Ein gestohlenes Fahrrad in der Nacht

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Trunksucht Diebstahl Last Night

Vor einigen Jahren war ich mit einem alten Freund in der Stadt, wir haben ein bisschen geraucht und getrunken. Gut, ein wenig ist untertrieben. Nach etlichen Bieren kam uns die grandiose Idee, uns ein ungesichertes Rad zu "borgen". Gesagt, getan - so durchforsteten wir die unendlichen Fahrradständer nach einem passenden Modell. Für mich war es wie Weihnachten, als wir endlich ein unangeschlossenes Rad fanden, da wir auch schon ziemlich viel getankt hatten. Das Rad war jedoch in einem üblen Zustand, die Reifen platt und die Räder verbogen. Uns war das in unserem Zustand jedoch völlig egal, sodass wir es mitnahmen - und etwa hundert Meter weit gekommen sind. Das Rad war einfach zu kaputt, kein Wunder, dass jemand es nicht für nötig hielt, es nicht anzuschließen. Nach einiger Zeit weiteren Abklapperns fanden wir schließlich ein weiteres Fahrrad. Es hatte einen Kindersitz und war in gutem Zustand, worauf wir jedoch ebenfalls nicht sehr achteten - wie gesagt, unser alkoholischer Zustand.


Als der Abend sich dem Ende zuneigte, wollten wir mit der Bahn nach Hause fahren. Diese fuhr jedoch nicht mehr. Da ich in die komplett andere Richtung musste und die Bahn meines Kumpels wesentlich früher ankommen würde, als meine, beschloss ich, mit dem erbeuteten Rad nach Hause zu fahren. Also radelte ich extrem angetrunken mit dem Rad Richtung Heimat. Irgendwann, als die Bahn wieder fuhr, stellte ich das Rad an einen Ständer nahe der Bahn und fuhr mit der Bahn nach Hause. Seit Jahren plagt mich dies, da ich eigentlich eine wohlerzogene Person bin. Doch auch wenn ich Gewissensbisse habe - ohne das Rad hätte ich viele Stunden auf meine Bahn warten müssen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00036815 vom 12.10.2015 um 19:04:28 Uhr (8 Kommentare).

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Ungeschminkt in der eigenen Wohnung

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Eitelkeit Hochmut Feigheit Arnsberg

Immer, wenn ich ungeschminkt bin, sei es tagsüber, wenn ich frei habe und nur zu Hause bin, oder wenn ich mich nachmittags schon abgeschminkt habe, in chilligen Klamotten rumlaufe und keinen Besuch mehr erwarte, mache ich nie die Tür auf. Auch wenn ich weiß, dass es die Post ist, die mir ein heiß ersehntes Päckchen bringt. Ich bin einfach zu eitel dafür! Mich macht es dann auch total aggressiv, wenn der Postbote vier oder fünf Mal klingelt. Wenn ich beim zweiten Mal nicht aufmache, mache ich auch beim dritten, vierten und fünften Mal nicht auf! Ich bin halt nicht da! Ich wohne übrigens im fünften Stock, da merkt auch keiner, ob ich da bin oder nicht. Trotzdem ist das dumm von mir. Da nehme ich lieber geschminkt den Weg zur Post auf mich und hole es persönlich ab. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036814 vom 12.10.2015 um 17:53:31 Uhr in 59755 Arnsberg (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Soldat mit Bürojob

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Lügen Falschheit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (36) bin Soldat und habe vor sechs Jahren meine Ehefrau kennen und lieben gelernt. Sie ist, was Gewalt, Waffen und Kriege angeht, sehr negativ eingestellt. Aufgrund dieser Tatsache habe ich ihr von Anfang an nichts von meinem Beruf erzählt. Bis heute glaubt sie, dass ich im Büro tätig wäre. Natürlich stützen mich meine Kameraden und geben mir starken Halt und Rückendeckung, aber es quält mich jeden Tag, sie so anzulügen.


Beichthaus.com Beichte #00036812 vom 12.10.2015 um 14:39:09 Uhr (14 Kommentare).

