Mein Schwarm aus Schulzeiten

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mein Schwarm aus Schulzeiten
Vor 15 Jahren, ich war zarte 17, hatte ich mich unsterblich in eine gleichaltrige Klassenkameradin verliebt. Sie war von Mutter Natur wirklich äußerst privilegiert worden und absolut makellos. Ihr wunderschönes, sogar etwas exotisch wirkendes Gesicht war alleine schon ein Blickfang, aber ihre Figur war zum Niederknien. Im Schwimmunterricht fiel allen aus der Stufe die Kinnlade auf Bauchnabelhöhe, wenn sie im Bikini, unter dessen Oberteil sich ihre unbeschreiblich perfekten Brüste abzeichneten, und mit kreisendem Apfelpo unter ihrer schmalen Taille hereingeschwebt kam. Selbst unser Sportlehrer wurde regelmäßig nervös, und es kostete ihn einige Mühe, nicht zu gaffen. Sie war aber nicht nur eine wirkliche Augenweide, sondern auch wirklich gut drauf. Sie trank gerne Bier, war witzig und auch ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

Natürlich gab es Neiderinnen unter den anderen Mädchen der Jahrgangsstufe, aber selbst die trauten sich nicht, allzu laut zu lästern. Sie hatte noch einen älteren Bruder und eine wesentlich jüngere Schwester. Ich bemühte mich ein Jahr lang darum, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, indem mich besonders geistreich und witzig gab, versuchte sie mit meinen Künsten im Gitarrenspiel zu beeindrucken, trainierte viel, und stylte mich in derselben Art wie unser Schulschönling. Mein Erfolg blieb allerdings sehr überschaubar. Ich war mehr oder weniger gefriendzoned, wie man heute sagen würde. Eines Tages jedoch beobachtete ich zufällig, wie sie von einem muskulösen, bärtigen, und sehr gut aussehenden Typen von der Schule abgeholt wurde. Die beiden küssten sich leidenschaftlich, und er legte seine Pranken um ihre Taille und ihren Hintern.

Mich packte die Eifersucht und mir war tagelang körperlich richtig schlecht. Ich bekam heraus, dass dieser Typ schon um die 30 war, obwohl er wesentlich jünger aussah, und eine eigene Werbeagentur besaß. Monatelang war ich am Boden zerstört, und litt, wie man eben nur als naiv-dämlicher Teenager leiden kann. Ich schrieb depressive, weinerliche Liebeslieder und trug nur noch schwarze Klamotten. Irgendwann, kurz vor dem Abitur, fing ich mich dann jedoch glücklicherweise wieder. Danach zogen die Jahre ins Land. Auf einem Klassentreffen sah ich das Mädchen wieder, aber wir redeten nicht viel, obwohl ich sie immer noch sehr attraktiv fand. Sie hatte wohl zwischenzeitlich zwei Kinder und war mit dem Typen von damals verheiratet.

Vor zwei Jahren begann ich einen neuen Job. Dazu kam ich mehr oder weniger wie die Jungfrau zum Kind, weil ich eigentlich etwas ganz anderes studiert hatte. Am ersten Tag im neuen Unternehmen bekam ich meine persönliche Assistentin vorgestellt, und mich traf der Schlag. Sie sah fast haargenau so aus wie mein Schwarm zu Schulzeiten. Dieselbe Figur, ein genauso exotisches, wunderschönes Gesicht. Mir dämmerte nach dem ersten Schock, dass das wohl ihre jüngere Schwester sein musste. Der Nachname stimmte nur eben nicht. Ich schnüffelte ein wenig in ihrer Personalakte und stellte fest, dass sie 23 war, und leider schon verheiratet. Wir verstanden uns dennoch sehr gut, und es kam, wie es kommen musste: Ich verliebte mich erneut wie ein dämlicher kleiner Teenager. Jeden Tag schlich ich um sie herum wie ein liebeskranker 16-Jähriger und fühlte mich so richtig doof dabei, während ich verzweifelt versuchte, eine gewisse Distanz zu ihr zu wahren. Unser Verhältnis zueinander wurde trotzdem immer enger, und mein Gehirn bestand bald aus rosa Hormongrütze.

