Hundehalter ohne Sinn und Verstand

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Hass Zorn Tiere

Ich beichte, dass ich Hundehaltern manchmal an die Gurgel gehen könnte. Jetzt sind die Strände wieder für Hunde offen und letztes Wochenende wurde das auch intensiv genutzt. Ein Riesenabschnitt war voll mit Hunden, trotzdem war es sehr friedlich. Eine Frau hatte sich mit ihrem Kleinkind in der Nähe in einer Strandmuschel niedergelassen - nicht gerade die klügste Idee, so nah an den Tieren, aber es ist auch ihr Recht, den Strand zu nutzen. Irgendwann fand ein Schäferhund die beiden aber sehr interessant und kam ihnen sehr nahe. Nicht aggressiv, sondern neugierig, weil sie wohl etwas zu essen hatten. Auf Abrufen reagierte er nur sporadisch, und irgendwann war er wieder da, klaute denen ein Brötchen und fraß es auf, bevor er die beiden wieder bedrängte. Die Mutter hatte das mittlerweile schreiende Kind im Arm und versuchte, den Hund auf Abstand zu halten. Die Besitzerin ging gemächlichen Schrittes rüber, wurde erst schneller, als die Mutter rüberrief, ob sie nicht mal ihren dummen Hund zurückrufen könne. Als Antwort bekam sie nur Rumgezicke und dass es ja ein Hundestrand sei.<br /> <br /> Ich war auch mit meinem Hund da und es war mir so schon peinlich, aber hätte mein Hund jemandem ein Brötchen geklaut, hätte ich mich in Grund und Boden geschämt und mich tausend Mal entschuldigt. Ich hasse es, dass solche Halter den Ruf von Hunden so in den Dreck ziehen - wieso lässt sie den Hund los, wenn er nicht abrufbar ist? Sie hat bei uns nach Rückhalt gesucht, den sie nicht bekam. Liebe Nichthundehalter, nicht alle sind so! Viele kümmern sich um die Erziehung ihres Tieres. Ein kleiner Teil jedoch tut das nicht und dem würde ich gerne mal ins Gesicht klatschen.

Beichthaus.com Beichte #00036792 vom 08.10.2015 um 09:55:59 Uhr (17 Kommentare).

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Briefe ohne Absender

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Neugier Verschwendung Verschwendung

Ich verschicke pro Woche mehrere Briefe an unbekannten Personen oder auch an Freunde. Auf dem Briefumschlag schreibe ich nur den Empfänger. Absenderadresse lasse ich weg. Ich lege auch kein Schreiben hinein. Der Brief ist komplett leer. Ich amüsiere mich sehr, wenn ich erfahre, wie Freunde sich darüber wundern oder genervt sind. Ich hoffe, dass die Portokosten in den nächsten Jahren moderat bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00036791 vom 08.10.2015 um 01:16:52 Uhr (18 Kommentare).

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Geschenktes Geld am Automaten

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Selbstsucht Diebstahl Habgier Geld

Ich möchte etwas beichten, wofür ich mich heute unglaublich schäme. Verurteilt mich ruhig dafür, denn ich tue es auch. Vor ein paar Jahren war ich am Abend unterwegs, es war schon recht spät. Am Bahnhof auf dem Weg nach Hause musste ich umsteigen und wollte noch Geld abheben. In der riesigen Halle war, so kam es mir vor, weit und breit kein Mensch. Ich gehe also zum Bankautomaten, der in einer kleinen Nische steht. Und jetzt, ehrlich kein Scherz, da steckte im Ausgabeschlitz ein Haufen Scheine. Wie viel genau konnte ich natürlich nicht wissen. Der Abheber, oder die Abheberin, konnte eigentlich auch nicht weit sein, ich dachte immer, wenn niemand das Geld mitnimmt bzw. wenn man es vergisst, wird es nach einer kurzen Zeit wieder eingezogen. Jedenfalls, ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hatte, ich habe mir das Geld ohne Nachdenken geschnappt und bin abgehauen. <br /> <br /> <br /> Dabei habe ich das Geld nicht einmal gebraucht. Es waren ungefähr 400 Euro. Daraufhin habe ich das Geld ziemlich schnell verschleudert und bin nicht mal erwischt worden. Es tut mir so leid, dass ich jemanden um sein Geld betrogen habe, wirklich. Das war das Mieseste, was ich in meinem Leben getan habe. Ich spende jedes Weihnachten Geld, auch wenn ich mein Verbrechen so nicht ungeschehen machen kann. Es tut mir so furchtbar leid.

Beichthaus.com Beichte #00036790 vom 07.10.2015 um 21:32:35 Uhr (14 Kommentare).

