Mit Waffen gegen rücksichtslose Hundebesitzer

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Gewalt Rache Tiere

Ich spiele Airsoft in einem professionellen Team und möchte den vorsätzlichen Missbrauch meiner Waffe beichten. Ich bin Scharfschütze in meinem Team, meine Waffe ist eine Tanaka Works L96, schön getunt mit knapp 3,2 Joule Mündungsenergie. Ich habe mir selbst zur Auflage gemacht, Ziele, die näher als 35 m sind, meinem Spotter zu überlassen, weil ansonsten der Schmerz des Treffers auch durch Kleidung zu groß ist. Zur Geschichte: Seit einigen Wochen liegt vor der Einfahrt zum Grundstück meiner Freundin so gut wie jeden Tag ein riesiger Hundehaufen. Viel zu regelmäßig und viel zu sehr "mitten im Weg", als dass es ein Zufall sein könnte. Es war klar, dass irgendjemand seinen Köter mit Absicht dorthin kacken lässt. Nach kurzem Tagen Beobachten der Einfahrt vom Dachfenster aus war der Übeltäter festgestellt. Ein Nachbar, der einige Häuser weiter wohnt mit seinem Rottweiler-Dobermann-Mischling (bin nicht ganz sicher, auf jeden Fall ist der Köter hässlich wie die Nacht). Mit genau dem stehen die Eltern meiner Freundin seit ungefähr einem Monat in einer recht kindischen Nachbarschaftsfehde. Es geht wohl um einen Parkplatz, den der feine Herr für sich beansprucht, Details kenne ich keine.

Meine Freundin meinte, ich solle dem Köter doch mal eine Kugel aus meinem Gewehr verpassen, damit er seine Lektion lernt. Zwei Tage später liege ich also in meinem und sie im Ghilliesuit meines Spotters im ziemlich verwilderten Gemüsegarten und warten auf Hund und Herrchen. Die lassen nicht lang auf sich warten. Wie die Tage davor bleibt der Mann mit seinem Hund mitten in der Einfahrt stehen und lässt ihn sein Geschäft verrichten. Ich nehme den Hund ins Visier, knapp 18 Meter, die Entfernung habe ich vorher noch schnell abgeschritten, meine Freundin schaut durch ein Fernglas zu. Da kommt mir der Gedanke, dass der Hund im Grunde ja nichts für sein idiotisches Herrchen kann und deswegen auch nicht bestraft werden darf. Mein Fadenkreuz schwenkt also vom Hund zum Herrchen. Ich ziele auf seinen Oberschenkel, der nur in einer ziemlich eng sitzenden abgeschnittenen Jeans steckt und drücke ab. Keine Sekunde später zerreißt ein so lauter Schmerzensschrei die Luft, dass der Hund vor Schreck wegläuft. Herr Nachbar stürzt und hält sich, immer noch schreiend, sein Bein. Mission accomplished, target eliminated. Die nächsten Tage humpelt Herrchen mit seinem Hund Gassi und macht einen großen Bogen um die Einfahrt. Im Dorf geht seitdem das Gerücht von extrem angriffslustigen und gefährlichen Hornissen um. Ich beichte hiermit also, dass ich meinen Kodex gebrochen und meine Waffe zweckentfremdet habe. Dadurch habe ich meinem ohnehin schon recht verrufenen Sport noch mehr geschadet. Trotzdem war es für einen guten Zweck und ich würde es wahrscheinlich wieder tun. Ich hasse diese rücksichtslosen Hundebesitzer, die ihren Köter überallhin scheißen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00024546 vom 20.08.2008 um 21:10:46 Uhr (54 Kommentare).

