Die Jagd nach dem Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich (m/19) will wieder ein Kind sein. Dieses unbeschwerte Leben, die viele Freizeit - als Kind wollte ich immer groß werden, unabhängig, aber jetzt würde ich am Liebsten die Zeit zurückdrehen und einiges anders machen. Ich habe jetzt zwar Abitur, aber wenn ich bedenke, wie viel der besten Zeit meines Lebens für Schule und lernen draufgegangen ist, wird mir ganz wehmütig. Natürlich, ich werde dafür in Zukunft gut verdienen, ein teures Auto fahren, aber glücklich werde ich deshalb nicht. Im Jagen nach dem Glück hangelt man sich von einer kurzen Befriedigung zur nächsten. Wenn man sich die ganzen alten, verbitterten Menschen ansieht, weiß ich nicht, was an diesem Leben, wie es uns als Ideal vorgegaukelt wird, schön sein soll. Und deshalb will ich es anders machen, will nicht mein Glück im Materiellen suchen, aber bin genau auf dem Weg, dies doch zu tun. Ich beichte, dass ich mein Leben eigentlich noch vor mir, es aber gefühlt bereits hinter mir habe.

Beichthaus.com Beichte #00037366 vom 09.01.2016 um 22:41:11 Uhr (18 Kommentare).

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Du musst dich nicht outen!

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Maßlosigkeit Zorn Neugier Gesellschaft

Ich beichte, dass ich Outings bezüglich der Sexualität eines Menschen als überflüssig empfinde. Für viele ist ein Outing immer etwas ganz Großes, Tolles und Befreiendes, vor dem aber auch Angst besteht. Aber am Ende ist es nichts anderes als anderen Menschen von seiner sexuellen Vorliebe zu berichten und genau das ist der Punkt: Es geht, verdammt noch einmal, niemanden etwas an, auf welches Geschlecht man steht! Und ich will auch nicht wissen, auf wen andere stehen, egal ob Mann, Frau, Trans oder sonst etwas. Dann müsste man sich doch theoretisch für alles outen, für Gewohnheiten, Essensvorlieben, Pflegeroutinen. Es ist einfach etwas, das andere nichts angeht und was in meinen Augen auch keiner von irgendjemandem wissen will oder wissen wollen darf. Sollen doch alle lieben, essen, vögeln und tun, was sie wollen.

Beichthaus.com Beichte #00037328 vom 03.01.2016 um 18:26:31 Uhr (14 Kommentare).

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Ungleiche Ehe

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Begehrlichkeit Vorurteile Partnerschaft Gesellschaft

Ich (w/23) bin hübsch, schlank, nicht dumm und erfolgreich. Ich führe seit einem Jahr eine sehr glückliche Beziehung auf Augenhöhe mit einem 26 Jahre älteren Mann und habe am Wochenende seinen Heiratsantrag angenommen. Ich bin mir sicher, dass ich das will und wir sind uns einig, uns sofort an die Kinderplanung zu machen. Ich beichte, weil ich mir sicher bin, dass es gesellschaftlich nicht gerne gesehen wird und wir uns sicherlich viele negative Kommentare anhören dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00037313 vom 30.12.2015 um 13:58:33 Uhr (21 Kommentare).

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Ich habe genug vom Ghetto!

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Engherzigkeit Selbstsucht Ignoranz Gesellschaft Studentenleben

Ich (m/22) bin halb-halb. Deutsch mit Migrationshintergrund. Ich habe einen guten Draht zur Familie, Kultur und Sprache. Außer meinem Namen und meiner original hellbraunen Haut erinnert nichts an meine Herkunft. Selbst mein Name ist so selten, dass er aus ganz anderen Kulturen vermutet wird. Ich beichte mehrere Sachen: Mir ist das Leben der Menschen aus den sozialen Brennpunkten Deutschlands völlig egal und auch deren Sorgen interessieren mich nicht. Sie können sie selbst lösen, sich selbst Hilfe suchen, denn es gibt genug. Wer wirklich Hilfe will, dem wird auch geholfen. Meine Familie ist hoffentlich auch bald raus hier, sobald ich ausgezogen bin. Außerdem beichte ich, dass ich meine Herkunft teilweise verrate. Ich bin nicht integriert, sondern assimiliert. Ich habe die kulturellen Eigenschaften meiner anderen Hälfte völlig aufgegeben, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will und ich schäme mich nicht dafür.


Die Welt kann wunderschön sein, aber umso bitterer ist auch die Realität in den Ghettos. Meine Akademikerfamilie hat sich super in Deutschland angepasst und lebt hier ohne Sorgen. Leider hat es beruflich nicht so geklappt wie erhofft und leben in einem sozialen Brennpunkt einer Großstadt. Hier sieht es aus wie auf der Müllhalde und ist voller Unsicherheit, Elend und Perspektivlosigkeit. Die meisten jungen Menschen ohne Abschluss, Geld oder Zukunft wissen sich nur mit Sachbeschädigung, Abzockerei, Störungen und Belästigung zu beschäftigen. Ihr Leben ist ihnen völlig egal. Hauptsache sie spielen den harten Gangster. Daher kommt wohl mein Drang nach Karriere und Erfolg.


Ich studiere, bin dabei recht erfolgreich, habe Freunde, bin oft unterwegs und verdiene gut nebenbei. Eine nette Freundin dazu wäre super, aber wichtig ist nur, dass ich in ein paar Wochen in meine eigene Wohnung ziehen kann. Etwas teurer, aber gute Gegend. Ich stehe vor einer glorreichen Zukunft, während die Anderen jeden Tag Handys verkaufen müssen, um sich das nächste Mittagessen oder Bier leisten zu können. Ich habe genug von diesem Ghetto!

Beichthaus.com Beichte #00037307 vom 29.12.2015 um 23:20:36 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Ihr erzieht langweilige Spießer!

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Zorn Hass Gesellschaft

Mir gehen fast alle meine Freunde tierisch auf den Sack. Allgemein kann man sagen, dass mir meine ganze Generation auf den Sack geht. Heute hat jeder Zweite irgendeinen Scheiß, sei es Angina, Migräne oder Diabetes. Dann gucken die auch noch total bescheuerte Videos […]
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Beichthaus.com Beichte #00037299 vom 28.12.2015 um 12:29:31 Uhr (13 Kommentare).

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