Gratis-Tipp bei Teilnahme

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Telefon

Ich habe öfters in den Sommerferien als Telefonist in einem Call-Center gearbeitet. Wir wurden je nachdem bezahlt, wie viele Personen wir dazu überzeugt haben, bei einer Lotto-Tippgemeinschaft mitzuspielen, wo man fast nie etwas gewinnt. Dabei habe ich ziemlich viele Leute angelogen, von wegen sie hätten die größten Chancen, da sie mehrere Lottoscheine haben usw. Und das beste ist: jeder Kunde bekam sowieso einen Gratis-Tipp dazu, denn ich als 'falls sie mitmachen, bekommen sie von mir noch einen Gratisschein' bezeichnete.

Beichthaus.com Beichte #00022527 vom 15.08.2007 um 01:42:04 Uhr (1 Kommentare).

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Spaß im Aufzug

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Trunksucht Wollust Last Night

Vor einigen Monaten machte ich mit meinem Freund Urlaub in einer großen, deutschen Stadt. Unser Hotel war ziemlich schick und modern eingerichtet. Häufig sind wir bis tief in die Nacht unterwegs gewesen, so dass die Rezeption oft nicht mehr besetzt war bei unserer Rückkehr.
So auch eines Abends, als wir von einer durchtanzten Nacht ins Hotel zurückkamen. Alles war still und matt beleuchtet. Wir schlichen angetrunken und daher leise kichernd zum Fahrstuhl, der sich mit diesem typischen *Bling* hinter uns schloss und surrend nach oben fuhr. Dann jedoch gab es einen kurzen Ruck, der Fahrstuhl blieb stehen und nichts tat sich, die Tür blieb geschlossen und am Display blinkte uns die Zahl 3 munter an. Knöpfe drücken half natürlich nichts, also bedienten wir die Gegensprechanlage.
Auf der anderen Seite meldete sich eine etwas verschlafene Stimme.
Mein Freund beugte sich runter zum Gegensprecher und erklärte unser Problem. Die Stimme teilte uns mit, es würde uns jemand zu Hilfe kommen, er bräuchte aber sicherlich 30 - 45 Minuten.
In meiner angetrunkenen Heiterkeit beugte ich mich plötzlich zu meinem Freund rüber, ergriff mit leichtem Druck seinen Schritt und flüsterte "Fick mich".
Er schaute mich mit großen Augen an und deutete mit einem Kopfnicken auf die Kamera, schräg über unseren Köpfen. Ich stellte mich also unter den kleinen Spion, zog mein T-Shirt aus und warf es darüber.
Dann schaute ich ihn herausfordernd an. Er kam näher und zog mich wild an sich, so dass ich spürte, dass ihn bereits der Gedanke an das Kommende scharf machte. Mit geübten Griffen öffnete ich seine Hose und ließ sie nach unten rutschen. Ich ging in die Hocke und nahm seinen Schwanz genüsslich in mir auf. Er stöhnte laut auf und hielt meinen Hinterkopf fest, damit ich ihm nicht entfliehen konnte. Mittlerweile spürte ich, wie meine Lust ebenfalls nach mehr verlangte, er schien das zu ahnen, denn er packte mit einem Mal meine Schultern und zog mich zu sich herauf. Schnell schlüpfte ich aus meinem Slip und ließ mich von ihm willig an die Wand drücken. Er hob mich hoch und drang mit einem schnellen Ruck in mich ein, der uns beide lustvoll aufstöhnen ließ. Ich klammerte mich an ihm fest, zog meine Beine fest um ihn und ließ mich von seinem Rhythmus leiten. Es wurde immer wilder, der Fahrstuhl schwankte bedenklich unter uns, aber das war völlig egal, die Geilheit aufeinander war zu groß. Er atmete schwer und ich spürte, dass er bald soweit war. Meine Lust war feucht und herrlich glitschig und ich fühlte mit jedem neuen Stoß den Höhepunkt weiter auf mich zu kommen. Ich stöhnte laut auf und umklammerte ihn fester. Er stieß wieder und wieder zu und mit einem Schrei der Wolllust kam ich und fühlte wie sich mein Unterleib an seinem Schwanz festhielt, ihn fesseln wollte und nicht mehr freigab bis auch er sich mit einem langgezogenen Stöhnen in mir ergoss.
Langsam und schwer atmend ließen wir voneinander ab und nahmen unsere Kleidung wieder auf. Ich befreite die Kamera von meinem T-Shirt und gemeinsam warteten wir grinsend auf unseren Retter. Dieser kam auch wenige Minuten später und befreite uns im dritten Stock aus der misslichen Lage. Als wir uns verabschieden wollten sagte er, dass wir gar nicht so laut in die Gegensprechanlage hätten rufen müssen, denn der Fahrstuhl besäße einen automatischen Stimmverstärker und aktiviert sich, sobald die Gegensprechanlage betätigt wird. Dann wünschte er uns mit einem Augenzwinkern noch eine angenehme Nacht und ging seiner Wege.
Wir schauten einander an und bekamen rote Ohren, da hatten wir wohl Zuhörer. Aber das wars uns wert.

