Der Zahnarzt ihres Vertrauens

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ekel Gesundheit Kirchlauter

Ich (w/18) mache eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Auf meiner Arbeit freue ich mich ganz besonders, wenn wir Schmerzpatienten unter mangelnder Narkose Zähne ziehen. Das schmerzverzerrte Gesicht der Patienten versüßt mir den Tag. Die Deppen sind das ja selber schuld, wenn sie seit zwei Wochen mit schmerzender Backe rumlaufen und meinen die Zahnschmerzen gehen von selbst weg. Ganz natürlich, dass die Narkose dann nicht wirkt. Meine Chefin hat uns bei der letzten Weihnachtsfeier unter Alkoholeinfluss erzählt, dass sie bei Patienten, die sie nicht leiden kann, Karies nicht richtig entfernt und die Füllung einfach so drauf klatscht. Die Patienten kommen meist nach einem halben Jahr mit Schmerzen wieder. Also denkt immer beim Arztbesuch dran. Von wegen Arzt ihres Vertrauens!

Beichthaus.com Beichte #00023031 vom 28.09.2007 um 03:10:04 Uhr in Kirchlauter (12 Kommentare).

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Ich laufe lieber!

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Vorurteile Zorn Bahn & Co. Lübeck

Hiermit beichte ich, dass ich jeden Morgen lieber 30 Minuten zur Uni laufe, anstatt kostenlos (Studententicket) fünf Minuten mit der Bahn zu fahre, nur um mir nicht die ganzen Teenies mit ihren Handys und Lederstiefeln und all die alten Menschen mit ihren platzraubenden Gehhilfen antun zu müssen. Außerdem hasse ich es, wenn alte Menschen nur zur Rush Hour unterwegs sind, weil "dann etwas los ist", damit sie was erleben und ich als armer Student mit einer Tüte Milch und einem Brot acht Stunden im Aldi stehe.

Beichthaus.com Beichte #00023026 vom 27.09.2007 um 23:04:55 Uhr in Lübeck (6 Kommentare).

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“Beichte

Die Austauschschülerin aus Ecuador

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Dummheit Vorurteile Familie Kinder

Die Austauschschülerin aus Ecuador
1994 hatte ich für etwa 6 Monate eine Affäre mit einer Austauschschülerin aus Ecuador, die damals für 1 Jahr in Deutschland in der Stufe meiner älteren Schwester war. Die Zeit mit ihr war intensiv, aufregend und spannend. Auch wenn wohl keine wirkliche Liebe zwischen uns herrschte, so haben wir uns doch sehr gemocht und Spaß miteinander gehabt. Im Zuge der Lust und wohl auch unserer Naivität - ich hatte zwar vorher schon einige Sexualpartnerinnen, trotzdem mit knapp 14 Jahren noch keinen genauen Durchblick von Verhütung, Verantwortung und Konsequenzen, sie war mit damals 18 Jahren noch Jungfrau und zudem sehr katholisch erzogen worden und somit auch nicht 100% im Bilde - haben wir nie verhütet und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger und mein weiteres Leben in seinen Gründzügen erschüttert. Da Ihre Eltern auf keinen Fall davon erfahren durften (nicht mal, dass sie einen Freund hatte), gleichzeitig aber eine Abtreibung für sie nicht in Frage kam, hat sie letztendlich das Kind in Deutschland ausgetragen, es 'uns' (meinen Eltern und mir) überlassen und ist in die Heimat zurück. Versteht sie nicht falsch, sie war keine schlechte Person oder gefühlslos. Es hat sie schier wahnsinnig gemacht, Ihre neugeborene Tochter für immer alleine in Deutschland zurücklassen zu müssen. Aber ihr Umfeld lies ihr keine andere Wahl.

