Umgestoßenes Dixi-Klo

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder

Als ich zehn oder elf Jahre alt war, war ich oft mit meinen Kumpels draußen unterwegs und wir hatten viel Spaß - ich würde meine Kindheit als sehr gelungen bezeichnen. Wir waren daher natürlich auch auf jedem Dorffest anzutreffen, wie an dem Tag, den ich jetzt beichten möchte. Es war ein wirklich schöner Tag und wir trafen uns mit vielen Klassenkameraden, und schon von Anfang an hatten wir die abseitsstehenden Dixi-Klos im Blick. Am Abend wurde dann an den Ständen gegrillt, es lief Musik und wir hatten wirklich viel Spaß - bis wir sahen, dass ein Mitschüler auf eine dieser Toiletten ging. Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, Fakt ist aber, dass einer von uns hinrannte, und versuchte die Toilette umzustoßen. Das funktionierte allerdings nicht, weshalb wir anderen noch halfen. Als der Junge merkte, was passiert, fing er an zu schreien. In dem Moment war es allerdings schon zu spät und das Klo kippte auf die Türseite um, er konnte also nicht wieder raus. Wir rannten natürlich, was das Zeug hielt, während er in dem Klo einen Schrei- und Heulkrampf zu bekommen schien, es klang fast so, als würde er durchdrehen.


Zum Glück wurden wir nicht gesehen, und kurze Zeit später wurde er wohl befreit, da wir ihn dann sahen, wie er total verheult, mit rotem Gesicht und diesem blauen Zeug auf den Klamotten weglief. Wir haben ihm nie gesagt, dass wir das waren. Dabei war es ja noch nicht einmal so, dass ihn niemand leiden konnte. Wir haben es einfach nur gemacht, weil wir es in dem Moment unglaublich lustig fanden. Der Vorfall wurde am nächsten Schultag auch mit der Lehrerin und der Klasse besprochen, aber wir hielten eisern zusammen und es erfuhr nie jemand die Wahrheit. Irgendwann haben die Leute dann gesagt, dass es einige ältere Jugendliche gewesen seien. Die Aktion hat uns ziemlich fest zusammengeschweißt und wir haben noch häufig darüber gelacht, aber ich möchte mich trotzdem entschuldigen, da es für den Jungen richtig mies gewesen sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00032715 vom 13.02.2014 um 02:27:51 Uhr (10 Kommentare).

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Mangelnde Zivilcourage

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Ignoranz Morallosigkeit Feigheit Nürnberg

Ich (w/23) habe heute etwas getan - oder besser gesagt habe ich es eben nicht getan - und schäme mich sehr dafür. Ich war einkaufen und auf dem Supermarktparkplatz kam ein dicker BMW angeschossen, zielgenau auf den Behindertenparkplatz. Beim schwungvollen Zurücksetzen hat er fast eine Frau angefahren, die ihr Kind auf dem Arm hatte. Die Frau war total erschrocken und hat sich dann zum Fenster runtergebeugt und gefragt, was das soll. Klischeehaft saß ein typischer Angeber im Schrankformat drin, der dann auch gleich losgelegt hat, dass sie doch besser aufpassen solle, wo sie lang läuft und solche Sachen. Die Frau hat dann im Weggehen noch etwas gesagt, weil er auf dem Behindertenparkplatz stand, worauf er ihr nachgeschrien hat, ob sie die Strafe denn zahlen müsse. Ich habe alles genau gesehen und trotzdem nichts unternommen.


Der Typ hatte noch eine Frau im Auto sitzen, und ich dachte sie mault ihn jetzt an, dass er so krass zu der Frau war, aber nein, die beiden haben gelacht. Beim Einkaufswagen holen haben sie der Frau noch hinterhergeschaut und Sachen gerufen. Ich hatte richtig Herzklopfen. Als ich dann schon am Wegfahren war, habe ich gesehen, dass sie sich noch das Kennzeichen notiert. Dann habe ich allerdings wieder eingeparkt und mich erkundigt, ob sie mich als Zeugin bräuchte, und dass sie sich gerne meine Daten aufschreiben könne. Sie meinte, dass alles in Ordnung sei, und dass sie das nur als heftig empfunden hätte. Ich bin entsetzt von mir selbst. Ich mache sonst auch immer einen auf hart, und als hätte ich keine Angst vor nichts - aber wenn dann mal etwas passiert kneife ich. Man könnte jetzt argumentieren, dass ich gegen so einen Typ chancenlos gewesen wäre, aber es hätte ja nichts passieren können, überall waren Leute und Überwachungskameras sowieso. Auf der Heimfahrt kamen mir die Tränen, weil ich so enttäuscht von mir bin und ich in so einer Situation gewiss auch gerne Unterstützung gehabt hätte. Anscheinend bin ich das beste Beispiel für mangelnde Zivilcourage.

Beichthaus.com Beichte #00032714 vom 13.02.2014 um 17:24:46 Uhr in 90411 Nürnberg (Bessemerstraße) (23 Kommentare).