Beichthaus.com Beichte #00022520 vom 15.08.2007 um 00:13:34 Uhr (5 Kommentare).

Gebeichtet von qwertzu123
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“35.000

“Beichte

Die schlimmste Wette meines Lebens

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Dummheit Gewalt Aggression Boshaftigkeit Last Night

Na gut, denn mal raus damit. Ich und ein Kumpel hatten immer Wetten am Laufen. Es ging immer um genau 50 Euro. Die Wetten reichten von einfachen Scherztelefonanrufen bis zum Ausziehen auf einem Friedhof. Das waren alles Mutproben und wir wollten eigentlich niemandem damit schaden, wir konnten beide damit leben. Dann kam Silvester 06/07. Unsere halbe Nachbarschaft feierte gemeinsam, und als wir reichlich getankt hatten, machten ich und mein Kumpel eine neue Wette aus. Ihm passte ein Pärchen auf der Feier nicht und ich sollte die beiden binnen eines Monats auseinanderbringen. Ich kannte die beiden recht gut und sie waren glücklich, da sie mir aber beide egal waren, ging ich die Wette ein. Ich hielt es aber eher für einen Scherz, da wir so etwas nie gemacht haben. Ich dachte, alle außer ich wären eingeweiht! Jetzt kommt der eigentlich schlimme Part. Ich ging zum Macker, den ich zum Single machen sollte. Er war gerade irgendwie sentimental drauf und hat sich regelrecht bei mir ausgeheult.

Naja, ich sagte ihm am Schluss und eher beiläufig, dass ich seine Freundin mit meinem Kumpel im Eiscafé öfters habe sitzen sehen. Noch einmal, ich dachte, die wollten mich mit dieser Wette auf den Arm nehmen! Ich wunderte mich auch, dass er seine "Rolle" so gut spielt, habe ihn nie als Softie erlebt. Gegen Abend bekam ich den ersten Anruf aus einem Krankenhaus. Mein Kumpel bat mich mit zittriger Stimme, ein paar Sachen zu bringen. Urgs, hätte nicht gedacht, dass so ein hemdsärmliger Typ ausrasten und meinen Kumpel (1,90m groß) verprügeln würde. Ich zu seiner Wohnung, nächster Anruf aufs Handy. Die Muddi von dem Mädel ruft mich an, auch sie (das Mädel) ist in einem Krankenhaus gelandet, und da sie niemanden mit Auto kennt, soll ich ein paar Sachen vorbeibringen, Schlüssel hätte Kumpel im Krankenhaus. Der Macker kam erst mal auf die Wache und dann in Untersuchungshaft, ihm sollte ich auch ein paar Sachen und Papiere bringen. Meinen Kumpel konnte ich nach fünf Tagen abholen, das Mädel nach zwei Wochen. Was mir besonders wehtut: mit Nachwuchs ist bei ihr ab jetzt Essig. Auch habe ich gut 100 Euro für Benzin, Blumen und Magazine verfeuert, die 50 Euro schon abgezogen.

Der Macker muss für vier Jahre hinter Gitter, da er auf Bewährung draußen war, was ich auch nicht wusste! Vor einem Monat ist alles ans Licht gekommen und so habe ich jetzt einen Freund weniger, der seinen Job verloren hat, einen Satz Eierstöcke auf meinem Gewissen und einen Typ im Knast, der mich umbringen will. Ich ziehe demnächst beruflich weg, daher wollte ich die Geschichte loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00022509 vom 14.08.2007 um 17:17:27 Uhr (12 Kommentare).