Eines Tages erzählte sie mir im Vertrauen, dass sie sich mit ihrer Schwester vollkommen überworfen habe, da sie jetzt mit deren Ex verheiratet sei. Ich spuckte fast den Kaffee über den Tisch, als ich das hörte. Mein sinnloses Leiden begann erneut, doch dann hatte ich eine Idee. Ich fragte sie, ob ihre Schwester Single sei, und sie bejahte. Ich suchte lange in Social Media Networks herum, und schaffte es schließlich, Kontakt zu meinem früheren Schwarm aufzunehmen und ein Date zu arrangieren. Mittlerweile sind wir ein glückliches Paar. Ich beichte also, dass ich über einige Umwege an sie geraten bin, ihr aber niemals wirklich erzählen können werde, wie das alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00037391 vom 13.01.2016 um 12:12:21 Uhr (25 Kommentare).

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Morgenmuffel mit Piercing

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Morgenmuffel mit Piercing
Ich (m/25) habe ein Piercing in der Unterlippe, und zwar einen Stecker. Nein, das ist nicht die Beichte, aber wichtig zu wissen. Gestern morgen kam bei uns der Heizungsableser zur Jahresablesung ins Haus, also musste ich, obwohl ich frei hatte, früh raus, weil dieser Knecht sich für sieben Uhr morgens angekündigt hatte. Also saß ich um 6:50 Uhr da, gähnte in meinen Kaffee und wartete auf den Mann. In der Schlaftrunkenheit fing ich an, völlig gedankenverloren in der Nase zu bohren, was sonst eher nicht so meine Angewohnheit ist, und machte auch Beute. Einen mittleren, gut feuchten und daher schwer greifbaren Rotzbatzen. Dieser war aber plötzlich weg. Weder in der Nase noch am Finger war was zu finden, auch auf dem Pulli, der Hose und dem Tisch fand ich nichts, und zum Glück war meine Tasse schon leer, da war aber auch nichts. Also dachte ich, der ist wohl am Boden, sah aber auch dort nichts, und zuckte gedanklich die Achseln und meinte, der blieb wohl wo er war.

Pünktlich um sieben Uhr klingelte der Mann dann auch, und ich machte auf. Er sagte guten Morgen und sah mich seltsam an. Er machte sich dann ans ablesen, was ja recht schnell geht und schaute mich dabei immer wieder seltsam an. Danach stellte er noch einige Fragen zur Heizung und schmunzelte dabei die ganze Zeit und sah mich seltsam an. Man merkte, dass er sich das Lachen verkniff. Irgendwann wurde es mir zu doof, und da ich eh direkt und morgens nicht gesellschaftsfähig bin, fragte ich kurz angebunden: "Ist was, oder warum schaust du so blöd?" Er grinste auf einmal hämisch und meinte nur: "Wenn du schon so nett fragst, an deinem Piercing ist was, was da wohl nicht so ganz hingehört, Spiegel sollen helfen!", salutierte mir ironisch und machte die Tür von außen zu.

Ich ging also ins Bad und sah in den Spiegel und da hing die gelbe Pracht tatsächlich an meinem Piercing, und ich hatte es nicht gemerkt. Wunderbarerweise ist mir der Typ heute im Nachbarblock, als ich zu einem Kumpel wollte, wieder beim Heizungen ablesen über den Weg gelaufen, grinste, tippte sich an die Stelle, an der mein Piercing sitzt, salutierte wieder und schüttelte lachend den Kopf. Ich hätte am liebsten ein Loch gegraben, um darin zu verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00037390 vom 13.01.2016 um 06:58:55 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

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Tampon-Bomben nach durchzechten Nächten

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Vandalismus Diebstahl

Als 15-Jährige haben wir immer bei einem älteren Freund ordentlich gesoffen! Als wir alle hackedicht waren und den Heimweg antreten wollten, bin ich immer noch kurz ins Bad gegangen und habe ein paar Tampons seiner Freundin geklaut. Diese wunderte sich immer, wieso immer so viele fehlen, nachdem wir da waren. Übrigens bin ich männlich, wir haben die Tampons dann nass gemacht und gegen Scheiben und Häuser geklatscht. Mann, hat das Spaß gemacht! Obwohl es mir für die Hausbesitzer leidtat.

