwinge, hat er widerwillig zugestimmt. Ich muss gestehen, es war schon etwas seltsam, hat aber nicht unangenehm gerochen und war sehr lecker. Mein Freund hat inzwischen auch die neuen Speisen probiert und findet sie auch lecker. Meine Beichte? Immer wenn wir uns mit den gemeinsamen Freunden treffen, mit denen wir das Gespräch führten, kochen wir mit der "liquiden Zukunft" meines Freundes. Bisher hat sich keiner beschwert, alle fanden es immer sehr lecker. Ich muss immer grinsen, wenn ich daran denke, wie alle das Sperma meines Freundes aufnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00033867 vom 02.09.2014 um 08:14:44 Uhr in Chorin (12 Kommentare).

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Der Schwiegervater und die Pornos

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Ekel Fetisch Masturbation

Ich (w/24) muss eine Weile bei meinem Schwiegervater leben, weil mein Mann und ich neulich von Russland nach Deutschland gezogen sind. Als mein Schwiegervater arbeiten ging, bin ich an seinen Computer gegangen, um eine Wohnung zu finden und so weiter. Und was sehe ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033860 vom 01.09.2014 um 15:11:12 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Feierwütige Studenten

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Falschheit Ignoranz Hochmut Studentenleben Moosinning

Ich beichte hiermit, dass ich am Liebsten keine Freunde hätte. Ich empfinde das Pflegen von Freundschaften mittlerweile als mühselig und nervig. Das bezieht sich vor allem auf das Finden und "Aufbauen" neuer Freundschaften. Es geht mir seit dem Beginn meines Studiums letzten Jahres so, da die meisten Studenten anscheinend denken, der Sinn ihres Lebens sei es, jeden Tag zu feiern und zu saufen, dann so oft wie möglich mit ihren Sauf- und Sexgeschichten zu prahlen und auf ihr Studium eigentlich vollkommen scheißen. "Morgen um acht Uhr habe ich ein wichtiges Seminar, aber hey! Ich gehe bis vier Uhr morgens feiern und schwänze im Endeffekt eh." Da ich mit meinem alten Studium unzufrieden war und nun bald mit einem anderen Studiengang neu starte, geht es mir mit den neuen Bekanntschaften wieder genauso. Wir kennen uns eine Stunde, dann werden schon jegliche gemeinsame Aktivitäten für die nächsten zwei Wochen verabredet, die Eine offenbart uns ganz selbstverständlich, dass sie unter Depressionen leidet und sich eigentlich umbringen will und ich fühle mich direkt so furchtbar verpflichtet und gebunden, dass ich eigentlich sofort flüchten will, aber die traurige Wahrheit ist, dass diejenigen, die in den nächsten Wochen nicht an so vielen Treffen wie möglich teilnehmen, niemals Teil der Gruppe werden.


Tja, Quantität statt Qualität. Achja, zu den Menschen aus meinem alten Studiengang habe ich keinen Kontakt mehr, weil ich mich nicht mehr gemeldet habe. Nur mit meinen alten Freunden, die ich schon ewig kenne, fühle ich mich wohl und bei ihnen fällt es mir leicht, Kontakt zu halten. Woran liegt das? Sind die ganzen neuen Eindrücke des Studentenlebens einfach zu viel für mich? Fühle ich mich noch nicht reif genug für das alles? Bin ich doch nur der langweiligste Mensch der Welt oder vielleicht innerlich um 20 Jahre gealtert, weil ich lieber ruhig und allein vor dem Fernseher sitze, als mit Freunden feiern zu gehen, oder bin ich einfach nur ein Arschloch? Ich bereue mein Verhalten, weil ich undankbar bin und bestimmt mal sehr einsam sein werde. Und weil es mir leidtut, dass ich zu manchen Freunden einfach den Kontakt abgebrochen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033859 vom 01.09.2014 um 01:00:08 Uhr in Moosinning (20 Kommentare).

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