Gespreizte Beine in der Bahn

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Engherzigkeit Ignoranz Manie Bahn & Co.

Ich (m/31) beichte, dass ich ein echter Manspreader bin. Ich spreize die Beine immer ziemlich weit, weil das tatsächlich einfach bequem ist und mir ist es auch egal, was andere Leute darüber denken. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich in der Straßenbahn dadurch oft zwei Sitze für mich beanspruche. Mir ist es da auch egal, wenn andere Leute stehen. Wenn ältere Leute da sind, mache ich natürlich Platz, das ist keine Frage, aber ansonsten stehe ich liebe selbst, als mich so einzupferchen.

Beichthaus.com Beichte #00035609 vom 01.05.2015 um 14:52:59 Uhr (9 Kommentare).

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Meine furchtbare Erfahrung als Au-pair

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Aggression Boshaftigkeit Missbrauch

Ich habe etwas Furchtbares getan und kann mir selbst nicht verzeihen. Das werde ich auch vermutlich nie und habe deshalb mein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Ich war im Ausland, aber es war sehr schwer für mich. Ich konnte mich nicht einleben, habe mich ausgeschlossen gefühlt, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, das zu ändern, wurde ich zurückgewiesen und enttäuscht. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen, aber dann habe ich einen Job bekommen - als Au-pair. Ich habe nie viel mit Kindern zu tun gehabt, vor allem nicht mit so kleinen Kindern, aber ich war so froh, endlich ein Ziel zu haben, dass ich mich dafür entschied. Kaum war ich in der Familie, habe ich mich schon unwohl gefühlt. Die Familie sprach nicht viel mit mir. Das Haus war furchtbar schmutzig, das eine Kleinkind hat immer auf dem Sofatisch gepinkelt, weil dort sein Töpfchen stand und es war alles ziemlich heruntergekommen. Ich war schockiert und eigentlich hätte ich sofort gehen sollen, ich wollte aber nicht wieder in die vorige Situation und habe mich an dem Strohhalm festgeklammert. Ich blieb für drei Wochen. Das Au-pair, das vor mir dort gearbeitet hat, war übergangsweise auch noch da. Da war alles noch in Ordnung.


Klar, denn danach sind mir die Dinge über den Kopf gewachsen. Ich bin nicht mit den Kindern klargekommen. Ich habe oft den Moment verpasst, an dem es an der Zeit war, die Windeln zu wechseln. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ein Kind so oft muss. Der arme Junge hat dadurch eine Windel-Dermatitis entwickelt. Ich war immer sehr ungeduldig mit den Kindern. Ich hab sehr oft den TV angemacht, anstatt mit ihnen spazieren zu gehen. Einmal ist der Kleine sogar einfach irgendwo zum Schlafen hingefallen, weil ich den Zeitpunkt fürs Bettchen verpasst hatte. Ich war todunglücklich mit der Situation, überfordert, einsam und ich schämte mich schrecklich. Ich war der Sache nicht gewachsen. Ich habe mich gleichzeitig alleine gelassen gefühlt von den Eltern und hatte viel zu viel Angst, mich ihnen zu öffnen. So haben es die Kinder abbekommen. Ich habe diese Kinder misshandelt. Ich war oft so genervt von dem Kleinen, weil er immer geheult hat und beim Füttern nicht stillhalten wollte. (Klar! Er war ja noch fast ein Baby! Und ich eine gemeine Drecksschlampe!) Wenn er immer wieder aufgestanden ist, habe ich ihn wieder unsanft hingesetzt. Nicht, dass er sich verletzt hat, aber so, dass es auch nicht in Ordnung war. Die Situation hat sich nicht gebessert, als sie mir dann kurz vor Weihnachten sagten, dass sie sich mich doch nicht mehr leisten könnten und ich in ein paar Tagen gehen muss. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr freundlich zu mir.