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Briefkasten-Sprengungen an Silvester

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Mord Silvester

Ich (m) muss ein dunkles Kapitel meines Lebens beichten. Ich weiß, Kinder sind zwar generell grausam, trotzdem haben wir damals, so zwischen 12 und 16 Jahren, schon ein paar kranke Sachen gemacht. Wo soll ich anfangen? Wir haben zu Silvester meist mehrere 100 Euro pro Mann in Böller etc. investiert, um Briefkästen zu sprengen. Darauf sparten wir das ganze Jahr. Nur ist das dann mit 13 so weit ausgeartet, dass wir hunderte Böller aufbrachen, um an Schwarzpulver zu kommen. Dann hatten wir so fingergroße metallene Geldscheinbehälter in rauen Mengen - es waren Werbegeschenke von einem Dad eines Kumpels. Das haben wir natürlich kombiniert und kleine Rohrbomben gebaut. Mit der Zeit waren wir ziemlich effektiv Bombenbauer und kamen am Ende auf Explosionen mit einem Durchmesser von ca. drei Metern. Die haben wir dann bei einem nahegelegenen Waldspielplatz an den vielen Spielhäuschen aus Holz getestet.

Wir haben damals in der "Testphase" ein komplettes Spielhäuschen mit Rutsche und so zum Einsturz gebracht. Zwar mit Mühe (mussten ein zweites Mal sprengen) aber es ging. Naja, auf jeden Fall muss ich noch ein bisschen weiter ausholen. Es gab auch ein abgelegenes stillgelegtes Kieswerk, auf dem wir Verstecke und Höhlen in die Sandberge gebaut hatten und dort spielten. Das Problem: Der Besitzer lebte noch dort. Er hatte auch scharfe Hunde und er wollte uns um jeden Preis verscheuchen und ließ ab und zu seine Hunde los, machte die Alarmanlage an, beschimpfte uns, etc. Er wollte Krieg, also gaben wir ihm seinen Krieg. Es fing damit an, dass wir die alten Anlagen, Kontrollhäuschen und Ähnliches auf dem Gelände sabotierten. Fenster einschmeißen, Leitungen durchschneiden, Bretterhäuschen eintreten. Vor seinem Wohnhaus hielten wir aber Abstand. Als seine scheiß Hunde einen Freund ins Bein bissen, war es vorbei und eines Nachts haben wir unsere Spezialbomben ausgepackt und übrig gebliebene Raketen, zu denen wir schon früher zwei Spezialanfertigungen gebaut hatten, eine Art Bazooka, mit der man gezielt die Raketen aus der Hand verschiessen kann.

Wir waren recht professionell zugange, bildeten zwei Teams, das eine beschoss sein Haus mit Raketen, das andere schmiss mehrere unserer Bomben in den Zwinger. Wir wollten richtig Terror machen. Eine Bombe landete schließlich auch durch ein Fenster in seinem kleinen Wintergarten, wodurch dieser praktisch komplett zerstört wurde. Die Polizei kam auch, auf uns war sogar eine Belohnung ausgesetzt, aber alle hielten dicht. Im Endeffekt haben wir gewonnen, wir haben praktisch einen Großteil seines Besitzes zerstört, seine Hunde getötet und er ist kurz darauf auch weggezogen. Und alles hatte damit angefangen, dass wir auf seinem für ihn eh viel zu großen Gelände spielen wollten! Nachdem er weg war, "annektierten" wir das Kieswerk und haben ein ganzes System an Höhlen mit insgesamt drei Kammern in den Sandberg getrieben. Dort errichteten wir im Prinzip eine Tötungsmaschinerie. Wir jagten Mäuse, kleine Vögel, aber vor allem Frösche, die in den umgebenen Baggerseen am "Verfügbarsten" waren und am Leichtesten zu fangen. Mit denen machten wir wirklich morbide Experimente.

Tja, wie gesagt, es wurde mal wieder bis zum Exzess getrieben, da wir schnell die beste Tötungsmethode raushatten: wir stellten kleine selbst gebaute Töpfchen mit Wachs auf ein Feuer, warteten bis es kochte, und schmissen die Viecher rein. Nicht einmal eine Sekunde und die waren tot. Ich weiß nicht genau wie viele es waren, auf jeden Fall sehr viel, denn wir hörten erst auf, als es keine Frösche mehr in der Umgebung gab. Und immerhin gibt es ein knappes Dutzend Seen in dem Gebiet. Ich schätze mal so an die 200-300 Viecher pro Jahr. Warum wir das alles machten, kann ich wirklich nicht mehr sagen. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, denke ich oft, dass wir kleine Nazis waren und unseren eigenen kleine zweiten Weltkrieg inklusive KZ und Krieg hatten. Fest steht nur, dass ich mich jetzt, mit 24 Jahren, unglaublich für mich schäme und es auch wirklich bereue.

