Horror im Kino

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Vandalismus Last Night Bochum

Ich war letztens in Bochum in diesem großen Kino beim Einkaufszentrum und es lief einer der schlechtesten Horrorfilme meines Lebens. Ein Arbeitskollege hatte mich überredet mitzukommen, obwohl es mir eigentlich von den beiden letzten Abenden noch so schlecht ging. Ich hatte zwei Nächte und die darauf folgenden Tage durchgetrunken, weil ich Angst vor dem Kater danach hatte. Irgendwann hat er mich aber dann doch eingeholt. Den ganzen Tag konnte ich mich kaum bewegen, geschweige denn etwas anständiges tun. Also holte mich der Kollege ab. Ich hatte vorher eine Dose Chili con Carne und eine Dose Hühnersuppe gegessen und wir fuhren ins Kino. Mir ging es besser, dachte ich zumindest. Nachdem ich meine Cola getrunken und Nachos gegessen hatte, merkte ich, dass mir richtig schlecht wurde. Also setzte ich mich schon mal vorsichtshalber an den Gang. Plötzlich ging es gar nicht mehr. Ich sprang auf und rannte aufs Klo. Ich war noch gar nicht ganz drin, da habe ich bei offener Tür schon im Strahl ins Waschbecken gekotzt. Da war so eine Wucht dahinter, dass es bis an die Spiegel gespritzt ist. Ich hab mich in einem Zug leer gekotzt und alles was ich gegessen hatte, sehr rot insgesamt, war im Becken. Es war randvoll und direkt verstopft. Ich bin schnell raus, weil hinter mir einer kam und habe im Gang so getan als ob ich telefoniere. Dann kam Personal und alle haben sich super doll geekelt und aufgeregt. Ich stand direkt daneben, aber keiner wusste, dass ich es war.

Also bin ich wieder in den Kinosaal und habe den Film weiter angeschaut. Nach 10 Minuten hatte ich solche Bauschmerzen, dass ich wieder raus musste, weil ich es diesmal hinten rum nicht mehr halten konnte. Ich rannte raus und da stand auch schon der Sicherheitstyp mit Absperrband und sagt: "Sie können da nicht rein. Ein Kranker hat sich ins Waschbecken übergeben und die Verstopfung kann nicht sofort beseitigt werden". Ich rannte zum nächsten Klo, stürmte rein, kurz vor der Schüssel gibt es einen Knall. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Ich habe mich selten so geschämt und hatte selten so einen Druck. Oben wie hinten. Fazit: Nie ins Kino gehen, wenn es einem vom Saufen noch so schlecht geht.

Beichthaus.com Beichte #00028244 vom 27.10.2010 um 23:34:52 Uhr in 44791 Bochum (UCI Kinowelt Ruhr Park, Am Einkaufszentrum 22) (22 Kommentare).

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Meine Kindergarten Sünden

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Gewalt Boshaftigkeit Dummheit Kinder Kindergarten Duisburg

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich als Kindergartenkind und nur im Kindergarten ein absolutes Kotzkind war. Eigentlich war ich sonst der liebste Junge weit und breit. Doch gab es ein paar Vorfälle, die ich nun loswerden möchte:

Es gab einen Jungen, der immer mit mir am Mal- und Basteltisch saß. Ich weiß nicht wieso und was mich da bitte immer geritten hat, aber ich habe den Jungen immer dazu gezwungen, dass er Flüssigkleber mit dem Löffel isst. Mit was ich ihm gedroht habe weiß ich leider nicht mehr. Aber ich wollte es so und er tat es. Die Aufsichtspersonen haben es weder gesehen, noch hat er es jemals weiter gesagt. DANKE dafür und es tut mir Leid!


Einem anderen Jungen habe ich den Arm gebrochen und das passierte recht einfach und rücksichtslos von mir. Ich weiß, dass er von allen nicht gemocht wurde, da er viel kaputt machte und auch sonst nur Blödsinn im Kopf hatte. Ich habe gesagt, er solle seinen Arm aus dem Fenster halten (Fenster auf Kniehöhe, Erdgeschoss) und habe dann von hinten das Fenster zugeknallt, sodass er sich seinen Arm gebrochen hat. Ich habe keinen Ärger bekommen, da der Junge meinte, dass es ein Versehen war und mich hat man nicht befragt. Warum er nicht dafür gesorgt hat, dass ich Ärger bekomme? Ich weiß es nicht, aber auch hierfür DANKE und SORRY!