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Schwarzer Schimmel im Kochtopf

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Ekel Faulheit Trägheit

Ich gestehe, dass ich in meinem Kühlschrank seit etwa einem Jahr und 8 Monaten ein 1-Liter-Tetrapack Sahne stehen habe. Ich ekel mich so sehr davor, dieses leicht durchweichte Teil anzufassen und habe auch auch Angst, dass es einen Riss bekommen könnte. Außerdem bin ich heute seit etwa fünf Tagen mal wieder in die Küche gegangen und habe bemerkt, dass da noch gekochte Nudeln stehen. Es hat sich schwarzer Schimmel gebildet und stinkt widerlich. Ich bin sofort wieder rausgegangen und habe die Tür zugemacht. Später werde ich mich wohl oder übel dazu überwinden müssen, das Teil wegzuschmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00024539 vom 20.08.2008 um 18:19:01 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vom Fahrraddieb und dem Baseballschläger

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Aggression Gewalt Vandalismus Mühlingen

Früher habe ich immer die öffentlichen Verkehrsmittel vollgeschmiert. Ein Mal ist es auch vorgekommen, dass ich einem Busfahrer eine Currywurst vor die Frontscheibe geworfen habe. Außerdem stand ich mal auf eine Bahnhofsdach und habe auf die S-Bahn gepinkelt. Heute kann ich das alles leider nicht mehr machen, da ich dabei zu oft erwischt wurde. Im Herzen bin ich ein Vandalist und beschädige gerne das Eigentum anderer Leute, früher jedenfalls. Wenn heute jemand mein Eigentum beschädigt, hacke ich ihm die Hand ab, so wie letzte Woche geschehen. Da hat doch glatt so ein Penner versucht, mein Fahrrad zu stibitzen. Als er damit wegfahren wollte, habe ich ihm mit einem Baseballschläger von dem Ding runtergeboxt und in meinen Keller gezerrt. Alles weitere erspare ich euch. Tut mir leid, kommt nicht wieder vor.

Beichthaus.com Beichte #00024517 vom 04.08.2008 um 04:18:52 Uhr in Mühlingen (24 Kommentare).

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Hilfe, mein Chef kommt näher

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Feigheit Peinlichkeit Waghalsigkeit Chef Bornhöved

Ich möchte beichten, dass ich heute eine Stunde früher von der Arbeit abgehauen bin - und zwar dann, als mein Chef Mittagspause hatte. Anschließend wollte ich mir Mittagessen im Supermarkt kaufen. Ich habe also mein Asia-Fertiggericht in den Händen, als ich meinen Chef sehe, der auch gerade dort beim Einkaufen ist. Ich war also gerade dabei, mich an der Kasse anzustellen, als er sich unaufhörlich näherte. Da blieb mir nichts andres übrig, als das Fertiggericht unbezahlt zu lassen und die Flucht zu ergreifen. Geschmeckt hat es trotzdem - oder genau deswegen - hervorragend.

Beichthaus.com Beichte #00024513 vom 04.08.2008 um 00:35:18 Uhr in Bornhöved (9 Kommentare).

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Meine Unfallopfer: Katze und Frau

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Gewalt Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w/22) habe sowohl eine Katze, als auch eine Frau, im zeitlichen Abstand von ein paar Monaten angefahren und beides mit ordentlich Schmackes. Jedenfalls ist die gute Dame auf meiner Windschutzscheibe gelandet und die Katze irgendwo am Kühlergrill. Beides bereue ich sehr, nur mit dem Unterschied, dass ich bei dem Unfall mit der Katze mich fast vergessen hätte, vor Flennen, und bei der Frau zwar geschockt war, aber dennoch mit meiner Beifahrerin fünf Minuten nach dem Zusammenstoß vor Lachen nicht mehr einbekommen habe. Ich habe auch in der Zeit danach, beim Besuch der Verletzten im Krankenhaus oder beim Abgeben des Führerscheins und der saftigen Geldstrafe, keine Träne verdrückt. Im Übrigen ist die Katze qualvoll gestorben, da ich es nicht fertiggebracht habe, ihr das Genick umzudrehen. So viel dazu, aber ich werde sicherlich nicht die Einzige sein, der es so geht, dass sie, wenn leidende Tiere im TV zusehen sind, man von diesen Bildern eher im Herz getroffen wird und auf Teufel komm raus heulen muss. Aber wenn man leidende und verletzte Kinder in Kriegsgebieten sieht, man einfach zur nächsten Unterhaltungsshow schaltet.

Beichthaus.com Beichte #00024495 vom 03.08.2008 um 19:58:36 Uhr (36 Kommentare).

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