Meine Zeit in Rio
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Schon in der ersten Woche brach ich alle Versprechen. Meine Gastschwester war nur zwei Jahre älter als ich, und da sie zu diesem Zeitpunkt selber Sommerferien hatte, waren wir so gut wie jeden Tag Party machen, auf Partys eingeladen oder gingen was trinken. Ich lernte einen Haufen heißer Jungs kennen und machte so gut wie jeden Abend mit einem anderen rum. Den Sprachkurs ließ ich auch öfters ausfallen, obwohl ich dafür eine Menge bezahlt hatte. Das kam zum Glück nie raus. Eines Abends waren wir auf einer Studentenparty, ich hatte gekifft und hatte zudem noch eine Menge Alkohol getrunken. Im Vollsuff hatte ich dann mein erstes Mal, ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wer der Glückliche war, aber ich weiß nur noch, dass es sehr viel Spaß gemacht hat. Die nächsten zwei Wochen verliefen nicht anders. Ich lernte so viele neue Leute kennen und war einfach fasziniert von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Brasilianer.
Nach den drei Wochen flog ich wieder nach Hause und musste meinen Eltern entweder die Wahrheit sagen, oder sie anlügen. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit und schwärmte ihnen von dem tollen Sprachkurs vor und wie toll die Lehrerin doch war. Dabei hatte ich einfach nur die geilste Zeit meines Lebens in Rio und hätte es jederzeit wieder so gemacht. Meine Eltern denken bis heute, dass ich eines der anständigsten Mädels auf der Welt war. Nein! Es tut mir leid, ich bin so versaut.