Wenn ich daran denke mit welchem Hass und mit welcher Akribie wir vorgingen, wird mir wirklich schlecht vor Schuldgefühlen. Andererseits staune ich immer wieder wegen unserer Gründlichkeit und Professionalität. Leider auch wegen unserer (grundlosen) Kriminalität. Mittlerweile bin ich Student in einem humanistischen Fach (bald fertig), habe viele Freunde, bin kein Sadist oder dergleichen. Im Gegenteil, ich kriege keine Freundin ab, weil ich ein kleines Sensibelchen und Weichei bin. Und ich glaube an Gott und hoffe, dass er mir meine Sünden verzeihen wird. Es tut mir wirklich leid! Puh, gut dass es raus ist.

Beichthaus.com Beichte #00022506 vom 14.08.2007 um 11:23:37 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sex und Liebe sind keine Themen für mich!

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Hass Zorn Ungerechtigkeit

Ich werde bald 25 Jahre alt. Und wenn ich so auf das zurückblicke, was andere Menschen mein Leben nennen würden, dann fällt mir meist nicht mehr als ein Achselzucken ein. Alles Positive darin hatte nie etwas mit mir zu tun. Ich habe nie etwas Großartiges geleistet, war nie an etwas Bedeutsamen beteiligt, war faul und zurückhaltend. Alles, was mir in meinem Leben etwas Bedeutete und unglaublich schön war, fiel mir in den Schoss und da ich nicht den nötigen Willen besaß, all das zu behalten, glitt es mir durch die Hände.

Meine Eltern hatten nur Stress mit mir. Ich bin ihnen nur eine Last. Schon, von dem Moment an, als ich mit einer Behinderung zur Welt kam, habe ich es ihnen nicht leicht gemacht. Ich will keinem was vormachen: MICH persönlich - ganz egoistisch gesehen - stört das nicht. Aber was mussten meine Eltern wegen mir schon durchmachen? Ein Vierteljahrhundert ist bald um, und ich weiß nicht, wie lange ich mir das mit ihnen noch ansehen kann. Ich bin ein erbärmlicher Witz, was du, der das hier liest, am ehesten daran merkst, dass du es auf einer Seite mitverfolgen kannst, die Leuten wie mir die Chance gibt, jeden noch so blödsinnigen Text anonym zu verfassen, damit noch erbärmlichere Leute wie du es lesen und so ihre eigenen Probleme kompensieren können. Ich wurde nie geküsst - in meinem ganzen Leben nicht, und bis vor einem Jahr hatte ich nie ein Problem damit.

Ich bin mit der Gewissheit aufgewachsen, dass Sex und Liebe keine Themen für mich sein werden, habe es nicht nur akzeptiert, sondern wollte es selbst auch nie, aus Angst mein Gegenüber mit einer Sache zu konfrontieren, die dessen Leben für immer beeinträchtigt oder schadet. Es war vollkommen okay, ich war nicht unglücklich. Vor einem Jahr sagte mir eine wundervolle Frau, sie wäre einst in mich verliebt gewesen. Obwohl ich weiß, dass sie gelogen hat, denke ich seitdem oft daran. Außerdem bin ich seither unfähig, tiefgründige Beziehungen irgendeiner Art zu Frauen herzustellen und ziehe mich zurück. Ich werde zum Misanthropen, jeden Tag ein Stück. Ich hasse nicht nur die Anderen, auch mich selbst und das mit voller Objektivität. Würde ich mir selbst begegnen, würde ich mir gerne eins in die Fresse hauen! Ich habe es geschafft, 500 Leute dazu zu kriegen, über mich zu lachen, in einem Moment, der mir eigentlich eine Leistungsermessung für meine Karriere einbringen sollte. Gescheitert ist der treffende Ausdruck. Ich trete in mein 25. Lebensjahr und alles, was ich sehe, ist Schande. Die einzige Hoffnung, die mir wie immer bleibt, ist jene der Gewohnheit - ich werde mich daran gewöhnen.

Beichthaus.com Beichte #00022504 vom 14.08.2007 um 10:38:54 Uhr (0 Kommentare).

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