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Erfahrung im Fight Club

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Aggression Gewalt Hochmut Waghalsigkeit

Ich (m/23) liebe den Film Fight Club. Ich bin normal gebaut und weder groß noch muskulös. Und auch nicht der mit dem größten Selbstvertrauen - ich suche also quasi nie Streit. Am Samstagabend war ich auf dem Weg nach Hause von einem Freund, als ich vier Typen an der Bushaltestelle sah, die zwei Mädchen auf der anderen Straßenseite beleidigten und obszöne Gesten machten. Die Typen waren zwischen 20 und 25 Jahren alt, die Mädchen etwa 18-20. Ich kam also näher und dachte mir nur so "Was für Arschlöcher!" Und hoffte, dass der Bus schnell kommt, damit die zwei in Sicherheit sind. Doch dann ging einer von denen über die Straße und kam den zwei viel zu nah, sie haben sich zwar tapfer mit Worten gewehrt, aber es sah echt ungut für die aus. Und ich weiß nicht, wieso, aber ich habe dann, als ich etwa fünf Meter von den anderen Drei entfernt war, laut "Hey" gerufen. Die haben geguckt und einer hat natürlich gleich losgepöbelt, da bin ich dann rüber zu ihnen und habe dem einen gesagt, dass es für ihn besser wäre, jetzt zu gehen.<br /> <br /> <br /> Mein Herz hat extrem geklopft und ich hatte einen Adrenalinschub - so etwas kannte ich bis dahin noch gar nicht. Der Kerl ist dann auch weg, weil auch die zwei jungen Frauen weitergebrüllt haben. Nach einem kurzen Wortgefecht kamen jedoch alle vier angeschlichen wie Hunde und ich hatte richtig Angst. Aber lieber stehend sterben, als kniend leben, oder? Ich weiß selbst nicht mehr, was da in meinem Kopf vorging, als die auf halber Höhe waren und mir gedroht haben - mit allem, was man sich vorstellen kann. Und ich stand da, links neben mir die jungen Frauen und ich sah mich schon blutend am Boden liegen und die zwei würden dann weiter belästigt werden. Doch ich wollte mich nicht ohne "großen" Auftritt zusammenschlagen lassen, stellte mich hin wie ein Boxer und sagte mit fester Stimme: "Gentlemen, willkommen im Fight Club! Die erste Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club! Die zweite Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club!" Die Typen sind stehen geblieben und haben doof geguckt, und dann sind zwei auf mich zu und wollten mich packen. <br /> <br /> <br /> Der genaue Ablauf ist mir vor Angst und Adrenalin entfallen, aber ich habe zwei von ihnen auf die Schnauze gehauen, bevor die Hunde mich zu Boden treten konnten. Zum Glück kamen dann mehrere Männer aus einer Kneipe und konnten die Typen verjagen. Ich saß erst einmal zehn Minuten auf dem Boden und habe alles dafür getan, nicht brechen zu müssen. Mir tat alles weh und am Liebsten hätte ich mich hingelegt und wäre gestorben. Das Ende der Story ist, dass ich mit den zwei jungen Frauen in Kontakt bin, nachdem ich sie so "heldenhaft" gerettet habe. Die eigentliche Beichte ist die, dass ich so tat, als wäre ich voll der harte Mann, mir aber eigentlich fast in die Hose gemacht habe. Und ich habe mich nur eingemischt, weil es Frauen waren, bei Jungs wäre ich bestimmt einfach vorbeigegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036788 vom 07.10.2015 um 17:52:24 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Batterien für den Vibrator

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Peinlichkeit Shopping

Heute habe ich (w/20) eine mehr als peinliche Situation im Supermarkt gehabt. Ich war auf der Suche nach Batterien für meine Computer-Maus. Da ich nicht wusste, ob es nun die Größe AAA oder AA sind, habe ich einfach beide mitgenommen. An der Kasse habe ich es dann auch so gesagt, dass ich nicht weiß, welche die Richtigen sind. Und ich hab wortwörtlich gesagt: "Ich brauche normalerweise keine Batterien, weil ich sonst keine batteriebetriebenen Sachen habe." Erst nachdem ich den Satz gesagt habe, ist mir aufgefallen, dass man meinen Satz auch anders interpretieren kann. Ich denke, die Verkäuferin hat gedacht, dass ich damit meinen Vibrator gemeint habe. Als ich quasi schon weg war, habe ich dann noch schnell hinterhergeworfen, dass meine Maus Batterien braucht. Es wurde dadurch aber nur noch peinlicher. Durch die Situation ist mir aber wieder eingefallen, dass seit mehreren Monaten mein Vibrator ungenutzt in der Nachttischschublade liegt. Heute Abend werde ich ihn aber - auch dank der neuen Batterien - wieder benutzen.<br />

Beichthaus.com Beichte #00036787 vom 07.10.2015 um 16:50:44 Uhr (18 Kommentare).

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