Rache für den Putzfimmel

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Rache Ekel Fintel

Meine ehemalige Mitbewohnerin ging mir mit ihrem übertriebenem Putzfimmel immer tierisch auf den Keks. Wir hatten einen Hund und die Hundehaare hat sie immer so gefegt, dass die Hälfte in meinen Schuhen gelandet ist. Also habe ich jeden Mittag ihre Zahnbürste in das Klo getunkt.

Beichthaus.com Beichte #00024054 vom 14.06.2008 um 04:55:04 Uhr in Fintel (6 Kommentare).

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Die Werkzeug-Scheune

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Diebstahl Vandalismus

Ich beichte, dass ich in jungen Jahren mit meinen Freunden im Suff in eine Scheune eingebrochen sind. Wir haben alles mitgenommen was nicht niet- und nagelfest war. Jedoch hatten wir keine Verwendung für jegliche Schaufeln, Schraubenzieher und Schubkarren, somit haben wir alles im Acker verteilt, weil uns das Zeug zu lästig wurde.

Beichthaus.com Beichte #00024039 vom 13.06.2008 um 21:06:37 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von Horschtus
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Zufallsbeichte
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Meine Verwandtschaft ist geldgeil und respektlos!

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Hass Zorn Geiz Familie

Ich hasse meinen Patenonkel und meine Patentante, bzw. meine andere Tante. Warum? Ganz einfach, sie sind einfach nur gierig nach Geld. Vor knapp einem Jahr starb meine letzte Oma im Altersheim, wo sie erst fünf Tage war. Bereits am ersten Tag hat sie nach ihrem Sohn (mein Patenonkel) und dem Rest ihr Kinder (u.a. auch meine andere Tante) gerufen und meine Mutter gebeten, alle anzurufen. Sie tat es. Doch außer meiner Mutter, mir, meiner einzigen Tante, die ich noch leiden kann, hat es keiner der anderen Kinder für nötig erachtet, ihre eigene Mutter, allein und dem Tod nahe, zu besuchen! Einfach nur respektlos, wie ich finde! Es kam zum Tod, dann hatte es auf einmal jeder zu ihr in die alte Wohnung geschafft, nur um sich irgendwelchen Scheiß mitzunehmen. Gott, wie es mich aufregt! Allerdings ist das noch nicht das, wofür ich eigentlich meine restliche Verwandtschaft hasse.

Am Abend an der Beerdigung ließ sich mein Patenonkel volllaufen und machte sogar noch Witze über seine tote Mutter! Und jetzt kommt der eigentliche Hammer. Er verlangte die sofortige Auszahlung des Erbes von meiner Mutter (wir hatten in dem Moment kaum Geld) an alle Kinder. Nur Eine verzichtete. Dann wollte mein Patenonkel noch Zinsen des Erbes und andere Ansprüche haben, die wir uns aber weigern zu zahlen. Ich finde das einfach nur respektlos meiner Mutter und meiner Oma gegenüber. Zu Lebzeiten hat sie sich nicht um sie gekümmert, noch nicht einmal zum Geburtstag gratuliert und jetzt so eine Show abziehen! Unglaublich, dass so etwas die Familie zerstört hat, aber ich weiß wenigstens, was für ein Arsch mein Onkel und - und auch der Rest - eigentlich ist!

Beichthaus.com Beichte #00024035 vom 13.06.2008 um 10:03:08 Uhr (10 Kommentare).

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Der Schamane, der ein Meerschweinchen opferte

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Gewalt Morallosigkeit Missbrauch Peru

Als ich vor einigen Jahren nach Südamerika reiste, war ich unter anderem auf der Suche nach fremdartigen religiösen Praktiken. Das erschien mir alles unglaublich faszinierend. Besonders Reinigungsrituale hatten es mir angetan. Durch einen Bekannten erfuhr ich von einem Schamanen, der in einem kleinen staubigen Ort lebte. Er hatte ein Alkoholproblem, aber damals war ich nicht so kritisch. Mein Bekannter begleitete mich, und nachdem ein bisschen Rauch über mich geblasen wurde, erzählte der Schamane von einer besonderen Zeremonie, die alle schlechte Energie aus dem Körper saugen würde. Man brauchte dafür ein Meerschweinchen. Diese werden dort "cuy" genannt, und zu allen Gelegenheiten gegessen. Mein Bekannter erbot sich, für 5 $ ein lebendiges Meerschweinchen zu besorgen. Ich stimmte zu.

Einige Tage später machten wir uns, von einem süßen kleinen Meerschweinchen begleitet, auf den Weg zum Schamanen. Mein Bekannter versuchte mich von er bevorstehenden Meerschweinchenauslöschung abzubringen. Vergeblich. Ich war im esoterischen Wahn und dachte nicht an den Respekt vor der Kreatur. Neugierig beobachtete ich, wie die Schamane mit dem erschlaffenden Körper des kleinen cuy über meine Glieder striff. Danach wurde das arme Tierchen aufgeschnitten und aus seinen Eingeweiden irgendeine obskure Zukunft gelesen. Ich möchte beichten, dass es mir unendlich leidtut, dieses Meerschweinchenleben ausgelöscht zu haben. Ich wünschte, ich hätte mich damals anders entschieden. Bitte vergib mir, kleines cuy.