Beichthaus.com Beichte #00037383 vom 12.01.2016 um 13:26:00 Uhr (8 Kommentare).

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Die Koryphäen des Suffes

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Trunksucht Zorn Maßlosigkeit Last Night Ex

Die Koryphäen des Suffes
Ich beichte, dass ich meine Ex auf sehr schäbige Art und Weise verlassen habe. Es war so, dass sie zwei beste Freundinnen der Kategorie Dauersingle hatte. Die eine Freundin war mit 23 Jahren noch Jungfrau, mehr oder weniger aus Unsicherheit ihres eigenen Körpers, und dessen eingebildete Unzulänglichkeiten betreffend. Tatsächlich war sie allerdings ein Mordsgerät und hätte so gut wie jeden haben können. Die andere war zwar nicht mehr ganz jungfräulich, sich aber zu schade für die allermeisten Typen, und viel zu unreif, um verbindliche Beziehungen einzugehen. Den daraus resultierenden Frust ertränkten beide am allerliebsten in einem großen Glas Wodka-Energy. Meine Ex-Freundin wurde von den beiden Weibern an fast jedem Freitag und Samstag mit auf Party geschleift, wo sie sich dann zu dritt ordentlich die Kante gaben. Ich war grundsätzlich nicht erwünscht, und natürlich auch recht unbegeistert von der Tatsache, dass meine Freundin in der Regel Samstag und Sonntag mit schlechter Laune und Kopfschmerzen komplett im Bett verbrachte.

Natürlich versuchte ich, sie dazu zu bewegen, etwas Rücksicht auf unsere Beziehung zu nehmen. Es nützte jedoch nichts, und sie wurde im Gegenteil immer griesgrämiger und verantwortungsloser. Beispielsweise rissen sie sich irgendwelche Typen in der Disco auf und verbrachten die Nacht und den Großteil des darauffolgenden Tages saufend in deren WG. Erst abends bekam ich dann endlich ein Lebenszeichen von meiner Freundin, als ich schon ziemlich in Panik war. Angeblich lief weiter nichts, was ich den Dreien auch glaube, aber schon alleine die Tatsache, dass sie einfach so mitgingen, fand ich sehr befremdlich. Es hätte ja sonst etwas passieren können.

Einen knappen Monat später ballerten sie sich auf Kosten einer anderen Gruppe Männer so weg, dass meine Freundin ihre Tasche mit Geldbeutel, allen Ausweisen und Telefon verlor, und eines der drei Mädels zum Magen auspumpen im Krankenhaus landete. Nichtsdestotrotz waren die drei Koryphäen des Suffes zwei Wochen später wieder am Start, wo meine Freundin dann aus dem Club geworfen wurde, weil sie auf der Tanzfläche Strahlkotzen veranstaltete. Statt aufzuhören, zogen sie jedoch zum nächsten Club weiter, wo sie glücklicherweise nicht eingelassen wurden, weil alle drei mächtig voll waren. Als sie wiederum zwei Monate später vollkommen besoffen nachts ausgeraubt wurden, und die Freundin mit den Selbstwertproblemen beinahe vergewaltigt worden wäre, stellte ich meiner Ex ein Ultimatum: Entweder der Suff oder ich.

