Angriff auf der Eisfläche

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Gewalt Sport

Ich bin zurzeit beruflich in Detroit tätig. Da es hier gute Möglichkeiten zum Eislaufen gibt, nutze ich das oft und gehe regelmäßig auf die Eisbahn. Heute bin ich in den 90 Minuten einer einzigen Person hinterhergefahren. Die hatte einen dermaßen geilen Arsch, da konnte ich einfach nicht anders. Es kam, wie es kommen musste: Ich war irgendwie völlig in Gedanken. Plötzlich sah ich nur noch, wie von der Seite etwas Großes, Dunkles auf mich zukam. Reflexartig hob ich meinen Arm und habe diesen Ami voll mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischt. Ich selber habe mich auch lang gemacht und mir eine mittelschwere Prellung zugezogen. Der Ami sah gar nicht gut aus, hatte sofort ein dickes Auge. Er hat sich trotzdem bei mir entschuldigt, wie das bei denen so üblich ist. Was ich sagen will: Irgendwie habe ich schon versucht, den Ami mit Absicht zu erwischen, und es hat ja auch geklappt. Dass ich eine kleine Blessur davon getragen habe, ist zu verkraften, aber endlich habe ich mal einen von diesen Idioten erwischt. Ich kann die Amis nämlich nicht leiden. Ich hoffe mir wird vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023079 vom 29.09.2007 um 09:55:27 Uhr (16 Kommentare).

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So spart ihr euch die Klo-Gebühr

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Geiz Geld Würselen

Auf Bahnhof-Klos oder Ähnlichem, wo man Geld fürs Kacken bezahlen muss, sage ich der oder dem Klo-Angestellten mit Migrationshintergrund oft, ich hätte schon beim Reingehen Geld in die Schale gelegt, obwohl das nicht stimmt! Ich schäme mich nicht dafür und werde es weiter so tun.

Beichthaus.com Beichte #00023078 vom 29.09.2007 um 07:30:22 Uhr in Würselen (9 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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Ehrlichkeit zahlt sich nicht immer aus!

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Als fleißiger Beichthauskonsument habe ich mich immer gefragt, was ich denn auch mal beichten könnte. Irgendwie fiel mir nichts wirklich Schlimmes ein. Bis gestern. Da habe ich auf dem Parkplatz vorm Supermarkt ein Portemonnaie gefunden. Fully loaded! Ich dachte an Beichthaus und an eine gute Story zum Beichten auf der einen Seite und den Ärmsten, ohne Geld und Papiere, auf der anderen Seite. Mein Gewissen siegte. Ich fuhr also zu seiner Adresse und brachte ihm sein Portemonnaie zurück. Und was passierte dann? Spontaner Sex mit seiner Frau? Unerwartete Erbschaft? Reichliche Belohnung? NEIN! Nichts dergleichen. Mit den Worten: "Hoffentlich ist auch noch alles drin." bekam ich einen feuchten Händedruck und fand mich vor verschlossener Haustür wieder! Ich beichte, dass ich mich schon den ganzen Tag darüber ärgere. Mit den über 300 Euro hätte ich meinen Kindern extra viele Weihnachtsgeschenke kaufen können. Nächstes Mal nehme ich das Geld raus und schmeiße den Rest in den Teich. Ich bin so sauer! Ich könnte heulen vor Wut!

Beichthaus.com Beichte #00023062 vom 29.09.2007 um 00:09:34 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von wherenomanwasbefore
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“Beichte

Wie ich 10.000 Euro in Rom gewann

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Dummheit Feigheit Peinlichkeit Trunksucht Urlaub Italien

Italien 2005, ich war in einer gut besuchten Bar irgendwo im Zentrum von Rom und hatte mir einen doppelten Espresso bestellt. Auf der Verkaufstheke gleich neben der Kasse stand ein durchsichtiger Behälter mit vielen lustigen Gratta & Vinci-Rubbel-Gewinnlosen. "Gewinnen Sie bis zu 100.000 Euro" stand ganz groß auf dem Werbeaufsteller und knapp bei Kasse war ich allemal. War ja auch mein vorletzter Urlaubstag und mein ganzes Urlaubsgeld hatte ich bereits in sinnvollen Alkohol- und Zigarillokonsum investiert. Nun ja, ich sage dem Barista: "Un Gratta & Vinci per favore e il conto." Er sagte: "Due e cinquanta prego (2,50€)", ich gebe ihm einen 5-€-Schein und erhalte 2,50€ Restgeld, die Gelegenheit diese eine kleine letzte Hoffnung zu überprüfen.

Ich rubbele die Felder auf und traue meinen Augen nicht! Drei Mal 10.000 Euro! "Madonna Ssantissima!! Madre di Dio!!!! ALLelujaaaaa!!" Erst folgte ein Freudenschrei den sogar Passanten auf dem Bürgersteig draußen hören konnten, inklusive zweier Carabinieri (Polizisten), die dann auch reinkamen. Ich hätte vor Freude die ganze Welt umarmen können! Bin die Bar auf und ab gelaufen. "Ho vinto! Ho vinto! Ho vintoooooo!!!Diecimilaaaa Eeeuroooo!!" (Ich habe gewonnen: 10.000 Euro!), alle lachten mit und freuten sich mit mir. Einer sagte, aber jetzt wo du 10.000 Euro gewonnen hast solltest du uns wenigstens etwas ausgeben, alle anderen stimmten zu, ich sagte den Gästen: "Leute bestellt euch etwas zu trinken, heute bezahle ich!" Der Barista kam raus und die etwa 30 Anwesenden gaben ihre Bestellungen ab: Cola, Whiskey, Spumante, Cognac..., selbst die zwei Polizisten bestellten etwas, alle freuten sich und stießen auf mein Glück an!

Später, als ich eine Flasche Asti intus hatte, musste ich mal aufs Klo, ich griff nochmal mit strahlendem Gesicht nach dem Rubbellos und wollte mein Glück fassen, schaute mir die Gewinnzahlen an und merkte, dass an einer der drei 10.000er-Ziffern eine Null zu viel dran war! Zum Glück gab es auf dem Gang zu den Toiletten ein Fenster, das sich öffnen ließ und ich konnte im Halbrausch die Flucht ergreifen. Seitdem war ich nie mehr in Rom.

Beichthaus.com Beichte #00023058 vom 28.09.2007 um 23:16:23 Uhr in Italien (Rom) (20 Kommentare).

Gebeichtet von DopeForADay^
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