Beichthaus.com Beichte #00024033 vom 13.06.2008 um 09:32:54 Uhr in Peru (Lima) (12 Kommentare).

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Tony, der Rumäne

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Lügen Falschheit Last Night

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich meine Discobekanntschaft vom letzten Wochenende voll verarscht habe. Es lief alles wie folgt ab: Als ich mit meinen Kumpels nach einer Geburtstagsparty noch einen Abstecher in die Disco machte, hatte ich schon ordentlich einen sitzen. Ein paar Drinks später war ich dann, wie so oft, auch schon in Stimmung für ein paar Späße und Dummheiten. Aus Spaß habe ich dann ein Mädel auf Englisch angequatscht und gefragt, ob sie tanzen will. Ich hätte nicht erwartet, dass sie drauf anspringt. Dann zerrte sie mich jedoch sofort auf die Tanzfläche und wagte ziemlich eindeutige Annäherungsversuche. Sie muss wohl davon angetan gewesen sein, dass ich offenbar kein deutschstämmiger Bürger bin, obwohl das natürlich überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Als es schon lange hell draußen war, haben wir zusammen den Tanztempel verlassen. Nun nahm das Übel seinen Lauf.

Sie fing an, Fragen zu stellen und wollte auch wissen, wo ich genau herkäme. Da ich noch total dicht war, fand ich es ziemlich amüsant, dass sie mich wirklich für einen Ausländer hielt. Ich erfand für mich eine neue Identität und kam nun also aus Rumänien. Jedoch war meine Geschichte nicht so ganz wasserdicht. So vergaß ich z. B. mir auch einen rumänischen Namen auszudenken, weil "Tony" für einen Rumänen nun wirklich ein nicht ganz passender Name ist. Hätte sie nur ein paar weitere Fragen bezüglich meiner Identität gestellt, wäre wahrscheinlich alles aufgeflogen. Sie war selbst aber auch wohl auch noch volltrunken und hat deshalb keinen weiteren Gedanken daran verschwendet. Wir unterhielten uns die ganze Zeit auf Englisch, obwohl ihre Kenntnisse ziemlich bescheiden waren. Um ihr das Ganze dann doch etwas zu erleichtern, erzählte ich ihr, dass ich doch ein paar Brocken Deutsch kann. Sie hatte mir angeboten, bei ihr zu übernachten und da ich keine andere Möglichkeit hatte, sagte ich zu. Der lange Fußmarsch wirkte ziemlich ausnüchternd und ich begriff so langsam erst, worauf ich mich da eigentlich eingelassen habe. Jedoch gab es kein Zurück mehr.

Man kennt das ja: Wenn man einmal nicht die Wahrheit sagt, dann verstrickt man sich meist nur noch mehr in einem Netz aus weiteren Lügen -ein Teufelskreis. Ich fing an, mir Gedanken zu machen, was ich diesem netten Mädchen da eigentlich antue und bekam ein schlechtes Gewissen. Man muss aber auch dazu sagen, dass sie trotz ihrer Verfassung eindeutig zu naiv und nicht besonders clever war. Nachdem sie auch noch 15 Euro fürs Taxi bezahlt hat (weil ich total blank war) und wir dann bei ihr angekommen sind, kann sich wohl jeder ausmalen, was jetzt eigentlich folgen sollte. Ihre Küsse hatten jedoch einen bitteren Nachgeschmack und ich fühlte mich dabei überhaupt nicht gut. Bevor wir beide also diese Nacht bereuen würden, habe ich ihr klargemacht, dass wir es lieber nicht tun sollten. Sie nahm es so hin und schlief auch recht zügig in meinen Armen ein. Ich lag noch eine ganze Weile wach, schaute diesem Mädchen beim Schlafen zu und versuchte die gesamte Situation erst einmal zu verarbeiten. Ich fragte mich, ob ich auch dort neben ihr liegen würde, wenn ich ihr von Anfang an die Wahrheit gesagt hätte und was wäre, wenn ich nun im Nachhinein damit rausrücken würde. Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf. Ich beschloss, sie nicht mehr zu belügen, sondern lieber meinen Mund zu halten.

Diesem Vorsatz bin ich auch treu geblieben und habe mich dann später ohne große Worte von ihr verabschiedet. Sofort habe ich mich von ihrem fragenden Gesicht weggedreht und bin von dannen gezogen. Einen Tag später habe ich ihr eine Nachricht geschickt, worin ich ihr geschrieben habe, dass zwischen uns etwas schief gelaufen ist und sie gerne unter anderen Umständen getroffen hätte. Jedoch weiß sie damit immer noch nicht die Wahrheit. Also Steffi, falls du das hier liest: Es tut mir wirklich alles wahnsinnig leid, und als ich dir gesagt habe, dass ich dich mag, war das auf jeden Fall nicht gelogen. Trotzdem will und kann ich dich nicht wiedersehen. Auch wenn ich leider meine Lieblingsjacke, die du an diesem Morgen getragen hast, bei dir vergessen habe und diese nur zu gerne wieder haben würde. Für dich gebe ich sie aber gerne auf. See you in another life, sugar!

Beichthaus.com Beichte #00023994 vom 12.06.2008 um 14:18:36 Uhr (16 Kommentare).

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