Das Ende vom Lied war, dass die Mutter mir eine wütende SMS geschrieben hat, dass sie seit Längerem beobachtet, dass ich mich nicht um ihre Kinder kümmere und ich sofort das Haus verlassen soll. Ich bin dann über die Hintertür verschwunden. Die Kinder waren natürlich versorgt von ihrem Vater, der im Wohnzimmer war, während ich die dunkelste Stunde meines Lebens hatte. Das alles ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich träume oft davon. Ich kann mich selber nicht mehr in der Rolle als Mutter vorstellen. Ich weiß jetzt schließlich, dass da diese dunkle Seite in mir ist. Auch wenn es absurd klingt, weil ich das Schlimmste aller Verbrechen begangen habe: Ich würde gerne mir selber verzeihen. Ich kann es nicht gut machen. Aber ich brauche Kraft, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe sonst Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich fies zu Schutzbefohlenen bin, wenn ich mich klein und unbedeutend fühle. Ja, ich hasse mich für das, was ich gemacht habe. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls sich das an manchen Stellen nach einer Ausrede anhört. Ich will euch nur sagen: Falls ihr Kinder habt, dann vertraut sie nicht Wildfremden an. Nur, wenn sie wirklich viel Erfahrung mit Kindern haben. Diese ganzen Agenturen machen den Aufwand nicht umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00035607 vom 01.05.2015 um 09:05:55 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Streit mit dem Stiefvater

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Boshaftigkeit Selbstsucht Misstrauen Familie

Ich möchte beichten, dass ich meinem Stiefvater das Leben mehr oder minder zur Hölle gemacht habe. Meine Mutter und ich sind vor 20 Jahren zu ihm gezogen. Ich war damals sieben Jahre alt und absolut unzuverlässig. Aufgaben im Haushalt? Machte ich nicht und sagte später: "Habe ich vergessen." Im Tagebuch schrieb ich, dass ich mir seinen Tod wünsche, und ließ es dann offen liegen. Gegenüber Freunden, Familie und Lehrern stellte ich ihn als schlechten Menschen dar. Außerdem bestand ich auf die Bezeichnung "Stiefvater". Mit der Zeit nahm mein Stiefvater an, ich würde das aus böswilliger Absicht machen - und zwar um ihn und meine Mutter auseinander zu bringen. Das stimmte nicht so ganz - mit wenigen Ausnahmen. Ich war einfach nur faul, unzuverlässig, und nach einigen Jahren pubertär. Was als Missverständnis begann, wurde schnell zu einem Krieg. Er bewies wenig Geduld mit mir und flippte bei geringen Fehlern sofort aus. Mit der Zeit wurde ich immer bockiger und machte erst recht nicht das, was er mir sagte. Ich begann teilweise sogar, die Beziehung meiner Eltern mit Absicht zu sabotieren. Auch wenn ich das damals nicht so gesehen habe.


Ich habe den Mann gehasst und fühlte mich extrem unwohl, wenn ich mit ihm alleine war. Am tollsten fand ich immer, wenn er Samstag und Sonntag privat arbeiten war, weil ich dann Ruhe hatte. Als er einen Unfall hatte und einen komplizierten Bruch im Sprunggelenk hatte, habe ich ihm das gegönnt. Noch dazu kam meine Mutter ständig zwischen die Fronten. Damals fühlte ich mich im Recht. Heute - mit 28 - erkenne und sehe ich, wie meine Aktionen auf ihn gewirkt haben müssen, und kann seine Reaktionen nachvollziehen. Es tut mir leid. Inzwischen hat sich unser Verhältnis stark gebessert. Wir werden niemals so eng verbunden sein, wie er es mit meinem Bruder - seinem Sohn - ist, aber wir können inzwischen mehrere Stunden allein in einem Raum ohne Drama sein. Das haben wir früher nicht einmal für zehn Minuten geschafft. Deswegen tut mir das Ganze furchtbar leid. Ich wünschte, ich könnte so einiges ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00035603 vom 30.04.2015 um 21:02:41 Uhr (4 Kommentare).

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Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt

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Vorurteile Hass Engherzigkeit

Die rumänischen Bauarbeiter in meiner Stadt
Ich (m) lebe in einer deutschen Kleinstadt (ca. 90.000 Einwohner), in der gerade gebaut wird. Um den Bau zu ermöglichen, hat die Stadt knapp 2.400 rumänische Einwanderer geholt, die die Arbeit erledigen sollen. Während ich nichts gegen Ausländer habe, gehen mir diese Bauarbeiter schon seit dem ersten Tag auf die Nerven. Wenn ich mal abends zum Supermarkt mit dem roten K gehe, sehe ich davor eine Gruppe von mindestens 20 dieser Einwanderer, die den Platz verwüsten, sodass am nächsten Morgen alles voller Bierflaschen und anderer Hinterlassenschaften ist. In unserer Nachbarschaft steht ein verlassenes Wohnhaus, wo mehrmals pro Woche die Polizei vor Ort ist, um die Arbeiter dort hinauszutreiben oder weil es in meiner Straße wieder eine Messerstecherei gab.