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Mein erstes Mal

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Verzweiflung Zwang Dummheit

Ich (w) möchte von meinem beschämenden ersten Mal erzählen. Damals war ich 17 Jahre alt und so ziemlich die Einzige in meinem Freundeskreis, die noch Jungfrau war. Jetzt im Nachhinein glaube ich aber, dass ich wohl eher die Einzige war, die das offen zugab - aber gut, das tut nichts zur Sache. Jedenfalls wurde ich von meinen damaligen Freunden ganz schön damit aufgezogen. Sie machten im Gespräch mit mir und anderen ständig Andeutungen, die wohl witzig sein sollten, begrüßten mich manchmal mit Sätzen wie "Da kommt ja unsere ewige, alte Jungfer." Und wie ich von anderen mitbekam, redeten manche hinter meinem Rücken über mich, wie bitter es doch sei, mit 17 noch nie Sex gehabt zu haben. Hin und wieder sagte man mir das aber auch ins Gesicht. Eine damals gute Freundin sagte ständig aus dem Nichts heraus Dinge wie "Krass, du hattest ja immernoch keinen Sex. Haha, heftig!" Wie man sich vielleicht vorstellen kann, verletzten mich diese Dinge oft und ich fühlte mich zunehmend schlechter und offen gesagt auch gedemütigt und gemobbt. Allerdings war der Grund für meine Jungfräulichkeit nicht mangelndes Interesse des anderen Geschlechts, sondern einfach, dass ich warten wollte, bis ich jemanden kennenlerne, dem ich voll vertrauen kann und der es wert ist.


Nun ja, so kam es dann aber nicht. Nachdem so viele meiner Freunde auf mir rumgehackt hatten, fühlte ich mich sehr gedrängt. Irgendwann lud ich mir einfach aus Spaß eine Datingapp auf mein Handy, nur um zu schauen, wer sich dort so rumtreibt. Schon am ersten Abend bekam ich ein eindeutiges Angebot von einem jungen Mann, der ziemlich gut aussah. Er schrieb mich direkt mit den Worten "Lust zu vögeln?" an und in meiner Verzweiflung bejahte ich. Schon am folgenden Wochenende ging ich zu ihm und schlief mit ihm. Es war alles andere als schön, eher schmerzhaft und ich fühle mich noch heute schmutzig deswegen. Meinen Freunden erzählte ich, ich hätte ihn auf einer Party kennengelernt und ab diesem Tag ließen sie mich in Ruhe bzw. sagten mir sogar, sie seien stolz auf mich. Dieses Erlebnis sorgte dafür, dass ich erst vor Kurzem, als ich meinen ersten richtigen Freund kennengelernt habe, wieder Sex hatte. Also im Alter von 21 Jahren. Ich schäme mich so dafür, denn es war das, was man wohl eine Verzweiflungstat nennt und eigentlich verachte ich diese Notgeilheit und Verzweiflung sehr.

Beichthaus.com Beichte #00036808 vom 11.10.2015 um 19:05:52 Uhr (23 Kommentare).

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Ein schwuler Mitbewohner

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Boshaftigkeit Falschheit Rache WG

Ich (m/21) habe einen Mitbewohner, der mir mit seiner sexuellen Ausrichtung auf den Zeiger ging. Eigentlich habe ich nichts gegen Homosexuelle, aber sein Verhalten war inzwischen nur noch nervig. Schon oft habe ich ihn dabei erwischt, wie er an meinen getragenen Unterhosen roch oder auf diesen sein Ejakulat hinterließ. Da ich Angst hatte, ihn direkt darauf anzusprechen und ihn damit in eine peinliche Lage zu bringen, habe ich mich zu einer anderen Methode entschlossen. Im Badezimmer hatte ich eine kleine Kamera angebracht, um ihn auf frischer Tat zu ertappen, wie er sich an den Wäschekorb ranmacht. Nachdem der Speicher der SD-Karte voll war, schaute ich mir das Video im Zeitraffer an. Ich wurde nicht überrascht. Gleich drei Szenen fand ich, in einer hat er sogar masturbiert. Theoretisch hätte ich ihn mit den Aufnahmen gleich ansprechen sollen, doch mir fiel eine witzigere Möglichkeit ein.


Ich schnitt die Szenen zusammen, lud sie mir aufs Smartphone und schickte all seinen Freunden das Video. Ihr werdet nicht glauben, was für eine Lawine ich damit auslöste. Viele seiner Freunde wussten gar nicht, dass er schwul sei. Auch seine Eltern wurden damit unfreiwillig konfrontiert. Ich dachte damit, alles richtig gemacht zu haben. Falsch! Mein Mitbewohner traute sich tagelang nicht mehr aus dem Haus und heulte ewig. Mir tat er irgendwie leid. Zwar habe ich mich längst entschuldigt, trotzdem hasst er mich noch. Er will sich angeblich ein neues WG-Zimmer suchen. Naja, ich denke, ich bin nicht ganz unschuldig. Aber vielleicht hat mein Mitbewohner jetzt endlich begriffen, dass man sich nicht an fremde Kleidungsstücken ranmachen soll. Ich bitte um Vergebung, auch wenn ich meinen Mitbewohner vor all seinen Bekannten geoutet habe. Er brauchte eben einen Denkzettel.

Beichthaus.com Beichte #00036807 vom 11.10.2015 um 14:53:20 Uhr (41 Kommentare).

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