Der dritte und letzte Fall: Wieder einem Jungen etwas gebrochen, wieder ein Arm. Aber wirklich aus Versehen! Mehr oder weniger. Es gab einen Raum, wo wir toben konnten. An der Wand stand eine große blaue, dicke Matte (die man aus dem Sportunterricht kennt) und der Junge saß oben drauf. Ich habe an der Matte gerüttelt und bin immer dagegen gerannt, das machten alle Kinder immer. Nun ja, der Junge fiel runter und das dumme, genau neben der Matratze war eine Heizung und er fiel mit dem Arm auf die Heizung und brach sich diesen. Und ich Idiot bin ganz normal in unseren Hauptraum gegangen, habe mir die Schuhe gebunden und so getan, als ob nichts war. Man hat nur die Schreie und das Geweine von dem Jungen gehört. Auf mich kam dann die Leitung zu und fragte, wie dies passiert sei. Ich meinte, dass es ein Versehen gewesen sei, da man ja immer gegen die Matte rennt und es sein Fehler war, dass er oben drauf ging, was auch nicht erlaubt war. So bekam er eine Rüge, ich ebenfalls und die Aufsicht bekam riesigen Ärger. Und wieder: ES TUT MIR LEID!


Doch die Gerechtigkeit folgte: Als mich meine Mutter mit dem Fahrrad eines Tages in den Kindergarten fuhr. Ich saß auf dem Kindersitz hinten, bin mit meinem rechten Fuß so blöd in die Fahrradspeichen gekommen, dass irgendetwas angeknackst war. Da wir schon fast am Kindergarten waren, sind wir dahin gefahren. Ich weiß noch, dass ich schreiend und weinend auf einem Tisch saß, meine Hose ausgezogen wurde, meine LILA STRUMPFHOSE zum Vorschein kam, es alle gesehen haben und loslachten. Auch diese wurde ausgezogen, damit man den Fuß ansehen konnte. Fazit: Fuß kam in Gips und für mich als Jungen war es peinlich, dass fast jeder die Lila Strumpfhose gesehen hat, welche ich unter der normalen Hose hatte. Ich bitte um Vergebung. Vielleicht lesen die Jungs, mittlerweile Männer, dies und vergeben mir!

Beichthaus.com Beichte #00028240 vom 26.10.2010 um 09:27:54 Uhr in 47198 Duisburg (Duisburger Str. 257) (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kino statt Berufsschule

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Dummheit Faulheit Schamlosigkeit Schule Arbeit Köln

Es war damals ein sonniger Tag in der Berufsschule, als mein Freund mich anrief und erzählte, dass ein neuer Kinofilm angelaufen ist und ich in die Stadt kommen soll, damit wir uns den Film nicht entgehen lassen. Nach dem Telefonat hat sich mein Leben geändert, aber es war mir in diesem Moment noch nicht klar. Nachdem ich meine Sachen packte und vor der Klasse lauthals gebrüllt habe, dass ich mir jetzt einen Film anschauen gehe und den heutigen Unterricht hinschmeiße, hat mein Klassenlehrer mir noch einen wunderschönen Tag gewünscht. Er sagte jedoch auch, dass ich spätestens nächste Woche eine fristlose Kündigung bekommen werde, was ich jedoch verneinte. Danach bin ich in die Stadt gelaufen und wir haben uns wie geplant um 12 Uhr getroffen und uns den Film angeschaut. Das war sehr angenehm die Schule hinter sich zu lassen und anderen Tätigkeiten nachzugehen. Als ich zu hause ankam, habe ich meinen Eltern nicht von den Geschehnissen berichtet. Es hat mich aber in der folgenden Woche getroffen wie ein Schlag ins Gesicht.


