Rohe Roulade

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Manie Falschheit Feigheit Lügen Köln

Meine Mutter hat gestern für unsere Familie Rinderrouladen gekauft, die ich dann im Laufe des Abends im Kühlschrank gefunden habe. Allerdings habe ich einen besonderen Tick: Ich liebe rohes Fleisch! Ich habe eine halbe Roulade gegessen, ohne sie zu braten und habe den Überrest einfach wieder in die Tüte gepackt. Eben kam meine Mutter wutentbrannt in mein Zimmer gestürmt und beschwerte sich über diesen unfähigen Verkäufer und nun habe ich ein schlechtes Gewissen. Dummerweise hat der Verkäufer auch ein Schweineschnitzel in die Verpackung getan, was ihre Meinung zu dem Einkaufsladen, insbesondere zu der Fleischtheke, begründet unterstützt. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00026054 vom 10.04.2009 um 12:09:04 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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Der Horror-Vater

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Gewalt Hass Verzweiflung St. Pölten

Nach langem Hin und Her habe ich mich endlich entschieden, meine Beichte hier abzulegen. Und die ist verdammt lang, jedoch schreibe ich nicht alles auf. Als Erstes möchte ich beichten, dass ich meinen Vater hasse! Ich hasse ihn, wie man einen Menschen nur hassen kann! Er ist Alkoholiker und trinkt mindestens einmal die Woche einen über den Durst und geht irgendwo hin saufen. Manchmal bleibt er aber auch zu Hause und telefoniert in mein Heimatland für 3,80 Euro die Minute und er telefoniert stundenlang. Wenn es dann spät ist, gibt es Stress. Und das jedes Mal! Irgendwas macht er immer. Entweder schlägt er meine Mutter, oder er flucht sie an, bespuckt sie. Mich früher auch. Seit ich mich da einmal dazwischen geworfen habe (bin 23 Jahre und habe 105kg Kampfgewicht -> ehemaliger Amateurboxer) schlägt er uns wenigstens nicht mehr. Ich habe ihn zwar nie geschlagen, weil meine Mutter das nicht verkraften würde, aber er hat "Respekt" vor mir. Wie dem auch sei. Er macht uns dann immer fertig, indem er dann die zwei Katzen meiner Mutter schlägt oder sie durchs Haus jagt. So ein FEIGLING! Das macht er nur, um meiner Mutter wehzutun! Ich weiß gar nicht, was ich sonst noch so erzählen soll. Nur im Schnellverlauf: er schoss auf uns schon mit einer Pistole im Rausch, traf aber nicht. Er hat uns mal besoffen durch die Gegend gefahren und fast einen Unfall verursacht; er hat mehr als 25.000 Euro an Strafen gezahlt und da ist das, was er versäuft nicht dabei. Ich ernähre unsere Familie und habe sonst kein Geld für irgendwas - ich hatte keine wirkliche Kindheit, geschweige denn Jugend.

Da gäbe es noch viel mehr, aber ich lasse das lieber sein, da meine Hände schon zittern. Heute ist er wieder betrunken. Heute habe ich mein Gewehr schon wieder geladen. Oh Herr, gib mir den Mut diesem Martyrium endlich ein Ende zu setzten. Meine Mutter ist zwar in meinem Heimatland, aber wenn er heute Ärger macht, spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, diesen Abschaum von Lebewesen wirklich abzuknallen, wenn er nach Hause kommt! Vermutlich werde ich es nicht tun, sondern einfach wieder oben am Baum sitzen bleiben und ihn nur ins Visier nehmen. Wenn ich weg bin, hat meine Mutter niemanden mehr. Und meine Schwester erst recht nicht. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Bin zwar zäh, aber irgendwann bin ich auch am Ende. Jetzt hat mich auch meine Freundin nach zweieinhalb Jahren Beziehung verlassen. Ich kann nicht mehr. Bitte lieber Gott, auch wenn ich nur Moslem bin. Bitte mach, dass diese Qual aufhört. Ich kann nicht mehr. Wirklich nicht. Ich bin am Ende und wünsche mir den Tod oder Frieden. Wegziehen können wir nicht, weil meine Mutter das Haus "mitgekauft" hat und zwei Wohnungen können wir uns nicht leisten. Ich flehe um Erlösung!

Beichthaus.com Beichte #00026040 vom 08.04.2009 um 22:22:16 Uhr in St. Pölten (26 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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Der Mann hinter dem Glory Hole

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Prostitution Falschheit Bonn

Ich (m/31) inseriere regelmäßig in einem bekannten Online-Kleinanzeigenmarkt in der Rubrik "Erotische Dienstleistungen". Dort gebe ich mich als attraktives, 25-jähriges Girl aus, das Männer anonym und unkompliziert für 30 Euro entsaftet. Dies geschieht meist an stadtbekannten Glory Holes, also meist auf öffentlichen Toiletten. Alles läuft ganz schnell und ohne Worte ab. Ich glaube, den meisten Männern ist es egal, ob eine Frau oder ein Mann auf der anderen Seite der Toilettenkabine kniet. Ich bin auf das Geld angewiesen, seit ich durch die Finanzkrise arbeitslos geworden bin.

Beichthaus.com Beichte #00026031 vom 07.04.2009 um 12:06:32 Uhr in Bonn (22 Kommentare).

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Die Kackspur des Heimscheißers

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Ekel Peinlichkeit

Ich war damals 16 und bin jedes Wochenende mit Freunden in unser Stammcafé gegangen - da ich immer schon ein Heimscheißer war, und ganz dringend mal musste, bin ich zum Bus gelaufen und nach Hause gefahren. Es waren noch fünf Schritte bis zur Eingangstür, aber ich konnte es nicht mehr halten. Trotz der Bemühungen, noch bis daheim auszuhalten, ging es nicht mehr und ich kackte mir kurz vor der Eingangstür in die Hose, das war peinlich, auch wenn es keiner sah. Und unheimlich unangenehm, denn ich hatte Durchfall und so schiss ich mir nicht nur in die Hose, sondern legte noch eine Spur bis zu mir nach Hause, da alles an den Beinen entlang floss. Bäh - wie eklig, unangenehm und peinlich, Gott sei Dank ist es bei diesem einen Mal geblieben.

Beichthaus.com Beichte #00026015 vom 04.04.2009 um 13:31:41 Uhr (9 Kommentare).

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Die beste Zeit meines Lebens

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Lügen Faulheit Falschheit Studentenleben Hamburg

Ich bin vor zehn Jahren aus der fränkischen Provinz nach Hamburg umgezogen, um zu studieren. Auf dem Papier war ich vier Jahre lang Student, meiner Familie und Freunden habe ich auch immer erzählt, wie super alles läuft, wie weit ich bin und so, habe sogar Noten erfunden und mir Themen ausgedacht, um wenigstens zum Schein ein bisschen was erzählen zu können. Erst nach ca. drei Jahren habe ich dann gesagt, dass ich das Studium abgebrochen habe, dass das irgendwie doch nichts für mich war und so. In Wirklichkeit habe ich nie eine Prüfung mitgeschrieben und war nur im ersten und dritten Semester in ein paar Vorlesungen, ansonsten habe ich vor dem Fernseher rumgegammelt, viel geschlafen und Computer gespielt, alles in allem die beste Zeit meines Lebens. In meiner Heimat weiß das bis heute niemand.

Beichthaus.com Beichte #00026003 vom 02.04.2009 um 13:06:39 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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