Auch vor meiner Hauseinfahrt haben sich einige dieser Herrschaften schon einmal platziert und dort ein Saufgelage gefeiert. Eigentlich sollten sie in Containern schlafen - die nebenbei bemerkt auch die meisten Einbahnstraßen verengen, sodass man dort nicht mehr parken kann, ohne schon mal eine Rechnung für einen neuen Außenspiegel zu schreiben - allerdings scheint das die Aufseher relativ wenig zu jucken. Auch auf der Baustelle treiben sie sich nachts des Öfteren rum und machen dort Blödsinn, schreien rum oder saufen. Laut der Statistikabteilung des Rathauses ist die Kriminalitätsrate, seitdem diese Arbeiter hergeholt wurden, um 45 Prozent gestiegen. Alleine die Quote, der als gestohlen gemeldeten Kraftfahrzeuge, ist um 30 Prozent höher! Damit kommen wir mal zur Beichte: Ich hoffe wirklich, dass diese Arbeiter nach Beendigung des Bauprojektes direkt wieder abgeschoben werden. So ein Volk will ich hier nicht haben.

Beichthaus.com Beichte #00035599 vom 30.04.2015 um 12:52:16 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Meine Kollegen sind dumme Schafe

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Zorn Dummheit Aggression Großalmerode

Das muss nun einfach raus. Ich liebe meine Arbeit, ich habe zuerst mein Abitur gemacht und nun mache ich eine Ausbildung. Die Firma, in der ich arbeite, ist eigentlich hoch angesehen und die Produkte erste Sahne und die Kunden sind stets zufrieden. Aber die Mitarbeiter - ich weiß, das sollte man nicht sagen und ich vermeide solche Aussagen sonst, aber die sind teilweise so bildungsfern! Da sind Angestellte mit dem Sprachniveau eines Kleinkindes. Angefangen bei ihren Fragen. Sie fragen mich etwas, ich gebe ihnen eine schön ausformulierte Antwort und die schauen mich an: Sag doch einfach Ja oder Nein. Im Gegenzug dazu stelle ich ihnen Fragen und erwarte mir eine anständige Antwort doch oft bekomme ich eben nur dieses selten blöde Ja/Nein oder auch nicht selten "Hä?" als Antwort. Besonders bei simplen Sachen wie: "Wie geht es dir?" hasse ich es, wenn jemand einfach nur "Gut" sagt. Gut - was heißt gut? Antworte! Und lieber sie stellen mir keine Fragen, anstatt dass sie einfach nur fragen, damit etwas aus ihrem Mund kommt. Da ist es mir lieber, das bisschen, was sie von sich geben, bleibt einfach drin. Ich muss wirklich die einfachsten Begriffe verwenden, weil da einige einen Wortschatz haben, der sogar auf RTL seinesgleichen sucht. Fremdwörter kann ich gar nicht verwenden, die verstehen das einfach nicht! Gespräche über Politik, Wissenschaft, Philosophie oder sonst etwas? Keine Chance, davon haben sie keine Ahnung, oder wie sie sagen: "keine Meinung".

Ihnen ist einfach alles egal. Ich frage mich, was für Medien diese Menschen konsumieren, dass sie einfach von nichts eine Ahnung haben. Ich habe schon so oft von einigen gehört ich würde komische Antworten geben, oder meine Antworten seien "behindert", doch wieso war das damals im Gymnasium nicht der Fall, wieso ist es bei meinen Kollegen an der Uni nicht der Fall? In meinem Freundeskreis sind genügend Leute ohne Abi, aber niemand davon ist so unausstehlich stumpf. Ich beichte also, dass ich sehr viele Mitarbeiter nicht leiden kann, weil mir deren absolute Stumpfheit einfach tierisch auf die Nerven geht. Ich fühle mich wie in einer Herde Schafe.

Beichthaus.com Beichte #00035595 vom 30.04.2015 um 04:24:24 Uhr in Großalmerode (22 Kommentare).

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