Rache für ungebetene Tipps

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Rache Zorn Waghalsigkeit Shopping Bern

Rache für ungebetene Tipps
Ich (w/19) bin ziemlich dick und war heute Vormittag im großen Migros (Supermarkt und Kaufhaus) in Bern. Die Lebensmittel sind im Parterre und alles andere im Untergeschoss. Ich machte einige Einkäufe für morgen Abend, als mir einfiel, dass mein Shampoo schon fast leer war und so ging ich mit der Rolltreppe nach unten. Vor mir war so ein Einkaufswagen mit einem Kleinkind im Sitz und einer älteren Mutter als Steuerfrau. Diese besah nun aufmerksam meinen Einkaufskorb, runzelte die Stirn und begann mit einer Hasstirade gegen Dicke. Ich muss vielleicht noch sagen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr wegen meines Gewichts angemacht wurde und war deswegen sprachlos. Besonders angetan hatten es ihr die Fertigspaghettisauce und die Zutaten für einen Schokoladencake. Ich mag hier gar nicht wiederholen, welch tolle Ratschläge sie gegeben hat, auf jeden Fall war ich am Ende der Rolltreppe auf 180. Wortlos ging ich an ihr vorbei und suchte mein Shampoo. Die Beleidigungen ließen mir aber keine Ruhe, und als ich sah, wie sie mit zwei BHs zur Umkleidekabine ging, fiel mir ein spontaner Racheplan ein. Ich ging in die Kinderabteilung und nahm einen Zweiteiler für Kleinkinder bestehend aus kurzer Hose und Hemd, nahm den Kleiderbügel weg und zerknüllte beides.

Weiter muss ich sagen, dass man in dem Migros an einer Verkäuferin vorbei muss, wenn man in die Umkleidekabine will. Den Wagen hat die Frau aber neben den Gurten und Hosenträgern stehen lassen und nur einen hässlichen Einkaufskorb und ihre Einkäufe drin gelassen. Als die Verkäuferin gerade abgelenkt war, versteckte ich die Kinderkleider unter einer Strickjacke im Einkaufskorb und lief mit pochendem Herzen weg und eilte zur Kasse im Parterre. Die ganze Zeit fürchtete ich, man hätte mich auf den Überwachungskameras entdeckt, aber niemand sagte etwas und so drückte ich mich zehn Minuten im Take-away vor den Kassen herum, ehe besagte Dame mit Kind an die Reihe kam. Natürlich begann es wundervoll zu piepsen und sie musste ihre Tasche und den Korb leeren. Als die Verkäuferin die Kleider unter der Strickjacke entdeckte, griff sie zum Telefon. Die Frau begann fast zu heulen. Ich verschwand und mein Tag war gerettet.

Ja, natürlich ist es falsch und meinetwegen hat sie recht, was mein Gewicht betrifft, aber ihre Wortwahl war wirklich frech (das arme Kind tut mir leid) und es geht niemanden an, wie viel oder wie gar nicht ich mich schlecht fühle, weil ich nicht in das Konzept der anderen Leute passe. Und wie gesagt wurde ich schon seit Jahren nicht mehr beleidigt, das letzte Mal in der Grundschule denn ich denke, wenn man freundlich auf die Menschen zugeht, wird man auch nicht fertiggemacht. Ausnahmen haben heute gerade die Regel bestätigt.

Beichthaus.com Beichte #00026305 vom 20.05.2009 um 21:56:46 Uhr in 3011 Bern (Marktgasse 46) (43 Kommentare).

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Beschissen auf dem Festival

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Übersee

Ich (m/19) war letztes Jahr auf dem Festival Chiemsee-Reggae-Summer. Jeder, der schon einmal auf einem Festival dieser Art war weiß, wie unangenehm es ist, dort einen Tacco zu legen. Naja - ich will von vorne anfangen. Ich und meine Clique haben so ziemlich die ganze Nacht durchgesoffen. Am Morgen gab es zum Frühstück erst einmal Bratwürste, Pfannkuchen, Eier, vertrockneten Toast, Kaffee und um alles runterzuspülen, richtig papp süße No-Name-Cola. Natürlich gleich 2-3 Kippen hinterher. Knapp fünf Minuten nach der Einnahme dieser vitaminreichen Nahrung machte mein Magen ein ziemlich undefinierbares Geräusch und ich merkte, wie sich mein gesamter Mageninhalt Richtung unterem Ausgang bewegte. Kurzum, ich musste scheißen wie Hölle.

Ich sprintete sofort los, weil der Durchfall der sich dort anbahnte, würde nicht mehr allzu lang drinbleiben. Auf dem Weg zu den Toiletten merkte ich schon, wie der braune Pinsel anfing zu malen. Als ich schweißnass bei den Toiletten ankam, für die man zahlen muss, sah ich schon eine riesige Menschenmenge davorstehen. Unter einer halben Stunde Wartezeit würde hier nichts gehen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickte ich mich um und mein Blick fiel auf eine Reihe Dixi-Klos, vor denen ebenfalls eine richtig große Menschenmenge stand. Ich sag euch eins, das war mir in diesem Moment so etwas von egal. Ich spurtete an den wartenden Leuten vorbei und hüpfte in das nächste blaue Häuschen, wo die Tür aufging. Mir war jetzt alles egal, ich zog die Hose runter und setzte mich auf die versiffte Plastikbrille. RUMMMS, ein Gefühl der Erleichterung kam über mich. Als ich nach dieser schmerzvollen Prozedur dorthin Griff wo eigentlich eine Klorolle hängen sollte, war das Drama perfekt. Kein einziges Blatt Lotustuch hing dort. Super was nun? Nach kurzer Überlegung beschloss ich, es einfach antrocknen zu lassen. Gesagt getan. Nach etwa 10 Minuten hörte ich von draußen schon die Leute schimpfen, "Was machten der Kerl dadrin?!", "Hey wie lang braucht denn der, des kann es ja net sein!" Nun ja, was blieb mir anderes übrig, ich zog meine Hose hoch und verließ mein Häuschen. Draußen erntete ich erst einmal richtig grantige Blicke, einige Mädels lachten mich sogar aus. Am Zelt angekommen packte ich mir dann das Shampoo von einem Kollegen und hüpfte in den nahegelegenen Fluss. Dort schrubbte ich mir, natürlich mit der Hand, erst einmal den Hintern aus. Ziemlich "beschissener" Start in den Tag, wenn ihr mich fragt.