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Vodka-Feige mit Urin

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Engherzigkeit Falschheit Ekel

Vor etlichen Jahren war in meiner damaligen Clique ein Zeitgenosse, der nicht nur mich furchtbar nervte, sondern auch einige andere Freunde. Er redete nur dummes, nerviges Zeug und machte dauernd unsinnige Dinge, die mich unglaublich aufregten. Eines Tages grillten wir in meinem Garten gemütlich eine Kleinigkeit und es war echt schön - bis er kam und sich direkt beschwerte, dass wir viel zu viel Grillanzünder benutzen würden. Anschließend wollte er unbedingt irgendwo anders hingehen, konnte uns aber nicht sagen wohin und meinte, dass wir das entscheiden sollen. Wir beschlossen dann, im Garten zu bleiben, was ihn recht sauer machte. Das war vermutlich auch der Grund dafür, dass ich in meinem Keller nach Alkohol für ihn suchen sollte, da er nicht genug mitgenommen hatte. Ich habe unzählige Male versucht, ihm zu erklären, dass dort bestimmt kein Alkohol zu finden sei, bis ich mich nach einer halben Stunde breitschlagen ließ und mich mit meinem besten Freund auf die Suche begab. Unser anfängliches Unverständnis für sein Verhalten hatte sich inzwischen in Wut verwandelt und wir schimpften in einer Tour über ihn. Daraus resultierte dann auch die Idee, in ein Glas zu urinieren und ihm das als "Neue Mischung" zu verkaufen. Neben einem billigen Energydrink wanderten noch ein paar andere Getränke mit in das Glas und zum Schluss behaupteten wir, dass es eine spezielle Vodka-Feige-Mischung sei. Nachdem er gekostet hatte und das Getränk hoch lobte, da es so toll schmecken würde, konnte ich mir mein Lachen kaum noch verkneifen. Als er allerdings um ein weiteres Glas bat, war ich einfach nur noch perplex. Ich möchte beichten, dass ich einem Menschen nicht ins Gesicht sagen kann, was ich von ihm halte, sondern hinterrücks solche Aktionen starte. Es tut mir leid, dass ich vermeintlichen Freunden gegenüber so falsch war.

Beichthaus.com Beichte #00032713 vom 12.02.2014 um 21:33:28 Uhr (5 Kommentare).

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Meine Freundin ist der Hulk

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Aggression Zorn Vandalismus Partnerschaft Spangenberg

Ich möchte beichten, dass ich meine Freundin für den Hulk halte. Ständig macht sie irgendetwas kaputt. Einiges zwar auch aus Ungeschicklichkeit, aber vieles einfach nur, weil sie offensichtlich zu viel Kraft anwendet. In meiner Wohnung hat sie bisher einige Messer verbogen, die Wäscheleine ist gerissen, Töpfe und Pfannen sind zerkratzt, die Küche gleicht einem Terrorgebiet, nachdem sie gekocht hat und wenn sie den Abwasch macht, endet das in einer Überschwemmung. Der Wasserhahn ist locker, seitdem sie da ist und ständig hat sie, wenn sie eine Schublade öffnet, die ganze Frontwand in der Hand. Zu ihrer Verteidigung muss man aber sagen, dass diese nur auf die Seitenwände und dem Boden der Schublade gesteckt ist. Eine Entschuldigung für sie ist das aber nicht. Bei ihren Eltern hatte sie einmal die ganze Tür eines Schranks ausgerissen, obwohl sie ihn angeblich normal geöffnet hat. Ich habe langsam echt die Schnauze voll von den ständigen Reparaturarbeiten. Meine Wohnung ist neu und ich habe sehr viel investiert. Meine Freundin weiß das überhaupt nicht zu schätzen. Wenn an neuen Sachen nach wenigen Wochen Kratzer und kaputte Scharniere sind, fällt das für sie unter normale Gebrauchsspuren. Ich habe ihr schon so oft gesagt, wie ich das sehe und wenn sie nicht lernt, ein wenig auf Sachen aufzupassen, werde ich sie wohl bald an die Luft setzen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00032709 vom 12.02.2014 um 18:00:34 Uhr in Spangenberg (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unterhalt für meinen Vater

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Ungerechtigkeit Hass Ignoranz Familie

Unterhalt für meinen Vater
Ich (m/37) rege mich gerade tierisch über das heutige Urteil vom Bundesgerichtshof auf. Der Kläger ist dazu gezwungen für die Pflege seines Vaters aufzukommen, obwohl die Beiden 43 Jahre lang keinen Kontakt mehr hatten. Meine Mutter ist schon recht früh an Krebs gestorben. Mein Vater hat sich nie um mich gekümmert, weder finanziell noch emotional. Ich habe damals nie Taschengeld bekommen, obwohl er selbst monatlich mehr als 6.000 Euro verdiente, es aber vorzog, meine kranke Mutter mit irgendwelchen Nutten zu betrügen. Vom Kindergeld habe ich nie was gesehen. Ich habe mein gesamtes Studium selbst bezahlt. Er hat sich in den letzten Jahren immer nur 1-2 Mal im Jahr gemeldet, wenn er irgendwas von mir wollte. Aber nie, weil es ihn interessierte was ich so mache oder wie es mir geht. Genauso wie in der Kindheit, wo ich ihm auch nur lästig war. Jetzt geht es bei ihm auch gesundheitlich bergab und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich zur Kasse gebeten werde. Ich hasse es! Ich werde das bisschen Geld was ich habe, jetzt in pfändungssichere Anlagen stecken und hoffen, dass mein Vater nicht allzu lange lebt.

Beichthaus.com Beichte #00032705 vom 12.02.2014 um 12:24:53 Uhr (38 Kommentare).

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