Mein Klassenlehrer hatte mit allen Mitteln dafür gesorgt, dass ich gekündigt worden bin. Ich war am Boden zerstört. Eine Welt brach für mich zusammen. Natürlich habe ich meinen Eltern und anderen Familienmitgliedern nichts von der Kündigung gesagt, das hätte wahrscheinlich alles noch schlimmer gemacht. Ich habe daraufhin versucht mir schleunigst einen anderen Job zu suchen und nicht auf der faulen Haut zu liegen. Ich rappelte mich wieder auf und klapperte diverse Unternehmen ab. Meine Eltern dachten ich würde ganz normal wie immer zur Arbeit gehen. Ich habe es letztendlich geschafft nach den ganzen Bemühungen in einem Fleischgroßhandel eingestellt zu werden und wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Jetzt bin ich auf der einen Seite froh darüber, dass ich eine Vollzeitstelle habe und auf der anderen Seite bitter enttäuscht darüber, dass ich meine Ausbildung nur aufgrund eines Kinofilms aufgegeben habe. Umso mehr werde ich wert auf die jetzige Stelle legen und nicht nach Lust und Laune meinen Arbeitsplatz verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028226 vom 21.10.2010 um 00:41:49 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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Die kleine Unterschriften-Fälscherin

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Faulheit Trägheit Betrug Schule Zürich

Ich (w) hatte damals als ich etwa 7 Jahre alt war, kurz eine "hab-jetzt-keine-Lust-auf-Hausaufgaben-Phase". Also bin ich des öfteren ohne gemachte Hausaufgaben zur Schule gegangen. Und jedes mal habe ich einen sogenannten "blauen Brief" von meiner Lehrerin gekriegt, in dem eben stand, dass ich nix gemacht habe, und den sollte ich dann von meinen Eltern unterschreiben lassen und wieder zurück bringen. Da solche Briefe mit der Zeit mit einer solchen Regelmäßigkeit bei meiner Mutter auf dem Tisch landeten, zog sie irgendwann die Notbremse. Und zwar offenbarte sie mir, dass ich beim nächsten blauen Brief einen Monat Reitverbot kriegen würde. Man muss hier noch anmerken, dass ich seit meinem 6. Lebensjahr leidenschaftliches Ponyreiten betrieben habe. Also wäre das für mich eine ziemlich schlimme Strafe gewesen. Doch wie es kommen musste, habe ich ein paar Wochen später wieder einen blauen Brief in meiner Hand gehalten.

Panisch überlegte ich, was ich jetzt tun sollte. Bis mir eine - heute betrachtet ziemlich naive Idee in den Sinn kam. Und zwar ging ich nach Hause, habe ganz normal mit meiner Mutter geredet und dann so ganz nebenbei gefragt, wie eigentlich ihr Name geschrieben aussieht. Sie hat den dann anschließend auf ein Papierchen geschrieben, schön in Schreibschrift und gut lesbar. Natürlich nur den Vornamen. Ich aber, vollkommen stolz und begeistert von meiner super Idee, bin daraufhin in mein Zimmer geflitzt, habe den blauen Brief über dem Papierchen mit dem Namen meiner Mutter drauf ans Fenster gehalten und die "Unterschrift" durchgepaust. HA! Dachte ich mir, genial! So bin ich dann am nächsten Tag in die Schule und habe der Lehrerin stolz und vor Selbstbewusstsein strotzend den blauen Brief auf den Tisch gelegt. Der weitere Schultag ist dann normal verlaufen, bis zum Schluss. Da hat mich meine Lehrerin nämlich noch schnell nach vorne gebeten, mir einen zugeklebten Umschlag in die Hand gedrückt und gesagt, ich solle den doch bitte meiner Mutter geben. Doch ich war ja nicht doof. Mir war sofort klar, dass das irgendwas mit meiner gefälschten Unterschrift zu tun haben musste. Dreist wie ich war, öffnete ich den Umschlag und prompt war mein blauer Brief darin und darauf klebte ein Post-it auf dem an meine Mutter gerichtet stand "Ist das wirklich Ihre Unterschrift?" Ich habe dann irgendwie Schiss gekriegt und den Brief einfach bei mir im Wäschekorb versteckt. Natürlich hat ihn meine Mutter beim nächsten Waschgang gefunden und mich zur Rede gestellt. Resultat meiner kindlichen Kleinkriminalität war, dass ich mich nach ausgiebigem Weinkrampf bei meiner Lehrerin entschuldigen und meiner Mutter während dem Nachsitzen in der Schule ein Bild malen musste. Jedoch habe ich aus der ganzen Sache gelernt und von da an immer schön meine Hausaufgaben gemacht. Dass ich schon als 8-jährige auf solche kreativen "Lösungswege" gekommen bin, finde ich heute irgendwie lustig. Ich habe aber bis heute keine einzige Unterschrift mehr gefälscht.