Naja, es steht außer Frage, dass ich ohne die Hilfe meiner Eltern und meiner beiden Schwestern es nie hinbekommen hätte, meine Tochter einigermaßen kindgerecht grosszuziehen. Nichtsdestotrotz war meine Jugend, meine Unbeschwertheit, meine Unbekümmertheit schlagartig wie weggeblasen. Es ist als Pubertierender kaum abzuschätzen, was es heißt, Verantwortung für ein eigenes Kind zu übernehmen, insbesondere wenn man als Mann (Junge) in den ersten Monaten nicht mal die Grundbedürfnisse seines eigenen Kindes befriedigen kann. Mal davon abgesehen, dass mein Tagesablauf nun nicht mehr dem eines normalen Teenagers mit Basketball spielen, Mädels kennenlernen, Mist bauen etc. entsprach, sondern mit wickeln, füttern, spazieren gehen und trösten ausgefüllt war - und welcher Freund hat in dem Alter schon Lust auf Kinderwagen schieben? Es haben sich zwar nicht alle abgewendet, aber zwangsläufig wurde mein Freundeskreis immer kleiner. Ich musste - ich weiß, es ist meine eigene Schuld - auf so vieles Verzichten, im Prinzip habe ich damals mit 14 Jahren meine Kindheit für immer verloren. Wie ich es im Einzelnen geschafft habe, meine Schule inklusive Abitur und mein Studium neben der Erziehung, dem Alltag und meinen Problemen zu bewältigen, weiß ich nicht mehr. Was ich allerdings weiß, dass viele Aspekte - gerade persönliche Entwicklungen, Freundschaften, Beziehungen zu anderen Mädels, Sport - kaum noch stattfanden und ich heute noch Defizite habe - einfach weil ich nie die Zeit oder Chance hatte, diese Dinge auszuprobieren. Das es auch im Alltag oftmals nicht leicht ist/war, zum Beispiel als 20 Jähriger seine 6 jährige Tochter einzuschulen und den ungläubigen, teils auch verachtenden Blicken der anderen Eltern und Lehrern standzuhalten, sollte nachvollziehbar sein. Das man von den schrecklichen Bürozimmertanten in den Behörden und Ämtern wie ein Verrückter und Bekloppter behandelt wird, der seiner Tochter eh nichts bieten kann und Ihr geradewegs den Weg in ein ähnliches Schicksal ebnet, habe ich im Laufe der Jahre zu akzeptieren gelernt. Das ich generell unter Verdacht stehe ein Rabenvater zu sein und auch so kritischer als normale Eltern angesehen und beurteil werde, kann ich auch mit umgehen. Das aber nahezu die komplette Gesellschaft einen jungen, allein erziehenden Mann mit einem Mischlingskind ausgrenzt, vorverurteilt und abstempelt, ist leider immer noch schwer zu verstehen. Und das teilweise sogar meine Tochter für etwaige Versäumnisse oder Fehler Ihrer Eltern herhalten muss, macht mich rasend! Und doch, trotz all der Einschränkungen, Probleme und Hindernisse, bin ich der glücklichste Mensch und vor allem Vater der Welt, wenn meine mittlerweile 13 jährige Tochter zu mir kommt und sagt, dass sie mich liebt und stolz auf mich ist. Das berührt mich jedes Mal so, dass ich hemmungslos anfange zu weinen. Mein Schatz, ich weiß das ich Dir nicht den besten Start ins Leben geben konnte und es viele Dinge gibt, die ich Dir unendlich gerne gegeben hätte (eine Mutter zum Beispiel), aber leider nicht konnte. Trotzdem möchte ich, dass Du weißt, dass ich Dich über alles liebe und immer für Dich da sein werde. Den Tag Deiner Zeugung sehe ich schon lange nicht mehr als Unfall oder Pech, sondern vielmehr als das grösste Geschenk, dass mir je gemacht wurde. Ich liebe dich.

Beichthaus.com Beichte #00023024 vom 27.09.2007 um 21:05:50 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von das_philipp
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Ich war Zeuge eines Unfalls

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Feigheit Engherzigkeit Unfall

Gestern war so ein Tag, wie ich ihn keinem wünsche. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wurde ich Augenzeuge eines derben Autounfalls (Auto fuhr gegen Baum). Außer mir war weit und breit keiner zu sehen. Im Fahrzeug bewegte sich keiner mehr. Der Fahrer blutete stark. Ich war so geschockt, dass ich einfach davongelaufen bin! Heute erfahre ich, dass es mein Nachbar war und dass er im Koma liegt. Ich habe keinem erzählt, was ich gesehen habe und bin froh, dass ich es loswerden konnte. Danke.

Beichthaus.com Beichte #00023006 vom 27.09.2007 um 04:57:39 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Verheiratet mit einem Vergewaltiger

27

Zorn Engherzigkeit Missbrauch

Ich bin total verzweifelt. Eine Freundin von mir (damals 16) wurde vor vier Jahren auf einem Zeltfest von einem Typen (Russe) vergewaltigt. Seine Freunde standen drum herum und haben ihn angefeuert. Danach hat er ihr gesagt, er würde sie lieben. Im Laufe der darauffolgenden zwei Jahre hat er ihr immer wieder aufgelauert und sie immer wieder vergewaltigt. Einmal hat er sie sogar auf dem Weg zur Schule in sein Auto gezerrt und entführt und erst abends wieder gebracht. Seit zwei Jahren sind sie als Paar zusammen! Jetzt haben sie sich eine gemeinsame Wohnung genommen und sind verlobt.

Er behandelt sie wie den letzten Dreck, aber sie hat Angst vor ihm und sie kommt nicht von ihm los. Jetzt wollen sie heiraten und ich soll ihre Trauzeugin sein, weil ich in der schwierigen "Kennenlern-Phase" zu ihr gehalten habe. Ich bin total am Ende. Was soll ich nur tun? Ich kann sie doch nicht diesen Typen heiraten lassen. Vor dem ich übrigens auch Angst habe. Sie hat auch schon keine anderen Freunde mehr. Nur noch mich. Ihr Eltern hören ihr nicht zu und haben genug mit sich selbst zu tun. Wie kann ich das noch verhindern?

Beichthaus.com Beichte #00023003 vom 27.09.2007 um 03:57:57 Uhr (27 Kommentare).

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