Beichthaus.com Beichte #00026296 vom 19.05.2009 um 19:36:43 Uhr in Übersee (37 Kommentare).

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“Folge

Mundschutz für die Schweinegrippe

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Morallosigkeit Habgier Dummheit Selbstsucht Gesundheit

Vor drei Wochen, als die Schweinegrippe noch richtig aktuell war, packte mich der Geschäftssinn. Ich ging in die Apotheke und sagte zur Verkäuferin "Bitte geben Sie mir alle Mundschutzmasken, die Sie noch vorrätig haben!" Die Verkäuferin schaute mich ungläubig an, aber nachdem ich meiner Forderung Nachdruck verlieh, ging sie ins Lager und kam mit neun Mundschutz-Großpackungen an. Ich bezahlte, packte alles umständlich zusammen und wollte gerade rausgehen, als mich plötzlich eine Mutter mit zwei kleinen Kindern (ein Junge und ein Mädchen, circa 3 und 5 Jahre alt) ansprach.

Sie sagte: "Entschuldigen Sie bitte, ich habe mitbekommen, dass Sie gerade alle Mundschutzmasken aufgekauft haben. Ich wollte für mich und meine Familie doch nur vier kleine Packungen kaufen. Bitte hätten Sie die Güte, ich kaufe Ihnen 4vier kleine Packungen ab. Wir haben auch Angst vor der Mexikogrippe und wollen uns schützen." Daraufhin schüttelte ich nur den Kopf und sagte, dass ich mit den Dingern noch richtig Geld machen will, wenn alle Mundschutzmasken ausverkauft sind, weil ich sie dann für den 10-fachen Preis oder mehr verkaufen kann. Ich war so großherzig und gab der Dame meine Visitenkarte mit Ebaynamen, damit Sie die faire Chance hätte, mitzusteigern wie alle anderen.

Nun ja. Nun hocke ich hier mit meinem Berg von Mundschutzmasken und warte, bis die Grippe nochmal ein Comeback feiert. Dann stelle ich sie in ebay rein. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich ihr nicht gleich zwei Packungen verkauft habe - für den dreifachen Preis. Wo war bloß mein Geschäftssinn?

Beichthaus.com Beichte #00026279 vom 17.05.2009 um 15:57:50 Uhr (35 Kommentare).

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Zwei Sitze für Einen

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Hochmut Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Kennt ihr diese Menschen, die in der Bahn immer zwei Sitze auf einmal für sich in Anspruch nehmen? Ich hasse es. Ich laufe durch die Bahn, sehe von hinten nur EINEN Kopf hervorgucken - natürlich immer in der hintersten Ecke in Fahrtrichtung, der Luxusplatz schlechthin, und denke mir nach 30 Metern laufen: "Endlich mal ein freier Sitz". Aber denkste. Natürlich wieder so eine selbstgefällige Trulla, die ihrer Tasche einen Ehrenplatz spendiert. Irgendwann wurde es mir zu bunt und seitdem suche ich mir in der Bahn ausschließlich nur noch die Leute, die ihren Nebenplatz auch noch besetzen. Auch wenn alle anderen Plätze darum herum frei sind. Ich frage dann immer ganz lieb und nett, ob dieser Platz noch frei ist. Aus Höflichkeit sagen sie meistens dann auch ja und räumen den Platz frei. Natürlich gibt es auch welche, die erst ein wenig rumzicken, dass doch da und da auch noch Plätze frei sind. Dann denke ich mir immer irgendwelche Geschichten aus, von wegen, ich kann den Luftsog der Tür nicht vertragen oder muss mich übergeben, wenn ich rückwärtsfahre, etc. Mit rollenden Augen ließen sie mich bis jetzt immer sitzen. Innerlich lache ich mich dann immer kaputt und kriege so auch schneller die Zeit auf der langweiligen Bahnfahrt rum. Ich freue mich schon auf den Ersten, der sich dagegen wehrt, dann stelle ich nämlich mal auf stur und schreibe das dann gerne hier wieder nieder. Was sind die Leute auch alle so blöd und tun so, als ob die Bahn ihnen alleine gehört?

Beichthaus.com Beichte #00026262 vom 14.05.2009 um 10:24:13 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Mein Kumpel gilt als brutaler Schläger

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Missbrauch Gewalt Rache Nürnberg

Ich (w/19) möchte beichten, dass ich indirekt das Leben eines guten Freundes zerstört habe. Mein Vater hatte mich seit frühester Kindheit missbraucht und geschlagen, was sich mit wachsendem Alter immer mehr steigerte. Ich hatte immer darüber geschwiegen, vor gut […]
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Beichthaus.com Beichte #00026253 vom 13.05.2009 um 13:15:47 Uhr in Nürnberg (29 Kommentare).

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