Rutschpartie im Feuer

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Dummheit Vandalismus Kinder

Als ich sieben Jahre war, wurde bei uns in der Nähe ein neues Haus gebaut. Meine beiden Kollegen und ich haben von zu Hause Streichhölzer und Taschentücher mitgenommen und sind zu dem fast fertiggestellten Haus gegangen. Da lag dann diese in etwa 10 mal 5 Meter große Pappe. Diese war richtig trocken, da es zuvor fast zwei Wochen nicht geregnet hat. Tja und dann ist es so gekommen, wie es kommen musste.

Wir zündeten diese Pappe an und dann brannte sie auch schon. Immer heftiger. Nach einiger Zeit versuchten wir sie auszutreten, aber es ging nicht. Einer meiner Kollegen ist dann noch mit seinem Bein ins Feuer gerutscht, natürlich nicht absichtlich, und seine Hose fing Feuer. Ihm ist nichts passiert und die Pappe haben wir dann einfach weiter brennen lassen. Meinem Kollegen, der ins Feuer gerutscht war, haben wir dann eine neue Hose besorgt. Unseren Eltern sagten wir natürlich nichts. Der, der ins Feuer gerutscht war, hat aber KEINE Schäden davon getragen!

Beichthaus.com Beichte #00015204 vom 05.08.2006 um 22:18:00 Uhr (2 Kommentare).

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Das Unglück meiner Freundin

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Unfall Tod

Vor nunmehr neun Jahren (mit 16) habe ich in einer Tanzschule mit Tanzunterricht angefangen — ich habe knapp zwei Jahre lang getanzt. Mit meiner letzten Partnerin habe ich eine Beziehung begonnen, die allerdings nur acht Wochen ging, denn am Abend vor unserem Abschlussball ist sie mit ihrer gesamten Familie tödlich verunglückt. Die Polizei war bei mir und hat mich abgeholt, um sie in Pathologie unseres städtischen Krankenhauses zu identifizieren. Ich habe meinen Eltern damals nur gesagt, dass wir uns gestritten haben und es vorbei ist. Niemand hat etwas gemerkt, nur meine damalige Kunstlehrerin, denn ich habe angefangen, den Tod in meinen Bildern zu thematisieren. Heute studiere ich Design und bin immer noch nicht darüber hinweg. Der Tod ist immer noch Hauptbestandteil meiner Bilder. Ich will schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00015199 vom 05.08.2006 um 20:55:01 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Macht etwas aus eurem Leben!

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Ich habe vorgehabt, mir die Pulsadern aufzuschneiden. Warum? Ich kam mit meiner Lehrstelle nicht mehr klar. Jeden Tag wurde ich fertiggemacht, angeschrien und angemeckert. Und immer, wenn ich dachte, dass alles wieder in Ordnung sei, war es das nicht. Deshalb wollte ich mir am nächsten Abend das Leben nehmen. Ich war kurz davor zuzuschneiden, bis ich auf einmal dachte: Halt! Stop! Das Leben ist viel zu kostbar um es einfach so wegzuwerfen! Am nächsten Morgen dann habe ich mir vorgenommen, noch einmal von vorne anzufangen. Ich habe bei meiner alten Lehrstelle gekündigt und fange etwas Neues an. Sicher fragt Ihr Euch, warum ich das alles schreibe!? Ich will einfach damit sagen: Schmeißt Euer Leben nicht einfach weg, macht was draus!!!

Beichthaus.com Beichte #00015094 vom 05.08.2006 um 01:51:24 Uhr (4 Kommentare).

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Ich würde mit dir spießig werden!

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich bin verliebt. In meine beste Freundin. Ja, ich bin lesbisch. Sie will mich aber nicht und das finde ich richitg scheisse. Überhaupt kann ich keine glücklichen Menschen mehr leiden, geschweige denn glückliche Pärchen. Ich werde mein Studium wahrscheinlich kurz vor Ende abbrechen, weil ich keine Lust mehr habe und einfach groß in das Drogenbusiness einsteigen. Denn eigentlich bin ich ne hochintelligente geile Sau, es weiß nur noch keiner. Vor allen die alte Schnalle nicht, die ich so geil finde. Sie sollte mal nicht so spiessig sein und mich endlich ranlassen. Dann will ich Kinder und ein Haus mit ihr haben und spießig werden.

Beichthaus.com Beichte #00015042 vom 04.08.2006 um 20:54:12 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Buch über die Kollegen

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Morallosigkeit Engherzigkeit Kollegen Rätzlingen

Vor mehreren Jahren war eine Arbeitskollegin mies zu mir, deshalb habe ich sie damals in einem selbst geschriebenen Roman als Figur der "Anti-Heldin" eingebaut, um es noch schmeichelhaft auszudrücken. Nach und nach wurden drei Bände daraus und sie hat sich zur "Heldin wider Willen" entwickelt. Einige Freunde und andere Kollegen, die es gelesen haben, finden es gelungen und wir amüsieren uns noch immer heimlich über diese Tatsache. Sie kommt auch eigentlich ganz gut weg, denn inzwischen kann ich sie besser leiden. Ein fieser Vorgesetzter musste in Band Drei auch dran glauben - er wäre nicht sehr erfreut über seinen "Part."

Beichthaus.com Beichte #00015036 vom 04.08.2006 um 20:13:40 Uhr in Rätzlingen (2 Kommentare).

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