Meine Macht als Bahnfahrer

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Engherzigkeit Ignoranz Bahn & Co.

Hallo zusammen, ich habe etwas zu beichten - oder auch nicht. Kommt auf den Standpunkt an. Ich bin Straßenbahnfahrer in einer mittelgroßen Stadt in Baden-Württemberg. Ich liebe e,s mit meiner Bahn durch die Stadt zu fahren. Schon als ich klein war, wollte ich immer Lokführer werden. Dafür hat es leider nicht gereicht, aber darum geht es nicht. Ich hasse es, wenn die Leute immer auf den letzten Drücker zur Haltestelle hetzen und meinen, es sei die verdammte Pflicht des Fahrers zu warten, bis sie es endlich geschafft haben, ihre unsportlichen und untrainierten Körper bis zum Bahnsteig zu schleppen, um dann keuchend und nach Atem ringend einzusteigen und sich nicht einmal dafür zu bedanken, dass ich auf sie gewartet habe. Ich glaube, diese Leute wissen nicht, dass jede Minute, die ich für meine Route länger brauche, von meiner Pause abgeht.

In den ersten paar Wochen meiner "Berufslaufbahn" habe ich tatsächlich oft gewartet, aber mittlerweile ist es mir scheißegal, ob die Leute eine halbe Stunde bei Minusgraden auf die nächste Bahn warten müssen. Sollen diese Arschlöcher doch rechtzeitig da sein, dann nehm ich sie gerne mit. Manchmal, wenn ich schon von Weitem sehe, wie jemand angelaufen kommt, warte ich extra, bis er kurz vor dem Bahnsteig ist, und fahre dann erst los. Ich liebe den Gesichtsausdruck der Leute, wenn ihnen die Bahn vor der Nase wegfährt. Eine Mischung aus Wut und Verzweiflung. Ich danke allen, die mich dazu gebracht haben und hoffe ihr seid in Zukunft pünktlicher, ihr Penner!

Beichthaus.com Beichte #00023273 vom 09.01.2008 um 07:18:49 Uhr (27 Kommentare).

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LKW-Geräusche auf der Treppe

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Peinlichkeit Manie

Ich (m/25) liebe das zischende Geräusch, das LKWs ab und zu verursachen, wenn sie Druckluft ablassen, ganz zu schweigen von deren bulligem Sound beim Anfahren. Ich liebe es einfach. Wenn ich irgendwo eine Treppe hochgehe und niemand in der Nähe ist, mache ich jene LKW-Geräusche nach. Motorbrummen und diese zischenden Geräusche. Und wenn ich mal auf Socken durch unser Treppenhaus laufe, deren Stufen aus Marmor sind, dann erzeuge ich auch die quietschenden Reifensounds, beim Rutschen in den Kurven. Klingt irgendwie bescheuert und man würde mich sicher in die Klapse stecken, wenn es jemand mitbekäme - aber es bekommt ja keiner mit, ich habe Spaß dabei und ich schäme mich nicht. Und ich beabsichtige auch nicht, jemals damit aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00023263 vom 03.01.2008 um 05:02:25 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wenn man die Rolltreppe blockiert

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Hass Zorn Bahn & Co.

Ich muss beichten, dass ich es abgrundtief hasse, wenn Leute auf der Rolltreppe nicht links gehen, sondern nur dort stehen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Ich remple die Leute - es sind meistens alte oder fette Frauen - dann auch recht unverschämt an, und […]
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Beichthaus.com Beichte #00023261 vom 02.01.2008 um 20:00:29 Uhr (14 Kommentare).

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Hooligans

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Aggression Zwang Gewalt Sucht

Ich (m/23) fahre jedes Wochenende durch die Weiten unserer Republik, um meinem Eishockeyverein zuzusehen. Dabei interessiert mich das Spiel nur am Rande, denn ich verfolge zwei andere Ziele: So vielen gegnerischen Fans wie möglich die Fresse zu polieren und zwar ganz […]
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Beichthaus.com Beichte #00023244 vom 15.12.2007 um 04:01:45 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Ich habe meine Tochter verheimlicht

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Feigheit Engherzigkeit Kinder

Ich habe mit Jahren meine erste Tochter bekommen, was trotz aller Vorurteile gegenüber jungen Müttern super gelaufen ist. Ich habe meinen Realschulabschluss in der Abendschule nachgeholt, habe meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel erfolgreich abgeschlossen und habe mitten in der Ausbildung eine zweite Tochter bekommen. Nachdem ich die Ausbildung also vor knapp zwei Jahren abgeschlossen habe, habe ich auch bis vor zwei Monaten gearbeitet. Nun bin ich dabei wieder zur Abendschule zu gehen und mein Abitur zu machen. So, jetzt kommt die Beichte: Meine Oma weiß nur von meiner ersten Tochter! Ich habe es Ihr nie gesagt, weil sie schon so enttäuscht war, als ich mit 16 meine erste Tochter bekommen hatte. Mittlerweile ist die Kleine 3 Jahre alt, ich habe den Vater beider Kinder letztes Jahr geheiratet und konnte meine Oma noch nicht mal zur Hochzeit einladen, weil sie ja nun mal meine Tochter nicht sehen durfte. Das Gemeine allerdings ist, meine Große (fast 6) genießt alle Vorteile, die ihr meine Oma mit ausgedehnten Shoppingtouren nur bieten kann und meine Kleine geht dabei leer aus. Noch versteht Sie ja nicht all zu viel davon und der Kontakt zu meiner Oma beschränkt sich ja auch nur auf alle 3-6 Monate. Jetzt weiß ich nicht, soll ich es ihr vielleicht doch noch sagen, oder ist es dafür jetzt nicht erst recht zu spät?

Beichthaus.com Beichte #00023231 vom 10.12.2007 um 04:28:29 Uhr (20 Kommentare).

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