Ich führte ihr vor Augen, dass ich keine Lust hatte, mich ständig um sie zu sorgen, sie wahlweise aus dem Krankenhaus, von der Polizei, oder aus der Wohnung fremder Typen abzuholen. Hätte ich so etwas veranstaltet, hätte sie sich schon längst getrennt, das gab sie in der folgenden Diskussion kleinlaut zu. Sie hielt wacker einen Monat lang durch sich nicht wegzuschießen, dann wurde sie rückfällig. Eine ihrer Freundinnen wurde exmatrikuliert, weil sie bei verschiedenen Prüfungen durchgerasselt war, beziehungsweise gar nicht erst teilgenommen hatte. Ich kam Donnerstagabend heim und fand einen Zettel auf dem Tisch ich solle nicht auf sie warten, sie wären nur etwas essen gegangen. Am nächsten Morgen halb acht kam meine Ex-Freundin angetorkelt. Eine ihrer Freundinnen hatte im Suff zwei Autos beschädigt und saß noch auf der Wache herum - zum Ausnüchtern.

Ich erbat mir eine Woche Bedenkzeit, die Beziehung betreffend. Meine Ex-Freundin versprach mir anschließend hoch und heilig nicht mehr zu trinken, und die Ausfälle bleiben zu lassen, die Partynächte außerdem auf ein Minimum zu beschränken. Zwei Monate später dann der erneute Rückfall: Meine Ex war eines Abends wieder weg, und zwar komplett ohne Vorankündigung. Als sie um acht Uhr früh mit verschmiertem Make-up und hackebreit auftauchte, konnte sie einen Berg ihrer Möbel und Klamotten im Hausflur bewundern. Sie versuchte eine Stunde lang mit ihrem Schlüssel das ausgetauschte Schloss zu öffnen und grölte dabei so lange und laut herum, dass die Polizei kommen musste, die sie direkt mitnahm. Nachmittags kam dann ihr Bruder mit ein paar Kumpels und räumte ihre Möbel und Klamotten in einen Transporter. Ich habe meine Ex-Freundin seitdem nicht wiedergesehen und auch nicht von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00037348 vom 06.01.2016 um 12:02:50 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ritt auf einem Elefanten

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (w/26) war 1,5 Jahre mit einem zynischen, lustigen, unromantischen, treuen, unternehmenslustigen und das-Glas-ist-halb-voll-Typen (30) zusammen. Da er locker 15 Kilo zu viel auf die Waage brachte, war ich anfangs nicht interessiert. Sein wunderbarer Charakter hat mich dann aber überzeugt. Er hat mir auch versprochen, dass er abspecken würde. Das Problem war der Sex. Missionarsstellung? Ich bin eher zierlich mit meinen 1.58cm und 45 Kilo, ich fühlte mich in dieser Stellung praktisch wie unter einem Bagger. Löffelchen? Sein Bauch war im Weg und klatschte mir unappetitlich gegen den Rücken. Doggy? Ich habe dieses Geräusch des massigen Körpers, welcher gegen mich flutscht, immer noch in den Ohren. Reiterstellung? Habt ihr schon einmal einen Elefanten geritten? Fazit: für mich sehr unbefriedigend.


Zudem kam, dass ich ihn sehr ungerne berührte, da sein Körper stets feucht vom Schwitzen war. Blasen war aber auch nicht drin, sein Bauch nahm mir den Atem. Nach drei Monaten hat er kein einziges Gramm verloren. Ich lockte ihn zum Schwimmen, Joggen oder Walken. Der Herr hatte aber keine Lust. Nach sechs Monaten hatte er sogar drei Kilo zugenommen. Ich kaufte mir sexy Unterwäsche und lockte ihn mit dieser Motivation zum Sport. Nichts da - ich hatte auch die Idee mit einer Ernährungsberatung. Nach einem Jahr redete ich Klartext, es konnte so nicht weitergehen! Er gelobte daher Besserung.


Dann, nach 1,5 Jahren und keinem Kilo weniger, waren seine Freunde wieder da, wegen eines Fußballspiels im TV. Er hat leider überaus attraktive und sportliche Freunde. Ich, langsam so unbefriedigt und voller Lust, ertappte mich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, von einem dieser Kollegen wild durch die Wohnung gepoppt zu werden. Entsetzt über diese fremdgeherischen Gedanken, habe ich ihn am selben Abend noch verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00037326 vom 03.01.2016 um 09:24:28 Uhr (32 Kommentare).

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