Beichthaus.com Beichte #00028222 vom 20.10.2010 um 11:32:46 Uhr in Zürich (19 Kommentare).

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Jahrelang Mitschüler beklaut

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Diebstahl Zwang Schamlosigkeit Schule Duingen

Ich (w) habe früher jahrelang meine Mitschüler beklaut. Meist bin ich während der Sportstunde raus, in der Regel unter irgend einem Vorwand, um auf Toilette zu gehen. Dann bin ich in die Umkleide und habe es geschafft binnen der kurzen Zeit nahezu jede Jacken-, Hosen- oder Schultasche nach Geld zu durchsuchen. Nicht einmal vor den Taschen meiner damals vermeidlichen Freunde habe ich halt gemacht, je mehr in den Taschen gewesen ist, umso mehr habe ich mir genommen. Oftmals alles, selten gar nichts. Ich hatte weder während des Klauens noch danach ein schlechtes Gewissen gehabt, mir war nicht klar was ich in dem Moment tue und dass das was ich da mache nicht Rechtens ist.


Ich habe nie zu wenig Geld gehabt, meine Eltern haben beide gut verdient und mir hat es im Grunde an nichts gefehlt, dennoch hat das Klauen einen wahnsinnigen Reiz auf mich ausgeübt. Auch meine Eltern habe ich regelmäßig um die ein oder andere Mark/ Euro erleichtert. Meine Mutter eine Zeit lang sogar jeden Morgen. Mit dem Geld bin ich dann zum Kiosk gegangen und habe maßlos Süßigkeiten dafür eingekauft, die ich dann großzügig in der Klasse verteilt habe. Das Paradoxe an der Sache war, dass ich oftmals von dem Geld, dass ich meinen Mitschülern nur wenige Tage zuvor gestohlen habe, die Süßigkeiten gekauft habe und die somit Dinge gegessen oder auch von mir angeboten bekommen haben, die im Grunde sogar ihnen gehört hätten oder von ihnen selbst bezahlt worden sind. Ich kam ziemlich gut an in der Zeit, galt als großzügig.


Das schlechte Gewissen kam auch nicht als unsere damalige Klassenlehrerin, nachdem sich schließlich doch einige Opfer meiner Gier gemeldet hatten, dass ihnen Geld gestohlen worden sei und unsere Klassenlehrerin anbot der Dieb könne und solle nach der Stunde wenn keiner mehr da sei, das Geld in das Schulpult legen, so würde er nicht gesehen werden und die Leute bekämen ihr Geld zurück. Ich war sogar noch so krass, dass ich mich als Moralapostel aufgespielt habe und versucht habe dem Dieb ein schlechtes Gewissen einzureden, wohl wissentlich, dass ich ja eigentlich diejenige bin die das Geld geklaut hat, aber so habe ich prima von mir abgelenkt und keiner hätte je vermutet, dass ich der Langfinger gewesen wäre... ich habe und das war sicher das fieseste in dem Zusammenhang sogar Namen genannt, um auf die falsche Fährte zu führen und Leute gegen eine von mir zum Dieb gekürten Person aufgehetzt.
Inzwischen weiß ich, dass das was ich gemacht habe nicht okay gewesen ist und bereue so scheinheilig und skrupellose meinen Mitschülern gegenüber gewesen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00028216 vom 18.10.2010 um 23:00:10 Uhr in Duingen (21 Kommentare).

Gebeichtet von Zersplitterung
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